L.A. Slasher - Martin Owen (2015)

Moderator: jogiwan

Antworten
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 41148
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

L.A. Slasher - Martin Owen (2015)

Beitrag von jogiwan »

L.A. Slasher

Bild

Originaltitel: L.A. Slasher

Alternativtitel: L.A. Slasher - Der Promi-Ripper von Hollywood

Herstellungsland: USA / 2015

Regie: Martin Owen

Darsteller: Mischa Barton, Eric Roberts, Danny Trejo, Dave Bautista

Story:

Die Angst geht um unter den zahllosen Reality-Stars und Sternchen in Hollywood, seit es sich ein weiß gekleideter Mörder, der sich selbst L.A. Slasher nennt, zur Aufgabe gemacht hat, diese zu ermorden und im Internet zu streamen. Da ohnehin niemand diese Art der selbsternannten Promis und Pseudo-Influencer mag, steigt auch dessen Reichweite rasant, während paradoxerweise auch die bedrohte Künstlerschaft wie die Schauspielerin am absteigenden Ast, die reiche Erbin, die Stripperin und der abgehaflterte Popstar von der steigenden Popularität der Taten profitieren, während sich eigentlich niemand so richtig um die Aufklärung der Taten bemüht.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 41148
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: L.A. Slasher - Martin Owen (2015)

Beitrag von jogiwan »

„L.A. Slasher“ soll wohl so etwas wie eine bissige Parodie auf Reality-Sternchen und Influencer sein, bei denen eigentlich niemand so genau weiß, warum die jetzt eigentlich berühmt sind. Die Neugier und Gehässigkeit des Publikums sind aber trotzdem vorhanden und so ist auch das Interesse groß, als plötzlich ein Unbekannter mit Maske beginnt, diese vor laufender Kamera umzubringen. Was in der Inhaltsangabe noch irgendwie lustig klingt, entpuppt sich als episodenhaftes Desaster, das so überhaupt nicht funktioniert und leider noch weniger Sinn ergibt. Die Darsteller haben keine Rollennamen, sondern heißen passenderweise „die Schauspielerin“, „die Erbin“ und „die Stripperin“, der Ripper sieht aus wie Michael Jackson und so etwas wie Witz, Esprit und Storytelling sucht man hier ebenfalls vergeblich. Zur schnell geschnittenen und hippen Neon-Optik kommen eingeblendete Tweets, Streams und Youtube-Drama-Channel-Berichterstattung, die insgesamt einen ganz großen Haufen an zusammenhanglosen Mist ergeben, der wohl zeitgemäß und trendy erscheinen soll. Trotz des durchaus passablen Looks und dem okayen Soundtrack passt hier einfach nichts zusammen und „L.A. Slasher“ erscheint eher wie ein totales Abschreibe-Projekt, in das sich ein paar bekannte Namen verirrt haben, die „hoffentlich“ nur verlorene Wetten einlösen mussten. Dagegen wirkt selbst „Scripted Reality“ noch wie großes Kino und der unsympathisch boshafte „L.A. Slasher“ ist dabei ironischerweise noch um eine Ecke belangloser und schlechter als die Formate, die der Streifen eigentlich aufs Korn nehmen möchte.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Antworten