Scream: Die Serie (Staffel 1, Folgen 1-10)
Scream als Serie für die jüngere Generation. Maskierter Killer schlitzt sich durch die Jugend
einer amerikanischen Kleinstadt. Der Sheriff mit seinem Polizeiapparat ist immer
einen Schritt hintendran. Aber auf die Idee, das FBI zuhilfe zu rufen kommt anscheinend
niemand. Recht so, dann gibt's halt ein paar Morde mehr. Rote Heringe gibt's ebenfalls
genug. Die Morde sind recht blutig und effektiv inszeniert. Wobei einem diverse
Befindlichkeiten der Jugendlichen kalt lassen und auf dem Sexsektor eher Prüderie herrscht.
Eine Mörderhatz für den schnellen Imbiß.
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Das Ende deutet einen zweiten Mörder an,
welcher jedoch im Gegensatz zum Film nicht zur Strecke gebracht wird.
5,5/10
Scream: Die Serie (Staffel 2, Folgen 1-12+Halloweenspecial)
Nahtloser Anschluß an Staffel 1. Ein paar neue Charaktere müssen die verschlissenen
ersetzen. Dann taucht wieder ein maskierter Mörder auf. Dieser geht noch gnadenloser
mit seinen Opfern um (Stichwort: Folterspiele), und ständig rechnet man screambedingt
mit einem zweiten Killer, der um die Ecke biegt. Also gibt es wieder zuhauf Verdächtige
und Opfer und zum Ende von Folge 12 die große Enthüllung.
Und dann gibt es noch das eineinhalbstündige Halloween Special, das völlig unnötig,
ja sogar ärgerlich ist.
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Anscheinend kam man auf die Idee, Folge 12 noch schnell ein aufgepropftes Ende zu
verpassen, um noch weitere, ziemlich peinliche 90 Minuten hinterherzuschieben.
Hirnrissig finde ich, daß der im Scream-Universum übliche zweite Killer erst
in dieser 13. Folge eingeführt wird. Da kommt man sich dann schon ein wenig verarscht
vor.
Schade eigentlich. Staffel 2 hatte neben am Anfang zu vielen Folgen mit Leerlauf gegen Ende
doch an der Tempo- und Spannungsschraube gedreht, führt sich mit der letzten Folge
allerdings selbst ad absurdum.
4/10