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USA 2025
Regie: Ari Aster
Mit
Pedro Pascal: Ted Garcia
Joaquin Phoenix: Joe Cross
Emma Stone: Louise Cross
Austin Butler: Vernon Jefferson Peak
Deirdre O’Connell: Dawn
Luke Grimes: Guy
Clifton Collins Jr.: Lodge
Amélie Hoeferle: Sarah
Micheal Ward: Michael
Inhalt: Mai 2020 in New Mexico während der COVID-19-Pandemie. Joe Cross, Sheriff der fiktiven Kleinstadt Eddington, lehnt die Maskenpflicht ab, die Bürgermeister Ted Garcia infolge des landesweiten Lockdowns verordnet hat. Joe argumentiert, eine Maskenpflicht verletzte das Recht auf freie Wahl. Er lebt mit seiner emotional instabilen Ehefrau Louise und deren verschwörungsgläubigen Mutter Dawn zusammen in einem einsamen Haus am Stadtrand.
(.....)
Quelle Wikipedia
Re: Eddington - Ari Aster (2025)
Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 08:34
von jogiwan
So sehr ich Ari Aster mag, aber... braucht es diesen Film bzw. will man hinterher so etwas überhaupt noch sehen?
Re: Eddington - Ari Aster (2025)
Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 09:01
von fritzcarraldo
jogiwan hat geschrieben: ↑Sa 7. Mär 2026, 08:34
So sehr ich Ari Aster mag, aber... braucht es diesen Film bzw. will man hinterher so etwas überhaupt noch sehen?
Ich erkläre mich hiermit bereit, den Film zu schauen.
Und werde dann wie immer adäquat darüber berichten.
Re: Eddington - Ari Aster (2025)
Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 10:25
von Adalmar
Ich fand den Film ziemlich gut. Zynischer Tonfall, Joaquin Phoenix als Joe Cross gibt einen tollen Antihelden ab, es gibt so manche schwarzhumorige Überraschung, die im späteren Verlauf einsetzende Action kann sich auch sehen lassen. Emma Stones Rolle hätte man noch ausbauen können, aber sonst hat Aster hier vieles richtig gemacht.
jogiwan hat geschrieben: ↑Sa 7. Mär 2026, 08:34
So sehr ich Ari Aster mag, aber... braucht es diesen Film bzw. will man hinterher so etwas überhaupt noch sehen?
Falls sich das auf Covid bezieht, das ist gar kein so wichtiges Thema bzw. es spielt schon eine Rolle, aber eher als Aufhänger für tiefergreifende Konflikte.
Re: Eddington - Ari Aster (2025)
Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 11:09
von jogiwan
Adalmar hat geschrieben: ↑Sa 7. Mär 2026, 10:25
Ich fand den Film ziemlich gut. Zynischer Tonfall, Joaquin Phoenix als Joe Cross gibt einen tollen Antihelden ab, es gibt so manche schwarzhumorige Überraschung, die im späteren Verlauf einsetzende Action kann sich auch sehen lassen. Emma Stones Rolle hätte man noch ausbauen können, aber sonst hat Aster hier vieles richtig gemacht.
jogiwan hat geschrieben: ↑Sa 7. Mär 2026, 08:34
So sehr ich Ari Aster mag, aber... braucht es diesen Film bzw. will man hinterher so etwas überhaupt noch sehen?
Falls sich das auf Covid bezieht, das ist gar kein so wichtiges Thema bzw. es spielt schon eine Rolle, aber eher als Aufhänger für tiefergreifende Konflikte.
Okay, das überzeugt mich. Ich find nur Covid-Diskussionen nach all den Jahren doch recht entbehrlich, weil das ja immer aus derselben Ecke kommt. Aber wenn es nur Aufhänger ist, gerne
Re: Eddington - Ari Aster (2025)
Verfasst: Mo 9. Mär 2026, 07:44
von fritzcarraldo
Beau in Eddington Eddington
csm_fw24big_09_c59b46a7ed.jpg (150.37 KiB) 82 mal betrachtet
Ari Aster scheint sich vordergründig mit COVID zu beschäftigen. Dies ist natürlich nur ein Aufhänger, denn in seinem Neo-Noir-Western-Thriller geht es um viel mehr. Wie so oft bei Aster.
Ich hab mal versucht, einiges zu sortieren:
-Corona (aber schon mehr als gedacht)
-Social Media
-Rassismus
-Polizeigewalt
-Psychische Erkrankungen
-Verschwörungstheorien
-Radikalität
-Terrorismus
-Sekten
-Missbrauch
-Gewalt und Gegengewalt
-Aktivismus
-aktuelle politische Lage in den USA
Dabei eskaliert der Film immer mehr, denn EDDINGTON wirkt dabei wie eine gesellschaftliche Bestandsaufnahme unter dem Brennglas mit ein wenig Twin Peaks Vibes, aber in erster Linie bleibt sich Aster treu wie ich finde. Wenn man genau hinschaut, ist Sheriff Joe Cross nicht weit entfernt vom besorgten Beau.