Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

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Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Der Sexbaron von St. Pauli

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Als der Trickbetrüger Masken-Ronny aus dem Knast entlassen wird, stiehlt dieser sogleich den Koffer eines Homosexuellen mit fortgeschrittenem Alter, um wenig später als feiner Herr verkleidet und als vermeintlicher Baron von Stetten in ein kleines Hotel einzuchecken. Dort weckt der Herr mit seinem grauen Toupet und feinem Benehmen auch gleich das Interesse einer Amerikanerin, die sich jedoch wenig später nicht nur als Tochter des Rezeptionisten namens Sonja, sondern ebenfalls als Trickbetrügerin entlarvt und über ihren Berufskollegen naturgemäß wenig erfreut ist. Dennoch laufen sich die Beiden in den folgenden Tagen und in unterschiedlichsten Verkleidungen im Umfeld von St. Pauli immer wieder über den Weg, bis sie sich nach einem kurzen Disput ineinander verlieben und sich fortan ohne Maskierung gemeinsam auf den Weg machen, um den Rest der Welt nun so richtig abzuzocken…

„Wenns Oarscherl brummt, ist‘s Herzerl gsund“ Eine herkömmliche Sex-Komödie würde von Jürgen Enz gar nicht erwarten und natürlich ist „Der Sex-Baron von St. Pauli“ weder erotisch, noch witzig, sondern vor alle eine Ansammlung befremdlich anmutender Momente mit gehörig Fremdschäm-Potential in gewohnt seltsamen Kulissen mit Augenkrebs-Garantie in denen sich ein Gaunerpärchen gegenseitig aufs Kreuz zu legen versucht. Auffällig ist dieses Mal aber das Fehlen dieser sehnsüchtigen Getriebenheit und die ausweglose Tristesse seiner sonstigen Streifen und dennoch kann man sich irgendwie beim besten Willen nicht vorstellen, dass so etwas beim Publikum seinerzeit wirklich gut angekommen ist. Auf jeden halbwegs erträglichen Moment, kommen mindestens zehnmal so viele, die eher den gegenteiligen Effekt haben und auch das subtile Bewerben deutscher Fleischfeinkostprodukte geht gehörig nach hinten los. Am Ende fallen bei den beiden Trickbetrügern die Masken und dennoch wartet statt moralischen Happy-End mit „Sei-du-Selbst“-Erkenntnis bei Herrn Enz die Vereinigung zum ultimativen „Duo Infernale“ der Betrüger-Branche und für den Zuschauer die Erkenntnis, nun auch den Bodensatz deutscher Komödienkultur durchgestanden zu haben.
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Sherlock - Staffel 2 - Ep. 2 - "Die Hunde von Baskerville"

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Die zweite Episode der zweiten Staffel schickt Sherlock Holmes und Dr. Watson aufs Lande in die Nähe von Baskerville, wo ein gigantischer Hund die Gegend unsicher machen soll. Wie üblich steckt aber mehr hinter der ganzen Sache und eine militärische Versuchsanlage in der Gegend mischt als möglicher Verursacher ebenfalls mit. Im Verlauf der turbulenten Handlung wird die Geschichte aber immer wilder und irgendwann mal vollends abstrus. Irgendwie fand ich das alles auch arg überzogen und fast schon etwas zu zwangsoriginell. Ansonsten bleibt aber alles beim Alten und wer nix neben skurrilen Figuren nix gegen einen gewissen Fantasy-Einschlag hat, wird auch in dieser Folge wieder kurzweilig bedient.

