Eating Out 4: Drama Camp - Q. Allan Brocka (2011)

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Eating Out 4: Drama Camp - Q. Allan Brocka (2011)

Beitrag von jogiwan »

Eating Out 4: Drama Camp

Bild

Originaltitel: Eating Out 4: Drama Camp

Herstellungsland: USA / 2011

Regie: Q. Allan Brocka

Darsteller: Chris Salvatore, Daniel Skelton, Aaron Milo, Harmony Santana, Lilach Mendelovich

Story:

Zack und Casey drehen einen Genre-Kurzfilm unter der Regie ihres Freundes Jason, mit dem die drei einen Platz im angesehenen Schauspielcamp von Dick Dickey gewinnen. Dort wird in zwei Wochen alles über Schauspielerei und Regie gelehrt und als Abschluss soll eine fulminante Neuinterpretation eines Shakespeare-Stückes aufgeführt werden. Die Zeit im Camp ist jedoch sehr turbulent und die Beziehung von Zack und Jason wird durch hübsche und willige Boys auf die Probe gestellt, obwohl Dick Dickey den Teilnehmern des Camps ein striktes Sex-Verbot auferlegt. Trotzdem sprühen die Funken und vor allem Zack hat es auf seinen vermeintlich heterosexuellen Szenenpartner abgesehen, während auch Casey zunehmend Gefallen an seinem Zimmerkollegen findet. Am Ende eskaliert alles auf positive Weise und auf die Zuschauer der Abschlussvorstellung wartet ein ganz besonderes Stück, dass alle Anwesenden wohl nicht so schnell vergessen werden.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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jogiwan
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Re: Eating Out 4: Drama Camp - Q. A. Brocka (2011)

Beitrag von jogiwan »

Im vierten Teil der „Eating-Out“-Reihe machen sich schon ein paar Abnutzungserscheinungen breit und statt Witz und einer augenzwinkernden Betrachtung des Gay-Lifestyles gibt es eine eher seltsam anmutende Entwicklungen, unglaubwürdige Figuren vom Reißbrett und sogar eine Musical-Nummer, bei der sich wohl ein größtmögliches LBGT-Publikum angesprochen fühlen soll. Augenscheinlich stand hier auch erstmals ein größeres Budget zur Verfügung und dennoch funzt das aber alles nur bedingt und die sympathische Herzlichkeit der ersten beiden Teile bleibt doch etwas auf der Strecke. Die Geschichte mit dem Drama-Camp ist zwar eigentlich ganz witzig und auch der „Psycho“-Spoof zu Beginn ist ja noch durchaus spaßig anzusehen, aber im weiteren Verlauf geht das schon alles in Richtung beliebige Teenie-Komödie mit nervigen Figuren, derben Zoten und überzeichneten Momenten, in die wenigstens noch ein bisschen nackte Männerhaut integriert wurde. Gänzlich daneben ist auch die in Auflösung befindliche Beziehungskiste mit Zack und Casey, die beim älteren Zuschauer auch eher Stirnrunzeln hervorrufen wird. „Eating Out 4: Drama Camp“ lässt sich dann zwar schon immer noch gucken, aber gut geht wohl definitiv anders und der Versuch ein größeres Publikum zu erreichen endet dann auch im bislang schlechtesten Teil der Reihe. Mal schauen, ob der zeitgleich gedrehte fünfte Teil da noch etwas besser wird.
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