Weihnachtsabend mit den Knallchargen: "Sledgehammer" ist wirklich das Gegenteil von gut, aber irgendwie auch wieder charmant. Die Figuren sind furchtbar, eine Handlung kaum vorhanden und das Spiel mit optischen Effekten geben dem "Direct-to-Video"-Slasher dann noch den Rest. Für Freunde abseitiger Unterhaltung eine lustige Sache mit ausgiebigen Cringe-Faktor und nach knapp 80 Minuten, die einem viel länger vorkommen, ist der Spaß auch schon wieder vorbei.jogiwan hat geschrieben: ↑So 25. Mär 2012, 11:40 Herrlich dilettantischer Direct-to-Video-Slasher aus dem Jahre 1983, bei einem als geeichter Trashologe wirklich das Herz aufgehen lässt. Irgendwo in der Grauzone zwischen "Last Slumber Party" und "The Ripper" dirigiert Regisseur und Ex-Playgirl Centerfold David Prior sich und seine Leutchen durch eine mehr als merkwürdige und dennoch unterhaltsame Handlung über einen Hammer-Typen, der in einem verlassenen Haus Knallchargen abschlachtet. Der Streifen scheut dabei weder Gore, noch übernatürliche Begebenheiten und seltsame Dialoge und präsentiert ständig Slow-Motion-Sequenzen und merkwürdige Bildeffekte. Herausgekommen ist ein psychedelischer Slasher, bei dem man sich danach so fühlt, als hätte jemand das eigene Gehirn rausgenommen, ausgiebig in einem Mixer gequirlt und danach wieder neu eingesetzt. Hui!
Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Moderator: jogiwan
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Sledgehammer
it´s fun to stay at the YMCA!!!
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
It's a Wonderful Knife
Ich bleib dabei, ein sympathischer Film mit interessanten Charakteren mit viel Zeitgeist, einem spannenden Twist und Slasher-Feeling mit jungem Zielpublikum, dem sich auch ältere Genre-Haudegen und -innen nicht verschließen sollte. Macht Laune und passt zu Weihnachten!jogiwan hat geschrieben: ↑Fr 22. Dez 2023, 07:43 Wer sich mit „It’s A Wonderful Knife“ einen handelsüblichen Slasher erwartet, wird wohl spätesten nach der ersten Viertelstunde eine Überraschung erleben. Ich will ja nicht spoilern, aber was als handfester und auch etwas einfach gestrickter Slasher beginnt, nimmt ja dann doch eine unerwartete Wendung, wenn man sich im Vorfeld nicht zu sehr über den Film informiert. Ich hätte das ja so nicht unbedingt erwartet und auch wenn der Film sich nicht erwartungsgemäß entwickelt, so ist er doch recht originell und vor allem kurzweilig. Andererseits merkt man hier schon auch, dass eine nachkommende Generation von divers orientierten Filmkonsumenten angesprochen werden soll, wenn hier mit den Figuren wie selbstverständlich eine zeitgeistige und völlig vorurteilsfreie Wokeness abgebildet wird, die sich mit meiner Lebensrealität nicht so wirklich deckt und dem Ganzen auch ein Stück weit einen fast schon etwas märchenhaften Charakter verleiht. Das ist im Falle von „It’s A Wonderful Knife“ zwar nicht unbedingt so störend, aber doch irgendwie auffallend und es wirft schon die Frage auf, wie sehr sich die Sehgewohnheiten und Zuschauererwartungen in wenigen Jahrzehnten ändern. Unterm Strich ist der Streifen mit seinen sympathischen Hauptfiguren aber unterhaltsam, unerwartet und auch gut gemacht, auch wenn er nur teilweise in Richtung Slasher geht.
it´s fun to stay at the YMCA!!!
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Black Christmas (2006)
Heute würde ich wesentlich wohlwollender darüber schreiben und das Remake macht schon durchaus Laune, auch wenn mir das Original weiterhin besser gefällt. Mit dem hat das Remake ja ohnehin nur die Grundkonstellation gemeinsam, während der Rest doch andere Wege beschreitet. Bunt, laut, zickig und mit seiner Augen-Thematik immer etwas zu gory und neben der Spur. Doch, der kann schon was.jogiwan hat geschrieben: ↑Mo 23. Dez 2013, 07:33Ja... spassig und comichaft überdreht - aber wenn man nebenher Geschenke einpackt kann man angesichts der flotten Abgänge der Mädels auch mal leicht die Übersicht verlieren. Nebenan auf der Couch ist der aber gut angekommen.jogiwan hat geschrieben: Hysterischer, temporeicher und farbenfroh-überdrehter Splatterspaß, der ständig so vorangetrieben wird, dass man aufgrund des fortgeschrittenen Bodycounts und der etwas seltsam erzählten und der irgendwie arg doof gestrickten Story schon mal den Überblick verlieren kann. Der extrem bunte Look des Streifens und die extravagante Kameraführung wissen zwar durchaus zu gefallen und auch die überdrehte Gewalt fand ich recht amüsant, aber die Geschichte inklusive Herumgezicke von den weiblichen Darstellern kann ja mal eher nix und im Finale geht der Weihnachts-Sause dann doch etwas die Luft aus. Aber selbst wenn "Black Christmas" sicherlich kein Genre-Highlight ist und der Streifen eher auf ein Teenie-Publikum zugeschnitten ist, kommt man von Beginn an kaum zu Durchatmen und irgendwie fand ich das Ganze eingeschränkt dann auch sehr unterhaltsam. Spassiges Popcorn-Kino
it´s fun to stay at the YMCA!!!
