Erased - Die Stadt, in der es... [TV-Serie] - Tomohiko Itô (2016)

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jogiwan
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Erased - Die Stadt, in der es... [TV-Serie] - Tomohiko Itô (2016)

Beitrag von jogiwan »

Erased - Die Stadt, in der es mich nicht gibt
01.jpg
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Originaltitel: Boku dake ga inai machi

Herstellungsland: Japan / 2016

Regie: Tomohiko Itô

Darsteller: -

Story:

Der 29jährige Manga-Cartoonist Satoru hat die zweifelhafte Gabe, dass er an bestimmten Momenten des Lebens gezwungen wird, ins Leben anderer Menschen einzugreifen. Dazu wird er von einer unbekannten Macht für einige Momente in der Zeit zurückgeschickt um bestimmte Dinge zu verändern. Eines Tages wird er jedoch nach einem grauenvollen Ereignis jedoch gleich 18 Jahre zurückgeschickt, wo er sich als Grundschüler wiederfindet. Zuerst weiß Satoru was seine Bestimmung sein soll, doch dann erinnert er sich wieder an grausame Kindermorde und beginnt, die Umstände zu recherchieren um diese zu verhindern. Doch mit jeden Eingriff verändert sich auch der Lauf der Zeit und so erweckt Satoru auch die Aufmerksamkeit des Killers, der sich augenscheinlich auf dessen Fersen befindet.
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jogiwan
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Re: Erased - Die Stadt, in der es... [TV-Serie] - Tomohiko Itô (2016)

Beitrag von jogiwan »

Zwölfteilige Anime-Serie zu je knapp 22 Minuten und Zeitreise-Thematik, die eigentlich ganz vielversprechend beginnt und irgendwann leider am Stand tritt. Die Geschichte mit Retro-Appeal aus den Achtzigern ist ja am Puls der Zeit und auch die Sache mit den Morden ganz spannend. Doch die Geschichte verzettelt sich und findet auch nicht den optimalen Weg um jung und alt gleichermaßen zu begeistern. So wirkt „Erased“ bisweilen etwas bemüht rührselig inszeniert, was sich zu Lasten der Spannung bemerkbar macht und älteren Fans eher auf die Nerven gehen wird. Auch das Ende fand ich persönlich nicht ganz gelungen und hätte man sicher weniger abrupt und besser machen können. Wenn der deutsche Titel auch noch einen Spoiler beinhaltet hätte, wäre ich wohl sauer gewesen und dass die ohnehin recht kurze Serie auch noch auf zwei Boxen aufgeteilt wurde, ist auch wieder typisch deutsche Anime-Fan-Abzocke, was man dank Netflix ja dankenswerterweise toll umgehen kann. So geht die Serie für zwischendurch in Ordnung, auch wenn die Lobeshymnen und der Hype um die Serie meines Erachtens nicht gerechtfertigt sind – da hat man aus der Zeitreise-Ecke einfach schon viel Besseres gesehen.
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