Ah, danke! "Anderst schön" habe ich noch ungesehen liegen.FarfallaInsanguinata hat geschrieben: ↑Di 13. Jan 2026, 19:55 Ich merke mir Personen, die mich aus irgendwelchen Gründen beeindrucken und schaue mir Filme oft eher mit Blick auf die Besetzung als auf die Handlung an. Bei deutschen Schauspielerinnen etwa gehören z.B. Karoline Teska, Mercedes Müller oder eben Emelie Neumeister zu meinen Lieblingen.
Auf meiner Festplatte habe ich folgendes mit Emelie gefunden;
. Anderst schön (2015) charmante Komödie mit Charly Hübner, wohl der erste Film, den ich mit ihr sah
- In Wahrheit - Episode "Jette ist tot" (2018)
- Doktor Balouz - Staffel 2, Folge 5 "Zwei Herzen" (2022)
Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen
Moderator: jogiwan
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Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Diese Filme sind züchisch krank!
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Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen
Tatort Stuttgart: Ex-It
Ein ehemaliges Sternchen ist durch den Wind, parkt ihr Auto mit zwei Kindern drin, um kurz Zigaretten zu holen. Schnitt. Frau auf der Wache beklagt gestohlenes Auto. Später wird das Fahrzeug aus dem Neckar gefischt, allerdings fehlt ein Kind.
Puh, hier stimmt wenig. Uninteressante Charaktere, wischiwaschi Dialoge über Sichtbarkeit. Langeweile mit zwei gegengeschnittenen Zeugenvernehmungen über die Vergangenheit, vorhersehbare Abläufe.
Das war Nix.
Ein ehemaliges Sternchen ist durch den Wind, parkt ihr Auto mit zwei Kindern drin, um kurz Zigaretten zu holen. Schnitt. Frau auf der Wache beklagt gestohlenes Auto. Später wird das Fahrzeug aus dem Neckar gefischt, allerdings fehlt ein Kind.
Puh, hier stimmt wenig. Uninteressante Charaktere, wischiwaschi Dialoge über Sichtbarkeit. Langeweile mit zwei gegengeschnittenen Zeugenvernehmungen über die Vergangenheit, vorhersehbare Abläufe.
Das war Nix.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen
Der war echt richtig beschissen…karlAbundzu hat geschrieben: ↑Di 20. Jan 2026, 15:46 Tatort Stuttgart: Ex-It
Ein ehemaliges Sternchen ist durch den Wind, parkt ihr Auto mit zwei Kindern drin, um kurz Zigaretten zu holen. Schnitt. Frau auf der Wache beklagt gestohlenes Auto. Später wird das Fahrzeug aus dem Neckar gefischt, allerdings fehlt ein Kind.
Puh, hier stimmt wenig. Uninteressante Charaktere, wischiwaschi Dialoge über Sichtbarkeit. Langeweile mit zwei gegengeschnittenen Zeugenvernehmungen über die Vergangenheit, vorhersehbare Abläufe.
Das war Nix.
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Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen
Tatort: Wenn man nur einen retten könnte
„Feuer über Bremen…“
Regisseurin Ziska Riemann („Get Lucky – Sex verändert alles“) inszenierte den achten Bremer „Tatort“ um die Ermittlerinnen Liv Moormann (Jasna Fritzi Bauer) und Linda Selb (Luise Wolfram) nach einem Drehbuch Elisabeth Herrmanns und Christine Ottos. Mit der am 25. Januar 2026 erstausgestrahlten Mischung aus Krimi und Sozialmelodram debütierte Riemann innerhalb der öffentlich-rechtlichen Reihe.