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Hardcore Poisened Eyes
Angelique fährt mit ihren beiden Freudinnen Sarah und Ellie über das Wochenende in deine Blockhütte in den Bergen, in denen vor Jahren ihr Großvater bei einem Einbruch ermordet wurde. Statt Erholung bei Bier und Schnaps stehen aber bald Nachforschungen am Programm, da Angelique das ungeklärte Verbrechen keine Ruhe lässt. Angeliques Opa hat in Satanisten-Kreisen recherchiert und ist offensichtlich einer Gruppe von besonders gefährlichen Menschen auf die Schliche gekommen. Sarah nimmt das jedoch nicht sonderlich ernst und im Suff beschließt sie kurzerhand mit ihrem Handy dessen Kontakt anzurufen und ihm so richtig die Meinung zu geigen - nichtsahnend, dass sie damit die Hölle über die kleine Gruppe hereinbrechen lässt...
Sal Ciavarellos „Hardcore Poisened Eyes“ ist ein durchaus ambitionierter Mircobudget-Horrorfilm, der in Fankreisen durchaus einen guten Leumund besitzt. Im Jahr 2000 mit dürftiger Ausstattung gedreht punktet der Film mit einer passablen Geschichte und guten Darstellerinnen und man kann Herrn Ciavarello durchaus attestieren, dass sein Streifen angesichts der eher ungünstigen Voraussetzungen durchaus gelungen ist. Andererseits ist „H.P.E.“ immer noch ein No-Budget-Streifen und das sieht man vor allem bei den Szenen im Freien doch sehr stark an, auch wenn man sich bei der Restauration von DV auf HD durchaus bemüht hat. Ich fand den Streifen durchaus solide gemacht, was aber an den sympathischen Charakteren und lebendigen Figuren lag, die sich hier während einer stürmischen Winternacht mit den falschen Leuten anlegt. Wer dieser Art von SOV oder No-Budget-Werken aufgeschlossen ist, kann jedenfalls durchaus einen Blick riskieren. Das Label „Saturn’s Core“ hat dem Streifen eine schöne VÖ mit jeder Menge Bonusmaterial geschenkt, mit dem „Hardcore Poisened Eyes“ nun auch eine größere Masse beglücken kann. Als positives Beispiel aus der Ecke taugt der Streifen allemal, zum Kultfilm aber eher weniger.
Angelique fährt mit ihren beiden Freudinnen Sarah und Ellie über das Wochenende in deine Blockhütte in den Bergen, in denen vor Jahren ihr Großvater bei einem Einbruch ermordet wurde. Statt Erholung bei Bier und Schnaps stehen aber bald Nachforschungen am Programm, da Angelique das ungeklärte Verbrechen keine Ruhe lässt. Angeliques Opa hat in Satanisten-Kreisen recherchiert und ist offensichtlich einer Gruppe von besonders gefährlichen Menschen auf die Schliche gekommen. Sarah nimmt das jedoch nicht sonderlich ernst und im Suff beschließt sie kurzerhand mit ihrem Handy dessen Kontakt anzurufen und ihm so richtig die Meinung zu geigen - nichtsahnend, dass sie damit die Hölle über die kleine Gruppe hereinbrechen lässt...
Sal Ciavarellos „Hardcore Poisened Eyes“ ist ein durchaus ambitionierter Mircobudget-Horrorfilm, der in Fankreisen durchaus einen guten Leumund besitzt. Im Jahr 2000 mit dürftiger Ausstattung gedreht punktet der Film mit einer passablen Geschichte und guten Darstellerinnen und man kann Herrn Ciavarello durchaus attestieren, dass sein Streifen angesichts der eher ungünstigen Voraussetzungen durchaus gelungen ist. Andererseits ist „H.P.E.“ immer noch ein No-Budget-Streifen und das sieht man vor allem bei den Szenen im Freien doch sehr stark an, auch wenn man sich bei der Restauration von DV auf HD durchaus bemüht hat. Ich fand den Streifen durchaus solide gemacht, was aber an den sympathischen Charakteren und lebendigen Figuren lag, die sich hier während einer stürmischen Winternacht mit den falschen Leuten anlegt. Wer dieser Art von SOV oder No-Budget-Werken aufgeschlossen ist, kann jedenfalls durchaus einen Blick riskieren. Das Label „Saturn’s Core“ hat dem Streifen eine schöne VÖ mit jeder Menge Bonusmaterial geschenkt, mit dem „Hardcore Poisened Eyes“ nun auch eine größere Masse beglücken kann. Als positives Beispiel aus der Ecke taugt der Streifen allemal, zum Kultfilm aber eher weniger.
it´s fun to stay at the YMCA!!!
