Fabula - Michiel ten Horn (2025)

Moderator: jogiwan

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karlAbundzu
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Fabula - Michiel ten Horn (2025)

Beitrag von karlAbundzu »

Fabula (2025)
fabula.jpg
fabula.jpg (5.5 KiB) 78 mal betrachtet
R: Michiel ten Horn, D: Fedja van Huêt, Sezgin Güleç, Michiel Kerbosch, Anniek Pheifer, Livia Lamers, Georg Friedrich, David Kross, Hasan Ali Mete; M: Djurre de Haan
Handlung (Quelle wikipedia de): "Der Kleinstadtkriminelle Jos ist zu seiner großen Enttäuschung völlig an den Rand gedrängt worden. Seine Tochter respektiert ihn nicht, seine Frau vertraut ihm nicht und seine Freunde lachen offen über ihn. Während er versucht, einen Drogendeal zu retten, der katastrophal schiefgelaufen ist, sucht er verzweifelt nach einer Antwort auf die Frage, wer oder was ihn eigentlich bestraft. "
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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karlAbundzu
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Re: Fabula (2025) - Michiel ten Horn

Beitrag von karlAbundzu »

Im Kino, OmU (lustigerweise in drei Sprachen, wobei das deutsche und das türkische nicht untertitelt wurde)
Jo kommt aus einer traditionsreichen Familie der Verlierer. Sein Großvater fand einst beim Torfstechen einen goldenen Helm, und verbuddelte ihn irgendwo. Jo nennt sich Geschäftsmann, ist aber Kleingangster, versucht immer wieder ein Bein auf die Erde zu bekommen,was natürlich nicht klappt. Und der eine große Coup, der ihn zurück aufs Tapet bringen soll, läuft auch nicht wie gedacht.
Belgien machen ja gerne skurrile Komödien. Und auch hier haben wir eine Gruppe von originalen Charakteren. Und das macht total Laune, irgendwo in der Mitte wird es ein wenig redundant (Klappt nicht, machen wir das, suchen wir den Bruder, klappt nicht...), und dann gibt es immer wieder überraschendes, so dass man wieder gefesselt dran bleibt.
Dabei sind das alles keine Sympathen, die Gewaltspitzen sind recht heftig, und das Menschenbild auch nicht unbedingt positiv. Was für mich für den Film spricht ;)
Also gelungene dunkle Komödie. Sehr gute Kamera. Und klasse erzählt: Die Erzählerin ist eine Zecke, die der Hauptperson im Nacken steckt, sehr passend zu einigen Blutanalogien.
Empfehlung.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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buxtebrawler
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Re: Fabula (2025) - Michiel ten Horn

Beitrag von buxtebrawler »

karlAbundzu hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 16:31 Im Kino, OmU (lustigerweise in drei Sprachen, wobei das deutsche und das türkische nicht untertitelt wurde)
Wie kommt man darauf, dass man Türkisch nicht untertiteln müsste? :shock: Also bleibt ein Teil der Dialoge schlicht komplett unverständlich?
karlAbundzu hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 16:31Die Erzählerin ist eine Zecke, die der Hauptperson im Nacken steckt, sehr passend zu einigen Blutanalogien.
:???:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
Diese Filme sind züchisch krank!
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jogiwan
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Re: Fabula (2025) - Michiel ten Horn

Beitrag von jogiwan »

buxtebrawler hat geschrieben: Fr 16. Jan 2026, 11:58
karlAbundzu hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 16:31Die Erzählerin ist eine Zecke, die der Hauptperson im Nacken steckt, sehr passend zu einigen Blutanalogien.
:???:
Genau dasselbe hab ich mir gestern auch gedacht :hirn:
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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karlAbundzu
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Re: Fabula (2025) - Michiel ten Horn

Beitrag von karlAbundzu »

buxtebrawler hat geschrieben: Fr 16. Jan 2026, 11:58
karlAbundzu hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 16:31 Im Kino, OmU (lustigerweise in drei Sprachen, wobei das deutsche und das türkische nicht untertitelt wurde)
Wie kommt man darauf, dass man Türkisch nicht untertiteln müsste? :shock: Also bleibt ein Teil der Dialoge schlicht komplett unverständlich?
karlAbundzu hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 16:31Die Erzählerin ist eine Zecke, die der Hauptperson im Nacken steckt, sehr passend zu einigen Blutanalogien.
:???:
Es gibt türkische Gangster, was die untereinander reden, ist tatsächlich nicht so wichtig. Mich würde allerdings interessieren, ob die deutschen Dialoge in Belgien untertitelt waren. Einerseits ist es eine der amtlichen Landessprachen, andererseits verstehen das recht wenige Belgier. Außer in der Gegend, in der das spielt. Die Hauptperson z.B. unterhält sich mit den Deutschtürken fließend auf deutsch.

Zur Zecke: im Grunde geht es um das Geschichten erzählen, bzw wie die Vergangenheit Erzählung wird. Die Zecke ist so die ganze Zeit dabei. Und es geht um die Familienlegende, das sie etwas schlechtes im Blut haben. Passt schon.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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