PS: wie ich gestern aus erster Hand erfahren durfte, ist die vermeintliche Militärbasis aber in Wirklichkeit eine Biogas-Anlage - gut erkennbar am Wäremtauscher und Notfackel somit wieder eine Illusion zerstört...
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Blap
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von Blap »

jogiwan hat geschrieben: PS: wie ich gestern aus erster Hand erfahren durfte, ist die vermeintliche Militärbasis aber in Wirklichkeit eine Biogas-Anlage - gut erkennbar am Wäremtauscher und Notfackel somit wieder eine Illusion zerstört...
Nein, nein! Es handelt sich um eine als Biogasanlage getarnte Militärbasis!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Alien Shock

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demnächst mehr!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Der scharlachrote Henker / Scarletto - Schloss des Blutes

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„Scarletto – Schloss des Blutes“ ist ja ein überraschend kurzweiliges Vergnügen und statt das von mir erwartete Historien-Keller-Drama entpuppt sich ja glatt als italienischer und knallbunter „Torture-Porn“-Vorläufer mit aktuellem Handlungszeitraum und einer illustren Truppe an hoffnungsfrohen Fotokünstlern und –models, die in einem hübschen Schloss bei ihrer Arbeit für eine Grusel-Fotostrecke auf ein finsteres Geheimnis stoßen. „Der scharlachrote Henker“ ist dabei ein Streifen genau nach meinen Geschmack, der sympathisch, mal trashig und dann wieder überraschend herb um die Ecke biegt und den Zuschauer mit Action, Gewalt und hübschen Mädchen stets bei Laune hält. Der hohe Bodycount, die flockige Musik und die durchgeknallte Darbietung von Mickey „Hyäne“ Hargitay entschädigen über kleinere Durchhänger und dem furchtbaren Bademantel und sowieso und überhaupt sollte so ein Streifen zum Pflichtprogramm eines jeden Italo-Fan und Hobby-Sadisten zählen. Die neue DVD aus dem Hause Ostalgica ist zwar nicht ganz optimal ausgefallen, aber auch weit davon entfernt ein Ärgernis zu sein. Lustige Genre-Ware, die auch mit 50 Jahren auf dem Henker-Buckel noch immer gut gefällt und auch wenn der makellose Körper des titelgebenden Protagonisten am Ende doch noch besudelt wird, ist „Scarletto“ doch eine ganz großartige Sache, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Liebesspiele junger Mädchen

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Wenn junge Menschen die Liebe erforschen wollen stehen oftmals die Eltern im Wege. Der einzige Weg ist dann darauf zu warten, dass diese ins Kino gehen, auf Urlaub fahren oder auf Geschäftsreise begeben. Dummerweise besteht jedoch auch da immer die Gefahr, dass diese unvorhergesehen zu früh nach Hause kommen und den Nachwuchs im Bettchen erwischen. „Liebesspiele junger Mädchen“ erzählt fünf heitere Episoden über liebestolle Schüler und besorgte Eltern und zeigt augenzwinkernd bis dramatisch die Entwicklungen im Leben junger Leute, die ihre eigene Sexualität erforschen wollen und zeigt eindringlich zwischenmenschliche Komplikationen, die im Zusammenhang damit auftreten können…

Eigentlich recht lustiger Report- und Episodenfilm über junge Menschen und besorgte Eltern, der recht augenzwinkernd daherkommt und wohl weniger aufklärerisch, als unterhaltsam daherkommt. Die fünf Episoden sind ja eher zum Fremdschämen und vor allem die Geschichte von Kurt mit gleichgeschlechtlichen Tendenzen, der mittels Prostituierten und eingefädelter Übernachtung wieder auf den Pfad der Tugend geführt werden soll, ist ja eigentlich schon der absolute Kracher und die Bildsprache, die Herr Gottlieb in dieser Episode auffährt ist ganz großes Kino. Auch der Rest macht Spaß und präsentiert neben der gesamten Tapeten-Kollektion aus dem Jahr 1972 und flockiger Musik auch so manch bekanntes Gesicht aus der deutschen Fernseh-Landschaft und jede Menge nackter Haut. „Liebesspiele junger Mädchen“ ist jedenfalls entgegen anders lautender Stimmen eine spaßige Angelegenheit und wer bei dem Thema „Reportfilm“ und „zotige Sexkomödie“ nicht gleich mit Ablehnung und Unverständnis regiert, bekommt hier ein kurzweiliges und unterhaltsames Filmchen präsentiert, dass auch aufgrund seiner antiquierten Moralvorstellungen auch ein lustiges Zeitdokument deutscher Spießigkeit und Doppelmoral geworden ist.

