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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Mo 22. Apr 2013, 09:42
von jogiwan
Die Addams Family in verrückter Tradition
Sehr spassiger, zweiter Aufguss der liebenswerten "Addams Familiy" mit einer humorvollen Geschichte über eine "schwarze Witwe", die sich mit den Außenseitern die falschen Gegner ausgesucht hat. Dabei lässt Barry Sonnenfeld genüßich "White Trash" auf die morbiden Ansichten der einzelnen Familienmitglieder treffen, was immer wieder zu aberwitzigen Szenen führt. Generell hat dieser Mainstream-Streifen das Herz am rechten Fleck und beweist, dass US-Komödien nicht generell seicht oder schlecht sein müssen. Dass sich hier auch noch spätere Serienstars wie Cynthia Nixon ("S ex and the City) und Tony Shalhoub ("Monk") in kleinen Nebenrollen ihr Stelldichein geben, macht "Die Addams Family in verrückten Tradition" nur noch sympathischer und die Mischung aus Außenseiter-Komödie, Slapstick und liebenswerten Einfällen ist einfach eine riesige Hetz!
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Do 25. Apr 2013, 08:18
von jogiwan
Die Nacht des Jägers
Packende Mischung aus Thriller und Drama, das den Zuschauer neben seiner spannenden Geschichte und tollen Darstellern, vor allem durch seine faszinierende Optik erfreut. Diese erinnert mit ihren künstlichen Settings und Symbolik auch eher an einen Bibelfilm oder Märchenfilm, obwohl der Inhalt düsterer nicht sein könnte. Der ewige Kampf Gut gegen Böse könnte Kontrast-reicher nicht inszeniert sein und die Art und Weise, wie hier ländliches Idyll auf das abgrundtief Böse in Form eines falschen Wanderpredigers trifft, ist schon sehr gelungen. Charles Laughton hat mit seinem "Die Nacht des Jägers" jedenfalls einen außergewöhnlichen Film geschaffen, der auch knapp 60 Jahre nach seinem Erscheinen wenig von seinem Anziehungskraft verloren hat und dem man auch gerne verzeiht, dass er in manchen Momenten bewusst etwas zu moralinsauer daherkommt.
Agent Hamilton 2 - In persönlicher Mission
Nachdem mir schon der erste Teil gut gefallen hat, überzeugt auch Teil 2 der Agenten-Serie mit einer Hochglanz-Optik und einer spannenden Geschichte, die ihre Protagonisten einmal quer über den Erdball schickt. Zwar wirkt die Geschichte über radikale Ölmultis und wirtschaftliche Interessen nicht ganz so gelungen wie im Vorgänger, aber das Tempo und die Action ist so wohldosiert, dass einem dramaturgische Holprigkeiten und die tendenziöse Geschichte gar nicht weiter auffallen. Das die Action handgemacht und nicht übertrieben CGI-lastig daherkommt und auch nicht ständig physikalische Grenzen außer Kraft gesetzt werden, kommt "Agent Hamilton 2 - In persönlicher Mission" ebenfalls sehr zu Gute. Ein Action-Unterhaltungsfilm, wie ich ihn mag.
Allein in vier Wänden
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Nach der empfehlenswerten Doku "Allein in vier Wänden" in der minderjährige Straftäter in einem russischen Heim portraitiert werden, hatte ich gestern noch Lust auf den "Skandalfilm" aus dem Jahre 1964 über schwedische Jugendkriminelle, die in einer Art Wohngemeinschaft resozialisiert werden sollen. Irgendwie lässt einem der seltsame Film aber ziemlich ratlos zurück und außer (damaligen) Tabubrüchen und Hackfressen mit viel krimineller Energie bietet der Streifen von Regisseur Vilgot Sjöman ja eigentlich nicht viel. Das mit dem Projekt ist ja auch eher loser Aufhänger für einen Streifen, in dem sich die Jugendlichen immer weiter gegenseitig aufstacheln, mit ihrem Aufpasser ein eher lahmes und ungleiches Psychoduell liefern und irgendwann kommt dann eine Hure und ein Hündchen ins Spiel, das dafür sorgte, dass seinerzeite der Zuchtverband deutscher Schäferhunde auf die Barrikaden stieg. Viel Lärm um wenig und Sjömans nachfolgende "Ich bin neugierig"-Zweiteiler fand ich da als Zeitdokument und Portrait der schwedischen Gesellschaft auch wesentlich interessanter. Spannender ist da wohl eher die deutsche Zensurgeschichte des Streifens, aber ansonsten war ich ehrlich gesagt doch etwas enttäuscht.