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
City Monster
Eines Abends wird die junge Linda von einem mit einer Eishockey-Maske maskierten Mann vergewaltigt, der viel über die junge Frau zu wissen scheint. Doch die Tortur ist damit noch nicht zu Ende, als die anschließende Befragung durch die Polizei völlig entwürdigend ist. Als die Polizei die Tat nur halbherzig verfolgt, beschließt Linda mit anderen Betroffenen eine Selbsthilfegruppe zu gründen, die Frauen in ähnlichen Lagen unterstützen soll. Die Resonanz ist groß und tatsächlich schaffen es die Frauen mit gemeinsamer Solidarität gegenüber männlicher Ignoranz zurückzuschlagen. Doch der Vergewaltiger ist immer noch auf freien Fuß und beobachtet den Aktivismus aus der Ferne um im richtigen Moment nochmals zuzuschlagen…
Ein Film als doch arg ambivalentes Zeitdokument aus dem Jahr 1974 und zu einer Zeit, in der so etwas wie Opferschutz noch nicht großgeschrieben wurde. So erlebt auch Lisa nach ihrer Vergewaltigung ein weiteres Martyrium bei der Polizei und muss erkennen, dass hier eher die Täter, als die Opfer geschützt werden. Nach heutigen Gesichtspunkten ist der Exploitation-Film auch kaum auszuhalten und unter der Regie von Bob Kelljan gibt sich der Streifen zwar progressiv feministisch, schlachtet das Thema aber zu gleichen Teilen doch auch arg plakativ aus. „City Monster“ zeigt zwar den Patriachat den Stinkefinger, bekommt es aber gleichermaßen wieder retour und als feministisches Statement taugt der Film mit seiner „Auge um Auge“-Thematik ebenfalls kaum. Irgendwie schon sehr schräg, wenn man so etwas heutzutage sieht, wo die Gesellschaft zum Glück doch etwas sensibilisierter auf derartige Ereignisse reagiert und betroffene Frauen nicht mehr völlig auf sich allein gestellt sind. In den Siebzigern war das noch anders und inklusive Opfer-Täter-Umkehr bekommt man hier bis zum bitteren Ende teils auch die volle Bandbreite Stammtisch-Sichtweise serviert. Nach aktuellen Gesichtspunkten als Unterhaltungsfilm aus der Exploitation-Ecke kein schöner Film und so ganz mochte ich das während meiner Sichtung auch nicht vergessen, auf der anderen Seite ein solide gemachter Reißer, den man thematisch und inhaltlich in seiner Entstehungszeit belassen sollte.
Eines Abends wird die junge Linda von einem mit einer Eishockey-Maske maskierten Mann vergewaltigt, der viel über die junge Frau zu wissen scheint. Doch die Tortur ist damit noch nicht zu Ende, als die anschließende Befragung durch die Polizei völlig entwürdigend ist. Als die Polizei die Tat nur halbherzig verfolgt, beschließt Linda mit anderen Betroffenen eine Selbsthilfegruppe zu gründen, die Frauen in ähnlichen Lagen unterstützen soll. Die Resonanz ist groß und tatsächlich schaffen es die Frauen mit gemeinsamer Solidarität gegenüber männlicher Ignoranz zurückzuschlagen. Doch der Vergewaltiger ist immer noch auf freien Fuß und beobachtet den Aktivismus aus der Ferne um im richtigen Moment nochmals zuzuschlagen…
Ein Film als doch arg ambivalentes Zeitdokument aus dem Jahr 1974 und zu einer Zeit, in der so etwas wie Opferschutz noch nicht großgeschrieben wurde. So erlebt auch Lisa nach ihrer Vergewaltigung ein weiteres Martyrium bei der Polizei und muss erkennen, dass hier eher die Täter, als die Opfer geschützt werden. Nach heutigen Gesichtspunkten ist der Exploitation-Film auch kaum auszuhalten und unter der Regie von Bob Kelljan gibt sich der Streifen zwar progressiv feministisch, schlachtet das Thema aber zu gleichen Teilen doch auch arg plakativ aus. „City Monster“ zeigt zwar den Patriachat den Stinkefinger, bekommt es aber gleichermaßen wieder retour und als feministisches Statement taugt der Film mit seiner „Auge um Auge“-Thematik ebenfalls kaum. Irgendwie schon sehr schräg, wenn man so etwas heutzutage sieht, wo die Gesellschaft zum Glück doch etwas sensibilisierter auf derartige Ereignisse reagiert und betroffene Frauen nicht mehr völlig auf sich allein gestellt sind. In den Siebzigern war das noch anders und inklusive Opfer-Täter-Umkehr bekommt man hier bis zum bitteren Ende teils auch die volle Bandbreite Stammtisch-Sichtweise serviert. Nach aktuellen Gesichtspunkten als Unterhaltungsfilm aus der Exploitation-Ecke kein schöner Film und so ganz mochte ich das während meiner Sichtung auch nicht vergessen, auf der anderen Seite ein solide gemachter Reißer, den man thematisch und inhaltlich in seiner Entstehungszeit belassen sollte.
it´s fun to stay at the YMCA!!!
