Fatale Begierde - Jonathan Kaplan (1992)

Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Fatale Begierde - Jonathan Kaplan (1992)

Beitrag von jogiwan »

Fatale Begierde

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Originaltitel: Unlawful Entry

Herstellungsland: USA / 1992

Regie: Jonathan Kaplan

Darsteller:innen: Kurt Russell, Ray Liotta, Madeleine Stowe, Roger E. Mosley, Ken Lerner

Story:

Eines Nachts bricht ein Mann in das Haus von Investor Michael und der Lehrerin Karen ein und bedroht vor seiner Flucht durch den Garten die Ehefrau mit einem Messer. Die herbeigerufenen Polizisten sind rasch zur Stelle, empfehlen als zusätzlichen Schutz eine Alarmanlage und vor allem Officer Pete wirkt freundlich um bemüht, wenn es um die Sicherheit der Eheleute geht. Ein paar Tage später nimmt Pete eines Abends Michael sogar mit auf Streife und offenbart dort aber seine eher dunkle Seite. Pete wird zunehmend aufdringlich und drängt sich in das Leben der Beiden und taucht an Orten auf, wo er nichts verloren hat. Karen wird zum Objekt seiner Begierde und um Michael als Nebenbuhler aus dem Weg zu räumen greift der Polizist auch zu drastischen Mitteln, während Michael nur hilflos mitansehen kann, wie durch die fehlgeleiteten Mühlen des Gesetzes sein Leben auf den Kopf und seine Existenz zerstört wird.
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jogiwan
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Re: Fatale Begierde - Jonathan Kaplan (1992)

Beitrag von jogiwan »

Durchaus spannend gemachter Thriller über eine „Bad Cop“ der sich in das Leben eines Paares mischt und eine ungesunde Obsession für die Ehefrau von Michael entwickelt, der daraufhin die Härte des Gesetzes auf ungesunde Weise zu spüren bekommt. Dabei beginnt mit einem nächtlichen Einbruch als Ereignis, der das Leben des Paares grundlegend erschüttert. Doch die Polizei als „Freund und Helfer“ ist zu Stelle und entwickelt eine Obsession für Karen und beschließt diese für sich zu gewinnen. Dabei sind die Ereignisse nachvollziehbar und vor allem Ray Liotta als psychotischer Polizist schafft den Wechsel von „zuvorkommend und freundlich“ auf „völlig durchgeknallt“ auch recht gekonnt und spielt Kurt Russell auch etwas gegen die Wand, während Madeline Stowe wie immer bezaubernd ist. Eigentlich alles gut, wäre da nicht das Finale, dass mir dann ein bisschen zu sehr ausgetretenen Hollywood-Pfade beschreitet und genau so ausgeht, wie es wohl dem größten Teil der Zuschauererwartung entspricht. Etwas mehr Ecken und Kanten oder auch eine subtilere Note hätten „Fatale Begierde“ meines Erachtens nicht geschadet und so schmälert das erwartbare und doch arg konventionelle Finale meine Gesamtnote etwas, obwohl der Film insgesamt vor allem dank Herrn Liotta immer noch empfehlenswert bleibt.
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Blap
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Re: Fatale Begierde - Jonathan Kaplan (1992)

Beitrag von Blap »

Habe ich ebenfalls als recht solide in Erinnerung. Madeleine war damals ein Augenschmaus.
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