Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

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Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Singapore Sling

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Searching for Sugar Man

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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Macbeth

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Nach einer gewonnenen Schlacht bekommt der ehrgeizige Macbeth von drei Hexen eine Prophezeiung, dass er bald "Thane of Cawdor" und in weiterer Folge König von Schottland werden wird. Tatsächlich wird Macbeth wenig später vom König zum vorausgesagten Titel geadelt und schreckt später gemeinsam mit seiner nicht minder habgierigen Frau auch nicht vor einem blutigen Mord zurück, der Macbeth tatsächlich zum König macht. Doch bald plagen ihn Trugbilder und das schlechte Gewissen und da eine weitere Prophezeiung an seinen treuen Gefolgen indirekt seinen baldigen Untergang voraussagt schreckt Macbeth aus Angst um seine Macht auch vor weiteren Morden nicht zu zurück...

Sehr gelungene Verfilmung der Tragödie von Shakespeare, die unter der Regie von Roman Polanski zum düsteren, brutalen und vor allem bildgewaltigen Epos wird. Der Streifen mit seinen wortgetreuen Dialogen und Umsetzung der Originalgeschichte mit grandiosen Cast hat den jungen Jogiwan seinerzeit auch so beeindruckt, dass der daraufhin für lange Zeit in der Arthouse-Welle steckengeblieben ist. Aber auch heutzutage ist der Streifen noch immer grandios und überrascht den Zuschauer durch ungewöhnlich düstere Grundstimmung, blutigen Tatsachen und dennoch wunderbaren Bildern des schottischen Hochmoors, denen Genre-Fans trotz Überlänge sicher ebenfalls viel abgewinnen könnten. Polanskis "Macbeth" ist nicht nur eine sehr theatralische Aufbereitung des Stoffes mit dem Möglichkeiten eines Kinofilms, sondern vor allem eines: grimmig, düster und packend inszeniert und von den schönen Worten kann ich ebenfalls nicht genug bekommen. Meisterwerk. Großartig. Punkt!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Evilspeak

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Satanist Esteban huldigt mit seinen Gefolgsleuten in der neuen Welt einem Satanskult und wird daraufhin von der spanischen Inquisisation verbannt. Jahrhunderte später steht an demselben Ort eine Elite-Militärakademie in der junge Männer für den Ernst des Lebens und dem Einsatz in der Armee gedrillt werden. Als der tollpatschige und von seinen Mitschülern gehänselte Coppersmith bei einer Strafarbeit in einer Kapelle zufällig einen versiegelten Raum und ein Buch findet, beginnt er mit einem Computer die Texte zu übersetzen. Doch dieser beginnt wenig später ein Eigenleben zu entwickeln und während die Hänseleien der Mitschüler immer brutaler werden, wird auch Coopersmith langsam bewußt, welche tödliche Macht er auf einmal in seinen Händen hält...

Eher etwas durchschnittlicher Horrorfilm über einen gehänselten Schüler einer Militär-Akademie, der sich mit Hilfe satanistischer Kräfte recht eindrucksvoll an seinen Peinigern rächt. Die Geschichte erinnert dabei entfernt etwas an Stephen Kings "Carrie" ohne annähernd dessen Qualitäten zu erreichen und braucht auch einfach etwas zu lange, bis sie endlich einmal in Fahrt gerät. Im eindrucksvollen Finale wird jedenfalls hübsch geschmoddert und auch die Pyromanen kommen auf ihre Kosten, aber im Grund gibt es bis dahin einfach viel zu viele Durchhänger und auch die Figur des Coopersmith taugt nicht so wirklich als Sympathieträger. Solide Ware aus den Achtzigern, dass wohl durch den erhöhten Härtegrad Aufmerksamkeit erlangt hat, aber sicherlich nicht zur Sperrspitze des Horrorgenre zählt. Die neue Ami-DVD aus dem Hause "Code Red" hat eine sehr hübsche Bildqualität und auch Audiokommentar und drei Interviews an Bord. Kann man gucken - muss man aber nicht!