„Ich weiß, was du getan hast!“
Die Studentin Annalena Höpken (Annika Gräslund) ist tot, sie erlag ihren Verletzungen nach einem Sturz von einer öffentlichen Treppe in der Nähe einer Discothek. Offenbar wurde sie die Treppe hinuntergestoßen. Doch von wem und weshalb? Die Kommissarinnen Liv Moormann und Linda Selb sehen sich zunächst am Fundort um. Selb wird vom obdachlosen Dieb des Mobiltelefons der Toten mit einem Stein niedergeschlagen, nachdem sie ihn verfolgte und zu stellen versuchte. Während sie im Krankenhaus behandelt wird, ermittelt Moormann zusammen mit Patrice „Prince“ Schipper (Tijan Njie, „Girl You Know It's True“) vom Kriminaldauerdienst im Umfeld Annalenas. Diese lebte zusammen mit den Studierenden Karima Al-Sharquawi (Shirin Lilly Eissa, „Um die 50“), Colin Trenkner (Mitja Over, „WatchMe – Sex sells“), Laslo Wolf (Joyce Sanhá, „Noah“) und Hannes Butenbeker (Michael Schweisser, „Kundschafter des Friedens 2“) in einer Wohngemeinschaft, war verarmt und nahm Aufputschmittel. Mit Hannes war sie liiert, doch das ist bereits ein halbes Jahr her…
„So lebt doch kein normaler Mensch, oder?“
„Wenn man nur einen retten könnte“ eröffnet mit einer Soft-Hiphop-Nummer, von der, wenn sie später noch einmal erklingen wird, klar wird, dass WG-Bewohner Colin sie rappt. Der poetisch veranlagte, androgyn wirkende junge Mann ist der Außenseiter der WG, die Annalena vor ihrem Tod ebenso wie die Disco noch aufgesucht hatte. Ein Raub mit Todesfolge ist der erste, naheliegende Verdacht, der jedoch bald ausgeräumt werden kann. Moormann verschlägt es zusammen mit Schipper in besagte WG und Disco und erfährt von der Beziehungskiste ausgerechnet mit Hannes. Der ist Sohn eines reichen Immobilienbesitzers (Stephan Schad, „Für immer Sommer 90“), der die WG-Wohnung zur Verfügung stellt, während Hannes sich als Vermieter geriert und die überzogen hohen Zimmermieten in bar kassiert. Zudem erlaubt er sich sexuelle Verhältnisse zu den Mitbewohnerinnen. Diese WG erweist sich als reichlich toxisch, ihre Darstellung in diesem „Tatort“ kommt einer völligen Studenten-WG-Entromantisierung gleich.
So gut – und vermutlich nah an der Realität – diese Idee auch ist, die Figurenzeichnung kann da nicht ganz mithalten. Insbesondere der sich exzentrisch gebende Betroffenheitslyriker Colin, der auch gern einmal in Reimen spricht, stößt auf, aber auch seine Mitbewohnerinnen und Mitbewohner wirken zumindest facettenweise aufgesetzt und klischeebehaftet. Als auch noch Prostitution Minderjähriger zum Thema dieses Falls wird, ist das dann doch alles etwas zu dick aufgetragen, zugleich aber auch eine Wendung weg von der WG, hin zu Annalenas Familiengeschichte mit verzweifelter alleinerziehender Mutter (intensiv gespielt von Catrin Striebeck, „Gegen die Wand“), der das Wasser bis zum Hals steht, und trotziger, sich entfremdender jüngerer Schwester Betty (Mathilda Smidt, „Naked“). Finanzielle Armut, käuflicher Sex, Leistungsdruck, Drogenmissbrauch, Abhängigkeiten, Obdachlosigkeit und Geldmacherei mit so dringend benötigten Wohnungen bzw. WG-Zimmern geben sich hier die Klinke in die Hand, was für wie üblich knapp 90 Minuten allerhand ist und der Regisseurin bei der Umsetzung des Drehbuchs zu schaffen gemacht haben dürfte.
Diese findet jedoch meist die richtigen Bilder zu dieser Noir-Sicht auf die Jugend und verleiht insbesondere norddeutscher Kälte passenden Ausdruck. Der Sinn hinter der Entscheidung, Selb auszuknocken und Moormann einen nicht unsympathischen Frauenhelden als Kollegen zur Seite zu stellen, erschließt sich zwar nicht, dafür darf Moormann sich erneut mit angemessen angefressenem Gesichtsausdruck durch die Szenerie rüpeln, Eier beweisen, wo diese gefordert sind, und Herz zeigen, wo vielleicht noch nicht alles verloren scheint. Das dicke Auftragen des Drehbuchs zieht sich dabei konsequent bis zum Finale durch.
„Feuer über Bremen…“
Regisseurin Ziska Riemann („Get Lucky – Sex verändert alles“) inszenierte den achten Bremer „Tatort“ um die Ermittlerinnen Liv Moormann (Jasna Fritzi Bauer) und Linda Selb (Luise Wolfram) nach einem Drehbuch Elisabeth Herrmanns und Christine Ottos. Mit der am 25. Januar 2026 erstausgestrahlten Mischung aus Krimi und Sozialmelodram debütierte Riemann innerhalb der öffentlich-rechtlichen Reihe.