Operation Dead End

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Wieder mal ein Streifen aus Deutschland, von dem ich bis vor kurzen noch nie etwas gehört habe und bei dem sich aber ein Blick durchaus lohnt. Nikolai Müllerschöns Streifen entpuppt sich ja als ungewöhnliches und durchaus gelungenes Psycho-Kammerspiel mit drei Darstellern, die für Geld und zwei Monate auf engsten Raum in einem Bunker auf einer atomar verseuchten Insel verbringen sollen. Natürlich läuft irgendwann mal alles aus dem Ruder und auch die empathielosen Wissenschaftler tun ohne Rücksicht auf ihre „Versuchskaninchen“ ihr übriges um die Konditionen noch zu verschärfen und zu ihren gewünschten Ergebnissen zu kommen. Dabei hat der Streifen auch eine hübsch trostlose Sci-Fi-Endzeit-Atmosphäre und auch die drei Darsteller Hannes Jaenicke, Uwe Ochsenknecht und Isabelle Willer machen ihre Sache sehr gut, auch wenn der Streifen nicht so richtig in die Exploitation-Ecke geht und für den Genre-Fan so vielleicht auch etwas zu harmlos bleibt. Wem das nichts ausmacht, bekommt aber einen gut inszenierten Streifen aus der Zeit atomarer Ängste serviert, der die Skrupellosigkeit der Wissenschaft anprangert, auch ansonsten überzeugt und Herr „Oxenknecht“ darf im Abspann des gelungenen Werks sogar noch den Song zum Besten geben. Herr Müllerschön hat meines Erachtens jedenfalls ein interessantes Werk abgeliefert, dass durchaus einen höheren Bekanntheitsgrad verdienen würde und die neu erschienene DVD von Pidax trägt da nun hoffentlich dazu bei.

Sacred Flesh - Der Sünde verfallen

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Nigel Wingroves Versuch das Genre des Nunploitation-Films wiederzubeleben ist leider ein kompletter Schuss in den Ofen und „Sacred Flesh“ ist nicht nur eine komplett langweilige Angelegenheit mit Fremdschäm-Charakter, sondern ist auch in allen sonstigen Belangen so grottig ausgefallen, dass man sich wirklich fragen muss, ob Herr Winegrove überhaupt jemals einen italienischen Vertreter aus diesem Genre gesehen hat. Die Zwiegespräche einer zweifelnden Mutter Oberin mit dem Abbild des Bösen in Form eines diabolischen Trios über lüsterne Nonnen ihres Konvents ist der lose Aufhänger für eine episodenhafte Inszenierung unterschiedlichster Gelüste, die in ihrer Harmlosigkeit und Peinlichkeit an das frühere Nachtprogramm diverser Sportsender erinnert, in denen sich unterschiedlichste Damen ausziehen und selbst befummeln durften. Dazwischen wird ein bisschen ausgepeitscht, pseudophilosophisch gequatscht und mit religiöser Symbolik gespielt um vielleicht noch etwas Aufmerksamkeit zu erregen. „Sacred Flesh“ wirkt dabei wie das Abschlussprojekt eines Anfängerkurses für Videoschnitt und Tricktechnik und dass die stark geschminkten Nonnen im Mittelalter lackierte Fußnägel und Silikonbrüste haben und im verstreuten Sand Converse-Abdrücke zu sehen sind, steht da sinnbildlich für die Lieblosigkeit und Schludrigkeit der gesamten Inszenierung. So etwas kommt wohl dabei raus, wenn man ein Genre nur auf Titten und Gestöhne reduziert und „Sacred Flesh“ ist trotz kurzer Laufzeit von 75 Minuten eine lähmend-lahme Angelegenheit mit Fetisch-Optik und einschlägigen Zielpublikum, deren Macher man selbst als atheistischer Zuschauer ohne mit der Wimper zu zucken schleunigst die Inquisition an den Hals wünscht.
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Blap
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von Blap »

jogiwan hat geschrieben: Operation Dead End
Knufferl, das Teil steht auf meiner langen Einkaufsliste. Werde es ein Stück höher schieben.

