You kill me - John Dahl (2007)

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jogiwan
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You kill me - John Dahl (2007)

Beitrag von jogiwan »

You kill me

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Originaltitel: You kill me

Herstellungsland: USA / 2007

Regie: John Dahl

Darsteller:innen: Ben Kingsley, Téa Leoni, Luke Wilson, Dennis Farina, Philip Baker Hall

Story:

Durch seine Alkoholsucht versemmelt der polnisch-stämmige Auftragskiller Frank aus Buffalo einen wichtigen Mord und gefährdet so auch ernsthaft seine Organisation. Um sein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen, wird er unter Aufsicht nach San Francisco geschickt, wo er vorrübergehend einen Job in einem Beerdigungsinstitut erhält und zu den Anonymen Alkoholikern geschickt wird. Dort erkennt er auch erstmals den Ernst seiner Lage und auch, dass er damit nicht allein ist. Als er auf einer Beerdigung auf die abgeklärte Laurel trifft, mit der er wenig später ein Date ausmacht, scheint sein Leben auch endlich in etwas geordneteren Bahnen zu verlaufen, wären da nur nicht die Iren und Chinesen, die hinter ihm und seiner geschwächten Organisation her wären, so wie auch die ständigen Verlockungen des Alkohols, denen er ebenfalls nur schwer widerstehen kann…
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jogiwan
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Re: You kill me - John Dahl (2007)

Beitrag von jogiwan »

„Kommt ‘nen Mann in ‘ne Bar…“ – Ne, anders… „Kommt ‘nen Auftragskiller zu den Anonymen Alkoholikern…“ Damit ist der Witz hier eigentlich auch bereits auserzählt und „You kill me“ ist leider nicht die schwarzhumorige Killer-Komödie, sondern eher ein etwas seltsamer Film über alkoholkranke Menschen, die Mafia und einem Auftragskiller, der von einer skurrilen Situation in die nächste geschickt wird und dabei auf abgeklärte Figuren trifft, die weder mit seinem Alkoholproblem noch seinem Beruf ein Problem haben. Wenn man mal im echten Leben mit alkoholkranken Menschen zu tun hatte, ist das sowieso alles andere als lustig und hier werden ja sowohl die Alkoholsucht verharmlost wie auch das organisierte Verbrechen immer mit viel Pathos präsentiert. Dabei zündet eigentlich kaum ein Gag und auch die ganze Szenerie, die Figuren und seine Entwicklungen wirken aufgesetzt und wenig nachvollziehbar. Dazu wieder mal eine Liebesgeschichte, die für mein Empfinden so gar nicht passt und damit das Ganze nicht völlig in schrullige Liebesgefilde abdriftet, gibt es am Ende noch ein paar blutige Schusswechsel. Dabei ist „You kill me“ auch unterhaltsam, dank seiner Schauspieler und Regisseur auch nicht schlecht gemacht oder gespielt, aber ich hatte ständig das Gefühl, dass hier leider so gar nichts passt.
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