Kacken an der Havel (Serie) - Alex Schaad (2026)

Moderator: jogiwan

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fritzcarraldo
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Kacken an der Havel (Serie) - Alex Schaad (2026)

Beitrag von fritzcarraldo »

Kacken an der Havel
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Deutschland 2026
Serie / Netflix
Von
Dimitrij Schaad, Alex Schaad
Mit
Anton „Fatoni“ Schneider: Toni Fleischer
Sky Arndt: Charly Schrammel
Dimitrij Schaad: Johnny Carrera
Runa Greiner: Erzählerin
Jördis Triebel: Nancy
Sophia Münster: Kaia
Jana Münster: Karo
Vincent Redetzki: Paule
Ruth Reinecke: Wera
Hannah Ehrlichmann: Jana
Taneshia Abt: Dalia Müller-Müller
Salim Samatou: Pipo
Veronica Ferres: Bürgermeisterin
Maxwell Mare: Köbi

Inhalt:

Toni ist aus der ostdeutschen Kleinstadt Kacken an der Havel nach Berlin gezogen, um ein erfolgreicher Rapper zu werden. Dort verdient er jedoch sein Geld in einer Pizzeria, deren Besitzer sein einziger Fan ist. Abends tritt er ab und zu im Battle-Rap gegen andere Rapper an, die meist halb so alt sind wie er selbst.

Als eines Tages seine Mutter stirbt, kehrt er nach vielen Jahren zurück in seine Heimatstadt, um der Trauerfeier beizuwohnen. Dort trifft er seine Geschwister Nancy, Kaia und Karo sowie den Lebensgefährten seiner verstorbenen Mutter Johnny wieder. Jana, seine Jugendliebe, hat als Bestatterin die Trauerfeier organisiert. Gleichzeitig nimmt plötzlich seine Rap-Karriere Fahrt auf, als ein Plattenlabel ihn unter Vertrag nehmen möchte.

Quelle Wikipedia
"Das ist nicht möglich!"
"Aber notwendig!"

(Interstellar)

"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)

https://www.latenight-der-fussball-talk.de
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fritzcarraldo
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Re: Kacken an der Havel (Serie) - Alex Schaad (2026)

Beitrag von fritzcarraldo »

Sogar der örtliche WESER-KURIER hier beschäftigt sich mit "Kacken".
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"Das ist nicht möglich!"
"Aber notwendig!"

(Interstellar)

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Dick Cockboner
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Re: Kacken an der Havel (Serie) - Alex Schaad (2026)

Beitrag von Dick Cockboner »

Das klingt ja alles super. Ich mag Fatoni. :knutsch:

Bissi Offtopic, aber der Titel hat ja Filmbezug: :wink:

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Reinifilm
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Re: Kacken an der Havel (Serie) - Alex Schaad (2026)

Beitrag von Reinifilm »

…und möglicherweise stand dieses Brandenburgische Örtchen ja Pate: https://de.wikipedia.org/wiki/Kotzen_(Havelland) :kicher:
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Dick Cockboner
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Re: Kacken an der Havel (Serie) - Alex Schaad (2026)

Beitrag von Dick Cockboner »

Reinifilm hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 01:10 …und möglicherweise stand dieses Brandenburgische Örtchen ja Pate: https://de.wikipedia.org/wiki/Kotzen_(Havelland) :kicher:
Ich musste gerade so richtig schön lachen, als ich die Ortsansicht sah und den Namen der Wählergruppe in der Gemeindevertretung las. Toll! :kotz:
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Reinifilm
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Re: Kacken an der Havel (Serie) - Alex Schaad (2026)

Beitrag von Reinifilm »

Dick Cockboner hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 08:03
Reinifilm hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 01:10 …und möglicherweise stand dieses Brandenburgische Örtchen ja Pate: https://de.wikipedia.org/wiki/Kotzen_(Havelland) :kicher:
Ich musste gerade so richtig schön lachen, als ich die Ortsansicht sah und den Namen der Wählergruppe in der Gemeindevertretung las. Toll! :kotz:
Sehr schöner Name! :D

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jogiwan
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Re: Kacken an der Havel (Serie) - Alex Schaad (2026)

Beitrag von jogiwan »

Nach 18 Jahren in Berlin ist Toni immer noch nicht der Durchbruch als Rapper gelungen und er verdient seine Brötchen als Pizzabäcker. Eines Tages erhält er die Nachricht, dass seine Mutter beim Versuch eine Ente zu retten verstorben ist und Toni kehr widerwillig zurück in seinen Heimatort Kacken an der Havel mit dem Vorsatz, diesen auch so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Das Wiedersehen mit seiner Familie ist erwartungsgemäß schräg und noch eine weitere Überraschung wartet auf den Möchtegern-Rapper: Charly, sein dreizehnjähriger Sohn, von dem er nichts gewusst hat und sich an seinen neugewonnenen Vater klammert. Toni ist das jedoch alles zuwider und als er überraschend die Chance zu einem Plattenvertrag erhält, steht er vor der schwierigen Entscheidung sich für seine Familie oder seine Karriere zu entscheiden. Und auch wenn Toni keine Sekunde überlegt und sich für die Rap-Karriere entscheidet, so ist das doch alles nicht so einfach wie gedacht…

Lustige Netflix-Serie aus deutscher Produktion die als nicht nur das HipHop-Business augenzwinkernd beleuchtet, sondern auch gut den Ton zwischen witzig, albern, grotesk und herzerwärmend trifft. Natürlich geht es wieder einmal um Culture-Clash bzw. Großstadt-Befindlichkeiten gegen ländliche Gegebenheiten, wobei „Kacken an der Havel“ auf sehr skurrile Charaktere setzt, die in dem Verlauf der neun Folgen in sehr spaßige Momente, eine Ansammlung aus popkulturelles Zitate-Kino und Situationskomik geschickt werden. Das ist oftmals „cringe“, immer etwas neben der Spur und in jeden überzogenen Gag steckt auch ein Funken Realität, den man als Zuschauer nachvollziehen mag. Im überwiegenden Fall funktioniert das auch sehr gut und die Serie ist vor allem in den ersten Folgen wirklich sehr witzig und sprüht nur so vor Einfällen, die fast schon ein bisschen zu viel des Guten erscheinen. Später wird der Tonfall eine Spur ernsthafter, wenn Themen wie familiäre Loyalität vs. eigene Entfaltung ins Spiel kommen, die aber überraschend vielschichtig abgehandelt werden. Prinzipiell alles super, auch wenn manche Sachen für meinen Geschmack etwas zu lange abgehandelt werden. So taugen die Gags mit dem extravaganten Produzenten und dem seltsamen Restaurant nicht für jeweils eine eigene Episode und auch die Action am Ende empfand ich eher störend, weil es irgendwie nicht zum Ton der Serie passen mag. Aber das sind kleinere Kritikpunkte in einer sonst durchaus empfehlenswerten poppig-bunten Serie mit dem Herz am richtigen Fleck und liebenswerten Figuren, bei der ich mich gerne auf weitere Staffeln freue
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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