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Fr 26. Apr 2013, 07:50
von jogiwan
Death's Door
demnächst mehr!
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Sa 27. Apr 2013, 13:48
von jogiwan
Lords of Salem
Ungewöhlicher und eigentlich sehr atmosphärischer Horror von Rob Zombie, der sich hier auch sehr zurücknimmt und hier ein überaschend ruhiges Werk abgeliefert hat. Vom destruktiven Körperhorror seiner Halloween-Filme ist hier nicht mehr viel übrig und auch in Punkto "FuckFuckShitShit" ist "Lords of Salem" wesentlich zurückhaltender als seine Vorgänger. Zombie legt auch wesentlich mehr Wert auf eine bedrohliche Stimmung, die hier sukzessive auf einem alten Hexenmythos aufgebaut wird und sich in einem bildgewaltigen Finale entlädt, in der sich der Regisseur auch hübsch austoben kann. "Lords of Salem" erinnert dann statt dreckigen Terror-Kino auch eher an europäisch-angehauchten 70er-Jahre-Horror eines Roman Polanskis wie "Rosemarys Baby" oder "Der Mieter" oder Stanley Kubrick. Die gelungene Optik und das Wiedersehen mit Meg Foster und Dee Wallace entschädigt über eine etwas überforderte Sherri Moon hinweg, die mit ihrem Gypsy-Look dann auch der größte Schocker ist und imho irgendwie nicht so ganz in die Rolle passt. Trotzdem für mich neben "The Devil's Rejects" sein bislang bester Streifen.
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Mo 29. Apr 2013, 08:03
von jogiwan
Rock'n Roll-Nightmare
Eigentlich ist es ja ein Skandal, was uns Regisseur John Fasano und Hairy-Metaller Jon Mikl Thor hier mit "Rock'n Roll Nightmare" kredenzen. Viel mehr als eine krude Mischung aus Metal-Songs, peinlichen Puppentheater, Nonsens-Dialogen und viel nackter Haut, wobei die männlichen Darsteller auch durchaus mehr Brust haben dürfen, als die holde Weiblichkeit, wird dem Zuschauer auch gar nicht geboten. Die Geschichte ist ja kompletter Unsinn, billig zusammengeschustert und das (im wahrsten Sinne des Wortes) haarsträubende Finale spottet dann wirklich jeglicher Beschreibung. Alles in allem ein Trash-Hairspray-Dauerwellen-Gewitter sondergleichen, dass mit seinem Ohrkrebs-verdächtigen 80er-Soundtrack und furchtbaren Klamotten wohl nur die Geeichtesten unter uns ansprechen wird, die dafür aber voll auf ihre Kosten kommen. Außerdem entpuppt sich Jon Mikl Thor im Bonus der Ami-DVD auch noch als grundsympathischer Mann, was die ganze Sause rückblickend noch netter daherkommen lässt. Lustiger Blödsinn!
Inbred
Sehr blutiger Horrorstreifen von Alex Chandon ("Cradle of Fear") der ganz klar in der Tradition von "Texas Chainsaw Massacre" und "Backwood-Slashern" steht und in Punkt Gore in der ungeschnittenen Fassung auch keine Gefangenen macht. Nach einer etwas zu langen Anlaufzeit von 45 Minuten, in denen eigentlich nur unflätiges Zeugs gebrabbelt wird, geht der Terror dann munter los und es wird eifrig gehäckselt und geschreddert, wobei der Streifen stets sehr schwarzhumorig und comichaft überzeichnet daherkommt, sodass man die Inzucht-Hindwäldler-Sause auch nicht ernstnehmen kann. Die Effekte sind teils handgemacht, teils aus dem Rechner und gehen für diese Art von Film auch durchaus in Ordnung. Da aber weder bei den Jugendlichen, noch bei den Hintewäldlern irgendwelche Sympathieträger vorhanden sind, hält sich das Mitfiebern eher in Grenzen und so kann sich der Zuschauer auch gemütlich zurücklehnen und immer wieder auf die nächste kranke Idee warten, die sich hier im Laufe der 90 Minuten vom Stapel gelassen werden.
