Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

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Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Dämonen 2

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Lauwarmer Neu-Aufguss der Dämonensause, dieses mal im ähm... ultramodernen Hochhaus-Komplex. Die Geschichte ist ja eigentlich diesselbe, wie beim Vorgänger, nur das der Dämon dieses Mal aus dem Fernseher kommt und sich über nervige Teenager hermacht. Trotzdem ist die ganze Sause, die offensichtlich in München und Frankfurt gedreht wurde nicht uncharmant, auch wenn man schon ein bissl auf Trash abfahren sollte und auch über das nicht vorhandene Talent von Asia Argento hinwegsehen muss. Das Ende im Fernsehstudio geht dann leider trotzdem gar nicht und wurde für die Fassung von XT dann zu allem Überfluss auch noch mit anderen Sprechern synchronisiert. Doof, aber irgendwie lustig... irgendwie... :roll: 5-6/10
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Amputiert - Henker der Apokalypse

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5/10 und demnächst mehr im entsprechenden Fred


Snuff Trap

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Die hübsche und reiche Michelle ist mit einen aufstrebenden Politiker zusammen und lebt ein Luxusleben in Paris. Als ihre etwas lasterhafte Tochter eines Tages von einem Ausflug in die Disco nicht mehr nach Hause kommt, verbietet der Politiker-Gatte die Polizei einzuschalten und schickt Michelle stattdessen zu einem Privatdetektiv, der vermutet, dass die hübsche Tochter von osteuropäischen Snuff-Filmern entführt worden ist. Michelle nimmt all ihren Mut und das Geld ihres Gatten und begibt sich in die düstere Welt der Pornografie um ihre Tochter zu retten und verstrickt sich schon bald in einem Netz aus Sex, Lügen, Video und Snuff...

Frage: was kommt dabei raus, wenn man einen Film über Snuff-Videos drehen möchte und sich dabei nicht entscheiden kann, ob man jetzt ein S/M-Filmchen, Milieu-Studie oder doch lieber einen düsteren Thriller drehen möchte und sowieso kein entsprechendes Budget und die Darsteller hat um auch nur eins von den Dreien zu realisieren? Richtig! Eine Gurke wie "Snuff Trap" von Bruno Mattei der Fremdschämen neu definiert und den geeichten Trashfan mit seinen Stereotypen und lustigen Drehbucheinfällen dann auch eher zum Schmunzeln verleiht und bis zum Finale auch immer noch einen draufsetzt.

Dabei ist der Streifen aber dann gar nicht so schlecht wie sein Ruf und wurde auch an Schauplätzen in Paris, Amsterdam und Hamburg gedreht. Die Geschichte ist dennoch kompletter Müll, auch die Nebendarsteller sehen so aus, als wären sie im ländlichen S/M-Swingerclub gecastet worden und vor allem Frau Dr. Hades und ihr schwuler Handlanger Roy werden mir sicher noch in meinen Alpträumen begegnen. Dass die ganze Sause auch noch auf Video gedreht worden ist und in allen Belangen furchtbar billig daherkommt, sorgt auch nicht dafür, dass sich in irgendeiner Weise beim Zuschauer Spannung oder dergleichen einstellt. Meine russische DVD (!) mit Penthouse- und Hotel-Werbung im Vorfeld geb ich aber trotzdem nicht mehr her. Lustiger Film!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Island of the Living Dead

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Eine Gruppe von Schatzsuchern landet nach einen heftigen Sturm in der Nähe einer kleinen Insel, die jedoch auf keiner Karte eingezeichnet ist. Da auch das Schiff in Mitleidenschaft gezogen wurde und repariert werden muss, nutzen die anderen die Zeit um an Land nach Wasser und Nahrung zu suchen. Wenig später müssen die Leutchen jedoch entsetzt feststellen, dass auf der Insel nicht nur ein gigantischer Goldschatz gelagert ist, sondern sich auch die Toten aus den Gräbern erheben. Als auch noch das Schiff zerstört wird und die Schatzsucher auf der Insel gefangen sind, macht sich langsam Panik breit und als dann auch noch Geisterwesen erscheinen, ist sowieso Schluss mit lustig...

