Icebreaker - David Giancola (2000)

Moderator: jogiwan

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Dick Cockboner
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Icebreaker - David Giancola (2000)

Beitrag von Dick Cockboner »

Bild

Herstellungsland: USA 2000

Regie: David Giancola

Darsteller: Bruce Campbell, Sean Astin, Stacy Keach, Suzanne Turner, u.a.
Das Killington-Ski-Resort wird von einer Bande von Terroristen überfallen. Die Gangster drohen damit, eine Atombombe zu zünden. Jetzt liegt es an Ranger Matt den Tag und damit auch seine Verlobte zu retten.
Quelle: IMDb
“It’s hard to see things when you’re too close. Take a step back and look.”
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Dick Cockboner
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Re: Icebreaker - David Giancola (2000)

Beitrag von Dick Cockboner »

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Re: Icebreaker - David Giancola (2000)

Beitrag von Dick Cockboner »

Der Cast, die kurze Inhaltsangabe und der Trailer lassen nur einen Schluss zu: Ich will das hier unbedingt sehen!
Gleich...bald...
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Re: Icebreaker - David Giancola (2000)

Beitrag von jogiwan »

ich hab den jetzt auch geordert, obwohl sie offensichtlich diesen halblustigen Laiendarsteller als Terror-Schefe gecastet haben. Sean Astin und Stacey Keach gehen hingegen ja immer :kicher:
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Dick Cockboner
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Re: Icebreaker - David Giancola (2000)

Beitrag von Dick Cockboner »

Heute früh gesehen.
Dieser Film ist kein guter Film!
Campbell chargiert zwischen Böse und Lächerlich hin und her, Astin wird in seiner Rolle als kompletter Hampelmann hingestellt & Keach macht so Keach- Sachen. Man orientiert sich so unelegant wie möglich an Vorbildern wie "Die Hard" und der immer mal wieder eingestreute "Humor" ist selten geglückt. Das klingt jetzt etwas zu negativ, denn "Icebreaker" kann sehr wohl unterhalten & die Defizite sind nicht wirklich ärgerlich. Kann man machen.
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Re: Icebreaker - David Giancola (2000)

Beitrag von jogiwan »

Ausgerechnet am Tag, an dem der etwas schusselige Ski-Retter Matt vor den gestrengen Augen des Vaters um die Hand seiner Freundin Meg anhalten möchte, kommen eine Horde Terroristen unter der Leitung von Carl in das Ski-Resort Killington um dort atomares Sprengmaterial zu bergen, dass in einer Propellermaschine verunglückt ist. Während bereits das FBI hinter den gewaltbereiten Gangstern her ist, nehmen diese kurzerhand die Gäste und Belegschaft einen Gipfel-Restaurants als Geisel, worunter sich auch Meg und ihr Vater befinden. Matt hat zwischenzeitlich das gesuchte Material aber bereits gefunden, versucht gemeinsam mit einem Park-Ranger das Schlimmste zu verhindern und entpuppt sich dabei als durchaus unerwarteter und zäher Gegner.

Lustiger Action-Blödsinn mit haarsträubender Geschichte, die ständig zwischen Ernsthaftigkeit und Parodie schwankt und bei der man sich wirklich fragen muss, wie die Macher den Tourismusverband des Killington Ski-Resorts in Vermont davon überzeugen konnten, ihren Film samt seltsamer Figuren dort zu realisieren. Gute Werbung geht wohl anders und hier reihen sich merkwürdige Szenen mit merkwürdigen Menschen samt katastrophalen Krisen-Management aneinander, sodass man dort seinen Schi-Urlaub wohl eher weniger verbringen möchte. Hauptdarsteller Sean Astin bleibt überraschend farblos, während Bruce Campbell hübsch aufdrehen darf und als psychopathischer Terrorist mühelos alle mit Ausnahme von Stacey Keach an die Wand spielt. Die locker anmutende Inszenierung voller Anschlussfehler bietet ebenfalls jeden Menge Grund zur Verwunderung und viele Schmunzler, wenn z.B. im Finale eine Bombe in 4 Minuten hochgehen soll und diese Szene in Echtzeit-Action knapp 15 Minuten dauert oder die Protagonisten doch recht lange miteinander in Sichtweite kommunizieren, während einer am Boden ist und sich die andere Person in einer fahrenden Gondel befindet. Spätestens dann, wenn eine Bösewichtin am Skidoo einen Pez-Dispenser und VHS-Kassette an den Kopf gedonnert bekommt, weiß man, dass man sich ruhigen Gewissens amüsieren darf, selbst wenn hier alles durch die Decke gehen sollte. Ich hab mich überraschend gut amüsiert.
Dick Cockboner hat geschrieben: Fr 27. Mär 2026, 22:12 Dieser Film ist kein guter Film!
Aber schwer unterhaltsam! :prost:
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Re: Icebreaker - David Giancola (2000)

Beitrag von Dick Cockboner »

Okay okay, ich war dem Film gegenüber etwas weniger wohlgesonnen als Du, denn "Icebreaker" kann punkten und man guckt den auch sicher noch ein 2tes mal.
jogiwan hat geschrieben: Sa 28. Mär 2026, 07:26 ... wenn z.B. im Finale eine Bombe in 4 Minuten hochgehen soll und diese Szene in Echtzeit-Action knapp 15 Minuten dauert oder die Protagonisten doch recht lange miteinander in Sichtweite kommunizieren, während einer am Boden ist und sich die andere Person in einer fahrenden Gondel befindet.
Das habe ich auch ordentlich abgefeiert. :D
Noch mehr gejubelt hätte ich, wenn der Regisseur den Counter der Bombe tatsächlich in Echtzeit hätte runterlaufen lassen, also das Ding bei 10 oder 15 Minuten gestartet worden wäre. Das hätte "Nackte Kanone"- Niveau gehabt. :kicher:
Freundin Meg ist auch eine schreckliche Person, wirkt eher wie die Mutter von Matt und ist definitiv nicht besonders rettenswert.
Die Motivation von olle Carl ist irgendwie auch nicht so recht plausibel.
Ein weiterer klitzekleiner Höhepunkt war der Kill an Matts Arbeitskollegen durch Carl, der Typ macht die Tür auf, guckt doof und wird einfach so über den Haufen geschossen. Ich musste grinsen.
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