Böser Jogi.jogiwan hat geschrieben:... obwohl ich mir ehrlich gesagt schon eine andere Hauptdarstellerin als Calista Flockhart gewünscht hätte, die abgemagert mit ihrer Botox-Fratze, veroperierten Nase und aufgespritzten Wangenknochen ja fast noch gruseliger ist, als die Gruselgestalt selber.
Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Moderator: jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Noch Sand und schon warm drauf.
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
wie meinen? Ich hätte die fast nicht wiedererkannt...


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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
El dia de la Bestia

Herrlich überdrehter Film von Alex de la Iglesia, der am besinnlichsten Tag des Jahres einen Pfarrer, einen dubiosen Fernsehprediger und durchgeknallten Heavy-Metal-Fan gegen die drohene Apokalypse antreten lässt. Die Geschichte ist ja wirklich zu geil und vor allem die Art und Weise wie hier Heavy-Fans vorgeführt werden, hat mir natürlich hervorragend gefallen. Das Tempo ist relativ hoch, die Figuren herrlich skurril und sowieso und überhaupt ist einzig und allein das etwas lahme Ende der einzige Kritikpunkt, den man dem sympathischen Filmchen irgendwie ankreiden könnte. Zutiefst spanische Mischung aus Humor und Gewalt mit tollen Darstellern, die man sich auch nicht entgehen lassen sollte! 8,5/10
Mirindas Asesinas

12 minütiger Schwarz/Weiß-Kurzfilm von Àlex de la Iglesia aus dem Jahre 1991 über einen seltsamen Bar-Besucher, der Limo trinkt, leicht reizbar ist und ein kleines Blutbad anrichtet, als die anderen Barbesucher nicht richtig auf seine Fragen eingehen. Der Kurzfilm ist dabei durchaus gelungen und überzeugt neben Àlex Angulo als Limonaden-Mörder vor allem durch seine Optik und war auch dafür verantwortlich, dass Pedro Almodóvar auf den Nachwuchsregisseur aufmerksam wurde und schlussendlich im Jahre 1993 sein Langfilm-Debüt "Aktion Mutante" produzierte. Gibts für lau im Netz und auch auf der Bonus-Disc zu "El dia de la Bestia" zu bewundern. Nice!

Herrlich überdrehter Film von Alex de la Iglesia, der am besinnlichsten Tag des Jahres einen Pfarrer, einen dubiosen Fernsehprediger und durchgeknallten Heavy-Metal-Fan gegen die drohene Apokalypse antreten lässt. Die Geschichte ist ja wirklich zu geil und vor allem die Art und Weise wie hier Heavy-Fans vorgeführt werden, hat mir natürlich hervorragend gefallen. Das Tempo ist relativ hoch, die Figuren herrlich skurril und sowieso und überhaupt ist einzig und allein das etwas lahme Ende der einzige Kritikpunkt, den man dem sympathischen Filmchen irgendwie ankreiden könnte. Zutiefst spanische Mischung aus Humor und Gewalt mit tollen Darstellern, die man sich auch nicht entgehen lassen sollte! 8,5/10
Mirindas Asesinas

12 minütiger Schwarz/Weiß-Kurzfilm von Àlex de la Iglesia aus dem Jahre 1991 über einen seltsamen Bar-Besucher, der Limo trinkt, leicht reizbar ist und ein kleines Blutbad anrichtet, als die anderen Barbesucher nicht richtig auf seine Fragen eingehen. Der Kurzfilm ist dabei durchaus gelungen und überzeugt neben Àlex Angulo als Limonaden-Mörder vor allem durch seine Optik und war auch dafür verantwortlich, dass Pedro Almodóvar auf den Nachwuchsregisseur aufmerksam wurde und schlussendlich im Jahre 1993 sein Langfilm-Debüt "Aktion Mutante" produzierte. Gibts für lau im Netz und auch auf der Bonus-Disc zu "El dia de la Bestia" zu bewundern. Nice!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Mondo Candido

