Der fantastische Mr. Fox
Fünft- oder Sechstsichtung dieses grandiosen Streifens, der wirklich mit jedem Mal schauen wächst. Die vielen liebevollen Details, die subtile und tiefgründige Geschichte, der trockene Humor, die oldskoolige Optik, der coole Soundtrack - alles genau mein Dingens. Und das schreib ich nicht nur, weils bei mir am Kopf auch etwas fuchselt. Ist auch bei jedem Besucher noch immer bestens angekommen und den Fuchs-Konsensfilm für Große und Kleine würde ich wohl auch jederzeit in meiner Top20-Liste platzieren.
Freitag der 13.
Hmmm... die ganzen Lobeshymnen kann ich ja nicht nachvollziehen und mit jeder Sichtung finde ich "Freitag der 13." eigentlich noch langweiliger und noch unsinspirierter - auch wenn der die langlebigste Horror-Serie initiiert hat. Eine Story ist nicht existent, die Figuren bleiben oberflächlich und abgesehen von den blutigen Effekte und dem - zugegeben sehr effektiven - Schlussgag bleibt ja nicht wirklich viel zurück. Kevin Bacon mochte ich auch noch nie und als großer Giallo-Fan finde ich diese Diskont-Teenie-Slasher im Fahrwasser des um Lichtjahre besseren "Halloween" sowieso nicht so prickelnd.
8x45 - Die Katze
Die ersten drei Episoden von "8x45" punkten ja mit einer halbwegs originellen Geschichte mit österreichischer Mythologie und viel Lokalkolorit, während "Die Katze" leider nur einen unispirierten Aufguss der eh schon sattsam bekannten Geschichte von Edgar Allen Poe, die man als Genre-Freund auch schon hundertfach in besserer Ausführung gesehen hat. Die Darsteller sind blass bis unsympathisch und was zum Teufel soll das mit der Polizistin, die sich ständig in Chinesiologie versucht. Franzobel schreibt ja normalerweise ganz amüsant, aber mit dem Drehbuch zu "Die Katze" hat er doch ordentlich ins Klo gegriffen. Aber das hat er zumindest mit Casting-Firma, Darsteller, Locations und Regisseur Lukas Sturm gemeinsam. Leider mies!