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Beyond the 7th Door - Bozidar D. Benedikt (1987)

Verfasst: Mi 1. Mai 2019, 09:02
von jogiwan
Beyond the 7th Door

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Originaltitel: Beyond the 7th Door

Herstellungsland: Kanada / 1987

Regie: Bozidar D. Benedikt

Darsteller: Lazar Rockwood, Bonnie Beck, Gary Freedman, Ben Kerr

Story:

Der Ex-Sträfling Boris sucht kurz nach seiner Entlassung seine Ex-Freundin Bonnie auf, die im Haus eines exzentrischen Adeligen arbeitet, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Dieser soll im Keller seines geräumigen Schlosses einen Schatz bewahren, den Boris gemeinsam mit Bonnie Hilfe heben möchte um so ein besseres Leben zu beginnen. Bonnie ist wenig begeistert und versucht Boris davon abzuhalten, der jedoch auf den vermeintlich einfachen und todsicheren Plan behaart. Als die Beiden mit einem Schlüssel die Kellertüre öffnen fällte diese unvermittelt hinter ihnen wieder ins Schloss und ein Mechanismus setzt sich in Gang, bei dem Bonnie und Boris in einem unterirdischen gefangen werden und mittels perfide gestalteter Rätsel in weiteren Räumen um ihr Leben kämpfen müssen.

Re: Beyond the 7th Door - Bozidar D. Benedikt (1987)

Verfasst: Mi 1. Mai 2019, 09:03
von jogiwan
Hochgradig eigentümlicher Film, der uns hier von Regisseur B.D. Benedikt serviert wird, der sich im Bonusmaterial wie Hauptdarsteller Lazar Rockwood als etwas seltsamer Zeitgenosse entpuppt. Rockwood sieht aus wie eine ungesunde Mischung aus Tommy Wiseau und Charles Bronson und nuschelt sich durch die obskure Handlung, die an einen Vorläufer von „Saw“ erinnert. Doch hier ist alles Lowest-Budget, die Rätsel und Aufgaben in den Kammern eher leicht zu lösen, bevor hinter der titelgebenden und siebenten Tür natürlich eine besondere Überraschung wartet. Ich muss zugeben, dass ich „Beyond the 7th Door“ dabei durchaus reizvoll fand, vor allem weil Lazar Rockwood ja eigentlich der volle Un-Darsteller ist, der trotz seines nichtvorhandenen Talents völlig selbstsicher und wie ein abgeklärter Held durch die obskure Handlung stolpert. B.D. Benedikt holt aus dem kleinen Budget jedenfalls das Beste heraus und irgendwie kommt man aus dem Staunen ja auch nicht heraus. Mit 77 Minuten Laufzeit ist der kammerspielartige Streifen mit seinen vier Darstellern auch wieder rasch vorbei und ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt ein unterschätztes Meisterwerk oder einen Film gesehen habe, der im Grunde völlig gaga ist. Nur eines ist sicher: so etwas wie „Beyond the 7th Door“ sieht man definitiv nicht alle Tage und wer Filme wie "The Room" abfeiert, kommt hier ebenfalls nicht vorbei.

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