„Ich weiß, was du getan hast!“
Die Studentin Annalena Höpken (Annika Gräslund) ist tot, sie erlag ihren Verletzungen nach einem Sturz von einer öffentlichen Treppe in der Nähe einer Discothek. Offenbar wurde sie die Treppe hinuntergestoßen. Doch von wem und weshalb? Die Kommissarinnen Liv Moormann und Linda Selb sehen sich zunächst am Fundort um. Selb wird vom obdachlosen Dieb des Mobiltelefons der Toten mit einem Stein niedergeschlagen, nachdem sie ihn verfolgte und zu stellen versuchte. Während sie im Krankenhaus behandelt wird, ermittelt Moormann zusammen mit Patrice „Prince“ Schipper (Tijan Njie, „Girl You Know It's True“) vom Kriminaldauerdienst im Umfeld Annalenas. Diese lebte zusammen mit den Studierenden Karima Al-Sharquawi (Shirin Lilly Eissa, „Um die 50“), Colin Trenkner (Mitja Over, „WatchMe – Sex sells“), Laslo Wolf (Joyce Sanhá, „Noah“) und Hannes Butenbeker (Michael Schweisser, „Kundschafter des Friedens 2“) in einer Wohngemeinschaft, war verarmt und nahm Aufputschmittel. Mit Hannes war sie liiert, doch das ist bereits ein halbes Jahr her…
„So lebt doch kein normaler Mensch, oder?“
„Wenn man nur einen retten könnte“ eröffnet mit einer Soft-Hiphop-Nummer, von der, wenn sie später noch einmal erklingen wird, klar wird, dass WG-Bewohner Colin sie rappt. Der poetisch veranlagte, androgyn wirkende junge Mann ist der Außenseiter der WG, die Annalena vor ihrem Tod ebenso wie die Disco noch aufgesucht hatte. Ein Raub mit Todesfolge ist der erste, naheliegende Verdacht, der jedoch bald ausgeräumt werden kann. Moormann verschlägt es zusammen mit Schipper in besagte WG und Disco und erfährt von der Beziehungskiste ausgerechnet mit Hannes. Der ist Sohn eines reichen Immobilienbesitzers (Stephan Schad, „Für immer Sommer 90“), der die WG-Wohnung zur Verfügung stellt, während Hannes sich als Vermieter geriert und die überzogen hohen Zimmermieten in bar kassiert. Zudem erlaubt er sich sexuelle Verhältnisse zu den Mitbewohnerinnen. Diese WG erweist sich als reichlich toxisch, ihre Darstellung in diesem „Tatort“ kommt einer völligen Studenten-WG-Entromantisierung gleich.
So gut – und vermutlich nah an der Realität – diese Idee auch ist, die Figurenzeichnung kann da nicht ganz mithalten. Insbesondere der sich exzentrisch gebende Betroffenheitslyriker Colin, der auch gern einmal in Reimen spricht, stößt auf, aber auch seine Mitbewohnerinnen und Mitbewohner wirken zumindest facettenweise aufgesetzt und klischeebehaftet. Als auch noch Prostitution Minderjähriger zum Thema dieses Falls wird, ist das dann doch alles etwas zu dick aufgetragen, zugleich aber auch eine Wendung weg von der WG, hin zu Annalenas Familiengeschichte mit verzweifelter alleinerziehender Mutter (intensiv gespielt von Catrin Striebeck, „Gegen die Wand“), der das Wasser bis zum Hals steht, und trotziger, sich entfremdender jüngerer Schwester Betty (Mathilda Smidt, „Naked“). Finanzielle Armut, käuflicher Sex, Leistungsdruck, Drogenmissbrauch, Abhängigkeiten, Obdachlosigkeit und Geldmacherei mit so dringend benötigten Wohnungen bzw. WG-Zimmern geben sich hier die Klinke in die Hand, was für wie üblich knapp 90 Minuten allerhand ist und der Regisseurin bei der Umsetzung des Drehbuchs zu schaffen gemacht haben dürfte.
Diese findet jedoch meist die richtigen Bilder zu dieser Noir-Sicht auf die Jugend und verleiht insbesondere norddeutscher Kälte passenden Ausdruck. Der Sinn hinter der Entscheidung, Selb auszuknocken und Moormann einen nicht unsympathischen Frauenhelden als Kollegen zur Seite zu stellen, erschließt sich zwar nicht, dafür darf Moormann sich erneut mit angemessen angefressenem Gesichtsausdruck durch die Szenerie rüpeln, Eier beweisen, wo diese gefordert sind, und Herz zeigen, wo vielleicht noch nicht alles verloren scheint. Das dicke Auftragen des Drehbuchs zieht sich dabei konsequent bis zum Finale durch.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen
Tatort Bremen: Wenn man nur einen retten könnte
Story siehe oben beim Buxte
An sich gab es einiges gutes in dem Krimi. Hatte seine spannenden Momente, Jasna Fritzi Bauer liefert ab und bekommt viel Drehzeit und Story, das ein eventueller Love Interest eingebaut wird, hab ich ihr gegönnt. Aber isgesamt viel zu überladen, viel zu viele Figuren, so dass eine gute überzeugende Charakterisierung ausbleiben mußte. Dazu dann noch Moormanns geteilte Vergangenheit (naja, gemeinsamer Schulbesuch) mit einem vermeindlichen Täter/Zeugen, der zu nicht viel führt. Ein Hinweis Selbs, der nicht etwa zur Aufklärung führt, sondern zum zufälligen Antreffen von Mutter und Tochter.