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Warte, bis es dunkel wird
Neuzeitlicher Slasher der Bezug zu dem Streifen „Der Umleger“ aus dem Jahr 1976 nimmt, der auch unter dem Titel „The Town that dreaded Sundown“ bekannt ist. Damals ging es um einen unbekannten Killer, der Jagd auf Liebespärchen einer Grenzstadt macht, der in der Neuauflage anscheinend sein Werk weiterführen möchte. Die Charaktere wirken dabei etwas überzeichnet und Regisseur Alfons Gomez-Rejon präsentiert jede Menge Leute, die sich im Verlauf der Handlung um eine angehende Studentin verdächtig machen. Die Auflösung ist dann sagen wir mal wohlwollend, doch etwas speziell und dämpft etwas en wohligen Retro-Slasher-Charme mit seiner Film-im-Film-Thematik, wenn es doch sehr abstrus zu Ende geht. Ansonsten passt das schon so, auch wenn ich mir bei der Sichtung ständig gedacht habe, dass ich doch eher das Original in den Player hätte packen sollen. Aber das kommt ja sicher auch noch in der nächsten Zeit. Das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern macht Freude, die Handlung ist durchwegs spannend und interessant gehalten, nur die finale Auflösung hätte man sicher etwas besser gestalten können, als sich gleich doppelt für die größtmöglich haarsträubendste Variante zu entscheiden. Für den durchschnittlichen Slasher-Abend und zwischendurch geht das aber meines Erachtens vollkommen in Ordnung.
Neuzeitlicher Slasher der Bezug zu dem Streifen „Der Umleger“ aus dem Jahr 1976 nimmt, der auch unter dem Titel „The Town that dreaded Sundown“ bekannt ist. Damals ging es um einen unbekannten Killer, der Jagd auf Liebespärchen einer Grenzstadt macht, der in der Neuauflage anscheinend sein Werk weiterführen möchte. Die Charaktere wirken dabei etwas überzeichnet und Regisseur Alfons Gomez-Rejon präsentiert jede Menge Leute, die sich im Verlauf der Handlung um eine angehende Studentin verdächtig machen. Die Auflösung ist dann sagen wir mal wohlwollend, doch etwas speziell und dämpft etwas en wohligen Retro-Slasher-Charme mit seiner Film-im-Film-Thematik, wenn es doch sehr abstrus zu Ende geht. Ansonsten passt das schon so, auch wenn ich mir bei der Sichtung ständig gedacht habe, dass ich doch eher das Original in den Player hätte packen sollen. Aber das kommt ja sicher auch noch in der nächsten Zeit. Das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern macht Freude, die Handlung ist durchwegs spannend und interessant gehalten, nur die finale Auflösung hätte man sicher etwas besser gestalten können, als sich gleich doppelt für die größtmöglich haarsträubendste Variante zu entscheiden. Für den durchschnittlichen Slasher-Abend und zwischendurch geht das aber meines Erachtens vollkommen in Ordnung.
it´s fun to stay at the YMCA!!!
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
The Hit - Eiskalt unter glühender Sonne
Willie Parker hat einst seine Gangster-Kollegen in einem aufsehenerregenden Prozess verraten und dafür Hafterleichterungen erhalten. Zehn Jahre später lebt er im Zeugenschutzprogramm im fernen Spanien und wird dennoch gefunden und brutal entführt. Nun sitzt er mit den beiden Profikillern Braddock und Myron in einem Auto und soll nach Paris zu seiner Hinrichtung gebracht werden. Doch die Fahrt ist lang, die Zündschnur kurz, Will durchaus manipulativ und als auch noch eine attraktive Frau in ihre Gewalt gebracht wird, kommt es zu einer explosiven Mischung, die auch wenig später unter der glühenden Sonne Spaniens hochkocht.
„The Hit“ taucht ja immer wieder auf diversen Listen zu ungewöhnlich düsteren Filmen aus den Achtzigern auf und entpuppt sich ja auch als durchaus ungewöhnliche Genre-Perle über drei Kriminelle, eine Frau und eine lange Autofahrt durch Spanien, auf der allerlei passiert. Zu viel möchte man ja über Stephen Frears Streifen nicht verraten, aber „The Hit – Eiskalt unter heißer Sonne“ ist schon ein sehr gelungener Streifen, dem man durch die karge Landschaft Spaniens und seinen Protagonisten fast eine Western-artige Atmosphäre attestieren könnte und auch in Punkto Handlungsverlauf sind wir vermutlich nicht so weit daneben. Doch Frears macht daraus auch irgendwie einen Abgesang auf Männlichkeit und verklärtes Verbrechertum, das mir mit seiner völligen Unberechenbarkeit auch sehr gut gemundet hat. Keine Ahnung, warum „The Hit“ nicht viel bekannter ist, aber verdient hätte es der grimmige Noir-Streifen mit seinen sommerlichen Settings allemal. Schön, dass es am Ende des Jahres noch ein Kracher in den Player geschafft hat. Tipp!
