Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Moderator: jogiwan
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Fu Long! Fu Hu! Kleine Panda-Babys im Tiergarten Schönbrunn! Massen-Hysterie und Jogiwan mittendrin...
http://wiev1.orf.at/stories/253168
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Mörderische Frauen

5/10 Milfs from hell @ Nudity Beach - mehr dazu demnächst im entsprechenden Fred

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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Arrietty - Die wundersame Welt der Borger

Wunderbarer, aber auch trauriger Studio-Ghibli-Film über das kleine Wesen Arrietty und ihre ungewöhnliche Freundschaft zu dem herzkranken Menschenjungen. Auch wenn die Geschichte eigentlich nur eine Momentaufnahme aus dem Leben der beiden darstellt und auch die Freundschaft nur einen kurzen Moment dauern darf, so ist der Film doch sehr berührend ausgefallen. Themen wie Verlust, Krankheit und auch Umweltschutz und "Artenschutz" kommen nicht zu kurz und werden kindgerecht vermittelt, ohne in irgendeiner Weise kindisch zu sein. Warum ich heulen musste, weiss ich aber selber nicht...
8/10

Wunderbarer, aber auch trauriger Studio-Ghibli-Film über das kleine Wesen Arrietty und ihre ungewöhnliche Freundschaft zu dem herzkranken Menschenjungen. Auch wenn die Geschichte eigentlich nur eine Momentaufnahme aus dem Leben der beiden darstellt und auch die Freundschaft nur einen kurzen Moment dauern darf, so ist der Film doch sehr berührend ausgefallen. Themen wie Verlust, Krankheit und auch Umweltschutz und "Artenschutz" kommen nicht zu kurz und werden kindgerecht vermittelt, ohne in irgendeiner Weise kindisch zu sein. Warum ich heulen musste, weiss ich aber selber nicht...
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Willkommen in der Hölle

Interessanter und mit optischen Spielereien überbordender Western, der jedoch wieder einmal irgendwie kein Western ist. Die Geschichte über Habgier und die Abgründe der menschlichen Seele mit seinen wenigen Dialogen hätte man wohl auch in jedem anderen Genre platzieren können und es hätte genauso gefunzt. Das es ausgerechnet ein Western geworden ist, ist dabei natürlich für mich etwas doof. Aber obwohl "Willkommen in der Hölle" durchaus seine Längen hat, ist der Streifen mit seiner heruntergestrippten Herangehensweise genau mein Dings und die durchgeknallten Schauspieler mit ihren farbenfrohen Klamotten, die vielen Kamerafahrten, die durchkomponierten Bilder und auch das Finale fand ich eigentlich auch ganz okay bis super. Der Ugo hatte wieder einmal recht! Trotz Western-Aversion und Kampf mit meinen inneren Dämonen daher 6,5/10
Confessions - Geständnisse

Am letzten Schultag vor den Frühlingsferien erzählt die Lehrerin Moriguchi ihren minderjährigen Schülern der Klasse 7b beiläufig vom Tod ihrer kleinen Tochter, die im schuleigenen Pool ertrunken ist. Doch entgegen der Angaben der Polizei ist die Tochter nicht durch einen Unfall ums Leben gekommen, sondern wurde von zwei Schülern der Klasse ermordet. Diesen hat sie HIV-infiziertes Blut in die Schulmilch injiziert und obwohl die Lehrerin keine Namen nennt, sind die beiden Schuldigen rasch enttarnt. Und obwohl die Moriguchi nach Ablauf der Ferien die Klasse nicht mehr betreut, so hat sie doch einen Racheplan in Ganz gesetzt, der für alle Beteiligten arge Konsequenzen nach sich zieht...
Holladrio! Das Japan durchaus ein Problem mit seiner Jugend hat ist ja durchaus bekannt, aber das Feuerwerk, dass in "Confessions" abgefackelt wird, spottet wirklich jeder Beschreibung. Der Film erzählt seine dramatische Geschichte größtenteils in elegischen Zeitlupen-Bildern und anstatt herkömmlicher Dialoge gibt es "Geständnis"-Monologe, die über die wunderbar-tristen Bildern gelegt werden. Die anfängliche Geschichte über den Unfalltod des kleinen Mädchens wird zunehmend verworrener und was anfänglich als Tat unbedarfter Jugendlicher erscheint, wird immer schockierender. Am Ende sitzt man eigentlich ziemlich niedergeschlagen im Sessel, was man aber nicht versäumen sollte. Definitiv eines der Highlights des heurigen Jahres und vor allem unser werter Arkadin sollte sich den wohl schleunigst besorgen. 9/10

