Ein Pferd für Klara – Alexander Moberg (2010)
Moderator: jogiwan
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Ein Pferd für Klara – Alexander Moberg (2010)
Originaltitel: Klara
Herstellungsland/-jahr: Schweden 2010
Regie: Alexander Moberg
Drehbuch: Petra Norman (basierend auf den „Lisa“-Büchern von Pia Hagmar)
Produktion: Thomas Samuelsson, Peter Possne
Kamera: Ragna Jorming
Schnitt: Mattias Morheden
Darsteller:
Klara: Rebecca Plymholt
Jonte: Joel Lutzow
Klaras Vater: Kjell Bergqvist
Klaras Mutter: Regina Lund
Maggan: Jacqueline Ramel
Inhalt:
Im sommerlichen Schweden verschlägt es Klara mit ihrer Mutter aufs Land. Um schnell neue Freunde zu gewinnen, behauptet Klara, dass sie eine klasse Reiterin ist. Eine faustdicke Lüge, denn Klara kann nicht reiten, und ein Pferd hat sie auch nicht. Gut, dass sie den Nachbarsjungen Jonte kennenlernt. Zusammen mit Jonte und dem Pferd Star macht sich Klara daran, allen zu beweisen, was in ihr steckt. Dabei muss sie mehr als ein Hindernis überwinden und über ihren eigenen Schatten springen. Denn in vier Wochen steht das große Pferderennen der Schule an, und das will Klara unbedingt gewinnen.
(lt. DVD-Cover)
Herstellungsland/-jahr: Schweden 2010
Regie: Alexander Moberg
Drehbuch: Petra Norman (basierend auf den „Lisa“-Büchern von Pia Hagmar)
Produktion: Thomas Samuelsson, Peter Possne
Kamera: Ragna Jorming
Schnitt: Mattias Morheden
Darsteller:
Klara: Rebecca Plymholt
Jonte: Joel Lutzow
Klaras Vater: Kjell Bergqvist
Klaras Mutter: Regina Lund
Maggan: Jacqueline Ramel
Inhalt:
Im sommerlichen Schweden verschlägt es Klara mit ihrer Mutter aufs Land. Um schnell neue Freunde zu gewinnen, behauptet Klara, dass sie eine klasse Reiterin ist. Eine faustdicke Lüge, denn Klara kann nicht reiten, und ein Pferd hat sie auch nicht. Gut, dass sie den Nachbarsjungen Jonte kennenlernt. Zusammen mit Jonte und dem Pferd Star macht sich Klara daran, allen zu beweisen, was in ihr steckt. Dabei muss sie mehr als ein Hindernis überwinden und über ihren eigenen Schatten springen. Denn in vier Wochen steht das große Pferderennen der Schule an, und das will Klara unbedingt gewinnen.
(lt. DVD-Cover)
Diktatur der Toleranz
Die Zeit listete den Film in einem Jahresrückblick als einen der schlechtesten des Kinojahres 2023. Besonders bemängelt wurden dabei die Sexszenen, die von der Rezensentin als „pornografisch“ und „lächerlich“ bezeichnet wurden.
Die Zeit listete den Film in einem Jahresrückblick als einen der schlechtesten des Kinojahres 2023. Besonders bemängelt wurden dabei die Sexszenen, die von der Rezensentin als „pornografisch“ und „lächerlich“ bezeichnet wurden.
- FarfallaInsanguinata
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Re: Ein Pferd für Klara – Alexander Moberg (2010)
DVD
Klara landet nach der Scheidung ihrer Eltern unfreiwillig mit ihrer Mutter in einem kleinen Nest, wo sie niemanden kennt. Um sich den neuen Mitschülerinnen gegenüber keine Blöße zu geben, behauptet sie, eine tolle Reiterin zu sein und meldet sich spontan für ein Turnier an. Welch ein Glück, dass in der Nachbarschaft ein Pferd wohnt, dass niemand haben will und ein gleichaltriger Junge, der von allen im Dorf als Sonderling verschrien ist, ihr bereitwillig Unterricht im Umgang mit dem Tier gibt.