Willie Parker hat einst seine Gangster-Kollegen in einem aufsehenerregenden Prozess verraten und dafür Hafterleichterungen erhalten. Zehn Jahre später lebt er im Zeugenschutzprogramm im fernen Spanien und wird dennoch gefunden und brutal entführt. Nun sitzt er mit den beiden Profikillern Braddock und Myron in einem Auto und soll nach Paris zu seiner Hinrichtung gebracht werden. Doch die Fahrt ist lang, die Zündschnur kurz, Will durchaus manipulativ und als auch noch eine attraktive Frau in ihre Gewalt gebracht wird, kommt es zu einer explosiven Mischung, die auch wenig später unter der glühenden Sonne Spaniens hochkocht.
„The Hit“ taucht ja immer wieder auf diversen Listen zu ungewöhnlich düsteren Filmen aus den Achtzigern auf und entpuppt sich ja auch als durchaus ungewöhnliche Genre-Perle über drei Kriminelle, eine Frau und eine lange Autofahrt durch Spanien, auf der allerlei passiert. Zu viel möchte man ja über Stephen Frears Streifen nicht verraten, aber „The Hit – Eiskalt unter heißer Sonne“ ist schon ein sehr gelungener Streifen, dem man durch die karge Landschaft Spaniens und seinen Protagonisten fast eine Western-artige Atmosphäre attestieren könnte und auch in Punkto Handlungsverlauf sind wir vermutlich nicht so weit daneben. Doch Frears macht daraus auch irgendwie einen Abgesang auf Männlichkeit und verklärtes Verbrechertum, das mir mit seiner völligen Unberechenbarkeit auch sehr gut gemundet hat. Keine Ahnung, warum „The Hit“ nicht viel bekannter ist, aber verdient hätte es der grimmige Noir-Streifen mit seinen sommerlichen Settings allemal. Schön, dass es am Ende des Jahres noch ein Kracher in den Player geschafft hat. Tipp!
it´s fun to stay at the YMCA!!!
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Die Farbe des Granatapfels
Das Leben des georgischen Philosophen und Komponisten Sajat Nowa in mehreren Stationen. Seine karge Kindheit, sein Leben am Hof eines Königs und schließlich die Hinwendung zum Glauben und den Entschluss, den Rest seines Lebens in einem Kloster zu verbringen.
Szenen von und Momente aus „Die Farbe des Granatapfels“ hat wohl schon jeder Filmfan gesehen und jedes Bild, jede Einstellung und jeder Moment dieses Streifens ist ein optischer Hochgenuss, den man so sicher so schnell kein zweites Mal betrachten kann. Die Geschichte hingegen bleibt vage und es bedarf im Grund auch gar keinen verständlichen Handlungsbogen, um sich an diesem außerordentlich wunderbaren Werk zu erfreuen, das immer so wirkt, als wären Gemälde und Fresken zum Leben erwacht, um auf den Zuschauer einzuwirken. Die Texttafeln, die womöglich eine Handlung erklären sollen, bleiben ja wenig hilfreich und auch der Rest bleibt sperrig und extravagant. Wer sich allerdings an schönen, surrealen und außergewöhnlichen Bilderwelten erfreuen vermag, kommt hier aus dem Staunen nicht mehr heraus und die Mischung aus aufgeladener Symbolik, Theatralik und außergewöhnlicher Bildsprache machen „Die Farbe des Granatapfels“ auch zu einem Erlebnis, dass mehr einem Museumsbesuch, als einem Filmabend gleicht. Wahnsinn!
