The Informers
Eine Gruppe von jungen Leuten aus wohlhabenden Hause und andere Gestalten lebt im Los Angeles des Jahres 1983 in den Tag hinein. Die Zeit zwischen Gelegenheitsjobs und Sex mit wahllosen Partnern vertreibt man sich mit Drogen und Alkhol auf Partys oder im Nobel-Restaurant. Als ein junger Mann auf einer Party stirbt, sind die anderen zuerst scheinbar unberührt, doch schon wenig später beginnt einer von ihnen das oberflächliche Leben zu hinterfragen...
Hochgradig besetzter Arthouse-Episoden-Film nach einer Vorlage von Bret Easton Ellis ("American Psycho") mit viel Achtziger-Flair, Musik und lauter unsympathischen Gesellen in oberflächlichen Werbefilm-Umgebung, denen auch aufgrund der Erzählweise jegliche Tiefe fehlt. "Informers" ist seltsamerweise dennoch sehr interessant ausgefallen und ehe man sich versieht sind die hundert Minuten auch schon wieder vorbei. Auch wenn ich nicht genau weiss, wieso es der Fall ist, funktioniert der Film aber ungemein gut. Nix für Untot, da jegliche positivie Identifikationsfigur fehlt.

Die Welt war halt auch schon in den Achtzigern ein schlechter Ort! 8/10 Punkten