We summon the Darkness - Mark Meyers (2019)

Moderator: jogiwan

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sergio petroni
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We summon the Darkness - Mark Meyers (2019)

Beitrag von sergio petroni »

WE SUMMON THE DARKNESS
we.jpg
we.jpg (7.21 KiB) 543 mal betrachtet
Originaltitel: We Summon the Darkness

Herstellungsland-/jahr: USA/GB 2019

Regie: Mark Meyers

Darsteller: Alexandra Daddario, Keean Johnson, Maddie Hasson, Amy Forsyth, Logan Miller, Austin Swift,
Johnny Knoxville, Allison McAtee, Tanner Beard, Erik Athavale, Stephanie Moroz, Harry Nelken, ...

Story: Im Jahre 1988 wird die Bevölkerung ein ums andere Mal von grausigen Ritualmorden erschüttert, die in Satans Namen begangen werden. Davon völlig unbeeindruckt machen sich die Freundinnen Alexis, Val und Beverly zu dieser Zeit auf, ein Heavy-Metal-Konzert der Band "The Soldiers of Satan" zu besuchen. Bereits auf dem Parkplatz machen die drei Bekanntschaft mit einer Gruppe Gleichgesinnter, die sich aus den Freunden Ivan, Kovacs und Mark zusammensetzt. Gemeinsam wird nicht nur ordentlich vorgeglüht, sondern auch während des Konzerts gefeiert und getanzt, weshalb es nur logisch scheint, dass Alex die Jungs aufs Anwesen ihres Vaters einlädt, der – ironischer könnte es kaum sein – ein erzkonservativer Fernsehprediger ist, der nicht zuletzt den Heavy Metal als Teufelsmusik ausgemacht zu haben meint. Was aber als geselliges und ungebrochen feucht-fröhliches Beisammensein beginnt, schlägt schnell in eine weit mörderische Richtung um und eskaliert zusehends, derweil die Abgeschiedenheit des Ortes natürlich all Voraussetzungen liefert, dass kaum jemand von außerhalb zufällig hereinschneien könnten, was sich aber dennoch nicht gänzlich vermeiden lässt…
(medienjournal-blog.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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sergio petroni
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Re: We summon the Darkness - Mark Meyers (2019)

Beitrag von sergio petroni »

Wir sind tief drin in den 1980ern und im amerikanischen Mittelwesten. Drei Freundinnen sind
per Auto auf dem Weg zu einem Heavy-Konzert, unter ihnen Alexis, die Wortführerin.
Unterwegs treffen sie drei gleichgesinnte männliche Fans. Paßt doch alles zusammen.
Man verabredet sich zu einer After-Hour-Party auf einem weitläufigen Anwesen in der Nähe des Konzerts,
das Alexis' Vater gehört.
Wären da nur nicht die schrecklichen Nachrichten aus dem Radio. In der Gegend geschehen ständig
Morde, die einem Satanistenkult zugeschrieben werden. Zugleich ist ein einflußreicher Fernsehprediger
auf einem Kreuzzug gegen das Böse; also alles, was mit Heavy Metal zu tun hat.
Und so dauert es nicht lange, bis die sechs Konzertbesucher sich ihrer Haut erwehren müssen.
Nur, wer ist der Gegner?

Drei attraktive junge Damen in engen Jeans. Die Kamera oft auf Hüfthöhe. Schöne Aus- bzw. Einblicke. :mrgreen:
Was noch: Fachsimpeln über die Heavy-Szene der 1980er. Einige Abstecher ( :kicher: ) in das Slasher- und Home-Invasion-Genre.
Ein paar nicht so überraschende Überraschungen und Jimmy Knoxville als durchgeknallter Fernsehprediger.
Ein Regisseur, der bekennender Genrefan ist und M(e)yers heißt.
Echtes Retrofeeling kommt nicht auf. Die Hauptdarstellerin ist mindestens zehn Jahre zu alt für Ihre Rolle
und scheint ein Kind der Strasberg-Overacting-School zu sein.
Trotz oder gerade deswegen kann man dem Streifen einen gewissen Unterhaltungswert nicht abspechen.
Slasher-Futter für Zwischendurch.
5,5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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buxtebrawler
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Re: We summon the Darkness - Mark Meyers (2019)

Beitrag von buxtebrawler »

Klingt super, muss her!
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
Diese Filme sind züchisch krank!
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Blap
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Re: We summon the Darkness - Mark Meyers (2019)

Beitrag von Blap »

sergio petroni hat geschrieben: Sa 24. Apr 2021, 08:20 Drei attraktive junge Damen in engen Jeans. Die Kamera oft auf Hüfthöhe. Schöne Aus- bzw. Einblicke. :mrgreen:
:pig: :opa:


buxtebrawler hat geschrieben: So 25. Apr 2021, 15:30 Klingt super, muss her!
:pig: :opa:


Notiz: Sergio und Bux auf der Liste fragwürdiger Gestalten notieren. Film zwecks Kontrollsichtung in die Prime Video Watchlist packen.
Das Blap™ behandelt Filme wie Frauen
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jogiwan
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Re: We summon the Darkness - Mark Meyers (2019)

Beitrag von jogiwan »

„We summon the Darkness“ ist auch ein Film, dem man am besten ohne Wissen im Vorfeld anschaut, da der Film ja einen dramaturgischen Twist besitzt, der auch schon im Trailer gespoilert wird. Auch sonst ist der Streifen bemüht, aber nicht wirklich gut. So surft „We summon the Darkness“ hübsch auf der Retro-Welle, was für die Story aber nicht wirklich notwendig wäre, sondern sich nur als hübsches Zusatz-Zuckerl präsentiert. Genauso wie das Fachsimpeln über Metal und Konzertbesuche, welches aufgesetzt nerdig wirkt und wohl zeigen soll, dass hier ein Kenner der Achtziger-Szene am Werk war. Ansonsten gibt es hübsche Mädeln, wuchtige Augenbrauen, ein paar nette Überraschungen und ein, zwei herbere Momente. Kann man gucken, aber irgendwie hat der Streifen außer dem netten Twist nicht wirklich viel zu bieten und die satirischen Einschläge über die Doppelmoral christlicher Hardliner langen maximal für ein müdes Lächeln und nicht mehr.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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