fuji-jukai.mov
Schülerin Ami ist mit dem Bus zum Aokigahara Wald im Fuji-Gebiet gekommen, um wie viele andere ihre Leben dort selbst zu beenden. Doch ihr Trip im unrühmlichen Selbstmord-Wald wird von zwei weiteren Schülerinnen begleitet, die sie kurz zuvor im Chat kennengelernt hat und die aus einer Mischung aus Neugier und Langweile ihrem Selbstmord beiwohnen möchte. Zuerst wird noch gescherzt, doch schon bald wird die Stimmung ernster, als man auf Überreste von anderen Besuchern stößt. Als die Nacht hereinbricht und man sich im dichten Wald verirrt, bekommen es die Mädchen mit der Angst zu tun und der eigentliche Plan rückt in den Hintergrund, während es bald schon um mehr als nur um ein Menschenleben geht…
Found-Footage die Drünfzigste, dieses Mal in Form von semi-dokumentarischen Handy-Aufnahmen von drei Schülerinnen, gemischt mit einem „Live-Chat“ und Interview-Material von Angestellten des Nationalparks, der als Selbstmord-Wald zu zweifelhaftem Ruhm gekommen ist. Dabei wirkt auch alles sehr authentisch gemacht, auch wenn man sich in unserem Kulturkreis eher weniger vorstellen kann, neugierige und fremde Besucher zu seinem Selbstmord einzuladen. Oder im Umkehrschluss als Besucher irgendwelche Maßnahmen zu setzen, um den Suizidgefährdeten irgendwie von seinem Handeln abzubringen. In Japan scheint das hingegen nicht so das große Ding zu sein und natürlich entwickelt sich der Plan auch nicht so wie gedacht. Dabei bedient „fuji_jukai.mov“ die übliche Mischung aus Found-Footage und Mockumentary und geht dabei auch recht gut zu Werke, selbst wenn das Gezeigte jetzt nicht sonderlich gruselig erscheint. Auf Jump-Scares wird eher verzichtet, dafür verlässt man sich auf die morbide Thematik und den Wald, der mit seiner Idylle und Ruhe wohl auch über eine zweifelhafte Anziehungskraft verfügt. Ich habe mir vielleicht auch etwas anderes erwartet und irgendwie hat mich der Streifen mit seinen Figuren und gesellschaftlichen Themen aus dem fernen Japan auch nicht so wirklich abgeholt. Für den Found-Footage-Fan schon mehr als okay, aber der exzentrische „Noroi – The Curse“, mein Lieblingsstreifen aus der Ecke, ist da schon eine gänzlich andere Liga.
Das Leben des georgischen Philosophen und Komponisten Sajat Nowa in mehreren Stationen. Seine karge Kindheit, sein Leben am Hof eines Königs und schließlich die Hinwendung zum Glauben und den Entschluss, den Rest seines Lebens in einem Kloster zu verbringen.
Szenen von und Momente aus „Die Farbe des Granatapfels“ hat wohl schon jeder Filmfan gesehen und jedes Bild, jede Einstellung und jeder Moment dieses Streifens ist ein optischer Hochgenuss, den man so sicher so schnell kein zweites Mal betrachten kann. Die Geschichte hingegen bleibt vage und es bedarf im Grund auch gar keinen verständlichen Handlungsbogen, um sich an diesem außerordentlich wunderbaren Werk zu erfreuen, das immer so wirkt, als wären Gemälde und Fresken zum Leben erwacht, um auf den Zuschauer einzuwirken. Die Texttafeln, die womöglich eine Handlung erklären sollen, bleiben ja wenig hilfreich und auch der Rest bleibt sperrig und extravagant. Wer sich allerdings an schönen, surrealen und außergewöhnlichen Bilderwelten erfreuen vermag, kommt hier aus dem Staunen nicht mehr heraus und die Mischung aus aufgeladener Symbolik, Theatralik und außergewöhnlicher Bildsprache machen „Die Farbe des Granatapfels“ auch zu einem Erlebnis, dass mehr einem Museumsbesuch, als einem Filmabend gleicht. Wahnsinn!
fuji-jukai.mov
Schülerin Ami ist mit dem Bus zum Aokigahara Wald im Fuji-Gebiet gekommen, um wie viele andere ihre Leben dort selbst zu beenden. Doch ihr Trip im unrühmlichen Selbstmord-Wald wird von zwei weiteren Schülerinnen begleitet, die sie kurz zuvor im Chat kennengelernt hat und die aus einer Mischung aus Neugier und Langweile ihrem Selbstmord beiwohnen möchte. Zuerst wird noch gescherzt, doch schon bald wird die Stimmung ernster, als man auf Überreste von anderen Besuchern stößt. Als die Nacht hereinbricht und man sich im dichten Wald verirrt, bekommen es die Mädchen mit der Angst zu tun und der eigentliche Plan rückt in den Hintergrund, während es bald schon um mehr als nur um ein Menschenleben geht…
Found-Footage die Drünfzigste, dieses Mal in Form von semi-dokumentarischen Handy-Aufnahmen von drei Schülerinnen, gemischt mit einem „Live-Chat“ und Interview-Material von Angestellten des Nationalparks, der als Selbstmord-Wald zu zweifelhaftem Ruhm gekommen ist. Dabei wirkt auch alles sehr authentisch gemacht, auch wenn man sich in unserem Kulturkreis eher weniger vorstellen kann, neugierige und fremde Besucher zu seinem Selbstmord einzuladen. Oder im Umkehrschluss als Besucher irgendwelche Maßnahmen zu setzen, um den Suizidgefährdeten irgendwie von seinem Handeln abzubringen. In Japan scheint das hingegen nicht so das große Ding zu sein und natürlich entwickelt sich der Plan auch nicht so wie gedacht. Dabei bedient „fuji_jukai.mov“ die übliche Mischung aus Found-Footage und Mockumentary und geht dabei auch recht gut zu Werke, selbst wenn das Gezeigte jetzt nicht sonderlich gruselig erscheint. Auf Jump-Scares wird eher verzichtet, dafür verlässt man sich auf die morbide Thematik und den Wald, der mit seiner Idylle und Ruhe wohl auch über eine zweifelhafte Anziehungskraft verfügt. Ich habe mir vielleicht auch etwas anderes erwartet und irgendwie hat mich der Streifen mit seinen Figuren und gesellschaftlichen Themen aus dem fernen Japan auch nicht so wirklich abgeholt. Für den Found-Footage-Fan schon mehr als okay, aber der exzentrische „Noroi – The Curse“, mein Lieblingsstreifen aus der Ecke, ist da schon eine gänzlich andere Liga.
