Wild Things - John McNaughton (1998)

Moderator: jogiwan

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CamperVan.Helsing
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Wild Things - John McNaughton (1998)

Beitrag von CamperVan.Helsing »

Wild Things

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Originaltitel: Wild Things

Herstellungsland: USA / 1998

Regie: John McNaughton

Darsteller: Kevin Bacon, Matt Dillon, Neve Campbell, Theresa Russell, Denise Richards

Story:

Sam Lombardo (Matt Dillon) ist beliebter Vertrauenslehrer an der BlueBay-High-School in den floridanischen Everglades. Seine Beliebtheit stürzt jedoch sehr schnell ab, als die 18jährige Millionärserbin Kelly van Ryan (Denise Richards), eine seiner Schülerinnen, ihn bezichtigt, sie vergewaltigt zu haben. Kurz darauf geht eine weitere Vergewaltigungsanzeige einer anderen Schülerin, der in einem Trailerpark lebenden Suzie Toller (Neve Campbell), ein.

Es sieht nicht gut aus für Sam, will sich doch praktisch niemand mit den einflussreichen van Ryans anlegen, die Tatsache, dass Sam auch mal der Bettgenosse von Kellys promisker Mutter Sandra (Theresa Russell) war, macht die Sache nicht einfacher. Nur der Winkeladvokat Ken Bowden (Bill Murray) verteidigt Sam und überführt Suzie im Prozess der Falschaussage. Anscheinend wollten sich die beiden Mädchen an Lombardo rächen. Sandra van Ryan sieht sich daraufhin genötigt, Sam eine millionenschwere Entschädigung zu zahlen.

Oder steckt da noch etwas anderes dahinter? Detective Ray Duquette (Kevin Bacon) und seine Kollegin Perez ermitteln weiter.

Wer den Film kennt, weiß, dass in der Tat noch mehr dahinter steckt. Wer ihn nicht kennt, darf sich überraschen lassen, was in der zweiten Filmhälfte alles passiert...

Auch wenn beim wiederholten Ansehen natürlich die Überraschungsmomente wegfallen, so bleibt "Wild Things" doch ein hervorragender Thriller, der zeigt, dass auch Hollywood innovativ sein kann. Erotikpunkte sammeln für die männlichen Zuschauerschaft hauptsächlich Denise Richards (die sich netterweise sehr freizügig zeigt) und Theresa Russell, während Frauen sich an full frontal nudity von Kevin Bacon ergötzen dürfen. Dies ist bei Bill Murray weniger zu erwarten, der aber durch seine Darstellung des schmierigen Ken Bowden punktet.

Ist es wirklich schon über 10 Jahre her, dass ich diesen Film im Kino sah? Mittlerweile verdientermaßen ein Klassiker.
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CamperVan.Helsing
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Re: Wild Things - John McNaughton

Beitrag von CamperVan.Helsing »

Genau der richtige Film für Ostern, geht es dort schließlich auch um Eier. :D Auch wenn man die Twists natürlich nun auswendig kennt, ich seh WILD THINGS immer noch gerne.
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karlAbundzu
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Re: Wild Things - John McNaughton

Beitrag von karlAbundzu »

Ja, klasse FIlm, ich hab damals im Kino eigentlich einen 90er Style Erotik Thriller erwartet. Und bin wegen der Besetzung rein.
Dillon, Murray, Wagner, Bacon, Theresa Russell, und Neve Campbell :knutsch: , und dann noch vom Henry-Regisseur.
Und wurde überrascht, spannend, sexy, gute Twists!
Toller Film!
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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sergio petroni
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Re: Wild Things - John McNaughton (1998)

Beitrag von sergio petroni »

Ich wurde von dem im Kino auch positiv überrascht.
Hab ihn aber seither nicht mehr gesehen.
Vielleicht habe ich ja inzwischen die Twists vergessen....
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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CamperVan.Helsing
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Re: Wild Things - John McNaughton (1998)

Beitrag von CamperVan.Helsing »

sergio petroni hat geschrieben:Ich wurde von dem im Kino auch positiv überrascht.
Hab ihn aber seither nicht mehr gesehen.
Vielleicht habe ich ja inzwischen die Twists vergessen....


:D
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sergio petroni
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Re: Wild Things - John McNaughton (1998)

Beitrag von sergio petroni »

ugo-piazza hat geschrieben:
sergio petroni hat geschrieben:Ich wurde von dem im Kino auch positiv überrascht.
Hab ihn aber seither nicht mehr gesehen.
Vielleicht habe ich ja inzwischen die Twists vergessen....


