Ausgerechnet am Tag, an dem der etwas schusselige Ski-Retter Matt vor den gestrengen Augen des Vaters um die Hand seiner Freundin Meg anhalten möchte, kommen eine Horde Terroristen unter der Leitung von Carl in das Ski-Resort Killington um dort atomares Sprengmaterial zu bergen, dass in einer Propellermaschine verunglückt ist. Während bereits das FBI hinter den gewaltbereiten Gangstern her ist, nehmen diese kurzerhand die Gäste und Belegschaft einen Gipfel-Restaurants als Geisel, worunter sich auch Meg und ihr Vater befinden. Matt hat zwischenzeitlich das gesuchte Material aber bereits gefunden, versucht gemeinsam mit einem Park-Ranger das Schlimmste zu verhindern und entpuppt sich dabei als durchaus unerwarteter und zäher Gegner.
Lustiger Action-Blödsinn mit haarsträubender Geschichte, die ständig zwischen Ernsthaftigkeit und Parodie schwankt und bei der man sich wirklich fragen muss, wie die Macher den Tourismusverband des Killington Ski-Resorts in Vermont davon überzeugen konnten, ihren Film samt seltsamer Figuren dort zu realisieren. Gute Werbung geht wohl anders und hier reihen sich merkwürdige Szenen mit merkwürdigen Menschen samt katastrophalen Krisen-Management aneinander, sodass man dort seinen Schi-Urlaub wohl eher weniger verbringen möchte. Hauptdarsteller Sean Astin bleibt überraschend farblos, während Bruce Campbell hübsch aufdrehen darf und als psychopathischer Terrorist mühelos alle mit Ausnahme von Stacey Keach an die Wand spielt. Die locker anmutende Inszenierung voller Anschlussfehler bietet ebenfalls jeden Menge Grund zur Verwunderung und viele Schmunzler, wenn z.B. im Finale eine Bombe in 4 Minuten hochgehen soll und diese Szene in Echtzeit-Action knapp 15 Minuten dauert oder die Protagonisten doch recht lange miteinander in Sichtweite kommunizieren, während einer am Boden ist und sich die andere Person in einer fahrenden Gondel befindet. Spätestens dann, wenn eine Bösewichtin am Skidoo einen Pez-Dispenser und VHS-Kassette an den Kopf gedonnert bekommt, weiß man, dass man sich ruhigen Gewissens amüsieren darf, selbst wenn hier alles durch die Decke gehen sollte. Ich hab mich überraschend gut amüsiert.
Dick Cockboner hat geschrieben: ↑Fr 27. Mär 2026, 22:12
Dieser Film ist kein guter Film!
Aber schwer unterhaltsam!