Was bleibt ist eine tolle Hauptdarstellerin, schöne Bilder Bremens, ein guter Sound. Naja.
Story siehe oben beim Buxte
An sich gab es einiges gutes in dem Krimi. Hatte seine spannenden Momente, Jasna Fritzi Bauer liefert ab und bekommt viel Drehzeit und Story, das ein eventueller Love Interest eingebaut wird, hab ich ihr gegönnt. Aber isgesamt viel zu überladen, viel zu viele Figuren, so dass eine gute überzeugende Charakterisierung ausbleiben mußte. Dazu dann noch Moormanns geteilte Vergangenheit (naja, gemeinsamer Schulbesuch) mit einem vermeindlichen Täter/Zeugen, der zu nicht viel führt. Ein Hinweis Selbs, der nicht etwa zur Aufklärung führt, sondern zum zufälligen Antreffen von Mutter und Tochter.
Was bleibt ist eine tolle Hauptdarstellerin, schöne Bilder Bremens, ein guter Sound. Naja.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen
Die "Team Münster-Ermittlungsjahr 2022"-DVD erscheint voraussichtlich am 07.05.2026 bei Fernsehjuwelen (ohne Abb.).
Extras:
- Digitales Booklet (online abrufbar)
- Schuber, Wendecover
Episoden:
41. Propheteus
42. Ein Freund, ein guter Freund
Quelle: https://www.ofdb.de/vorabfassung/359547 ... ropheteus/
Die "Team Münster-Ermittlungsjahr 2023"-DVD erscheint voraussichtlich am 07.05.2026 bei Fernsehjuwelen (ohne Abb.).
Extras:
- Digitales Booklet (online abrufbar)
- Schuber, Wendecover
Episoden:
43. MagicMom
44. Der Mann, der in den Dschungel fiel
Quelle: https://www.ofdb.de/vorabfassung/367613 ... -MagicMom/
Die "Team Münster-Ermittlungsjahr 2024"-DVD erscheint voraussichtlich am 07.05.2026 bei Fernsehjuwelen (ohne Abb.).
Extras:
- Digitales Booklet (online abrufbar)
- Schuber, Wendecover
Episoden:
45. Unter Gärtnern
46. Man stirbt nur zweimal
Quelle: https://www.ofdb.de/vorabfassung/377931 ... %A4rtnern/
Die Episoden 27 bis 37 (2016-2022) des Kieler "Tatort"-Teams aus Borowski und Sahin sind mutmaßlich am 22.01.2026 bei Fernsehjuwelen als 6-DVD-Box erschienen:

Extras:
- Digitales Booklet (online abrufbar)
- Schuber, Wendecover
Episoden:
27. Borowkis und das verlorene Mädchen, 2016
28. Borowski und das dunkle Netz, 2017
29. Borowski und das Fest des Nordens, 2017
30. Borowski und das Land zwischen den Meeren, 2018
31. Borowski und das Haus der Geister, 2018
32. Borowski und das Glück der Anderen, 2019
33. Borowski und das Haus am Meer, 2019
34. Borowski und der Fluch der weißen Möwe, 2020
35. Borowski und die Angst der weißen Männer, 2021
36. Borowski und der gute Mensch, 2021
37. Borowski und der Schatten des Mondes, 2022
Quelle: https://www.ofdb.de/vorabfassung/293047 ... 3%A4dchen/
Extras:
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- Schuber, Wendecover
Episoden:
41. Propheteus
42. Ein Freund, ein guter Freund
Quelle: https://www.ofdb.de/vorabfassung/359547 ... ropheteus/
Die "Team Münster-Ermittlungsjahr 2023"-DVD erscheint voraussichtlich am 07.05.2026 bei Fernsehjuwelen (ohne Abb.).
Extras:
- Digitales Booklet (online abrufbar)
- Schuber, Wendecover
Episoden:
43. MagicMom
44. Der Mann, der in den Dschungel fiel
Quelle: https://www.ofdb.de/vorabfassung/367613 ... -MagicMom/
Die "Team Münster-Ermittlungsjahr 2024"-DVD erscheint voraussichtlich am 07.05.2026 bei Fernsehjuwelen (ohne Abb.).
