Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 22:20
Sitcom

Eine französische Familie, wie aus dem Bilderbuch. Der Vater erfolgreicher Geschäftsmann, die Mutter biedere Hausfrau und die Kinder brav und artig. Doch das ändert sich schlagartig, als der Sohn seine Homosexualität gesteht und die vernachlässigte Tochter einen Selbstmordversuch begeht. Diese ist daraufhin an den Rollstuhl gefesselt und entdeckt Sado-Maso, während der geoutete Sohn Gruppensexorgien im Haus organisiert und sich die Hausangestellte an den Freund der Tochter heranmacht. Während die Mutter versucht, die Familie zusammen zu halten, bricht diese nicht nur immer weiter auseinander, sondern nebenher auch noch weitere Tabus...
Herrlich! Francois Ozons Breitseite gegen die Spießigkeit in der technischen Form einer Sitcom. Die Geschichte ist natürlich hübsch extrem und scheut auch vor diversen Geschmacklosigkeiten nicht zurück. Nach dem biederen Anfang tun sich auf einmal Abgründe auf, dass man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt und das Ende ist sowieso over the top! Könnte irgendwie auch von Pedro Almodovar sein, obwohl man schon merkt, dass hier noch ein junger Regisseur am Werk ist, der Spass daran hat, verschiedenste Dinge auszuprobieren und anzutesten. Herausgekommen ist eine bitterbös-schwarze Komödie, die sicherlich nicht jeden gefallen wird. Spaßig!

Eine französische Familie, wie aus dem Bilderbuch. Der Vater erfolgreicher Geschäftsmann, die Mutter biedere Hausfrau und die Kinder brav und artig. Doch das ändert sich schlagartig, als der Sohn seine Homosexualität gesteht und die vernachlässigte Tochter einen Selbstmordversuch begeht. Diese ist daraufhin an den Rollstuhl gefesselt und entdeckt Sado-Maso, während der geoutete Sohn Gruppensexorgien im Haus organisiert und sich die Hausangestellte an den Freund der Tochter heranmacht. Während die Mutter versucht, die Familie zusammen zu halten, bricht diese nicht nur immer weiter auseinander, sondern nebenher auch noch weitere Tabus...
Herrlich! Francois Ozons Breitseite gegen die Spießigkeit in der technischen Form einer Sitcom. Die Geschichte ist natürlich hübsch extrem und scheut auch vor diversen Geschmacklosigkeiten nicht zurück. Nach dem biederen Anfang tun sich auf einmal Abgründe auf, dass man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt und das Ende ist sowieso over the top! Könnte irgendwie auch von Pedro Almodovar sein, obwohl man schon merkt, dass hier noch ein junger Regisseur am Werk ist, der Spass daran hat, verschiedenste Dinge auszuprobieren und anzutesten. Herausgekommen ist eine bitterbös-schwarze Komödie, die sicherlich nicht jeden gefallen wird. Spaßig!