it´s fun to stay at the YMCA!!!
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
T-Blockers
Die angehende Transgender-Filmemacherin Sophie kämpft gleich an mehreren Fronten. Einerseits mit ihrem Anspruch als Filmemacherin, mit ihrer Wandlung, dem Erstarken der konservativen und intoleranten Kräfte, schlechten Aushilfs-Jobs, sowie ihrer Fähigkeit, Veränderungen beim Menschen zu spüren. Letzteres kommt ihr zugute, als ein Erdbeben einen uralten Parasiten wachrüttelt, der nur Männer befällt, die sich danach wie aggressive Proleten-Zombies verhalten. Als auch eine ihrer engsten Freunde den Besessenen zum Opfer fällt, nimmt sie mit ihren Freunden und Allies den Kampf gegen das Monster auf um mit Baseballschläge und Masken ausgestattet, dem Ursprung dieses Übels den Garaus zu machen.
Alice Maio Mackay ist eine australische Transgender-Filmemacherin, die mit wenig Budget und viel kreativer Energie ihre Filme verwirklicht. „Carnage at Christmas“ ist z.B. ein durchaus interessanter Genre-Film, der auch die Trans-Thematik streift. Bei „T-Blockers“ ist es aber umgekehrt und der Streifen eher ein Trans-Thematik-Film, der mit seiner Parasiten-Aufhänger etwas den Genre-Film streift. Vorwiegend geht es wohl darum, Vorbehalte und Vorurteile mit dem Vorschlaghammer abzubauen und der Plan geht dabei meines Erachtens nur teilweise auf. Die Trans-Thematik spaltet zunehmend auch die LGBT+Szene und jegliche Kritik lauthals niedergeschrien, was einer kritischen Auseinandersetzung nicht zuträglich ist und auch im Film werden kritische Stimmen ohnehin gleich ins Faschisten-Eck gesteckt. Aber auch ansonsten ist der Low-Budget-Indie-Streifen mit seinen wenigen Effekten nicht wirklich berauschend ausgefallen, selbst wenn er teilweise den Geist von Ed Wood atmet und sich an Fünfziger-Sci-Fi orientiert. Die Regisseurin nimmt ziemlich viel mit, was aber dann teilweise am Budget, am Drehbuch oder der schauspielerischen Leistung scheitert und man merkt auch, dass der Film in einer Bubble entstanden ist und auch ein eindeutiges Zielpublikum vor Augen hat. Am Plakat ist ja von einem Transgender-Movie die Rede, auf Blu-Ray hat man das um ein „Queer“ erweitert. Aber sagen wir es so, etwas mehr Genre und weniger Agenda hätte nicht geschadet und es macht den unterdurchschnittlichen Horrorfilm im Gesamten leider auch nicht wirklich besser.
Die angehende Transgender-Filmemacherin Sophie kämpft gleich an mehreren Fronten. Einerseits mit ihrem Anspruch als Filmemacherin, mit ihrer Wandlung, dem Erstarken der konservativen und intoleranten Kräfte, schlechten Aushilfs-Jobs, sowie ihrer Fähigkeit, Veränderungen beim Menschen zu spüren. Letzteres kommt ihr zugute, als ein Erdbeben einen uralten Parasiten wachrüttelt, der nur Männer befällt, die sich danach wie aggressive Proleten-Zombies verhalten. Als auch eine ihrer engsten Freunde den Besessenen zum Opfer fällt, nimmt sie mit ihren Freunden und Allies den Kampf gegen das Monster auf um mit Baseballschläge und Masken ausgestattet, dem Ursprung dieses Übels den Garaus zu machen.
