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Todfreunde - Bad Influence - Curtis Hanson (1990)

Verfasst: Fr 3. Apr 2026, 08:44
von jogiwan
Todfreunde - Bad Influence

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Originaltitel: Bad Influence

Alternativtitel: Todfeinde

Herstellungsland: USA / 1990

Regie: Curtis Hanson

Darsteller:innen: Rob Lowe, James Spader, Lisa Zane, Christian Clemenson

Story:

Michael hat einen gut bezahlten Job in der Finanz-Branche, eine Beziehung, eine große Wohnung mit Terrasse und ist im Rennen um eine Führungsposition, obwohl es mit seinem Durchsetzungsvermögen nicht zum Besten steht. Als er eines Tages in einer Bar auf Alex trifft, so ist dieser das genaue Gegenteil: skrupellos, zielstrebig, draufgängerisch und am Puls des Lebens. Trotz der unterschiedlichen Charaktere entsteht eine Freundschaft und Alex hilft Michael dabei, seine Ziele zu erreichen und dabei die Konkurrenz mit den eigenen Waffen zu schlagen. Bald wird Alex zunehmend manipulativ und bringt Michael in unangenehme bzw. kriminelle Situationen und als Michael bemerkt, dass er immer mehr zu Spielball eines Psychopathen wird und die Reißleine ziehen möchte, ist es bereits zu spät…

Re: Todfreunde - Bad Influence - Curtis Hanson (1990)

Verfasst: Fr 3. Apr 2026, 08:44
von jogiwan
Ich mag ja diese Hochglanz-Yuppie-Thriller aus den Neunzigern ja generell recht gern, als dieses Lebensmodell zwischen Geld und Skrupellosigkeit noch als erstrebenswert propagiert wurde und dann genüsslich zerlegt wird. Auch „Bad Influence“ schlägt in diese Kerbe und zeigt Menschen mit viel Geld, aber wenig Moral bzw. einen jungen Mann, der eigentlich alles hat, was man sich wünschen würde und dennoch nicht zufrieden scheint. Mit dem Auftauchen von Alex ändert sich das Leben und auf einmal stehen nicht mehr Erfolg und Beruf, sondern auch andere Dinge auf der Tagesordnung. Dabei sind die Ereignisse zuerst noch recht harmlos, ehe die Spannungsschraube immer weiter angezogen wird und man Zeuge wird, wie schnell so ein Abstieg von statten gehen kann. Dabei ist „Bad Influence“ sehr stylisch geraten, bietet schöne Bilder und tolle Darsteller und wirkt auch inhaltlich gar nicht so sehr in den Neunzigern verhaftet, da es um universelle Themen wie Freundschaft und Loyalität geht. Eigentlich eine rundum gelungene Sache, bei der nur die deutsche Synchronstimme von Rob Lowe so gar nicht passt – sonst gibt es hier auch nichts zu meckern.