Sympathischer Film. Das Beste daran ist die Titelmelodie.purgatorio hat geschrieben:DER MANN MIT DER KUGELPEITSCHE
Für mich eins der besten Musikstücke aus der Geschichte des Westerns.
Moderator: jogiwan
Sympathischer Film. Das Beste daran ist die Titelmelodie.purgatorio hat geschrieben:DER MANN MIT DER KUGELPEITSCHE
Adalmar hat geschrieben:Sympathischer Film. Das Beste daran ist die Titelmelodie.purgatorio hat geschrieben:DER MANN MIT DER KUGELPEITSCHE
Für mich eins der besten Musikstücke aus der Geschichte des Westerns.
Herr Kalkofe wusste zu berichten, dass die Musik identisch zu SARTANA - noch warm und schon Sand drauf istAdalmar hat geschrieben:Sympathischer Film. Das Beste daran ist die Titelmelodie.purgatorio hat geschrieben:DER MANN MIT DER KUGELPEITSCHE
Für mich eins der besten Musikstücke aus der Geschichte des Westerns.
Klingt beides sehr gut und steht schon länger auf meiner Liste. Deinem Urteil vertraue ich blind, es sei denn, es steht meinem diametral entgegenArkadin hat geschrieben:Pusher - Irgendwie hatte ich bei Refns Regiedbüt ja so ein coolen Tarantino/Ritchie-Verschnitt erwartet. Weiter weg davon kann "Pusher" aber gar nicht sein. Harter Realismus, keine Identifikationsfigur, keine Hoffnung, dass das Ding da irgendwie gut ausgehen wird. Bisher kann ich nur Refns späteres Werk und dies ist vom Stil her doch radikal anders, wenn auch nicht unbedingt thematisch. Hoffnung gibt es ja bei ihm kaum, ebenso postive Hauptcharakter. Hat mir sehr gut gefallen.
Only God Forgives - Nach dem Debüt habe ich gestern auch ENDLICH Refns neustes, umstrittenes Werk gesehen. In Cannes von Kritikern und Publikum ausgebuht, mittlerweile aber fast schon wieder rehabilitiert. Ich kann es irgendwo verstehen. Ein fetter Arschtritt für alle, die dachten, das wird "Drive 2". Die Grenzen von Zeit und Realität werden mal eben weggewischt, die Hauptfigur ist ein Schlapschwanz und Muttersöhnchen, die Motiviation zur Rache mehr als fragwürdig und das Ganze wird extrem entscheunigt und mit sehr unangehmnen Gewaltspizen (FSK16?!?!?![]()
) garniert. Ich würde das mal "Nachrichten aus der Zwischenwelt" nennen. Als wenn man bei "Blue Velevet" 90 Minuten in Franks Welt verbringt und diese sich im roten Zimmer von "Twin Peaks" befindet. Der Film ist so düster, hoffnungslos und "sinnlos", dass es manchmal schwer erträglich ist. Dass er Jodorowski gewidmet ist, dürfte an "Santa Sangre" liegen, der ja auch eine furchtbare, manipulative Mutterfigur ausweiset. Hier wird das Monster von einer kaum wiedererkennbaren Kirstin Scott Thomas gegeben. Der Film hat mich förmlich eingesogen, in seine böse, verottete Traumwelt, dass ich ihn nicht leicht abschütteln konnte. Lieben werde ich ihn nicht, aber hoch respektieren.
Eine Story für den hohlen Zahn, die im Verhältnis zu ihrer Substanz in den knapp 20 Min. Screentime für das Storytelling tatsächlich noch als unnötig gedehnt zu bezeichnen ist. Der Rest der knapp 100 Min. Laufzeit ist vollgestopft mit derart übertriebener und überzogener Action, dass zum vollständigen Erfassen aller abgefahrener Details eine zweite und sicherlich auch noch eine dritte Sichtung absolut notwendig wären. Eine fantastische Kameraführung gepaart mit extrem gut choreografierter Action machen aus THE RAID eine kurzweilige Actionsause, die keine Wünsche offen lässt. Jedoch sollte man sich von vornherein darüber im Klaren sein, dass es hier nicht wesentlich mehr als Schießereien, wüste Schlägereien, Messerkämpfe und Berge von Leichen geben wird. Substanz sollte man bitte woanders suchen: 8-9/10
Das tönt ja ungefähr so, wie ich es mir aus deinem Munde erhofft habe! Jetzt will ich den auch gucken!Arkadin hat geschrieben: Only God Forgives - Nach dem Debüt habe ich gestern auch ENDLICH Refns neustes, umstrittenes Werk gesehen. In Cannes von Kritikern und Publikum ausgebuht, mittlerweile aber fast schon wieder rehabilitiert. Ich kann es irgendwo verstehen. Ein fetter Arschtritt für alle, die dachten, das wird "Drive 2". Die Grenzen von Zeit und Realität werden mal eben weggewischt, die Hauptfigur ist ein Schlapschwanz und Muttersöhnchen, die Motiviation zur Rache mehr als fragwürdig und das Ganze wird extrem entscheunigt und mit sehr unangehmnen Gewaltspizen (FSK16?!?!?![]()
) garniert. Ich würde das mal "Nachrichten aus der Zwischenwelt" nennen. Als wenn man bei "Blue Velevet" 90 Minuten in Franks Welt verbringt und diese sich im roten Zimmer von "Twin Peaks" befindet. Der Film ist so düster, hoffnungslos und "sinnlos", dass es manchmal schwer erträglich ist. Dass er Jodorowski gewidmet ist, dürfte an "Santa Sangre" liegen, der ja auch eine furchtbare, manipulative Mutterfigur ausweiset. Hier wird das Monster von einer kaum wiedererkennbaren Kirstin Scott Thomas gegeben. Der Film hat mich förmlich eingesogen, in seine böse, verottete Traumwelt, dass ich ihn nicht leicht abschütteln konnte. Lieben werde ich ihn nicht, aber hoch respektieren.