The Life of Chuck - Mike Flanagan (2024)

Moderator: jogiwan

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fritzcarraldo
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The Life of Chuck - Mike Flanagan (2024)

Beitrag von fritzcarraldo »

The Life of Chuck
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Regie: Mike Flanagan
Mit
Tom Hiddleston.
The Life of Chuck basiert auf der Kurzgeschichte Chucks Leben aus der Novellensammlung Blutige Nachrichten von Stephen King. Bereits kurz nach der Veröffentlichung im Jahr 2020 bekundete der Filmemacher Mike Flanagan, der zuvor die Stephen-King-Adaptionen Das Spiel (2017) und Doctor Sleeps Erwachen (2019) inszeniert hatte, Interesse an einer Filmadaption des Stoffes.
Quelle Wikipedia
"Das ist nicht möglich!"
"Aber notwendig!"

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fritzcarraldo
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Re: The Life of Chuck - Mike Flanagan (2024)

Beitrag von fritzcarraldo »

Dance the Night away
The Life of Chuck
Screenshots Life of Chuck
Screenshots Life of Chuck
GridArt_20251019_083543108.jpg (6.55 MiB) 176 mal betrachtet
Ein Film, dessen Handlung man kaum beschreiben kann. Dieser Film ist auch keinem Genre wirklich zuzuordnen. Drama? Fantasy? Coming of Age? Eigentlich nichts von alle dem. Und trotzdem lässt einen das alles nicht ratlos zurück. Nein ganz im Gegenteil. Für einen kurzen Moment meint man, perfekte Lebensmomente miterlebt und sich selbst gesehen zu haben. Wirklich überraschend brillant und lebensbejahend. Ich glaube ich habe diesen Film gebraucht.
Danke Chuck!
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Onkel Joe
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Re: The Life of Chuck - Mike Flanagan (2024)

Beitrag von Onkel Joe »

Hört sich sehr gut an, muss ich mal antesten. :prost:
Wer tanzen will, muss die Musik bezahlen!
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McBrewer
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Re: The Life of Chuck - Mike Flanagan (2024)

Beitrag von McBrewer »

Die zu Grunde liegende Kurzgeschichte von Stephen King "Chucks Leben", enthalten in dem Sammelband Blutige Nachrichten hatte ich schon eine weile hier ungelesen stehen/liegen.
Da mir nun die Verfilmung nun ins Haus flatterte, holte ich dies schnellstmöglich nach:
571282033_10226637111828264_1937880092131119797_n.jpg
571282033_10226637111828264_1937880092131119797_n.jpg (775.74 KiB) 86 mal betrachtet
Und mit diesen frischen Bildern im Kopf ging es an die Verfilmung der nur knapp 64 Seiten starken Kurzgeschichte, ausgedehnt auf fast 2 Stunden.
Aber ich gestehe: der Film ist keine Minute zu lang oder zu Kurz. Alles aus dem Buch ist enthalten.
und wer sich (so wie ich) voll überraschen lassen möchte, sollte so wenig wie möglich vorher über den Film wissen.
Es geht daher nur Augenscheinlich um das sprichwörtliche "Ende der Welt", eher um das allgemeine Menschliche Drama im persönlichen , ohne die Lebensfreude zu vergessen. Und ähnlich wie bei ROBOT DREAMS hat THE LIFE OF CHUCK einige tolle feel-good Momente (zum Beispiel die tolle Tanzszene in der Stadt, die ich mir aber Kopf eher an einer belebte Kreuzung zwischen 3rd Street und der 5th Avenue in NY vorgestellt hatte), entlässt dann aber auch mit eine belebenden Melancholie (das Wort benutzte ich letzter zeit ziemlich oft, muss wohl an der Jahreszeit liegen :pfeif: )
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karlAbundzu
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Re: The Life of Chuck - Mike Flanagan (2024)

Beitrag von karlAbundzu »

DVD
Eine Geschichte in drei Kapiteln, rückwärts erzählt.
Die erste handelt von einer Art Apokalypse, nach und nach verschwinden Sachen, Personen, und überall wird Chuck für 39 Jahre gedankt.
Überraschend hier, dass es ein Szenario ist, das ohne Action und Horror auskommt. Die Protagonisten bleiben einigermaßen besonnen, haben Angst ja, aber keine Panik. Passiert alles schleichend. Und im Grunde versuchen sie nicht zu plündern oder ohne Rücksicht zu überleben, sondern klar zu kommen und sich auf das Wesentliche zu besinnen.
Kapitel zwei und eins erzählen dann von Chucks Leben, geprägt von traumatischen Erlebnissen, wunderbaren Menschen, Träumen, Hoffnungen.
Und es passiert viel schlimmes, es gibt sogar einen phantastischen Anteil. Und alles fügt sich zusammen.
Und das ist ganz toll gemacht. Viele Details, die auch mal nur beiläufig sind, passen perfekt. Ein super harmonierender Cast (bei dem Hiddleston gar nicht so viel Spielzeit hat wie der Trailer vermuten ließ. Ist eher ein Ensemblefilm). Zwei starke Tanzszenen. Die eine sehr lang, was aber auch wunderbar ist, da so viel verschieden positives dabei rüberkommt. Das ist sowieso eine Stärke des Films: er strotzt vor Wärme, Humanität, Liebe, auch wenn wirklich tragisches passiert.
Dazu ein sehr guter, leicht nostalgischer Soundtrack.
Mochte ich sehr, Empfehlung!
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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