Du meine Güte. Nach meinen doch irgendwie lustigen "Snuff Trap"-Abend hab ich mir doch gestern tatsächlich ein Bruno-Mattei-Double-Zombie-Feature mit seinen beiden Filmen "Island of the Living Dead" und "Zombies - The Beginning" gegönnt. Leider ein schwerer Fehler, da die beiden Filme ja schon ziemliche Gurken sind, wobei "Island" ja noch eher geht. Die Darsteller und die Inszenierung sind absolutes Amateur-Niveu und auch die Kulissen und Effekte sehr billig realisiert. Warum die Zombies einmal die Insel verlassen können und dann wieder nicht, ist natürlich genauso fraglich, warum bei historischen Bauten immer wieder die Stahlträger zu sehen sind. Und weil Zombies alleine auch nicht ausreichen, gibt es in dem trashigen Streifen mit eingeschränktem Unterhaltungswert dann auch noch Spukerscheinungen und Traumsequenzen und zu allem Überfluss auch noch eine angedeutete Fulci-Augen-Szene. Alles in allem ziemlich langweilig, uninspiriert und auch nicht sonderlich blutig. Muss man jedenfalls defintiv nicht gesehen haben - dass es aber noch schlechter geht, zeigt aber "Zombies - The Beginning"... 2-3/10


Zombies: The Beginning

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Entgegen dem Schluss von "Island of the Living Dead" hat die junge Sharon ihren Untoten-Inseltrip überlebt und ist auch nicht mehr Schatzsucherin, sondern plötzlich Wissenschaftlerin der Firma Tyson Inc.. Deren Chefetage glaubt den Worten der traumatisierten Angestellten jedoch kein Wort und als Sharon auch noch gefeuert wird, geht sie für sechs Monate ins Kloster um ihren Alptraum zu vergessen. Als jedoch wenig später die ganze Belegschaft einer Forschungsstation auf einer Insel, die sich in der Nähe der "Island of the Living Dead" befindet, spurlos verschwindet, wird Sharon von ihren ehemaligen Vorgesetzten angeworben, um mit einer Militär-Einheit nach dem Rechten zu sehen und stößt dabei abermals auf untote Gesellen...

Nach dem ohnehin schon schlechten "Island of the Living Dead" zeigt und Bruno Mattei in seinem letzten Film, dass es leider noch eine ganze Ecke schlechter geht. Nicht nur, dass der zweite Teil wenig Rücksicht auf den ersten Teil nimmt und manch Darsteller in veränderter Rolle auftaucht - die ganze Zombie-Sause ist noch dazu eine ziemlich lahme 1:1-Kopie von Camerons "Aliens 2 - Die Rückkehr" in der Diskont-Klasse, in der auch Szenen aus dem Film "Crimson Tide" verwurstet wurden. Die Darsteller sind noch mieser und unsympathischer als aus dem ersten Teil, die Locations noch billiger und von Atmosphäre und Spannung gibt es gerade mal im lahmen Ende etwas zu spüren, das wiederum an "Astaron" erinnert. Alles in allem ein lahmer Zombie-Action-Flick, auf den die Welt ganz bestimmt nicht gewartet hat und der selbst aufgeschlossendsten Trashologen keine Freude bereiten wird. Elite-Einheit-Militär-Action aus der Ego-Shooter-Perspektive ist ja sowieso nicht mein Dings und da ich "Island of the Living Dead" schon mit 2-3 bewertet hab und der Nachfolger noch ein paar Stufen mieser ist, bleibt dann auch nur noch 1-2/10
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Faust: Love of the Damned

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Der Maler John muss hilflos mitansehen, wie seine Freundin Blue vor seinen Augen ermordet wird. Als er daraufhin Selbstmord begehen möchte, wird er von dem mysteriösen M angesprochen, der dem am Boden zerstörten Mann die Möglichkeit geben möchte, an den Peinigern seiner Freundin Rache zu üben. John willigt in einen Pakt ein, wird dadurch aber zum willenlosen Mörder und Auftragskiller von M. Als er jedoch bei einem Einsatz gefangen genommen und in die geschlossene Abteilung einer Psychiatrie eingeliefert wird, beginnt sich auch die junge und ambitionierte Ärztin Claire für den Fall zu interessieren und gemeinsam mit dem Polizisten Dan entdeckt sie, dass mehr hinter der ganzen Sache steckt...

Nette und (in der ungekürzten Form) auch recht blutige Comic-Verfilmung mit dem altbekannten Faust-Thema, die über Action, Drama, Softsex bis hin zum apokalyptischen Okkult-Finale auch zahlreiche Aspekte abdeckt. Dabei sind die handgemachten Effekte sehr gelungen, die aus dem Rechner eher weniger und das Ende fand ich doch etwas doof. Vorher geht es aber ziemlich rund und es rummst und rockt an allen Ende. Der Hauptdarsteller Mark Frost ist irgendwie nicht die beste Wahl und Jeffrey Combs wird in seinem Leben neben seinen Rollen als Durchgeknallter auch nie ein guter Schauspieler sein. "Faust" macht mit Einschränkungen doch gute Laune, zu viel sollte man sich jedoch nicht erwarten. 6/10

