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Copykill - Jon Amiel (1995)

Verfasst: Sa 31. Jan 2026, 08:56
von jogiwan
Copykill

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Originaltitel: Copycat

Herstellungsland: USA / 1995

Regie: Jon Amiel

Darsteller:innen: Sigourney Weaver, Holly Hunter, Dermot Mulroney, William McNamara, Harry Connick Jr.

Story:

Ein Jahr nachdem die Psychologin und Profilerin Helen nur sehr knapp einem Mordanschlag von einem Serienkiller entgeht, leidet diese immer noch unter den Folgen und wird dennoch indirekt wieder Ziel in einem mysteriösen Fall. Ein neuer Serienmörder, der nach berühmten Vorbildern mordet in San Francisco und stellt die ermittelnden Beamten vor große Rätsel. Die Polizistin MJ und ihr Partner Ruben beschließen Helen um Rat zu fragen, die widerwillig in die Untersuchungen einsteigt, aber mit ihrem Täterprofil dem Mörder schon sehr nahekommt. Dieser mordet jedoch weiter nach berühmten Vorbildern, eher er auch Helen auf seine Liste zu setzen, um das zu beenden, was sein Vorgänger nicht geschafft hat.

Re: Copykill - Jon Amiel (1995)

Verfasst: Sa 31. Jan 2026, 08:56
von jogiwan
Weiter geht es mit meiner Achtziger-Neunziger-Thriller-Retrospektive und „Copykill“ den ich seinerzeit tatsächlich nie gesehen hab. Im Geiste von „Im Schweigen der Lämmer“ mordet hier ein Serienkiller nach berühmten Vorbildern und ackert dabei von Gacy über Dahmer so alles ab, was popkulturell verankert ist. Dazu gibt es eine von Phobien geplagte Psychologin, eine „Happy-go-Lucky“-Ermittlerin mit ihrem chauvinistischen Partner und noch vieles, vieles mehr, was hier so zusammenkommt. Logisch ist das zwar selten, aber dafür temporeich und unterhaltsam dargebracht, sodass man dem Film doch so einiges an Plotholes, Ungereimtheiten und Zufälligkeiten verzeiht. Sigourney Weaver und Holly Hunter machen ihre Sache toll und haben spannende Figuren, während die Männer hier eher in die zweite Reihe geschickt werden und als Stichwortgeber agieren. Das ist neben dem Handlungsort San Francisco schön zu sehen und auch sonst versprüht „Copykill“ sehr viel Neunziger-Charme und platziert sich mit seinem gekonnten Spannungsaufbau auch mühelos im oberen Mittelfeld.