Extras:
- Digitales Booklet (online abrufbar)
- Schuber, Wendecover
Episoden:
45. Unter Gärtnern
46. Man stirbt nur zweimal
Quelle: https://www.ofdb.de/vorabfassung/377931 ... %A4rtnern/
Die Episoden 27 bis 37 (2016-2022) des Kieler "Tatort"-Teams aus Borowski und Sahin sind mutmaßlich am 22.01.2026 bei Fernsehjuwelen als 6-DVD-Box erschienen:

Extras:
- Digitales Booklet (online abrufbar)
- Schuber, Wendecover
Episoden:
27. Borowkis und das verlorene Mädchen, 2016
28. Borowski und das dunkle Netz, 2017
29. Borowski und das Fest des Nordens, 2017
30. Borowski und das Land zwischen den Meeren, 2018
31. Borowski und das Haus der Geister, 2018
32. Borowski und das Glück der Anderen, 2019
33. Borowski und das Haus am Meer, 2019
34. Borowski und der Fluch der weißen Möwe, 2020
35. Borowski und die Angst der weißen Männer, 2021
36. Borowski und der gute Mensch, 2021
37. Borowski und der Schatten des Mondes, 2022
Quelle: https://www.ofdb.de/vorabfassung/293047 ... 3%A4dchen/
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Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen
Münchner „Tatort“: Zweiter Fall für Nachfolger von Batic und Leitmayr wird schon gedreht
Hammermann und Buvak ermitteln auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Im diesjährigen Osterprogramm verabschieden sich die langjährigen und beliebten Münchner „Tatort“-Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) nach genau 100 Folgen und 35 Jahren von dem Krimi-Dauerbrenner. Ihr letzter gemeinsamer Fall „Unvergänglich“ wird als großer Zweiteiler über die Bühne gehen (fernsehserien.de berichtete). An der Zeit nach ihrem Abschied wird allerdings bereits auf Hochtouren gearbeitet. Publikumsliebling Ferdinand Hofer bleibt als Kommissar Kalli Hammermann an Bord, der künftig zusammen mit dem neuen Kommissar Nikola Buvak (gespielt von Carlo Ljubek) ermittelt. Aktuell laufen bereits die Dreharbeiten zu ihrem zweiten Fall mit dem Arbeitstitel „Der sichere Tod“, der auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) spielt.
Quelle und weitere Infos:
https://www.fernsehserien.de/news/muenc ... on-gedreht
Hammermann und Buvak ermitteln auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Im diesjährigen Osterprogramm verabschieden sich die langjährigen und beliebten Münchner „Tatort“-Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) nach genau 100 Folgen und 35 Jahren von dem Krimi-Dauerbrenner. Ihr letzter gemeinsamer Fall „Unvergänglich“ wird als großer Zweiteiler über die Bühne gehen (fernsehserien.de berichtete). An der Zeit nach ihrem Abschied wird allerdings bereits auf Hochtouren gearbeitet. Publikumsliebling Ferdinand Hofer bleibt als Kommissar Kalli Hammermann an Bord, der künftig zusammen mit dem neuen Kommissar Nikola Buvak (gespielt von Carlo Ljubek) ermittelt. Aktuell laufen bereits die Dreharbeiten zu ihrem zweiten Fall mit dem Arbeitstitel „Der sichere Tod“, der auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) spielt.
Quelle und weitere Infos:
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Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen
Tatort Berlin: Gefahrengebiet
Obdachloser wird am Teufelsberg tot gebissen. Von einem Wolf oder Rottweilern? Oder doch Mord?
Berlin Gefahrengebiet. Bonard und Karow treffen bei den Ermittlungen auf eine Survivalspezialistin m Wald, Bonard schließt sich ihr spontan an. Karow trifft hingegen auf einen reichen Prepper, und sektenähnlichen Verhältnissen.
Schauplätze mit Teufelsberg, der ehemaligen Abhörstation, Grunewald einerseits und dem Nachtleben und sterilen Prepperhaus andererseits gut ins Bild gesetzt. Und auch von der Story schön gegenübergestellt, wenn auch insgesamt etwas sehr konstruiert. Gerade die Motivation Bonards, kurz vor der Pension auszusteigen und Sinn zu suchen ein wenig drüber. Karows Sturz ins Hedonistische aber sehr passend.
Insgesamt spannend erzählt und ein etwas wehmütiger letzter Auftritt von Corinna Harfouch als Kommissarin. Ich bin auf die Nachfolge gespannt.
Obdachloser wird am Teufelsberg tot gebissen. Von einem Wolf oder Rottweilern? Oder doch Mord?