Hotel der toten Gäste

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Netter, aber auch sehr biederer Krimi mit zahlreichen bekannten Gesichtern und über die Abgründe der Schlagerbranche. Als im "Hotel der toten Gäste" eine Schlagersänger-Managerin tot aufgefunden wird, machen sich irgendwie alle verdächtig und auch jeder scheint ein Motiv zu haben. Wer tatsächlich die Schlagertante auf dem Gewissen hat, wird bald einmal klar und dass die ganze Sache kammerspielartig fast nur im Hotel stattfindet, hab ich irgendwie etwas schade gefunden. Dennoch bietet der Streifen gepflegte Unterhaltung, solide Krimispannung und eine zauberhafte Karin Dor, sowie eine singende Elke Sommer. Macht Spass! 6-7/10
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Watchmen:

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Ich bin ja weder der große Comic-Kenner, noch ein Zack Synder-Fan, aber "Watchmen" ist wirklich ein toller - wenn auch etwas zu langer - Streifen über existenzielle Probleme von Superhelden und einer gigantischen Verschwörung. die Optik ist zwar für meinen Geschmack etwas zu CGI-lastig, aber die Action ist teils hammerhart, sodass man sich über die 16er-Freigabe nur wundern kann. Zwischen all den sensationellen Bildern, gibt es aber auch eine Geschichte und die hat mit der verschachtelten Erzählweise und vielschichtigen Charakteren durchaus gut gefallen: 7/10 was für einen derartigen Film aber eigentlich "sehr gut" bedeutet. Kann man jedenfalls gut gucken und "Watchmen" ist auch kein Vergleich zum drögen "Sucker Punch".
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

They all must die!

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Die erfolgreiche und attraktive Schriftstellerin Wendy arbeitet an einem Roman, der aus der Sichtweise der schwarzen Bevölkerung handeln soll. Zu diesem Zweck mietet die weiße Frau ein Appartment in der Bronx, dass einem ihrer zahlreichen Leser und Verehrer gehört. Doch schon bei ihrer Ankunft erregt die junge Frau das Interesse von drei jungen Schwarzen, die sich ihre Zeit mit Glücksspiel und Drogenverkauf vertreiben. Als Wendy die Annäherungsversuche des jungen Nissan zurückweisst und es sich auch mit ihrem Vermieter verscherzt, wird sie in ihrer Wohnung aufgelauert und von den jungen Männern vergewaltigt...

Holladrio, da drehen ein paar schwarze doch glatt eine afroamerikanische Amateur-Version von "I spit on your grave", die einerseits im furchtbar billigen Video-Look daherkommt, andererseits auf drastische Darstellung ebenfalls nicht verzichtet. Das hat dann zwar kurzerhand dazu geführt, dass der FIlm angeblich jahrelang keinen Vertrieb fand und auch der Regisseur hatte mit seinem Endprodukt wohl keine große Freude und kurzerhand aus seiner Filmografie geleugnet. So stehts zumindest auf wikipedia bzw. IMDB und am Cover der vor kurzem erschienen DVD aus dem Hause "Black Sun Entertainment" wird das Teil dann zu allem Überfluss auch noch als Snuff-Filmchen eines ungelösten FBI-Falles angekündigt.

Jedenfalls soll der Streifen wohl schon 1998 entstanden sein und wurde erst vor einigen Wochen veröffentlicht. Gar so wild ist "They all must die!" dann aber auch gar nicht und auch nicht der erwartete "Roughie". Irgendwie macht die spärliche Handlung über die weiße Schrifstellerin und den schwarzen Jungs auch aufgrund des etwas seltsamen Schnitts am Ende dann auch gar keinen Sinn und ich bin nicht überzeugt, ob der auch so richtig ist. Regisseur Weathers hat in seinen "Rape´n Revenger" dann aber auch zu Beginn und am schluss noch für Sekunden-Bruchteile SW-Bilder von rassistischen Morden eingefügt, was wohl als Rechtfertigung für den im Film gezeigten Rassenhass im umgekehrten Sinn dienen soll.

Wie der Streifen auf der IMDB aber eine Wertung von 9,7 (!) erreichen kann ist eher schleierhaft und dürfte wohl daran liegen, dass sich die namenlosen Darsteller samt Macher wohl selbst bewertet haben. Alles in allen ein eher obskurer Streifen aus dem Giftschrank verschmähter Exploitationwerke, den man wohl auch so schnell nicht zu Gesicht bekommen dürfte und der auch ein etwas seltsames Weltbild vermittelt. Irgendwie ist "They all must die" trotz seiner düsteren Thematik mit obligatorischen "Nonsens-Fuck"-Dialogen und klischeehafter Darstellung der Bronx-Bewohner imho eher erheiternd und schrammt mit seiner ausgedehnten Gang-Rape-Szene auch gehörig am eigentlichen Ziel vorbei. Ein Film, auf den die Welt sicher nicht gewartet hat und sehr obskur, aber irgendwie mag ich sowas.. ;)
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

The Assault

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Am 24.12.1994 bringen vier algerische Terroristen und einem Vorwand eine abflugbereite Maschine der Air France in ihre Gewalt und erzwingen, nachdem sie drei Geiseln erschießen, den Abflug nach Marsaille. Dort soll die Maschine neu aufgetankt und weiter nach Paris geflogen werden. Als sich jedoch im Zuge der Ermittlungen eines einberufenen Krisenstabes immer mehr herausstellt, dass es sich bei den Terroristen um ein Selbstmordkommando handelt, wird die Maschine von Elitesoldaten gestürmt und die Terroristen erschossen...

