Mir fällt gerade auf, das ich zu diesem Film noch gar nichts geschrieben hatte, obwohl ich diesen ja Anfang des Jahres im Kino sehen durfte. Und ich muss ja gestehen, da sich mich schon richtig auf
AMERICAN SNIPER gefreut hatte. Von Clint Eastwood wurde ich bisher selten enttäuscht (naja, bei
Rookie vielleicht) Und so beginnt die Story relativ straight, Jugendjahre kurz angerissen, die beiden Brüder, die zusammen halten, dann Eintritt in die Army, Ausbildung etc. erster Einsatz an der Front. Gewissenskonflikte vorprogrammiert. Und dann schaut man ganz lange den Film zu, die suche nach den "Terroristen", Feuergefechte.
Und man wartet auf den Holzhammer, der Schlag in die Magengrube, der Stinkefinger...irgendetwas.
Auf ein erneutes, längeres treffen der beiden Brüder, die mittlerweile beide in der Army sind und der jüngere Bruder zuenhmend desillusioniert ist, wartet man auch.
Und so wartet man..aber nichts passiert!
Es vergehen die 130 min. hin zum (un-)bekannten Ende und man ärgert sich, diese plumpe Wiedergabe der (realen) Ereignisse so unkommentiert gefolgt zu sein.