Berlin Gefahrengebiet. Bonard und Karow treffen bei den Ermittlungen auf eine Survivalspezialistin m Wald, Bonard schließt sich ihr spontan an. Karow trifft hingegen auf einen reichen Prepper, und sektenähnlichen Verhältnissen.
Schauplätze mit Teufelsberg, der ehemaligen Abhörstation, Grunewald einerseits und dem Nachtleben und sterilen Prepperhaus andererseits gut ins Bild gesetzt. Und auch von der Story schön gegenübergestellt, wenn auch insgesamt etwas sehr konstruiert. Gerade die Motivation Bonards, kurz vor der Pension auszusteigen und Sinn zu suchen ein wenig drüber. Karows Sturz ins Hedonistische aber sehr passend.
Insgesamt spannend erzählt und ein etwas wehmütiger letzter Auftritt von Corinna Harfouch als Kommissarin. Ich bin auf die Nachfolge gespannt.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen
Polizeiruf 110: Der Wanderer zieht von dannen
Sachsen-Anhaltinisch noir
„Sieht nach ‘nem klassischen Badewannenunfall aus.“
Nach ihren Fällen aus den Jahren 2021 und 2024 tritt das Hallenser „Polizeiruf 110“-Kripoduo Henry Koitzsch (Peter Kurth) und Michael Lehmann (Peter Schneider) mit seinem dritten und leider letzten Fall „Der Wanderer zieht von dannen“ ab. Der Titel ist erneut dem Volkslied „An der Saale hellem Strande“ entlehnt, das in Teilen durch die handelnden Figuren rezitiert wird. Und erneut verfasste Clemens Meyer das Drehbuch zusammen mit Thomas Stuber, der wieder mit der Inszenierung betraut wurde. Die Uraufführung erfolgte am 1. Dezember 2025 auf der Weimarer Televisionale, die Erstausstrahlung folgte am 15. Februar 2026.
„Zu viel Fernsehen geguckt, was?“
Katrin Sommer (Cordelia Wege), jene attraktive Frau, die mit Uwe Baude, dem Opfer aus dem ersten Teil der Trilogie, liiert war, schaut auf der Wache vorbei und berichtet Kommissar Lehmann davon, gestalkt zu werden. Der verweist sie an einen Kollegen. Anschließend wird er zusammen mit seinem Kollegen Koitzsch zu einem Leichenfund in einer Plattenbauwohnung gerufen. Hausmeister Trojanowitz (Henning Peker, „Als wir träumten“) hat die ältere Dame Frau Krüger (Sibylle Maria Dordel, „Mein Falke“) tot in ihrer Badewanne gefunden. Zunächst sieht alles nach einem Unfall aus, doch Koitzsch bemerkt, dass etwas nicht stimmt – handelte es sich um einen Raubmord? Im Zuge der Ermittlungen kommt man einer Mordserie auf die Spur, die Verbindungen zu Baudes bisher unaufgeklärtem Tod aufweist…
„Er sucht sich die Alten, Schwachen, Einsamen…“
Mit der ersten Einstellung wird der Zuschauerschaft suggeriert, sie befinde sich zusammen mit einem Toten in einem Kühlfach innerhalb der Leichenhalle. Die eine oder andere weitere morbide Spitze wird folgen in diesem sonnigen, sommerlichen und dennoch verdammt düsteren Fernsehkrimi. Koitzsch ist äußerst wortkarg und trägt permanent eine Leichenbittermiene im Gesicht. Zudem hat er Visionen, die auch das TV-Publikum zu sehen bekommt und sich stets erst im Nachhinein als Koitzschs subjektive Wahrnehmung herausstellen. Wir sehen die nackte Leiche in der Wanne und lernen Rita Schmidtke (Jule Böwe, „Leif in Concert“) kennen, die die bindungssüchtige, promiske Katrin in einer Selbsthilfegruppe kennenlernt und sich mit der etwas spröden und verschlossenen Frau anfreundet. Der erste Verdächtige, der Hausmeister, ist spätestens dann keiner mehr, als er in der Wohnung der Toten nach Ersparnissen sucht und prompt vom Täter überrascht wird, der wiederum von unseren Kripobullen überrumpelt wird.