Der lebensfrohe, dafür aber auch etwas naive Candide lebt auf einem großen Schloss und streift am liebsten den ganzen Tag singend und tanzend durch die Gegend, kümmert sich rührend um Mensch und Tier und frönt mit dem Lehrer Pangloss der Philosophie. Als er jedoch eines Tages Kunigunde, der liebreizenden Tochter des Schlossbesitzers, in die er sich verliebt hat, körperlich zu nahe kommt, wird er mit Schimpf und Schande aus dem paradiesischen Ort verjagt und trifft wenig später auf kriegerische Soldaten. Doch der pazifistische Candide will nicht in den Krieg ziehen, sondern seine geliebte Kunigunde wiederfinden und mit ihr glücklich bis an sein Lebensende zusammenleben...
Holladrio! Absolut schräge, delirende und eigentlich unglaubliche Roman-Adaption von Voltaire, in der die optimisitsche Grundeinstellung eines blonden Jünglings gründlich auf die Probe gestellt wird. Die Suche nach der Liebsten führt den Hauptdarsteller nach der Vertreibung aus dem Paradies bzw. aus dem historischen Schloss u.a. in neuzeitliche New York und an Kriegsschauplätze in Irland und Israel. Untermalt mit einem flotten Soundtrack bietet "Mondo Candido" sensationelle Bilder aus vielen Ländern der Welt und ist so derartig unglaublich, dass man ihn getrost als Foren-Pflichtprogramm bezeichnen kann. "The Wizard of Oz" und "Gullivers Reisen" auf Acid trifft auf traum-artige Mondo-Kultur - da hilft auch kein Augenreiben... Hui!

Der lebensfrohe, dafür aber auch etwas naive Candide lebt auf einem großen Schloss und streift am liebsten den ganzen Tag singend und tanzend durch die Gegend, kümmert sich rührend um Mensch und Tier und frönt mit dem Lehrer Pangloss der Philosophie. Als er jedoch eines Tages Kunigunde, der liebreizenden Tochter des Schlossbesitzers, in die er sich verliebt hat, körperlich zu nahe kommt, wird er mit Schimpf und Schande aus dem paradiesischen Ort verjagt und trifft wenig später auf kriegerische Soldaten. Doch der pazifistische Candide will nicht in den Krieg ziehen, sondern seine geliebte Kunigunde wiederfinden und mit ihr glücklich bis an sein Lebensende zusammenleben...
Holladrio! Absolut schräge, delirende und eigentlich unglaubliche Roman-Adaption von Voltaire, in der die optimisitsche Grundeinstellung eines blonden Jünglings gründlich auf die Probe gestellt wird. Die Suche nach der Liebsten führt den Hauptdarsteller nach der Vertreibung aus dem Paradies bzw. aus dem historischen Schloss u.a. in neuzeitliche New York und an Kriegsschauplätze in Irland und Israel. Untermalt mit einem flotten Soundtrack bietet "Mondo Candido" sensationelle Bilder aus vielen Ländern der Welt und ist so derartig unglaublich, dass man ihn getrost als Foren-Pflichtprogramm bezeichnen kann. "The Wizard of Oz" und "Gullivers Reisen" auf Acid trifft auf traum-artige Mondo-Kultur - da hilft auch kein Augenreiben... Hui!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Shocking Heavy Metal:

Nix mit shocking - nix mit Metal! 4-5/10 (demnächst mehr im dazugehörigen Fred)
Kika

"Kika ist zwar sicher nicht Almodóvars bester Film, aber dafür ein total witziger, bunter Film mit herrlichen Dialogen und tollem Cast. Es ist herrlich mitanzusehen, wie die Hauptdarstellerin in ihrem grenzenlosen Optimismus vergeht, während um sie herum die Welt auseinanderbricht. Dabei gibts auch noch eine nette Kriminalgeschichte, viel Mediensatire und andere Dinge, die auch die 90 Minuten wie im Flug vergehen lassen. Spaßig!

Nix mit shocking - nix mit Metal! 4-5/10 (demnächst mehr im dazugehörigen Fred)
Kika

"Kika ist zwar sicher nicht Almodóvars bester Film, aber dafür ein total witziger, bunter Film mit herrlichen Dialogen und tollem Cast. Es ist herrlich mitanzusehen, wie die Hauptdarstellerin in ihrem grenzenlosen Optimismus vergeht, während um sie herum die Welt auseinanderbricht. Dabei gibts auch noch eine nette Kriminalgeschichte, viel Mediensatire und andere Dinge, die auch die 90 Minuten wie im Flug vergehen lassen. Spaßig!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Die Schöne und die Bestie

Jean Cocteaus wunderbare Verfilmung des bekannten Stoffes aus dem Jahre 1946. Die Geschichte über Treue und wahre LIebe rückt etwas in den Hintergrund und macht Platz für eine surreale und traumartige Atmosphäre, die auch kann 65 Jahre nach Entstehung noch immer beeindruckend ausgefallen ist. Sicherlich ist sowas nicht für jeden Tag, aber selbst als geeichter Trashologe und Horrorfan kann man sich der Magie dieses Meisterwerks einfach nicht entziehen - sehr schön!
Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

Lustig, traurig, dramatisch, bunt und immer irgendwie neben der Spur. Ein kurzweiliger Film über Frauen, Männer, Terroristen und Beziehungen. I ♥ Almodóvar!