Leider wartet die Handlung mit nahezu jedem Klischee auf, dass man aus vergleichbaren Geschichten kennt. Klara ist wenig selbstbewusst und mutig, schwindelt lieber als Konflikte auszutragen und bringt selbst die gerade erst mit Jonte gefundene Freundschaft sofort wieder in Gefahr, weil sie sich nicht traut für ihn einzustehen. Der Vater ist ein Sicherheitsfanatiker, der Klara aus Angst alles verbieten möchte, die Mutter hat zu wenig Geld, um ein Pferd und Reitstunden zu bezahlen, die zickige Mitschülerin will ihr das Tier wegnehmen usw. Ein Wunder geradezu, dass Klara den Wettkampf nicht glatt gewinnt, sondern „nur“ zweite wird. Als Höhepunkt haut sie gar mit dem Pferd und Jonte von zu Hause ab, was für eine Überraschung.
Das ist schon alles ganz nett gemacht, aber auch sehr brav und farblos, ähnlich wie unsere Protagonistin. Möglicherweise haben hier Neulinge ihre Freunde, erfahrenere Pferdemädchen werden sich eher langweilen, denn es fehlt komplett an unvorhergesehenem. Auch die sonst bei skandinavischen Kinderfilmen oft spürbare Magie geht diesem Werk leider ab.
05/10
Klara landet nach der Scheidung ihrer Eltern unfreiwillig mit ihrer Mutter in einem kleinen Nest, wo sie niemanden kennt. Um sich den neuen Mitschülerinnen gegenüber keine Blöße zu geben, behauptet sie, eine tolle Reiterin zu sein und meldet sich spontan für ein Turnier an. Welch ein Glück, dass in der Nachbarschaft ein Pferd wohnt, dass niemand haben will und ein gleichaltriger Junge, der von allen im Dorf als Sonderling verschrien ist, ihr bereitwillig Unterricht im Umgang mit dem Tier gibt.
Leider wartet die Handlung mit nahezu jedem Klischee auf, dass man aus vergleichbaren Geschichten kennt. Klara ist wenig selbstbewusst und mutig, schwindelt lieber als Konflikte auszutragen und bringt selbst die gerade erst mit Jonte gefundene Freundschaft sofort wieder in Gefahr, weil sie sich nicht traut für ihn einzustehen. Der Vater ist ein Sicherheitsfanatiker, der Klara aus Angst alles verbieten möchte, die Mutter hat zu wenig Geld, um ein Pferd und Reitstunden zu bezahlen, die zickige Mitschülerin will ihr das Tier wegnehmen usw. Ein Wunder geradezu, dass Klara den Wettkampf nicht glatt gewinnt, sondern „nur“ zweite wird. Als Höhepunkt haut sie gar mit dem Pferd und Jonte von zu Hause ab, was für eine Überraschung.
Das ist schon alles ganz nett gemacht, aber auch sehr brav und farblos, ähnlich wie unsere Protagonistin. Möglicherweise haben hier Neulinge ihre Freunde, erfahrenere Pferdemädchen werden sich eher langweilen, denn es fehlt komplett an unvorhergesehenem. Auch die sonst bei skandinavischen Kinderfilmen oft spürbare Magie geht diesem Werk leider ab.
05/10
Diktatur der Toleranz
Die Zeit listete den Film in einem Jahresrückblick als einen der schlechtesten des Kinojahres 2023. Besonders bemängelt wurden dabei die Sexszenen, die von der Rezensentin als „pornografisch“ und „lächerlich“ bezeichnet wurden.
Die Zeit listete den Film in einem Jahresrückblick als einen der schlechtesten des Kinojahres 2023. Besonders bemängelt wurden dabei die Sexszenen, die von der Rezensentin als „pornografisch“ und „lächerlich“ bezeichnet wurden.