Absentia - Mike Flanagan (2011)

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jogiwan
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Absentia - Mike Flanagan (2011)

Beitrag von jogiwan »

Absentia

Bild

Originaltitel: Absentia

Herstellungsland: USA / 2011

Regie: Mike Flanagan

Darsteller: Catherine Parker, Courtney Bell, Dave Levine, Morgan Peter Brown, Justin Gordon

Story:

Seit sieben Jahren ist der Ehemann von Trish nun spurlos verschwunden und soll nun für Tod erklärt werden und um sie dabei emotional zu unterstützen, erhält sie Unterstützung von ihrer jüngeren Schwester Callie, die in ihrem Leben mit ihrer überwundenen Drogensucht ebenfalls schon so einiges mitgemacht hat. Während Trish immer öfter in schrecklichen Visionen von ihrem verschwundenen Ehemann heimgesucht wird, entdeckt Callie in der Umgebung eine Unterführung, in der es irgendwie nicht mit rechten Dingen zuzugehen scheint. Sie begegnet einem vermeintlich Obdachlosen, der sehr seltsam auf sie reagiert und schon wenig später steht nicht nur der verschwundene Ehemann völlig verstört vor der Türe, sondern es geschehen noch weitere Dinge, die nicht rational erklärt werden können…
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jogiwan
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Re: Absentia - Mike Flanagan (2011)

Beitrag von jogiwan »

Mit „Absentia“ hat Regisseur Mike Flanagan meines Erachtens einen sehr zwiespältigen Horrorstreifen geschaffen, der zwar sehr gute Ansätze bietet, aber dann irgendwie zwischen seinen fantastischen und realen Elementen keinen sonderlich guten oder für den Zuschauer befriedigenden Weg findet. Abermals geht es - wie auch in seinen späteren Werken - in dem eher dramatisch gehaltenen Werk um Themen wie Verlust und Trauer, die sich bei mehreren Menschen auf unterschiedliche Weise äußern. Dabei hat „Absentia“ auch ein paar sehr gruselige Momente, die auch sehr funktional erscheinen, aber mit zunehmender Laufzeit wirken die Ereignisse und seine Figuren einfach zu unglaubwürdig oder wenig nachvollziehbar gezeichnet, als dass man dem Regisseur auf Dauer die zugegeben doch ziemlich abstrakte Handlung irgendwie abnehmen würde. Dabei stört weniger die sehr kostengünstige Herstellung und manch minderbegabter Darsteller, sondern eher das völlig verfahren wirkende Drehbuch, das sich auf fast schon bemüht erscheinende Weise alle Richtungen und Deutungsmöglichkeiten offen halten will. Für einen dramatischen Film sind die Gruselmomente zu aufgesetzt, für einen Horrorfilm hingegen ist das alles wieder zu dramatisch gehalten und insgesamt doch zu unglaubwürdig. Auch die deutsche Synchro ist leider kein großer Verdienst und in den nachfolgenden Werken hat Herr Flanagan das alles einfach wesentlich besser und stimmiger unter einen Hut bekommen, als in dem doch ziemlich lahmen Teil hier.
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