:D
:D
Wobei ich diese Twists noch nie konnte... :pfeif:
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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jogiwan
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Re: Wild Things - John McNaughton (1998)

Beitrag von jogiwan »

Mit „Wild Things“ ist Regisseur John McNaughton wirklich ein spaßiger Thriller gelungen, der mit dem Zuschauer hübsch Katz und Maus spielt und bei dem man sich auch nie sicher sein kann, wer jetzt gerade die Fäden in der Hand hat. Keine Ahnung, warum der Streifen bislang nie den Weg in meinen Player gefunden hat, aber im Rahmen meiner Erotik-Thriller-Retrospektive hat es ja nun perfekt gepasst. Ich mag ja derart präsentierte Filme recht gern, auch wenn diese natürlich haarsträubend konstruiert erscheinen und hier nach knapp der Hälfte seiner Laufzeit auch eine Wendung nach dem anderen auf den Zuschauer hereinprasselt. Im Falle von „Wild Things“ ist das aber alles gut gemacht und hübsch anzusehen und als Zuschauer ist man ja auch gleich einmal mit vollen Vorurteilen bei der Sache. Die Darsteller sind allesamt sehr ansprechend anzusehen und haben auch sichtlich Spaß am sexuellen Verwirrspiel, dass für amerikanische Verhältnisse auch recht freizügig daherkommt. Schade nur, dass der Lehrer nicht auch noch mit dem Polizisten in der Kiste gelandet ist, aber das wäre für ein Mainstream-Publikum im Jahre 1998 dann wohl doch zu viel gewesen. Ich hätte das ja als Überdrübe-Pointe ja recht spaßig gefunden, aber auch so macht „Wild Things“ Laune und funktioniert bestens, auch wenn der Streifen im Grunde genommen nur mit unsympathischen, schmierigen und habgierigen Charakteren aufwarten kann. Ein schwer unterhaltsamer Film.
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McBrewer
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Re: Wild Things - John McNaughton (1998)

Beitrag von McBrewer »

Den mochte ich damals im Kino auch sehr, natürlich u.a. wegen den beiden Hauptdarstellerinnen Neve Campbell und Denise Richards, die ja quasi zur selben Zeit in einigen tollen Genreproduktionen zu sehen waren (Starship troopers, Scream) Und der ..ach: DIE Twists, haben mich damals sehr überrascht. Dann noch dazu das schwül-heiße Setting, das die trügerische Sumpflandschaft in Florida noch unheimlicher macht. Die Handlung scheint genauso bissig zu sein, wie die unzähligen Alligatoren dort.
jogiwan hat geschrieben:... im Rahmen meiner Erotik-Thriller-Retrospektive ...
na, da bin ich mal gespannt was Du noch alles demnächst präsentieren wirst :popcorn: Ist da evtl der BOUND - GEFESSELT auch mit dabei ?
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Re: Wild Things - John McNaughton (1998)

Beitrag von jogiwan »

McBrewer hat geschrieben:
jogiwan hat geschrieben:... im Rahmen meiner Erotik-Thriller-Retrospektive ...
na, da bin ich mal gespannt was Du noch alles demnächst präsentieren wirst :popcorn: Ist da evtl der BOUND - GEFESSELT auch mit dabei ?
ja, klar :nick:
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Re: Wild Things - John McNaughton (1998)

Beitrag von jogiwan »

jogiwan hat geschrieben: Do 9. Apr 2020, 16:36 Mit „Wild Things“ ist Regisseur John McNaughton wirklich ein spaßiger Thriller gelungen, der mit dem Zuschauer hübsch Katz und Maus spielt und bei dem man sich auch nie sicher sein kann, wer jetzt gerade die Fäden in der Hand hat. Keine Ahnung, warum der Streifen bislang nie den Weg in meinen Player gefunden hat, aber im Rahmen meiner Erotik-Thriller-Retrospektive hat es ja nun perfekt gepasst. Ich mag ja derart präsentierte Filme recht gern, auch wenn diese natürlich haarsträubend konstruiert erscheinen und hier nach knapp der Hälfte seiner Laufzeit auch eine Wendung nach dem anderen auf den Zuschauer hereinprasselt. Im Falle von „Wild Things“ ist das aber alles gut gemacht und hübsch anzusehen und als Zuschauer ist man ja auch gleich einmal mit vollen Vorurteilen bei der Sache. Die Darsteller sind allesamt sehr ansprechend anzusehen und haben auch sichtlich Spaß am sexuellen Verwirrspiel, dass für amerikanische Verhältnisse auch recht freizügig daherkommt. Schade nur, dass der Lehrer nicht auch noch mit dem Polizisten in der Kiste gelandet ist, aber das wäre für ein Mainstream-Publikum im Jahre 1998 dann wohl doch zu viel gewesen. Ich hätte das ja als Überdrübe-Pointe ja recht spaßig gefunden, aber auch so macht „Wild Things“ Laune und funktioniert bestens, auch wenn der Streifen im Grunde genommen nur mit unsympathischen, schmierigen und habgierigen Charakteren aufwarten kann. Ein schwer unterhaltsamer Film.
Auch die erneute Sichtung bestätigt meine positiven Eindrücke und man kann noch immer gut nachvollziehen, wie sehr John McNaughton mit seinem Werk den Nerv der Zeit getroffen hat. Casting, Story, Settings, Twists - alles richtig gemacht! :popcorn:
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