Seite 1 von 1

BLOOD LINK - Alberto De Martino (1982)

Verfasst: Mi 18. Feb 2026, 11:09
von McBrewer
blood.jpg
blood.jpg (386.55 KiB) 89 mal betrachtet
Originaltitel: Blood Link
Alternativtitel: Blutspur, Extrasensorial, The Link
Herstellungsland: Deutschland / Italien / USA
Erscheinungsjahr: 1982
Regie: Alberto De Martino
Darsteller_innen: Michael Moriarty, Penelope Milford, Geraldine Fitzgerald, Cameron Mitchell, Sarah Langenfeld, Martha Smith, Virginia McKenna, Reinhold Olszewski, Henriette Gonnermann, Vonne Sherman, Peter Mannering, Yael Forti, Alex Diakun, Peter Schlesinger, Shaun Lawton, Max Buchsbaum, Georg Tryphon
Mannings (M.Moriarty) hat ständig Visionen wie er Morde begeht. Da diese immer realer wirken fängt er allmählich an zu glauben, daß die Morde tatsächlich passieren. Nachforschungen in seiner Vergangenheit bringen seltsames ans Tageslicht. Angeblich existiert ein siamesischer Zwilling der bei der Geburt erfolgreich getrennt wurde. Nun ist er fest davon überzeugt, daß sein Bruder der Mörder in seinen Visionen ist. Mannings macht sich auf dem Weg, um dem Alptraum ein Ende zu setzten. (Quelle: ofdb.de)
https://www.ofdb.de/film/31050,Blood-Link-Blutspur/
https://www.imdb.com/de/title/tt0083659/

Re: BLOOD LINK - Alberto De Martino (1982)

Verfasst: Mi 18. Feb 2026, 16:35
von McBrewer
11e9ad45-105f-4b0f-bc63-ea4f95c5afad.jpeg
11e9ad45-105f-4b0f-bc63-ea4f95c5afad.jpeg (598.27 KiB) 69 mal betrachtet
Blood Link - Blutspur ist einer von diesen kleinen Gialli, die immer etwas unter dem Radar laufen & selbst nicht groß auffallen, bei der Sichtung dann aber auch nicht groß ärgerlich sind. Im Gegenteil: der unterhält sogar zum Großteil.
So beginnt der Film gar mit einem romantischen (wenn es das gibt?) Mord beim Tanzen , während Hauptdarsteller Michael Moriarty in einer Doppelrolle zwischen Genie & Wahnsinn locker aufspielt. Dabei ist alles Anfangs recht wirr und man weiß kaum mehr, wer & wo man ist: erst steht man in Hamburg am Hafen, nur das dann unser Bösewicht Bruder dann auf einmal dem armen Cameron Mitchell unweit des Brandenburger Tors in Berlin die Nieren weich boxt.
Darüber schwebt dann auch ein bitter-süßer Klavierscore von Maestro Morricone. Da gibt es durchaus schlechtere Vertreter.
Zwar ist die Story mit einem Mordenden Zwillingsgeschwisterchen nicht sonderlich innovativ (Cronenbergs Dead Ringers & de Palmas Sisters rocken da schon ein anderes Kaliber) aber Blood Link kann man durchaus auch mal (wieder) neu für sich entdecken, wenn man auch kein Meisterwerk erwartet kann.