Winterbeast

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Auf den Bergen rund um das Berghotel "Wild Goose Lounge" ist die Hölle los. Eine Vielzahl von seltsamen Monstern versetzen Wanderer in Angst und Schrecken und als immer mehr Leutchen spurlos verschwinden, macht sich der örtliche Ranger auf den Weg um den Ganzen ein Ende zu setzen... (oder so ähnlich...)

Low-Budget-Z-Movie, an dem wohl 24 Jahre gewerkelt wurde und am Ende ein seltsames Etwas herausgekommen ist, dass in speziellen Fankreisen aber kultisch verehrt wird. Dank obskurer Stop-Motion-Effekte, die mit Knetgummi (!) inszeniert wurden hat "Winterbeast" auch sicherlich ein paar Schauwerte und geschmoddert wird auch, allerdings scheinen die gedrehten Szenen im Zufallsprinzip aneinander montiert worden zu sein. Herausgekommen ist ein Streifen, den man etweder in der Kategorie "Brainfuck" oder "kompletter Stuss" ablegen kann. Ich überlege noch...
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Flesh + Blood

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unterhaltsam + blutig - demnächst mehr!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Thrillkill

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Die smarte Carly programmiert eigentlich Computerspiele für eine renommierte Spielefirma, doch nebenher hackt sie sich mit einer Gruppe von anderen Leute in die Computer von Großbanken ein um dort auf illegale Weise Kohle abzuzweigen und auf Scheinkonten zu transferieren. Als sie plant, sich mit einem weiblichen Mitglied der Gruppe nach Brasilien abzusetzen, parkt sie das Geld an einem geheimen Ort, wird wenig später heimtückisch ermordet und bringt so auch ihre ahnungslose Schwester Bobbie in große Gefahr, die unwissentlich zur Geheimnisträgerin wird...

Reichlich unspannender und Kreislauf-schonender Hacker-Thriller aus der Computer-Steinzeit, der sich größtenteils etwas auf TV-Niveau befindet, aber dann doch noch im letzten Moment mit einem recht hübschen Finale punkten kann. Die Sause lebt ja im Grunde davon, dass die Hauptdarstellerin und der Zuschauer nicht weiß, wem man trauen kann und von ein paar herrlichen Animationen aus den Anfängen des CGI. Ansonsten ist "Thrillkill" eher unspektakulär und irgendwie hätte ich mir aufgrund des Titels auch mehr Computerspiel-Horror und Sci-Fi als einen etwas lahmen Krimi mit C64er-Einschlag erwartet. Anscheinend existiert auch eine deutsche Fassung, ich hab jedoch die Ami-DVD aus dem Hause "Scorpion Releasing" gesehen, die den Low-Budget-Streifen in (wie im Vorfeld angekündigt) eher mittelprächtiger Qualität in Kombination mit "Mark of Cain" präsentiert.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Nightmare Castle

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Sehr ansehnlicher Gothic-Grusler von Mario Caiano über einen durchgeknallten Wissenschaftler, der seine untreue Gattin samt Lover entsorgt um sich dann die mental etwas derrangierte Stiefschwester zu ehelichen, der der Verblichenen auch noch zum verwechseln ähnlich sieht. Alles sehr hübsch in Szene gesetzt und von Barabara Steel kann man ja selbst in einer Doppelrolle noch immer nicht genug bekommen. Auch Helga Liné glänzt wieder einmal mit ihrer Mischung aus diabolisch und distanziert und sowieso und überhaupt gibt es im Falle von "Nightmare Castle" nicht viel zu meckern. Nette Story, tolle Darsteller und ein paar überraschend blutige Effekte und Foltereien gibt es auch noch zu betrachten. Der nölige Orgel-Soundtrack von Ennio Morricone war zwar nicht so mein Dingens, aber ansonsten ist der empfehlenswerte Streifen ein Sorglos-Gothic-Rundum-Paket für die Freunde von gepflegten Grusel, der in jeder Hinsicht überzeugt.
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

