Die teuflischen Schwestern
Millie und Edna sind zwei reiche Schwester, doch während Edna ihr Leben in vollen Zügen genießt, liegt Millie mit der Diagnose Nymphomanie an ihr Bett gefesselt, windet ihren attraktiven Körper in Geilheitsanfällen und ist mental ziemlich derrangiert. Edna versucht, das Leid ihrer Schwester mit wahllosen Männerbesuchen zu lindern, die sie in dubiosen Bars kennenlernt, während der angesehene Psycholgoe Dr. Barnes Millies Geilheit mit Psychopharmika begegnet und auch kleine Erfolge feiert. Trotzdem droht Millie kurz vor ihrem 21. Geburtstag immer mehr in die Schizophrenie abzugleiten und als während des Aktes auch noch ein Mann in ihrem Bett tot zusammenbricht, scheint der Weg in die Irrenanstalt für die labile Millie unausweichlich...
Holla! Jess Francos Sex-Werk nach einem Drehbuch von Erwin C. Dietrich hält sich wirklich nicht mit Nebensächlichkeiten auf und präsentiert hauptsächlich seine beiden Hauptdarstellerinnen wie Gott sie schuf, bzw. nacktes Fleisch, dass sich gerade kopuliert. Die Geschichte ist recht lustig und auch wenn hauptsächlich nur gerammelt wird, ahnt man gleich, dass doch etwas mehr hinter der ganzen Sache steckt. Die Hauptdarsteller sind sowieso die meiste Zeit nackt und auch die Männer stehen dem weiblichen Darstellerinnen um wenig nach. Zwar war es für meinen Geschmack schon etwas zuviel an primärweiblichen Geschlechtsmerkmalen, aber dank flotten Soundtrack und schicken Interior (Stichwort: Pussy-Pics) lässt sich "Die teuflischen Schwestern" doch gut gucken...
Der Teufel in Miss Jonas
Miss Jonas ist eine dralle Lady, die nichts anbrennen lässt und wohl schon mit jedem einzelnen Mann auf diesem Planeten geschlafen hat. Als sie eines Tages während einer Sex-Orgie von ihren Gespielen dem Satan geopfert wird und geradewegs in die Hölle fährt, bemerkt dieser zu seinem Entsetzen, dass Miss Jonas jedoch einen Tag zu früh abgeliefert wurde und gewährt der Dame für ein paar Stunden die Rückkehr auf die Erde. Miss Jonas freut sich und lässt ihre erotischen Fantasien Revue passieren, treibt es mit der Hausangestellten und als die Nachricht von ihrer Rückkehr die Runde macht, lassen auch die Männer nicht lange auf sich warten...
Hui.. nochmal Fickificki, dieses Mal aber von Erwin C. Dietrich, der seine Hauptdarstellerin Marinne Dupont in dem Sex-Klopper mit minimalistischer Handlung auch gleich die meiste Zeit nackt über die Leindwand wandeln lässt. Die Dialoge sind recht unterhaltsam und stammen geradewegs aus der Blütezeit deutscher Sychronisationen. Eigentlich wäre der Streifen ja ganz lustig, hätte Miss Jonas nicht einen noch schlechteren Männergeschmack als meine Wenigkeit. Die männlichen Darsteller sind mit Ausnahme von Herbert Fux ja eher etwas unterdurchschnittlich und trotz psychedelischen Einschlag macht sich trotz kurzer Laufzeit im letzten Drittel doch etwas Langeweile breit. Trotzdem danke dem edlen Spender, der mir diesen doch etwas seltsamen Filmabend ermöglicht hat!