Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Moderator: jogiwan
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Shallow Ground
Kurz bevor die örtliche Polizeistelle wegen eines lokalen Staudamm-Projekts geschlossen wird, überschlagen sich in den beschaulichen Ort Shallow Valley die Ereignisse. Ein blutverschmierter Jugendlicher, der kein Wort spricht, steht vor der Türe und stellt die Beamten vor große Rätsel. Wer ist der Junge, den niemand zu vermissen scheint und warum scheint er etwas über die Vermisstenfälle der vergangenen Jahre zu wissen? Wenig später gibt es einen weiteren Mord und alles spricht dafür, dass eine dunkle Macht in den Ort gekommen ist um für ungesühnte Verbrechen Rache zu üben und der Ort gerät immer weiter in dunkle Ereignisse, die weitere Kreise ziehen.
Ruppiger Indie-Horror von Regisseur Sheldon Wilson, der eigentlich recht passabel daherkommt. Die Ausgangslage ist mysteriös und die Geschichte hält sich auch nicht mit Nebensächlichkeiten auf und startet auch mit einem Paukenschlag. Mit der Ankunft des blutverschmierten Jungen ist es mit dem Frieden im Ort vorbei und nach und nach werden finstere Abgründe aufgedeckt, während die örtlichen Polizisten versuchen, das Rätsel zu lösen und das Schlimmste zu verhindern. Die Geschichte ist halbwegs originell, das Tempo passt, die Effekte sind blutig und auch ansonsten gibt es hier im Grunde nicht viel zu meckern. Die restlichen Kritiken sind ebenfalls durchaus positiv und die DVD wird verramscht, sodass man durchaus einen Blick riskieren kann.
Kurz bevor die örtliche Polizeistelle wegen eines lokalen Staudamm-Projekts geschlossen wird, überschlagen sich in den beschaulichen Ort Shallow Valley die Ereignisse. Ein blutverschmierter Jugendlicher, der kein Wort spricht, steht vor der Türe und stellt die Beamten vor große Rätsel. Wer ist der Junge, den niemand zu vermissen scheint und warum scheint er etwas über die Vermisstenfälle der vergangenen Jahre zu wissen? Wenig später gibt es einen weiteren Mord und alles spricht dafür, dass eine dunkle Macht in den Ort gekommen ist um für ungesühnte Verbrechen Rache zu üben und der Ort gerät immer weiter in dunkle Ereignisse, die weitere Kreise ziehen.
Ruppiger Indie-Horror von Regisseur Sheldon Wilson, der eigentlich recht passabel daherkommt. Die Ausgangslage ist mysteriös und die Geschichte hält sich auch nicht mit Nebensächlichkeiten auf und startet auch mit einem Paukenschlag. Mit der Ankunft des blutverschmierten Jungen ist es mit dem Frieden im Ort vorbei und nach und nach werden finstere Abgründe aufgedeckt, während die örtlichen Polizisten versuchen, das Rätsel zu lösen und das Schlimmste zu verhindern. Die Geschichte ist halbwegs originell, das Tempo passt, die Effekte sind blutig und auch ansonsten gibt es hier im Grunde nicht viel zu meckern. Die restlichen Kritiken sind ebenfalls durchaus positiv und die DVD wird verramscht, sodass man durchaus einen Blick riskieren kann.
it´s fun to stay at the YMCA!!!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
A Woman under the influence
Mabel ist seit 10 Jahren mit Nick verheiratet, der jedoch aufgrund seiner Arbeit kaum zu Hause ist, während das Leben der Frau in mittleren Jahren mit ihren drei Kindern von zunehmender Überforderung geprägt ist. Ihre kleinen Ticks werden von Nick liebevoll zur Kenntnis genommen, während es auch ihrem Umfeld nicht verborgen bleibt, dass es Mabel psychisch nicht gut geht. Als es bei einer Kindergeburtstag zum Eklat kommt, erleidet Mabel einen Nervenzusammenbruch und wird in eine Klinik eingewiesen. Sechs Monate später wie Mabel entlassen, doch an ihrem Zustand hat sich wenig geändert und die von Nick initiierte Willkommensparty mit Freunden und Verwandten überfordert die Frau neuerlich…
Der große Klassiker des amerikanischen Indie-Films und ein realitätsnahes Portrait eines Paares in der Krise mit einer großartigen Gena Rowlands, die psychisch immer mehr in Ausnahmesituationen gedrängt wird, während sie versucht nach außen hin „normal“ zu wirken. Absolut kein einfacher Film, der auch dem Zuschauer so einiges abverlangt und sehr ambivalente Figuren bietet, die eindrucksvoll zeigen, wie sehr auch das Umfeld psychisch erkrankter Menschen leidet und wie schwer bzw. umöglich es ist, in solchen Situationen das richtige zu tun. Heutzutage hat sich zum Glück einiges zum Besseren gewandelt, wobei Filme wie „A Woman under the Influence“ sicher maßgeblich zum Verständnis der breiten Masse beigetragen haben. Die Figuren des Films würde man heutzutage auch anders bewerten und mit der Rolle des Peter Falk hab ich mir persönlich schon recht schwer getan. Dazu kommt ein fast dokumentarischer Regie-Stil, der perfekt zum Charakter der Geschichte passt und mir ebenfalls sehr nahe gegangen ist. Das Gegenteil von einem Wohlfühl-Film, der dem Zuschauer auch ein paar Mal ziemlich garstig den Boden unter den Füßen wegreißt und lange über den Abspann hinaus beschäftigen wird.
Mabel ist seit 10 Jahren mit Nick verheiratet, der jedoch aufgrund seiner Arbeit kaum zu Hause ist, während das Leben der Frau in mittleren Jahren mit ihren drei Kindern von zunehmender Überforderung geprägt ist. Ihre kleinen Ticks werden von Nick liebevoll zur Kenntnis genommen, während es auch ihrem Umfeld nicht verborgen bleibt, dass es Mabel psychisch nicht gut geht. Als es bei einer Kindergeburtstag zum Eklat kommt, erleidet Mabel einen Nervenzusammenbruch und wird in eine Klinik eingewiesen. Sechs Monate später wie Mabel entlassen, doch an ihrem Zustand hat sich wenig geändert und die von Nick initiierte Willkommensparty mit Freunden und Verwandten überfordert die Frau neuerlich…
Der große Klassiker des amerikanischen Indie-Films und ein realitätsnahes Portrait eines Paares in der Krise mit einer großartigen Gena Rowlands, die psychisch immer mehr in Ausnahmesituationen gedrängt wird, während sie versucht nach außen hin „normal“ zu wirken. Absolut kein einfacher Film, der auch dem Zuschauer so einiges abverlangt und sehr ambivalente Figuren bietet, die eindrucksvoll zeigen, wie sehr auch das Umfeld psychisch erkrankter Menschen leidet und wie schwer bzw. umöglich es ist, in solchen Situationen das richtige zu tun. Heutzutage hat sich zum Glück einiges zum Besseren gewandelt, wobei Filme wie „A Woman under the Influence“ sicher maßgeblich zum Verständnis der breiten Masse beigetragen haben. Die Figuren des Films würde man heutzutage auch anders bewerten und mit der Rolle des Peter Falk hab ich mir persönlich schon recht schwer getan. Dazu kommt ein fast dokumentarischer Regie-Stil, der perfekt zum Charakter der Geschichte passt und mir ebenfalls sehr nahe gegangen ist. Das Gegenteil von einem Wohlfühl-Film, der dem Zuschauer auch ein paar Mal ziemlich garstig den Boden unter den Füßen wegreißt und lange über den Abspann hinaus beschäftigen wird.
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