King Kelly

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Die junge Kelly lebt im Haus ihrer Eltern in einer Vorstadt und auf den ersten Blick führt die hoffnungslos egozentrische und störrische Zicke führt ein ganz normales Teenager-Leben zwischen besorgten Eltern, kleinen Mops, Internetsucht und ihren verhassten Ex-Freund Ryan, mit dem sie um ein gemeinsam gekauftes Auto zankt. Doch nebenher strippt der attraktive und schlampinöse Teenager auf einer Internetplattform, bessert sich mit pornografischen Einlagen das Taschengeld auf und plant außerdem den Relaunch ihrer eigenen Homepage, der dann endgültig das große Geld bringen soll. Doch an einem sonnigen 4. Juli scheint sich die gesamte Welt gegen die junge Dame verschworen zu haben und als der Ex am Morgen das Auto zurückholt ist das erst der Beginn eines turbulenten Tages, der für die Internet-Berühmtheit katastrophal verläuft...

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis der sogenannte "Found-Footage"-Stil auch auf andere Genres übergreift und mit "King Kelly" steht uns - je nach Sichtweise - eine Komödie oder Drama über einen oberflächlichen Teenager ins Haus, der unsympathischer eigentlich nicht sein könnte und 24 Stunden lang ihre persönliche Karthasis durchleben darf. Das Ganze ist mit Handkamera gedreht und entwickelt sich nach dem freizügigen Auftakt in Richtung Road-Movie und erinnert in seiner zügellosen Darstellung einer hoffnunglos egozentrischen Generation etwas an Larry Clark und dessen unsäglichen "Ken Park". Nach 10 Minuten dachte ich auch, dass ich das Werk über zweifelhafte Internet-Berühmtheiten nicht bis zum Ende durchstehen kann, aber dann wurde es ja doch noch recht unterhaltsam. Ein turbulenter Film über Sex, Drugs und Internet-P.orn für die Youtube-Generation.

Let's Scare Jessica to Death

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Die junge Jessica ist gerade aus einer Nervenheilanstalt entlassen und ist mit ihrem Mann Duncan und dem gemeinsamen Freund Woody unterwegs zu einem abgelegenen Haus an einem ruhigen See, in dem die junge Frau wieder zu Kräften kommen soll. Dort angekommen entdecken die drei die rothaarige Emily, die sich zwischenzeitlich in dem Haus eingenistet hat und beschließen, dass die junge Tramperin ein paar Tage bleiben soll. Gemeinsam wird gegessen und gefeiert, doch schon bald hört Jessica neuerlich Stimmen, erfährt von einem düsteren Geheimnis, das das frisch bezogene Haus umgibt und fürchtet schon bald, neuerlich den Verstand zu verlieren...

"Let's scare Jessica to death" ist ein kleines spannendes Genre-Juwel, das als Mischung aus Psychodrama, Haunted-House und surrealem Grusel zwar recht unspektakulär daherkommt, aber trotzdem seine Wirkung nicht verfehlt. Ob Jessica in dem abgelegenen Haus den Verstand verliert oder sich tatsächlich das ganze und sehr seltsam erscheinende Dorf gegen die Hippies verschworen hat, wird ja an dieser Stelle nicht verraten und John D. Hancock überlässt es ohnehin größtenteils dem Zuschauer, wie dieser die Geschichte deutet. Wer auf Gruselfilme der ruhigeren Art steht, wird hier aber bestens bedient und bekommt hier auch ein kleines Lehrstück präsentiert, wie man mit einfachen MItteln das Maximum rausholt. Hier eine Stimme, da ein Schatten und ein Fiepsen, ab und an ein blutiger Effekt und fertig ist der atmosphärische Grusler, der in einer guten Welt auch wesentlich bekannter wäre.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Die Stadt der verlorenen Kinder

