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Ouija - Ursprung des Bösen - Mike Flanagan (2016)

Verfasst: Sa 30. Mai 2020, 08:39
von jogiwan
Ouija - Ursprung des Bösen

Bild

Originaltitel: Ouija: Origin of Evil

Herstellungsland: USA / 2016

Regie: Mike Flanagan

Darsteller: Annalise Basso, Elizabeth Reaser, Lulu Wilson, Henry Thomas

Story:

Die Witwe Alice kommt im Jahre 1967 mit ihren beiden Töchtern Lina und Doris gerade so über die Runden, in dem sie als Wahrsagerin der zahlenden Kundschaft mit billigem Hokuspokus seelische Erleichterung verschafft. Als sie auf Anregung von Lina eines Tages ein Ouija-Brett besorgt, verhält sich die jüngere Tochter Doris zunehmend seltsam und beginnt scheinbar über das Spiel mit ihrem verstorbenen Vater zu kommunizieren. Zuerst wird dieser Umstand noch geschäftsbringend genutzt, doch wenig später scheint ein böser Geist von dem jungen Mädchen Besitz zu ergreifen, der mit den Lebenden noch eine Rechnung offen hat und die Dinge im beschaulich verlaufenden Leben der Frauen laufen zunehmend aus dem Ruder.

Re: Ouija - Ursprung des Bösen - Mike Flanagan (2016)

Verfasst: Sa 30. Mai 2020, 08:39
von jogiwan
Regisseur Mike Flanagan, der mit „Spuk in Hill House“ alles richtig und mit „Doctor Sleeps Erwachen“ offensichtlich wohl alles falsch gemacht hat, liefert hier den passablen zweiten Teil der „Ouija“-Reihe ab, der mit „Ouija - Spiel nicht mit dem Bösen“ im Jahr 2014 seinen durchschnittlichen Beginn genommen hat. Im Vergleich zum ersten Teil ist der Nachfolger aber eine klare Steigerung und überzeugt mit einer stimmigen Geschichte und hübschen Vintage-Flair, der trotz seinem wohligen Sechziger-Jahre-Set-Design moderne Horror-Standards erfüllt. Zur üblichen Mischung aus Geistergeschichte und Haunted-House-Thematik kommt aber noch eine große Portion Familiendrama dazu und Mike Flanagan entwickelt zusätzliche Spannung aus dem belasteten Verhältnis der Figuren, was er ja auch schon in „Spuk in Hill House“ sehr gut funktioniert hat. Zwar bringt auch „Ouija – Urspung des Bösen“ nicht wirklich Neues auf den Schirm, aber der Streifen ist unterhaltsam, funktional und macht dank seinem Cast, Atmosphäre und funktionalen Schreckmomenten einfach Spaß. Auch wenn man den ersten Teil nicht mochte, kann man dem nahezu eigenständigen Nachfolger auch durchaus eine Chance geben.

Re: Ouija - Ursprung des Bösen - Mike Flanagan (2016)

Verfasst: Do 4. Jun 2020, 23:49
von buxtebrawler
jogiwan hat geschrieben:Regisseur Mike Flanagan, der mit „Spuk in Hill House“ alles richtig und mit „Doctor Sleeps Erwachen“ offensichtlich wohl alles falsch gemacht hat, liefert hier den passablen zweiten Teil der „Ouija“-Reihe ab, der mit „Ouija - Spiel nicht mit dem Bösen“ im Jahr 2014 seinen durchschnittlichen Beginn genommen hat. Im Vergleich zum ersten Teil ist der Nachfolger aber eine klare Steigerung und überzeugt mit einer stimmigen Geschichte und hübschen Vintage-Flair, der trotz seinem wohligen Sechziger-Jahre-Set-Design moderne Horror-Standards erfüllt. Zur üblichen Mischung aus Geistergeschichte und Haunted-House-Thematik kommt aber noch eine große Portion Familiendrama dazu und Mike Flanagan entwickelt zusätzliche Spannung aus dem belasteten Verhältnis der Figuren, was er ja auch schon in „Spuk in Hill House“ sehr gut funktioniert hat. Zwar bringt auch „Ouija – Urspung des Bösen“ nicht wirklich Neues auf den Schirm, aber der Streifen ist unterhaltsam, funktional und macht dank seinem Cast, Atmosphäre und funktionalen Schreckmomenten einfach Spaß. Auch wenn man den ersten Teil nicht mochte, kann man dem nahezu eigenständigen Nachfolger auch durchaus eine Chance geben.
Das hätte ich jetzt nicht gedacht... Schauen wir mal.