Interessanter und mit optischen Spielereien überbordender Western, der jedoch wieder einmal irgendwie kein Western ist. Die Geschichte über Habgier und die Abgründe der menschlichen Seele mit seinen wenigen Dialogen hätte man wohl auch in jedem anderen Genre platzieren können und es hätte genauso gefunzt. Das es ausgerechnet ein Western geworden ist, ist dabei natürlich für mich etwas doof. Aber obwohl "Willkommen in der Hölle" durchaus seine Längen hat, ist der Streifen mit seiner heruntergestrippten Herangehensweise genau mein Dings und die durchgeknallten Schauspieler mit ihren farbenfrohen Klamotten, die vielen Kamerafahrten, die durchkomponierten Bilder und auch das Finale fand ich eigentlich auch ganz okay bis super. Der Ugo hatte wieder einmal recht! Trotz Western-Aversion und Kampf mit meinen inneren Dämonen daher 6,5/10
Confessions - Geständnisse

Am letzten Schultag vor den Frühlingsferien erzählt die Lehrerin Moriguchi ihren minderjährigen Schülern der Klasse 7b beiläufig vom Tod ihrer kleinen Tochter, die im schuleigenen Pool ertrunken ist. Doch entgegen der Angaben der Polizei ist die Tochter nicht durch einen Unfall ums Leben gekommen, sondern wurde von zwei Schülern der Klasse ermordet. Diesen hat sie HIV-infiziertes Blut in die Schulmilch injiziert und obwohl die Lehrerin keine Namen nennt, sind die beiden Schuldigen rasch enttarnt. Und obwohl die Moriguchi nach Ablauf der Ferien die Klasse nicht mehr betreut, so hat sie doch einen Racheplan in Ganz gesetzt, der für alle Beteiligten arge Konsequenzen nach sich zieht...
Holladrio! Das Japan durchaus ein Problem mit seiner Jugend hat ist ja durchaus bekannt, aber das Feuerwerk, dass in "Confessions" abgefackelt wird, spottet wirklich jeder Beschreibung. Der Film erzählt seine dramatische Geschichte größtenteils in elegischen Zeitlupen-Bildern und anstatt herkömmlicher Dialoge gibt es "Geständnis"-Monologe, die über die wunderbar-tristen Bildern gelegt werden. Die anfängliche Geschichte über den Unfalltod des kleinen Mädchens wird zunehmend verworrener und was anfänglich als Tat unbedarfter Jugendlicher erscheint, wird immer schockierender. Am Ende sitzt man eigentlich ziemlich niedergeschlagen im Sessel, was man aber nicht versäumen sollte. Definitiv eines der Highlights des heurigen Jahres und vor allem unser werter Arkadin sollte sich den wohl schleunigst besorgen. 9/10
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
The Square

Baustellenleiter Ray hat eine Affäre mit der Friseurin Claire. Als diese eines Tages ihren kriminellen Mann Smithy dabei beobachet, wie dieser eine große Menge Geld im Dachboden versteckt, fasst sie den Plan mitsamt dem Geld und Ray durchzubrennen. Dieser organisiert einen Brandstifter, der Claras Bude ohne das im Vorfeld entwendete Geld abfackeln soll, als sich diese mit ihrem Mann bei einer Feier befindet. Doch etwas geht schief und im Feuer kommt auch Claras Schwiegermutter ums Leben. Als Smithy ebenfalls Verdacht schöpft und das Pärchen von einer weiteren Person beobachtet wird, gibt es bald den nächsten Toten und als die ersten Erpresserbriefe eintrudeln und auch der Brandstifter mehr Geld verlangt, wird es für die beiden Turteltäubchen ziemlich eng...
Ein Film, in der Traditon der "Coen"-Brüder und so spannend wie "Sieben" steht verheißungsvoll auf dem Cover des australischen Films aus dem Jahre 2008. Naja, die Coen-Brüder dürften schon Pate für die ganze Habgier-Sause gestanden haben, aber so richtig kommt der Streifen leider nie in Fahrt und wer sich bitterbösen Humor am Ende eine Pointe erwartet, wird ebenfalls eher enttäuscht. "The Square" leidet darunter, dass die Figuren sehr oberflächlich bleiben und man über die Beweggründe der einzelnen Personen nichts erfährt. Woher kommt die Kohle? Woher kennen sich Clara und der wesentlich ältere Ray? Und warum zum Teufel passieren andauernd irgendwelchen blöden Zufälle? Kann man gucken, aber muss man definitiv nicht und die am Cover zitierten Coen-Brüder und "Sieben" sind dann doch eine andere Liga: 6/10