Alice Maio Mackay ist eine australische Transgender-Filmemacherin, die mit wenig Budget und viel kreativer Energie ihre Filme verwirklicht. „Carnage at Christmas“ ist z.B. ein durchaus interessanter Genre-Film, der auch die Trans-Thematik streift. Bei „T-Blockers“ ist es aber umgekehrt und der Streifen eher ein Trans-Thematik-Film, der mit seiner Parasiten-Aufhänger etwas den Genre-Film streift. Vorwiegend geht es wohl darum, Vorbehalte und Vorurteile mit dem Vorschlaghammer abzubauen und der Plan geht dabei meines Erachtens nur teilweise auf. Die Trans-Thematik spaltet zunehmend auch die LGBT+Szene und jegliche Kritik lauthals niedergeschrien, was einer kritischen Auseinandersetzung nicht zuträglich ist und auch im Film werden kritische Stimmen ohnehin gleich ins Faschisten-Eck gesteckt. Aber auch ansonsten ist der Low-Budget-Indie-Streifen mit seinen wenigen Effekten nicht wirklich berauschend ausgefallen, selbst wenn er teilweise den Geist von Ed Wood atmet und sich an Fünfziger-Sci-Fi orientiert. Die Regisseurin nimmt ziemlich viel mit, was aber dann teilweise am Budget, am Drehbuch oder der schauspielerischen Leistung scheitert und man merkt auch, dass der Film in einer Bubble entstanden ist und auch ein eindeutiges Zielpublikum vor Augen hat. Am Plakat ist ja von einem Transgender-Movie die Rede, auf Blu-Ray hat man das um ein „Queer“ erweitert. Aber sagen wir es so, etwas mehr Genre und weniger Agenda hätte nicht geschadet und es macht den unterdurchschnittlichen Horrorfilm im Gesamten leider auch nicht wirklich besser.
it´s fun to stay at the YMCA!!!
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Twin Cheeks - Who killed the Homecoming King?
Als ein Student tot am Ufer eines Flusses aufgefunden wird, muss seine Familie erkennen, dass dieser so einige Geheimnisse hatte und als homosexueller Callboy gearbeitet hat. Sein Bruder versucht das Geschehen aufzuklären und recherchiert mit vollem Körpereinsatz im Rotlichtmilieu, wo dieser rasch auf die skrupellose Mangina und ihrem nicht minder kriminellen Gatten stößt. Diese führen mit eiserner Hand einen Drogen- und Prostituiertenring und scheuen dabei vor keiner Grausamkeit zurück…
Weithin unbekannte Mischung aus Experimentalfilm, Queer-Cinema und „Twin Peaks“-Verballhornung von dem Seattler Underground-Filmer Kelly Hughes, der hier wirr und zusammenhangslos auf den Spuren von David Lynch wandert und sich ebenfalls für die Abgründe und Weirdos einer Kleinstadt interessiert. Hier geht es aber um Homo-Sex und Drogen und teilweise wird es auch etwas expliziter, während man auch mit vielen Lauftexten und Splitscreen arbeitet. Zu sehen und zu lesen gibt es viel, doch einen Handlungsbogen und dergleichen sucht man eher vergeblich und Laune macht „Twin Cheeks“ leider auch nicht sonderlich. Anscheinend war das Teil unter „Twin Peaks“-Enthusiasten und Underground-Filmfans sehr gesucht und seit Jahrzehnten nicht verfügbar - die Freude über die neue VÖ hält sich aber dennoch in Grenzen, da der Streifen mit seiner Liebe zur Überzeichnung ständig an der Kippe zur Unschaubarkeit steht. Schön, wenn man so obskure Filme ausgräbt, doof, wenn die halt dann nicht sonderlich interessant sind.
Als ein Student tot am Ufer eines Flusses aufgefunden wird, muss seine Familie erkennen, dass dieser so einige Geheimnisse hatte und als homosexueller Callboy gearbeitet hat. Sein Bruder versucht das Geschehen aufzuklären und recherchiert mit vollem Körpereinsatz im Rotlichtmilieu, wo dieser rasch auf die skrupellose Mangina und ihrem nicht minder kriminellen Gatten stößt. Diese führen mit eiserner Hand einen Drogen- und Prostituiertenring und scheuen dabei vor keiner Grausamkeit zurück…
Weithin unbekannte Mischung aus Experimentalfilm, Queer-Cinema und „Twin Peaks“-Verballhornung von dem Seattler Underground-Filmer Kelly Hughes, der hier wirr und zusammenhangslos auf den Spuren von David Lynch wandert und sich ebenfalls für die Abgründe und Weirdos einer Kleinstadt interessiert. Hier geht es aber um Homo-Sex und Drogen und teilweise wird es auch etwas expliziter, während man auch mit vielen Lauftexten und Splitscreen arbeitet. Zu sehen und zu lesen gibt es viel, doch einen Handlungsbogen und dergleichen sucht man eher vergeblich und Laune macht „Twin Cheeks“ leider auch nicht sonderlich. Anscheinend war das Teil unter „Twin Peaks“-Enthusiasten und Underground-Filmfans sehr gesucht und seit Jahrzehnten nicht verfügbar - die Freude über die neue VÖ hält sich aber dennoch in Grenzen, da der Streifen mit seiner Liebe zur Überzeichnung ständig an der Kippe zur Unschaubarkeit steht. Schön, wenn man so obskure Filme ausgräbt, doof, wenn die halt dann nicht sonderlich interessant sind.
it´s fun to stay at the YMCA!!!
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)