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Alptraumhaft-schöner Streifen, der in wunderbar-düsteren Bildern die skurrile Geschichte von verrückten Wissenschaftlern, Klonen, Dieben und Waisen erzählt, bei der dem Zuschauer vor lauter Handlungssträngen und bizarren Einfällen schon einmal die Übersicht verlieren kann. Was hier abgeht, muss man wirklich gesehen haben und "Die Stadt der verlorenen Kinder" pendelt auch ständig zwischen Drama, Komödie, Sci-Fi und Horror und bietet von Anfang bis Ende eine morbide Grundstimmung und einen großartigen Steampunk-Look, der mich absolut begeistert hat. Auch die kuriose, turbulente und traumartige Geschichte mit seinen zahlreichen Kreaturen fand ich äußerst gelungen und lässt den Film auch aus der Masse vergleichbare Werke herausstechen. Dennoch scheint der Streifen, der mir auch wesentlich besser als der ungleich bekanntere "Delikatessen" gefallen hat, doch irgendwie untergegangen zu sein. Schade eigentlich, da ich an dieser Stelle für diesen fantasievollen Streifen nur eine Empfehlung aussprechen kann.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

The Blood spattered Bride

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Ungewöhnlich freizügiger und teils sehr drastischer Vampirfilm, der zwar etwas länger braucht, bis er in die Puschen kommt und dann aber ordentlich Gas gibt. Obwohl die Story im Grunde etwas an Jean Rollin-Filme und auch stark an "Blut an den Lippen" erinnert, hat der Streifen mit Kimmels Werk eher wenig gemein und statt Eleganz und Entrücktheit, wird hier die Schmodderkeule aus dem Keller geholt und mit einer Portion Paranoia vermengt, sodass der Zuschauer nie genau weiß, wer letztendlich denn am Rad dreht. Dass es "Blood Spattered Bride" aber nicht nach Deutschland geschafft hat, ist wenig verwunderlich, da Aranda ja gleich ein paar heiße Eisen anpackt, die von der FSK so gar nicht gerne gesehen werden und für sein Entstehungsjahr 1972 ist das blutige Werk ja auch schon sehr explizit ausgefallen. Die US-DVD aus dem Hause "Blue Underground" bringt den Streifen übrigens in hübsche Qualität, jedoch ohne Extras.

X 312 - Flug zur Hölle

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Ein kleines Charterflugzeug ist von Chile nach Brasilien unterweg und hat eine Handvoll Passagiere an Bord, die allesamt einen Grund zur überstürzten Flucht aus dem Land haben. Als das Gerücht die Runde macht, dass sich auch ein ehemaliger Bankdirektor mit wertvollen Diamanten im Gepäck mit dieser Maschine absetzen möchte, wird bei einem Zwischenstopp ein Mann eingeschleust, der die Maschine in der Luft entführen soll. Doch der Plan geht schief und die Maschine stürzt im Dschungel ab. Während sich die Überlebenden durch die grüne Hölle kämpfen müssen, droht jedoch weitere Gefahr, als auch die Habgier innerhalb der dezimierten Gruppe Überhand nimmt und sich auch noch Eingeborene und eine Verbrecherband hinter den Abgestürzten hermachen...

Eigentlich ganz nette Mischung aus Katastrophen- und Abenteuerfilm, in der man als Jess Franco-Fan ja auch jede Menge bekannte Gesichter zu sehen bekommt und neben jeder Menge zwielichtiger Gestalten sogar ein Eingeborenenstamm kurz "Hallo" sagt. Der spanische Regisseur zoomt, schwenkt und wackeld sich ja auch einen Wolf um den Zuschauer nicht zu langweilen und "X 312 - Flug zur Hölle" ist für Franco-Verhältnisse auch überraschend flott und kurzweilig ausgefallen. Zwar kann man richtiges Duschungel-Feeling mit der Lupe suchen und jedesmal bevor es ans Eingemachte geht, wird auch abgeblendet, aber dennoch ist der Streifen sehr unterhaltsam ausgefallen und bietet auch eine nette Geschichte mit etwas Nonsens über menschliche Habgier und wohin diese führen kann. Die Ami-DVD von Image-Entertainment bringt den Streifen mit deutscher (!) Tonspur, guter Bildqualität und optionalen, englischen Untertiteln. Spaßiges Teil und auch sicher einer von Francos mainstreamigeren Auftragwerken, dem man auch durchaus mehr Bekanntheitsgrad wünschen würde.
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Mania

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