Baustellenleiter Ray hat eine Affäre mit der Friseurin Claire. Als diese eines Tages ihren kriminellen Mann Smithy dabei beobachet, wie dieser eine große Menge Geld im Dachboden versteckt, fasst sie den Plan mitsamt dem Geld und Ray durchzubrennen. Dieser organisiert einen Brandstifter, der Claras Bude ohne das im Vorfeld entwendete Geld abfackeln soll, als sich diese mit ihrem Mann bei einer Feier befindet. Doch etwas geht schief und im Feuer kommt auch Claras Schwiegermutter ums Leben. Als Smithy ebenfalls Verdacht schöpft und das Pärchen von einer weiteren Person beobachtet wird, gibt es bald den nächsten Toten und als die ersten Erpresserbriefe eintrudeln und auch der Brandstifter mehr Geld verlangt, wird es für die beiden Turteltäubchen ziemlich eng...
Ein Film, in der Traditon der "Coen"-Brüder und so spannend wie "Sieben" steht verheißungsvoll auf dem Cover des australischen Films aus dem Jahre 2008. Naja, die Coen-Brüder dürften schon Pate für die ganze Habgier-Sause gestanden haben, aber so richtig kommt der Streifen leider nie in Fahrt und wer sich bitterbösen Humor am Ende eine Pointe erwartet, wird ebenfalls eher enttäuscht. "The Square" leidet darunter, dass die Figuren sehr oberflächlich bleiben und man über die Beweggründe der einzelnen Personen nichts erfährt. Woher kommt die Kohle? Woher kennen sich Clara und der wesentlich ältere Ray? Und warum zum Teufel passieren andauernd irgendwelchen blöden Zufälle? Kann man gucken, aber muss man definitiv nicht und die am Cover zitierten Coen-Brüder und "Sieben" sind dann doch eine andere Liga: 6/10
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Mein Nachbar Totoro:

Irgendwie kann ich den Hype um den ollen Totoro ja nicht ganz verstehen. Zugegeben, groß, haarig und kuschelig ist ja schon genau mein Dings, aber die Geschichte der beiden Mädchen, die sich in eine Fantasiewelt flüchten, weil Mutti kränkelt hat mir dann doch einfach zu wenig Ecken und Kanten und ist auch auf ein sehr, sehr junges Publikum zugeschnitten. Da schon lieber "Mononoke" oder "Das Schloß im Himmel", aber Totoro trotz fantasievoller Umsetzung und tollen Figuren wie der Bus-Katze dann einfach zu langweilig...

Irgendwie kann ich den Hype um den ollen Totoro ja nicht ganz verstehen. Zugegeben, groß, haarig und kuschelig ist ja schon genau mein Dings, aber die Geschichte der beiden Mädchen, die sich in eine Fantasiewelt flüchten, weil Mutti kränkelt hat mir dann doch einfach zu wenig Ecken und Kanten und ist auch auf ein sehr, sehr junges Publikum zugeschnitten. Da schon lieber "Mononoke" oder "Das Schloß im Himmel", aber Totoro trotz fantasievoller Umsetzung und tollen Figuren wie der Bus-Katze dann einfach zu langweilig...
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Straßenbekanntschaften auf St. Pauli