:nick:
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Blap hat geschrieben:
jogiwan hat geschrieben: Operation Dead End
Knufferl, das Teil steht auf meiner langen Einkaufsliste. Werde es ein Stück höher schieben.

:nick:
das wirst du auch nicht bereuen! ;)
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Die weisse Göttin der Kannibalen

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Abenteuerfilm von Genre-Routinier Sergio Martino mit Kannibalen und ein paar anderen Geschmacklosigkeiten, der auch inhaltlich alles bietet, was man sich von einem derartigen Streifen erwartet. Die Geschichte über einen vermissten Forscher im undurchdringbaren Dschungel von Neu Guinea kommt einem ja gleich einmal bekannt vor und bietet am Ende doch noch einen kleinen Twist, ehe die Kannibalen ins Spiel kommen und dem Schmodder gehuldigt wird. Ein paar ausgedehnte Tiersnuff-Szenen und andere „Schweinereien“ passen aber nicht so gut in Bild und schmälern etwas die Freude an der Sichtung, aber dafür punktet „Die weiße Göttin der Kannibalen“ auch mit richtigem Urwald-Feeling und Frau Andress ist selbst im tiefsten Dschungel immer noch perfekt geschminkt und macht ihrem Nachnamen alle Ehre. Auch Stacey Keach, den ich ja so überhaupt nicht als Action-Star im Bewusstsein habe, und Claudio Cassinelli sieht man ja immer gerne und insgesamt betrachtet ist der Streifen dann auch eine lohnende, wenn auch über weite Strecken etwas vorhersehbare Angelegenheit.
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Castaway - Die Insel

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Der 45jährige Gerald sucht über eine Zeitungsannonce eine jüngere Frau, die ihn bei seinem etwas naiven Plan begleiten möchte, ein Jahr lang als Aussteiger wie Robinson Crusoe auf einer Südsee-Insel zu verbringen. Die junge Lucy meldet sich und da die Chemie zwischen den Beiden zu stimmen scheint, beschließen die Beiden ihr Vorhaben trotz einiger Widrigkeiten im Vorfeld durchzuziehen. Die Insel scheint auch paradiesisch und die ersten Tage sind wie Urlaub, ehe Nahrungsknappheit, eine unfreundliche Flora und Fauna, sowie zwischenmenschliche Unstimmigkeiten die Beiden einholen. Gerald entpuppt sich als antriebsloser Macho und Lucy als launisch, die ihren Partner auch den Beschlaf verweigert, sodass auch lautstarke Konflikte nicht ausbleiben und sich die Auszeit von der Zivilisation zur mächtigen Gedulds- und Belastungsprobe für die beiden Aussteiger entpuppt...

Schön gemachte, aber furchtbar dämlich erzählte Mischung aus Abenteuerfilm und Beziehungsdrama, bei dem zwei Aussteiger aufgrund ihrer Naivität eine bittere Lektion des Lebens lernen dürfen. Dabei basiert „Castaway“- auch wenn man es aufgrund des Films fast nicht glauben möchte – auf der biografischen Erlebnissen von Lucy Irvine und trotzdem bleiben die Beweggründe der beiden Aussteiger im Film weitgehend in Dunkeln. Fehlt diese Information wird man als Zuschauer das Werk aber als ziemlich bis komplett unglaubwürdig erachten und das ist dann wohl auch der Grund warum „Castaway“ trotz der beiden Hauptdarsteller Oliver Reed und Amanda Donohoe auch nicht so wirklich funzen mag. Auch die idyllischen Bilder und harmonischen Sonnenuntergänge können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Nicolas Roeg sich bei dieser sicherlich interessanten Geschichte meines Erachtens auf die falschen Dinge konzentriert und die mit 110 Minuten auch etwas zu lange Aussteiger-Sause dann nie so richtig in Fahrt kommt.
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