Island of the Living Dead
Eine Gruppe von Schatzsuchern landet nach einen heftigen Sturm in der Nähe einer kleinen Insel, die jedoch auf keiner Karte eingezeichnet ist. Da auch das Schiff in Mitleidenschaft gezogen wurde und repariert werden muss, nutzen die anderen die Zeit um an Land nach Wasser und Nahrung zu suchen. Wenig später müssen die Leutchen jedoch entsetzt feststellen, dass auf der Insel nicht nur ein gigantischer Goldschatz gelagert ist, sondern sich auch die Toten aus den Gräbern erheben. Als auch noch das Schiff zerstört wird und die Schatzsucher auf der Insel gefangen sind, macht sich langsam Panik breit und als dann auch noch Geisterwesen erscheinen, ist sowieso Schluss mit lustig...
Du meine Güte. Nach meinen doch irgendwie lustigen "Snuff Trap"-Abend hab ich mir doch gestern tatsächlich ein Bruno-Mattei-Double-Zombie-Feature mit seinen beiden Filmen "Island of the Living Dead" und "Zombies - The Beginning" gegönnt. Leider ein schwerer Fehler, da die beiden Filme ja schon ziemliche Gurken sind, wobei "Island" ja noch eher geht. Die Darsteller und die Inszenierung sind absolutes Amateur-Niveu und auch die Kulissen und Effekte sehr billig realisiert. Warum die Zombies einmal die Insel verlassen können und dann wieder nicht, ist natürlich genauso fraglich, warum bei historischen Bauten immer wieder die Stahlträger zu sehen sind. Und weil Zombies alleine auch nicht ausreichen, gibt es in dem trashigen Streifen mit eingeschränktem Unterhaltungswert dann auch noch Spukerscheinungen und Traumsequenzen und zu allem Überfluss auch noch eine angedeutete Fulci-Augen-Szene. Alles in allem ziemlich langweilig, uninspiriert und auch nicht sonderlich blutig. Muss man jedenfalls defintiv nicht gesehen haben - dass es aber noch schlechter geht, zeigt aber "Zombies - The Beginning"... 2-3/10
Zombies: The Beginning
Entgegen dem Schluss von "Island of the Living Dead" hat die junge Sharon ihren Untoten-Inseltrip überlebt und ist auch nicht mehr Schatzsucherin, sondern plötzlich Wissenschaftlerin der Firma Tyson Inc.. Deren Chefetage glaubt den Worten der traumatisierten Angestellten jedoch kein Wort und als Sharon auch noch gefeuert wird, geht sie für sechs Monate ins Kloster um ihren Alptraum zu vergessen. Als jedoch wenig später die ganze Belegschaft einer Forschungsstation auf einer Insel, die sich in der Nähe der "Island of the Living Dead" befindet, spurlos verschwindet, wird Sharon von ihren ehemaligen Vorgesetzten angeworben, um mit einer Militär-Einheit nach dem Rechten zu sehen und stößt dabei abermals auf untote Gesellen...
Nach dem ohnehin schon schlechten "Island of the Living Dead" zeigt und Bruno Mattei in seinem letzten Film, dass es leider noch eine ganze Ecke schlechter geht. Nicht nur, dass der zweite Teil wenig Rücksicht auf den ersten Teil nimmt und manch Darsteller in veränderter Rolle auftaucht - die ganze Zombie-Sause ist noch dazu eine ziemlich lahme 1:1-Kopie von Camerons "Aliens 2 - Die Rückkehr" in der Diskont-Klasse, in der auch Szenen aus dem Film "Crimson Tide" verwurstet wurden. Die Darsteller sind noch mieser und unsympathischer als aus dem ersten Teil, die Locations noch billiger und von Atmosphäre und Spannung gibt es gerade mal im lahmen Ende etwas zu spüren, das wiederum an "Astaron" erinnert. Alles in allem ein lahmer Zombie-Action-Flick, auf den die Welt ganz bestimmt nicht gewartet hat und der selbst aufgeschlossendsten Trashologen keine Freude bereiten wird. Elite-Einheit-Militär-Action aus der Ego-Shooter-Perspektive ist ja sowieso nicht mein Dings und da ich "Island of the Living Dead" schon mit 2-3 bewertet hab und der Nachfolger noch ein paar Stufen mieser ist, bleibt dann auch nur noch 1-2/10