
Madam Fourneau führt in einem abgelegenen Schloss ein Internat für verhaltensauffällige Mädchen. Damit diese nicht auf dumme Gedanken kommen, führt sie die Schule mit eiserner Hand und jegliches Fehlverhalten wird streng bestraft. Eines Tages kommt auch die junge und schüchterne Halbwaise Theresa auf die Schule und wird bald Zeuge von mysteriösen Begebenheiten...
Holla! Ganz großes Kino aus Spanien irgendwo zwischen "Mädchen in Uniform", "Psycho" und "Pieces", der absolut geil ausgefallen ist. Tolle Location, klasse Darsteller (allen voran Lilli Palmer und Cristina Galbo) und eine spannende Atmosphäre machen den Streifen zu einem eingentlich unverzichtbaren Filmereignis, dass dringend in würdiger Form veröffentlicht werden sollte. Toll, toll - supertoll! 09/10
Velvet Goldmine - Todd Haynes

Der Glam-Rockstar Brian Slade zieht sich am Höhepunkt seiner Karriere mit einem gefakten Schussattentat von der großen Bühne der Musikwelt zurück. Reporter Arthur, selbst einst ein glühender Verehrer des charismatischen Stars erhält zehn Jahre danach den Auftrag über die ganze Sache zu recherchieren und taucht während seiner Arbeit und Interviews mit ehemaligen Wegbegleitern tief in die Welt der Musik ein, die im Jahre 1974 noch voller Glitzer, Sex und Drogen war.
Todd Haynes fiktive Biografie zweier Rockstars aus den Siebzigern ist natürlich eindeutig an David Bowie und Iggy Pop angelehnt und überzeugt und liebevolles Setting und tollen Songs. Die Geschichte des Auf- und Abstiegs wird nicht linear, sondern durch unterschiedlichste Rückblenden erzählt und glänzt mit Stars wie Ewan McGregor, Jonathan Rhys-Meyers, Christian Bale und Toni Colette. Im Gegensatz zu vergleichbaren Werken, wie z.B. "Spinal Tab" steht hier jedoch nicht der Humor im Vordergrund, sondern ist insgesamt doch eher etwas dramatischer ausgefallen. Mag ich und daher sehr schöne 08/10 Punkten