Französischer Thriller nach wahren Begebenheiten, der die dramatischen Ereignisse des Jahre 1994 aus den Blickwinkeln der Entführer, der Crew, dem Krisenstab und dem Elitesoldaten Thierry erzählt. Der Streifen wirkt mit seinen authentischen Bildern, Wackelkamera-Optik und Anleihen beim französischen Terrorfilm, Egoshooter-Perspektive und düsterer Politik-Thematik auf der Höhe der Zeit, bleibt aber die ganze Zeit seltsam distanziert, beliebig und zudem auch noch etwas tendenziös. Eigentlich schade, dass Leclercq aus der Geschichte nicht mehr rausholen konnte und die dramatischen Vorgänge im Jahr 1994 nach ruhigem Auftakt im Finale zu einem Action-Feuerwerk verkommen lässt, welches letzten Endes leer wie eine Patronenhülse im zerschossenen Cockpit zurückbleibt. 5/10
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Mardock Scramble: The First Compression

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Dr. Easter ist in der futuristischen Stadt Mardock City gerade dabei den reichen Casinobetreiber und Spieler Shell zu verfolgen, als dieser gerade dabei ist, die junge Prostituierte Balot, die er zuvor aus dem Gefängnis befreit hat, kaltblütig aus dem Weg zu räumen. Easter gelingt es jedoch in letzter Sekunde die Schwerverletzte aus dem brennenden Wrack zu befreien und als Balot wenig später wieder in einer zum Labor umfunktionierten Leichenhalle zu Bewusstsein kommt, liegt sie körperlich regeneriert aber ohne Stimme am Operationstisch von Easter und erfährt, dass sie von einer mysteriösen Organisation namens Scramble OS gerettet wurde und nun gegen die Verbrecher antreten soll, die Mardock City zu einem unrühmlichen Ort gemacht haben. Doch die Gegner scheinen übermächtig und als auch noch Erinnerungen über die eigene Vergangenheit auftauchen, keimt in der jungen Frau der Wunsch, an all ihren Peinigern Rache zu nehmen...

Kurzweiliger, weil auch etwas kurzer Sci-Fi-Animne-Streifen, der Vergleiche mit "Ghost in the Shell" auch gar nicht zu scheuen braucht. Die Geschichte ist düster und komplex - die Bilder bunt, brutal und überdreht und die ganze Cyberpunk-Sause geht auch immer hübsch nach Vorne. Leider ist "The First Compression" aber nur der Auftakt einer Trilogie, womit es jetzt erst einmal auf die nächsten Teile zu warten gilt, deren VÖ-Datum derzeit dummerweise noch in den Sternen steht. Davon bin ich dann ja eigentlich kein Fan und lieber hätte ich natürlich gleich alle drei Teile am Stück gesehen. So bleibt neben dem hässlichen Cover wieder einmal der schale Geschmack von Geschäftemacherei, was eigentlich angesichts der Qualitäten des Filmes doch sehr schade ist. 7-8/10 Punkten.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Dracula - Im Schloss des Schreckens

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7/10 - very nice und demnächst mehr im entsprechenden Fred
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Super 8

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Man nehme einen schlechtgelaunten "E.T." und eine große Prise "Goonies" und fertig ist der unterhaltsame Film für die ganze Familie, der passenderweise von Steven Spielberg produziert wurde. Die Geschichte ist ja auch ganz nett, aber für mein Empfinden wurde einfach zu viel in den Film gepackt. Der bietet dann natürlich auch massig Witz, Dramatik, Action, Sci-Fi und auch noch das übliche "Kinder-retten-die-Welt"-Finale. Wäre ich ein Fan von solchen Sachen, wäre ich ja sicher nicht hier gelandet und so hält sich die Freude auch etwas in Grenzen. Kann man zwar gucken, muss man aber nicht und obwohl man einen Film, in denen in den ersten Minuten schon ein "DotD"-Plakat zu sehen ist natürlich gut finden möchte, bleibt das Ganze halt ein Mainstream-Film, der alles bedienen möchte und mit seinen überschwenglichen CGI-Effekten auch etwas zu lange geraten ist. 6/10
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