Toller deutscher Krimi der biederen Sorte aus dem Jahre 1968, der aber definitiv Laune macht. Die Titelmelodie von Wolfgang Hartmayer ist der Kracher vor dem Herrn, rockt ohne Ende und wurde viel später wohl laut DuRöhe von Aral für einen Werbespott wiederentdeckt! Der Film selbst ist wie Ugo (*niederknieunddankesag*) schon anmerkte sicherlich nix sonderlich Besonderes, aber die Dagmar Lassander als blonde Schulabrecherin/Model in einer ihrer ersten Rollen ist so bezaubernd, dass man dramaturgische Holprigkeiten gerne verzeiht. Ich wusste ja ehrlich nicht, dass die deutschsprachig ist und auch Rainer Brandt "vor" der Kamera agiert hat, war mir bislang auch kein Begriff. "Straßenbekanntschaften auf St. Pauli" macht jedenfalls Spass und ein Film, in dem Minderjährige in einer Bar namens "Homo 66" strippen und eine glatzköpfige Schwulette als Sympathieträger wider Willen agiert, muss man ja sowieso lieb haben. Olsen ist zwar dann schon eine andere Liga, aber guckbar ist der kurz(weilig)e Streifen allemal!
Titelsong: 10/10
Film: 6-7/10
Dagmar Lassander: 11/10
[BBvideo 425,350][/BBvideo]

Toller deutscher Krimi der biederen Sorte aus dem Jahre 1968, der aber definitiv Laune macht. Die Titelmelodie von Wolfgang Hartmayer ist der Kracher vor dem Herrn, rockt ohne Ende und wurde viel später wohl laut DuRöhe von Aral für einen Werbespott wiederentdeckt! Der Film selbst ist wie Ugo (*niederknieunddankesag*) schon anmerkte sicherlich nix sonderlich Besonderes, aber die Dagmar Lassander als blonde Schulabrecherin/Model in einer ihrer ersten Rollen ist so bezaubernd, dass man dramaturgische Holprigkeiten gerne verzeiht. Ich wusste ja ehrlich nicht, dass die deutschsprachig ist und auch Rainer Brandt "vor" der Kamera agiert hat, war mir bislang auch kein Begriff. "Straßenbekanntschaften auf St. Pauli" macht jedenfalls Spass und ein Film, in dem Minderjährige in einer Bar namens "Homo 66" strippen und eine glatzköpfige Schwulette als Sympathieträger wider Willen agiert, muss man ja sowieso lieb haben. Olsen ist zwar dann schon eine andere Liga, aber guckbar ist der kurz(weilig)e Streifen allemal!
Titelsong: 10/10
Film: 6-7/10
Dagmar Lassander: 11/10
[BBvideo 425,350][/BBvideo]
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Dead Angel - Einbahnstrasse in den Tod

Sehr seltsames, teils trashiges und retro-futuristisches Teil von Herrn de la Iglesia, der zwar eindeutig von Kubrik inspiriert wurde, aber statt düsterer Sozialsatire lieber noch obskure Wege geht. So gibt es neben staatlichen Menschenversuchen, vergewaltigenden Jugendbanden dann eben auch noch eine hübsche Krankenschwester, die in allerlei Verkleidungen Jagd auf junge Homosexuelle und körperbehinderte Männer macht um sie von ihrem vermeintlichen Leid zu erlösen. Leider ist die bizarre Geschichte aber auch sehr episodenhaft und nicht ganz so stimmig ausgefallen, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. Vielleicht war ich zu fortgeschrittener Stunde aber auch nur zu betrunken und das Bild des VHS-Rips zu schwummrig um das noch zu erkennen. Trotzdem macht "Dead Angel" ziemlichen Spass und ist für erfahrene Euroculter auch sicherlich sehr empfehlenswert, während unbedarfte Neueinsteiger wohl eher den Kopf schütteln werden. Eine Bewertung scheint unmöglich, während die Obskur-Skala wieder einmal ganz nach oben ausschlägt!

Sehr seltsames, teils trashiges und retro-futuristisches Teil von Herrn de la Iglesia, der zwar eindeutig von Kubrik inspiriert wurde, aber statt düsterer Sozialsatire lieber noch obskure Wege geht. So gibt es neben staatlichen Menschenversuchen, vergewaltigenden Jugendbanden dann eben auch noch eine hübsche Krankenschwester, die in allerlei Verkleidungen Jagd auf junge Homosexuelle und körperbehinderte Männer macht um sie von ihrem vermeintlichen Leid zu erlösen. Leider ist die bizarre Geschichte aber auch sehr episodenhaft und nicht ganz so stimmig ausgefallen, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. Vielleicht war ich zu fortgeschrittener Stunde aber auch nur zu betrunken und das Bild des VHS-Rips zu schwummrig um das noch zu erkennen. Trotzdem macht "Dead Angel" ziemlichen Spass und ist für erfahrene Euroculter auch sicherlich sehr empfehlenswert, während unbedarfte Neueinsteiger wohl eher den Kopf schütteln werden. Eine Bewertung scheint unmöglich, während die Obskur-Skala wieder einmal ganz nach oben ausschlägt!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Der Leichenverbrenner

10/10 - demnächst mehr im dazugehörigen Fred!