Damit ist der Fall – bzw. sind die Fälle – aber noch lange nicht gelöst. Kurze Flashbacks rufen den Mittelteil der Trilogie in Erinnerung, vor allem aber den ersten Teil, wenn sich die Hinweise verdichten, dass zu diesem eine Verbindung besteht. Klassische Polizeiarbeit findet statt, spielt gegenüber der traurig-melancholischen Atmosphäre, die Koitzsch mit jeder Zelle verkörpert, aber die zweite Geige. Mitraten lässt sich prima und ist bald auch gar nicht so schwer, es bleibt jedoch die Frage nach dem Motiv des Blumenblüten als sein Zeichen an den Tatorten hinterlassenden Täters. Koitzsch sucht einmal mehr seinen alten Knackikumpel Roman (Thomas Lawinky) im Bau auf und erfährt so von – für mein Empfinden etwas weit hergeholten – Stasi-Seilschaften. Dieser „Polizeiruf“ ist spannend, mysteriös und legt den Fund zwei weiterer Leichen obendrauf, zieht die Schraube immer weiter an. Stuber und Meyer arbeiten mit Thriller-Elementen, die sie sehr gut beherrschen, und appellieren an die Urangst, unwissentlich nicht allein zu Hause zu sein – was möglicherweise als weiterer Wink mit dem Zaunpfahl gen MfS-Vergangenheit Ostdeutschlands verstanden werden will.
Doch es geht eigentlich um etwas anderes: um Einsamkeit, den Wert, der in Tristesse gefangenen Menschen zugemessen wird, und darum, wie lebenswert das Leben dennoch ist. Das Motiv des Täters bleibt bis zum Schluss leider vage, darüber hätte man gern mehr erfahren. Die volle Härte dieses Hallenser Schwanengesangs bleibt dem Publikum glücklicherweise erspart, wenngleich der Film damit nicht all in geht. Der Epilog stimmt mit seinem Happy End sogar derart versöhnlich, dass man meinen könnte, das Team habe Angst vor seiner eigenen Courage bekommen. Hängen bleibt aber vor allem der Noir-Stil aller drei Hallenser Episoden mit seiner bedrückenden, dabei zugleich überaus nachvollziehbaren Stimmung. Und die Klanghölzer im Score, die mich immer wieder angenehm an Lalo Schifrins Soundtrack zu „Der Mann mit der Todeskralle“ erinnerten.
Sachsen-Anhaltinisch noir
„Sieht nach ‘nem klassischen Badewannenunfall aus.“
Nach ihren Fällen aus den Jahren 2021 und 2024 tritt das Hallenser „Polizeiruf 110“-Kripoduo Henry Koitzsch (Peter Kurth) und Michael Lehmann (Peter Schneider) mit seinem dritten und leider letzten Fall „Der Wanderer zieht von dannen“ ab. Der Titel ist erneut dem Volkslied „An der Saale hellem Strande“ entlehnt, das in Teilen durch die handelnden Figuren rezitiert wird. Und erneut verfasste Clemens Meyer das Drehbuch zusammen mit Thomas Stuber, der wieder mit der Inszenierung betraut wurde. Die Uraufführung erfolgte am 1. Dezember 2025 auf der Weimarer Televisionale, die Erstausstrahlung folgte am 15. Februar 2026.
„Zu viel Fernsehen geguckt, was?“
Katrin Sommer (Cordelia Wege), jene attraktive Frau, die mit Uwe Baude, dem Opfer aus dem ersten Teil der Trilogie, liiert war, schaut auf der Wache vorbei und berichtet Kommissar Lehmann davon, gestalkt zu werden. Der verweist sie an einen Kollegen. Anschließend wird er zusammen mit seinem Kollegen Koitzsch zu einem Leichenfund in einer Plattenbauwohnung gerufen. Hausmeister Trojanowitz (Henning Peker, „Als wir träumten“) hat die ältere Dame Frau Krüger (Sibylle Maria Dordel, „Mein Falke“) tot in ihrer Badewanne gefunden. Zunächst sieht alles nach einem Unfall aus, doch Koitzsch bemerkt, dass etwas nicht stimmt – handelte es sich um einen Raubmord? Im Zuge der Ermittlungen kommt man einer Mordserie auf die Spur, die Verbindungen zu Baudes bisher unaufgeklärtem Tod aufweist…
„Er sucht sich die Alten, Schwachen, Einsamen…“
Mit der ersten Einstellung wird der Zuschauerschaft suggeriert, sie befinde sich zusammen mit einem Toten in einem Kühlfach innerhalb der Leichenhalle. Die eine oder andere weitere morbide Spitze wird folgen in diesem sonnigen, sommerlichen und dennoch verdammt düsteren Fernsehkrimi. Koitzsch ist äußerst wortkarg und trägt permanent eine Leichenbittermiene im Gesicht. Zudem hat er Visionen, die auch das TV-Publikum zu sehen bekommt und sich stets erst im Nachhinein als Koitzschs subjektive Wahrnehmung herausstellen. Wir sehen die nackte Leiche in der Wanne und lernen Rita Schmidtke (Jule Böwe, „Leif in Concert“) kennen, die die bindungssüchtige, promiske Katrin in einer Selbsthilfegruppe kennenlernt und sich mit der etwas spröden und verschlossenen Frau anfreundet. Der erste Verdächtige, der Hausmeister, ist spätestens dann keiner mehr, als er in der Wohnung der Toten nach Ersparnissen sucht und prompt vom Täter überrascht wird, der wiederum von unseren Kripobullen überrumpelt wird.
