Die Regeln des Spiels - Roger Avery (2002)

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jogiwan
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Die Regeln des Spiels - Roger Avery (2002)

Beitrag von jogiwan »

Die Regeln des Spiels

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Originaltitel: The Rules of Attraction

Herstellungsland: USA / 2002

Regie: Roger Avary

Darsteller:innen: James Van Der Beek, Ian Sommerhalder, Shannyn Sossamon, Jessica Biel, Kip Pardue, Kate Bosworth

Story:

Auf einem amerikanischen Universitäts-Campus in den Achtzigern wird das Leben in vollen Zügen genossen. Der bisexuelle Paul interessiert sich für Sean, der jedoch alle Frauen vögelt, die ihm vor die Linse kommen und seine Mit-Kommilitonen mit Drogen versorgt. Dieser trifft eines Tages auf Lauen, die noch Jungfrau ist und sich für Freund Victor aufheben möchte, der gerade Europa bereist. Als Sean Liebesbriefe erhält, fällt sein Verdacht auf Lauren, die ihn jedoch weiter ignoriert. Auch Pauls Versuche Sean näher zu kommen sind nicht von Erfolg gekrönt und schon bald führt das gegenseitige wie unbefriedigte Begehren zu weiteren Verwicklungen, während auch der hedonistische Lebensstil der überprivilegierten Kids unweigerlich nach einem unrühmlichen Ende verlangt.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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jogiwan
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Re: Die Regeln des Spiels - Roger Avery (2002)

Beitrag von jogiwan »

In Memoriam James van der Beek ist gestern „Die Regeln des Spiels“ im Player gelandet, dessen Vorlage aus der Feder von Bret Easton Ellis stammt und in dem er Sean, den Bruder von Patrick „American Psycho“ Bateman spielt, was jedoch auf die Story wenig Auswirkung hat. Aber auch bei Roger Averys Streifen geht es um eine oberflächliche, hedonistische Welt voller eher sehr unsympathisch wirkender Figuren, jedoch ohne ausufernde Gewalt, sondern um sexuelles Begehren und unerwiderte Gefühle. Dabei wirkt „Die Regeln des Spiels“ episodenhaft mit einer Unmenge an Figuren und glänzt mit einer exzentrischen Erzählweise, in der die Handlung immer wieder in den Rückwärtsmodus gerät, um einen neuen Handlungsstrang zu beginnen. Dabei wirkt das Ganze auch wie ein Abgesang auf Teenager-Komödien und die unbeschwerten Achtziger, mit haufenweise Sex, Drogen und Alkohol und legt mit seinen Figuren den Grundstein einer empathielosen Leistungsgesellschaft, in der weniger schulische Ambitionen, sondern viel mehr der familiäre Background über die wirtschaftliche Zukunft entscheidet und man kaum auf den anderen achtet. Herausgekommen ist ein doch etwas schräger, seltsam spröder Film, den man auch nicht mögen muss, um ihn dennoch interessant zu finden.
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