Jean Cocteaus wunderbare Verfilmung des bekannten Stoffes aus dem Jahre 1946. Die Geschichte über Treue und wahre LIebe rückt etwas in den Hintergrund und macht Platz für eine surreale und traumartige Atmosphäre, die auch kann 65 Jahre nach Entstehung noch immer beeindruckend ausgefallen ist. Sicherlich ist sowas nicht für jeden Tag, aber selbst als geeichter Trashologe und Horrorfan kann man sich der Magie dieses Meisterwerks einfach nicht entziehen - sehr schön!
Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

Lustig, traurig, dramatisch, bunt und immer irgendwie neben der Spur. Ein kurzweiliger Film über Frauen, Männer, Terroristen und Beziehungen. I ♥ Almodóvar!
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- Vinz Clortho
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Oha.
Ich befürchte, La Belle et la Bête muss her!
Unbedingt. Von der Edition erfahre ich hier zum ersten Mal - Jogi sei Dank. Hat mich bereits als kleiner Hosenmatz unglaublich beeindruckt der Film. Lange her. Ich schätze mal ZDF-Sonntagsmatinee Ende der 70er oder so ...
sch**** bin ich alt! 
Noch Sand und schon warm drauf.
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
@ vinz: die Edition von Alamode Film ist auch super! Die kann ich nur empfehlen!
Husk - Erntezeit

Jungendliche fahren in den Urlaub und landen stattdessen mit geschrotteter Karre im Maisacker. In einem verlassenen Farmhaus wartet jedoch nicht die Rettung sondern eine Art mysteriöses Ritual, dass einen nach dem Anderen das Leben kostet. Klingt wie eine Mischung aus "Kinder des Zorns" und "The NIght of the Scarescrow" und ist es dann auch. Die Story rockt ja nicht besonders und verlässt sich lieber auf Altbekanntes, als irgendwie Innovativ daher zu kommen. Die Darsteller sind sympathisch und auch die Inszenierung durchaus solide, aber dank schwachem Plott, früher Auflösung und dem inflationären Gebrauch von Jump-Scares (alle 30 Sekunden), macht "Husk" nicht sonderlich Laune. 5/10
Prey - Vom Jäger zur Beute

Vier Männer jagen nach einem Keiler und landen bald selber auf dem Präsentierteller. Dabei gibts in der Gruppe auch noch jede Menge Konflikte und das Thema Umweltschutz wird auch gestreift. Die Inszenierung ist flott, die Schauspieler top, aber die ein oder andere Gewaltspitze und tiefergehende Charakterisierung hätte dem Film doch schon auch noch gut getan. Solide Genre-Kost aus Frankreich, dass der flott daherkommt, aber irgendwie auch nur knapp über das Mittemlaß hinausragt - das wäre sicher mehr möglich gewesen: 6,5/10
Husk - Erntezeit

Jungendliche fahren in den Urlaub und landen stattdessen mit geschrotteter Karre im Maisacker. In einem verlassenen Farmhaus wartet jedoch nicht die Rettung sondern eine Art mysteriöses Ritual, dass einen nach dem Anderen das Leben kostet. Klingt wie eine Mischung aus "Kinder des Zorns" und "The NIght of the Scarescrow" und ist es dann auch. Die Story rockt ja nicht besonders und verlässt sich lieber auf Altbekanntes, als irgendwie Innovativ daher zu kommen. Die Darsteller sind sympathisch und auch die Inszenierung durchaus solide, aber dank schwachem Plott, früher Auflösung und dem inflationären Gebrauch von Jump-Scares (alle 30 Sekunden), macht "Husk" nicht sonderlich Laune. 5/10
Prey - Vom Jäger zur Beute

Vier Männer jagen nach einem Keiler und landen bald selber auf dem Präsentierteller. Dabei gibts in der Gruppe auch noch jede Menge Konflikte und das Thema Umweltschutz wird auch gestreift. Die Inszenierung ist flott, die Schauspieler top, aber die ein oder andere Gewaltspitze und tiefergehende Charakterisierung hätte dem Film doch schon auch noch gut getan. Solide Genre-Kost aus Frankreich, dass der flott daherkommt, aber irgendwie auch nur knapp über das Mittemlaß hinausragt - das wäre sicher mehr möglich gewesen: 6,5/10
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Hobo with a shotgun:

Hehe, herrlich! Vollkommen abgedrehter und geschmackloser Männerfilm, der sich an Exploitation-/Grindhousewerke aus den Achtzigern orientiert, aber schon irgendwie vollkommen daneben ist. Das werden Leute mit Stacheldraht enthauptet, Kinder gegrillt und Körperteile weggeschreddert, dass es nur so eine Freude ist. Alles immer hübsch übertrieben und mit einem eigentlich abartigen Humor versehen. Wird sicherlich nicht jeden Geschmack treffen, wenn man die Sause aber keine Sekunde ernst nimmt und schon etwas Alk intus - und das sollte man tunlicht auch machen - hat man mit "Hobo with a shotgun" aber den nahezu perfekten Partyfilm für die abgebrühte Meute. Spassig!
Kontroll

I ♥ U-Bahnen, I ♥ Rolltreppen, I ♥ Kontroll

Hehe, herrlich! Vollkommen abgedrehter und geschmackloser Männerfilm, der sich an Exploitation-/Grindhousewerke aus den Achtzigern orientiert, aber schon irgendwie vollkommen daneben ist. Das werden Leute mit Stacheldraht enthauptet, Kinder gegrillt und Körperteile weggeschreddert, dass es nur so eine Freude ist. Alles immer hübsch übertrieben und mit einem eigentlich abartigen Humor versehen. Wird sicherlich nicht jeden Geschmack treffen, wenn man die Sause aber keine Sekunde ernst nimmt und schon etwas Alk intus - und das sollte man tunlicht auch machen - hat man mit "Hobo with a shotgun" aber den nahezu perfekten Partyfilm für die abgebrühte Meute. Spassig!
Kontroll

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99.9

Lara arbeitet bei dem spanischen Radiosender 99.9 und modertiert dort eine Sendung, die sich mit übersinnlichen Phänomenen beschäftigt. Als sie eines Tages durch einen Briefumschlag vom vermeintlichen Unfall-Tod ihres Ex-Freundes Victor erfährt, macht sie sich auf den Weg in das verlassene Dorf, um das sich seltsame Mythen ranken und stößt dort schon bald auf ein grausiges Geheimnis...
Wie immer bei Villaronga kein einfacher Film. "99.9" beginnt als parapsychologischer Gruselfilm, mutiert dann zum Drama und endet in einem handfesten Thriller-Finale. Der ganze Film ist mitunter etwas kopflastig, recht düster gehalten und überzeugt vor allem durch die tollen Darsteller, allen voran Maria Barranco ("Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs"), die ihre Rolle auch mit voller Glaubwürdigkeit verkörpert. Auch die Nebendarsteller inklusive Simón Andreu ("Death walks at midnight") können sich sehen lassen und machen "99.9" zu einem ungewöhnlichen Streifen für den aufgeschlossenen Fan von spanischen Werken. Zwar nicht so intensiv wie "Im Glaskäfig" oder "La Mer", aber nicht minder interessant! Die Ami-DVD - offensichtlich von einer VHS gerippt und vermutlich nicht ganz offiziell (?) - ist aber eher ein Witz.

Lara arbeitet bei dem spanischen Radiosender 99.9 und modertiert dort eine Sendung, die sich mit übersinnlichen Phänomenen beschäftigt. Als sie eines Tages durch einen Briefumschlag vom vermeintlichen Unfall-Tod ihres Ex-Freundes Victor erfährt, macht sie sich auf den Weg in das verlassene Dorf, um das sich seltsame Mythen ranken und stößt dort schon bald auf ein grausiges Geheimnis...
Wie immer bei Villaronga kein einfacher Film. "99.9" beginnt als parapsychologischer Gruselfilm, mutiert dann zum Drama und endet in einem handfesten Thriller-Finale. Der ganze Film ist mitunter etwas kopflastig, recht düster gehalten und überzeugt vor allem durch die tollen Darsteller, allen voran Maria Barranco ("Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs"), die ihre Rolle auch mit voller Glaubwürdigkeit verkörpert. Auch die Nebendarsteller inklusive Simón Andreu ("Death walks at midnight") können sich sehen lassen und machen "99.9" zu einem ungewöhnlichen Streifen für den aufgeschlossenen Fan von spanischen Werken. Zwar nicht so intensiv wie "Im Glaskäfig" oder "La Mer", aber nicht minder interessant! Die Ami-DVD - offensichtlich von einer VHS gerippt und vermutlich nicht ganz offiziell (?) - ist aber eher ein Witz.
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