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: So 12. Mai 2013, 13:21
von jogiwan
Die Warriors
"Die Warriors" ist wohl der New York-Film schlechthin, der neben seiner Banden-Thematik auch eigentlich recht eindrucksvoll die (ethnische) Vielfältigkeit und Weitläufigkeit des Big Apples thematisiert, dass neben Gewinnern natürlich auch zahlreiche Verlierer kennt. Der ziemlich lange Weg der stolzen und zu Unrecht verfolgten Vorstadt-Gang aus Coney Island in die Bronx und wieder retour in nur einer Nacht bietet eine erinnerungswürdige Szene nach der anderen, wobei hier nebem dem grandiosen Finale vor allem die symptomatische U-Bahn-Szene hervorzuheben ist, in der die abgekämpfte Truppe in Midtown auf die wohlhabenden jungen Leute trifft, die gerade aus einem schicken Club zurückkehren und dabei auch ohne viel Worte sehr viel aussagt. Ein packender Streifen in einem wunderbar heruntergekommenen und nächtlichen New York, dass mit seiner Mischung aus Sozial-Studie, düsterer Utopie und Banden-Coolness auch heute noch begeistert und da ich auch noch ein großer U-Bahn-Fan bin, ist der Streifen für mich mittlerweile auch ein absoluter 11/10-Kanditat.
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Mo 13. Mai 2013, 11:03
von jogiwan
The Children
Durch eine Störung in einem AKW tritt eine radioaktive Wolke aus, durch die kurze Zeit später ein Schulbus auf dem Weg nach dem verschlafenen Ort Ravensback fährt. Als der Bus mit laufenden Motor von einem örtlichen Polizisten gefunden wird, gibt es von den Insassen keine Spur und der gute Mann alarmiert erst einmal die Dorfbewohner und lässt die Zufahrten zu dem Ort sperren um der mysteriösen Sache auf den Grund zu gehen. Als kurz darauf die Kinder wieder bei ihren Familien auftauchen, währt die Freude darüber jedoch nur kurz, da sich die Kleinen seltsam verändert haben und jede Berührung mit ihnen mit tödlichen Kosequenzen verläuft...
Kleiner und feiner B-Grusler über die fatalen Folgen von Radioaktivität auf den kindlichen Organismus, der wie eine Mischung aus "Night of the Living Dead" und "Who can kill a Child" daherkommt. Die kleinen Bratzen mutieren zur tödlichen Gefahr, die mit unschuldigem Gesicht von den Erwachsenen erst gar nicht wahrgenommen wird. Dabei geht es in der Originalfassung auch etwas wilder zur Sache und nebem bösen Ende und etwas Schmodder punktet der größtenteils unbekannte Streifen auch mit einer großen Portion Atmosphäre und wenig Rücksicht auf etwaige "Political Correctness". "The Children" ist jedenfalls eine gelungene Zombie-Variation mit passablen Darstellern, einem stimmigen Soundtrack von Harry Manfredini ("Freitag der 13.") und auch die Regie von Max Malmanowicz ist durchaus als solide zu bezeichnen. Ein rundum überdurchschnittliches Horror-Vergnügen, dass auch neuerlich beweist, dass kleine Genre-Perlen auch immer wieder unerwartet auftauchen können.
Tales from the Crypt
01 Wer zuletzt stirbt
02 Stille Nacht, blutige Nacht
Etwas mäßiger Auftakt der Horror-Serie, wobei mich vor allem die erste Folge von Walter Hill ("Die Warriors") nicht wirklich überzeugt hat und die interessante Grund-Idee des Henkers und der Sichtweise aus der Ego-Perspektive nicht wirklich genutzt wird. Robert Zemekis Weihnachts-Beitrag hingegen hat Tempo und Witz und biegt auch recht böse um die Ecke. So mag ich das schon eher...

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Sa 18. Mai 2013, 15:20
von jogiwan
Postingsanzahlschonende Zusammenfassung der letzten Tage:
Blank City
New York präsentiert sich seinen Besuchern heutzutage ja als weltoffene und kulturelle Stadt, in dem ohne Berührungsängste scheinbar alles zusammenkommt. Ende der Siebziger war das jedoch anders, die Stadt nahezu bankrott und von Kriminalität, Drogenproblematik und Rassenkonflikten geprägt. Die Doku "Blank City" beleuchtet mit allerlei Zeitzeugen diese Zeit der "No Wave"-Punk-Bewegung in denen Filmemacher, Musiker und sonstige Künstler mit teils aggressiven Mitteln der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten wollten und so auch mit Vernetzung und alternativen Vertriebswegen den Grundstein für das amerikanische Indiependent-Kino legte. "Blank City" ist auch durchaus interessant und bietet neben Musik, privaten Aufnahmen und vielen Ausschnitten aus Super-8-Filmen auch viele Gesichter der damaligen Zeit. Die launige Doku macht jedenfalls große Lust, die Filme dieser Zeit zu entdecken, die bislang eher nicht so im Fokus meines Interesses standen.
