Danke dir - meine bisherigen Begegnungen mit den Coen-Brüdern waren ja nicht so besonders. Umso überraschter war ich von "Blood Simple". Ich vermute, Coen-Filme sind Werke, die man im Alter einfach besser zu schätzen weiß, als mit jungen Jahren und wenig Lebenserfahrung.fritzcarraldo hat geschrieben: ↑Do 5. Feb 2026, 10:08 Schön beschrieben und ich finde, dass BLOOD SIMPLE bei jeder Sichtung besser wird.
Blood Simple - Eine mörderische Nacht - Joel + Ethan Coen (1984)
Moderator: jogiwan
Re: Blood Simple - Eine mörderische Nacht - Joel + Ethan Coen (1984)
it´s fun to stay at the YMCA!!!
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Re: Blood Simple - Eine mörderische Nacht - Joel + Ethan Coen (1984)
Sehe ich anders. BLOOD SIMPLE hatte mir damals im Kino so richtig gut gefallen, und die Filme danach waren immer mindestens gut. BARTON FINK hat gefallen, der LEBOWSKI natürlich sowieso, ich liebe O BROTHER WHERE ART THOU? ...
Und irgendwann war Schluss mit der herausragenden Qualität. LADYKILLERS konnte dem Original bei weitem nicht das Wasser reichen, BURN AFTER READING war nett, aber auch nicht mehr, NO COUNTRY FOR OLD MEN war ... sagen wir : Anders. Nach meinem Dafürhalten haben die beiden Brüder einfach irgendwann mehr von ihrem vergangenem Ruf gelebt als von wirklich guten neuen Filmen.
Und irgendwann war Schluss mit der herausragenden Qualität. LADYKILLERS konnte dem Original bei weitem nicht das Wasser reichen, BURN AFTER READING war nett, aber auch nicht mehr, NO COUNTRY FOR OLD MEN war ... sagen wir : Anders. Nach meinem Dafürhalten haben die beiden Brüder einfach irgendwann mehr von ihrem vergangenem Ruf gelebt als von wirklich guten neuen Filmen.
Der Sieg des Kapitalismus ist die endgültige Niederlage des Lebens.
(Bert Rebhandl)
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Re: Blood Simple - Eine mörderische Nacht - Joel + Ethan Coen (1984)
Ich bin großer Coen Fan. Schon immer gewesen.
Auch schon in jungen Jahren.
Das nimmt jetzt erst ab, seitdem sie Solo-Werke vorlegen, die gar nicht mal so gut sind.
BLOOD SIMPLE war zuerst immer ein okayer Thriller für mich und entwickelte für mich erst später ungeahnte Qualitäten. Von ARIZONA JUNIOR bis zum kryptischen THE MAN WHO WASN'T THERE gab es meines Erachtens nur tolle Filme von den Brüdern.
EIN (UN-) MÖGLICHER HÄRTEFALL und LADYKILLERS wären dann beide richtig schlecht.
Dann mochte ich wieder alles von NO COUNTRY FOR OLD MEN bis INSIDE LLEWYN DAVIS. Wobei BURN AFTER READING auch nur ganz okay ist. Sehe ich ähnlich. Genau wie HAIL CEASAR! und BALLAD OF BUSTER SCRUGGS.
Aber alles in allem schon ein beeindruckendes Gesamtwerk, was beide da vorgelegt haben.
Auch schon in jungen Jahren.
Das nimmt jetzt erst ab, seitdem sie Solo-Werke vorlegen, die gar nicht mal so gut sind.
BLOOD SIMPLE war zuerst immer ein okayer Thriller für mich und entwickelte für mich erst später ungeahnte Qualitäten. Von ARIZONA JUNIOR bis zum kryptischen THE MAN WHO WASN'T THERE gab es meines Erachtens nur tolle Filme von den Brüdern.
EIN (UN-) MÖGLICHER HÄRTEFALL und LADYKILLERS wären dann beide richtig schlecht.
Dann mochte ich wieder alles von NO COUNTRY FOR OLD MEN bis INSIDE LLEWYN DAVIS. Wobei BURN AFTER READING auch nur ganz okay ist. Sehe ich ähnlich. Genau wie HAIL CEASAR! und BALLAD OF BUSTER SCRUGGS.
Aber alles in allem schon ein beeindruckendes Gesamtwerk, was beide da vorgelegt haben.
"Das ist nicht möglich!"
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
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