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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Poolboy: Drowning out the Fury

Vietnam-Veteran Sal kehrt nach 13 Jahren nach Hause ins traute Los Angeles zurück und muss feststellen, dass sich das Poolreinigungs-Gewerbe und seine Frau fest in mexikanischer Hand befinden. Als Sal jedoch diese mafiösen Strukturen aufbrechen möchte und selbst seine Poolreinigungsfirma eröffnet, wird seine Familie auf heimtückische Weise ermordet. Sal begibt sich auf einen blutigen Rachefeldzug und als er entdeckt, dass auch die Russen noch ein Wörtchen mitzureden haben, steuert alles einem blutigen Höhepunkt entgegen...
Troma-eske Actionheld-Parodie im Grindhouse-Style mit Kevin Sorbo, die zwar recht schwungvoll und auch blutig daherkommt, aber mit ihrer Dichte an Gags ab einem Zeitpunkt zu einer Art Witz-Nummern-Revue verkommt und bei der sich auch ein gewisser Grad der Übersättigung einstellt. Der ständig beschworene Sexismus, Gore-Anteil und auch die Rassismus-Karte bleiben doch recht zahm und harmlos und in Punkto Brutalität bleibt „Poolboy“ mit seinen comic-haft übertriebenen Effekten und CGI-Spielereien hinter ähnlichen Werken zurück. Die Geschichte mit dem Film und die Mockumentary darum bietet zwar großes Potential, aber da die ganze Sause so bewusst und in allen Belangen auf Trash gebürstet wurde, fehlt auch diese gewisse Ernsthaftigkeit, die dann eigentlich für einen Streifen aus der Schublade notwendig ist. So ist „Poolboy“ ein netter Genre-Snack für Zwischendurch, der sicherlich unter Gleichgesinnten und entsprechender Getränkebegleitung gehörig Spaß macht, aber richtige Begeisterung sieht wohl anders aus: 5/10

Vietnam-Veteran Sal kehrt nach 13 Jahren nach Hause ins traute Los Angeles zurück und muss feststellen, dass sich das Poolreinigungs-Gewerbe und seine Frau fest in mexikanischer Hand befinden. Als Sal jedoch diese mafiösen Strukturen aufbrechen möchte und selbst seine Poolreinigungsfirma eröffnet, wird seine Familie auf heimtückische Weise ermordet. Sal begibt sich auf einen blutigen Rachefeldzug und als er entdeckt, dass auch die Russen noch ein Wörtchen mitzureden haben, steuert alles einem blutigen Höhepunkt entgegen...
Troma-eske Actionheld-Parodie im Grindhouse-Style mit Kevin Sorbo, die zwar recht schwungvoll und auch blutig daherkommt, aber mit ihrer Dichte an Gags ab einem Zeitpunkt zu einer Art Witz-Nummern-Revue verkommt und bei der sich auch ein gewisser Grad der Übersättigung einstellt. Der ständig beschworene Sexismus, Gore-Anteil und auch die Rassismus-Karte bleiben doch recht zahm und harmlos und in Punkto Brutalität bleibt „Poolboy“ mit seinen comic-haft übertriebenen Effekten und CGI-Spielereien hinter ähnlichen Werken zurück. Die Geschichte mit dem Film und die Mockumentary darum bietet zwar großes Potential, aber da die ganze Sause so bewusst und in allen Belangen auf Trash gebürstet wurde, fehlt auch diese gewisse Ernsthaftigkeit, die dann eigentlich für einen Streifen aus der Schublade notwendig ist. So ist „Poolboy“ ein netter Genre-Snack für Zwischendurch, der sicherlich unter Gleichgesinnten und entsprechender Getränkebegleitung gehörig Spaß macht, aber richtige Begeisterung sieht wohl anders aus: 5/10
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