Meine Schwester
Ziemlich schräger "Coming of Age"-Streifen über zwei ungleiche Schwester, unterschwellige Rivalität und Solidarität, der Erinnerungen an die eigene Pubertät und das berühmte "erste Mal" aufleben lässt. Breillats Streifen ist dabei über weite Strecken recht nüchtern und subtil erzählt und schreckt auch vor unangenehmen Themen nicht zurück. Leider endet der Streifen über jugendliche Unschuld nicht sonderlich harmonisch, sondern in der Tradtion italienischer Genre-Filme aus den Siebzigern und knallt dem Zuschauer ordentlich eins vor den Latz. Das wirkt auf den ersten Blick doch etwas unbefriedigend und auch wenn sich der diesbezügliche Eindruck über Nacht etwas relativiert hat, ist "Meine Schwester" doch nicht gänzlich geglückt und es ist wenig verwunderlich, dass die Meinungen auch arg auseinandergehen. Interessant ist der Streifen aber allemal!
Sex is Comedy
Catherine Breillats (Selbst-)Portrait einer Filmemacherin entpuppt sich rasch als eine Art "Making-of" von "Meine Schwester" in der die von Anne Parillaut verkörperte Regisseurin mit allerlei Widrigkeiten zu kämpfen hat. Die Penis-Prothese kratzt am Ego des Hauptdarstellers, sein weiblicher Gegenpart kommt nicht aus sicher heraus und das Wetter will ohnehin nie so wie geplant. Dabei ist der Titel nicht Programm und eine Komödie ist die dokumentarisch-angehaute Persiflage nicht geworden. Ohne Kenntnis von "Meine Schwester" ist der 2002 entstandene Streifen dann wohl auch nur halb so gut und ist über weite Strecken einfach zu episodenhaft und unspektakulär gelungen. Ebenfalls negativ fällt hier auch die abschätzige Art und Weise auf, in der die egozentrischen Schauspieler präsentiert werden, während die fast das fast schon mütterliche Alter-Ego der Regisseurin natürlich immer den Bux markiert!
7 Psychos
Schwarzhumorige und überraschend (hallo FSK16???) blutige Komödie über einen abgehalfterten Drehbuchschreiber und einer handvoll Psychopathen, in dem naturgemäß schon bald alles aus dem Ruder läuft. Die Geschichte ist immer hübsch überdreht und over-the-Top und der Streifen dabei recht unterhaltsam. Alles "Tarantino-esk" im besten Sinne des Wortes und die zahlreichen Stars haben an der abgeschmackten Sause auch richtig Spaß. Zwar ist der etwas vorhersehbare "7 Psychos" nicht immer ganz rund ausgefallen und mit 110 Minuten vielleicht auch etwas zu lange geraten, aber trotzdem macht Martin McDonaghs Streifen einfach Spaß und sorgt trotz bitterbösen Inhalt, abgehackten Händen und zerplatzenden Köpfen für gute Laune.
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: So 19. Mai 2013, 09:20
von jogiwan
ESC 2013
Kaum landet die Siegerin aus dem Vorjahr einen Charthit, steigt auch auf wundersame Weise die Qualität der Beiträge. Nicht, dass die Musik jetzt unbedingt besser geworden, aber die Freakshows vergangener Jahre sind ja mittlerweile Geschichte. Was bleibt ist austauschbarer Pop oder Ethno-Gedudel, in denen große Gefühle beschworen werden und statt musikalischer Qualität auch eher das Drumherum zählt. Die heurige Top 3 fand ich aber eher schwach und hatte auch ganz andere Favoriten, wie z.B. die Niederländerin Anouk. Das Griechenland soweit gekommen ist, stimmt mich aber friedlich und lässt den etwas zu straff durchorganisierten Abend mit einer rasanten Punktevergaben auch versöhnlich und mach Lust auf das nächste Jahr in ... ähm wer hat nochmal gewonnen?

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Mo 20. Mai 2013, 13:56
von jogiwan
Blut an den Lippen
absolut wunnebar - demnächst mehr!
Sex and the City - Staffel 1
Staffelhalbzeit und irgendwie mag ich die Serie nach 15 Jahren immer noch, auch wenn die erste Staffel doch arg Neunziger ausgefallen ist. Die erste Staffel glänzt ja mit viel Lokalkolorit und Außendrehs, was natürlich super ist, wenn man eben mal ein paar Tage im Big Apple verbracht hat. Im Gegensatz zu späteren Staffeln wirkt die Erste auch recht unbeschwert und witzig und die sexuellen Probleme der Mädels sind auch recht allgemeingültig ausgefallen, sodass man sich auch noch heutzutage drann erfreuen kann. Ach, was waren die Neunzger doch schlimm...