Damit ist der Fall – bzw. sind die Fälle – aber noch lange nicht gelöst. Kurze Flashbacks rufen den Mittelteil der Trilogie in Erinnerung, vor allem aber den ersten Teil, wenn sich die Hinweise verdichten, dass zu diesem eine Verbindung besteht. Klassische Polizeiarbeit findet statt, spielt gegenüber der traurig-melancholischen Atmosphäre, die Koitzsch mit jeder Zelle verkörpert, aber die zweite Geige. Mitraten lässt sich prima und ist bald auch gar nicht so schwer, es bleibt jedoch die Frage nach dem Motiv des Blumenblüten als sein Zeichen an den Tatorten hinterlassenden Täters. Koitzsch sucht einmal mehr seinen alten Knackikumpel Roman (Thomas Lawinky) im Bau auf und erfährt so von – für mein Empfinden etwas weit hergeholten – Stasi-Seilschaften. Dieser „Polizeiruf“ ist spannend, mysteriös und legt den Fund zwei weiterer Leichen obendrauf, zieht die Schraube immer weiter an. Stuber und Meyer arbeiten mit Thriller-Elementen, die sie sehr gut beherrschen, und appellieren an die Urangst, unwissentlich nicht allein zu Hause zu sein – was möglicherweise als weiterer Wink mit dem Zaunpfahl gen MfS-Vergangenheit Ostdeutschlands verstanden werden will.
Doch es geht eigentlich um etwas anderes: um Einsamkeit, den Wert, der in Tristesse gefangenen Menschen zugemessen wird, und darum, wie lebenswert das Leben dennoch ist. Das Motiv des Täters bleibt bis zum Schluss leider vage, darüber hätte man gern mehr erfahren. Die volle Härte dieses Hallenser Schwanengesangs bleibt dem Publikum glücklicherweise erspart, wenngleich der Film damit nicht all in geht. Der Epilog stimmt mit seinem Happy End sogar derart versöhnlich, dass man meinen könnte, das Team habe Angst vor seiner eigenen Courage bekommen. Hängen bleibt aber vor allem der Noir-Stil aller drei Hallenser Episoden mit seiner bedrückenden, dabei zugleich überaus nachvollziehbaren Stimmung. Und die Klanghölzer im Score, die mich immer wieder angenehm an Lalo Schifrins Soundtrack zu „Der Mann mit der Todeskralle“ erinnerten.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Diese Filme sind züchisch krank!
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Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen
„Tatort“: Abschied von Batic und Leitmayr mit Zweiteiler, Doku und den besten Folgen
35 Jahre als Ermittler-Duo: Nemec und Wachtveitl stellen Rekord auf
Der Abschied rückt näher: Im diesjährigen Osterprogramm werden Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl zum letzten Mal als Münchner Kommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr ermitteln. Die dienstältesten „Tatort“-Kommissare haben bereits Anfang 2024 ihren Abschied von der langjährigen ARD-Krimireihe angekündigt. Nach genau 100 Folgen und 35 Jahren machen sie Schluss – was einem Rekord entspricht. Sie verabschieden sich mit dem Zweiteiler „Unvergänglich“, der an Ostersonntag (5. April) und Ostermontag (6. April) jeweils um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. Auch darüber hinaus würdigt die ARD die beiden Schauspieler mit einer Sonderprogrammierung.
Quelle und weitere Infos:
https://www.fernsehserien.de/news/tator ... ten-folgen
35 Jahre als Ermittler-Duo: Nemec und Wachtveitl stellen Rekord auf
Der Abschied rückt näher: Im diesjährigen Osterprogramm werden Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl zum letzten Mal als Münchner Kommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr ermitteln. Die dienstältesten „Tatort“-Kommissare haben bereits Anfang 2024 ihren Abschied von der langjährigen ARD-Krimireihe angekündigt. Nach genau 100 Folgen und 35 Jahren machen sie Schluss – was einem Rekord entspricht. Sie verabschieden sich mit dem Zweiteiler „Unvergänglich“, der an Ostersonntag (5. April) und Ostermontag (6. April) jeweils um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. Auch darüber hinaus würdigt die ARD die beiden Schauspieler mit einer Sonderprogrammierung.
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Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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