Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Do 25. Jul 2013, 07:21
Beyond the Black Rainbow

Im Jahre 1983 wird eine junge Frau in der Arboria-Forschungseinrichtung festgehalten, die offensichtlich über besondere, mentale Fähigkeiten verfügt. Nur zur täglichen Gesprächstherapie mit dem Wissenschaftler Barry Nyle darf die namenlose Patientin ihr karges Zimmer verlassen. Dieser scheint jedoch selbst über ein düsteres Geheimnis zu verfügen und übt über die Patienten ebenfalls eine ungeklärte Macht aus. Als diese jedoch eines Tages flüchten möchte und es ihr tatsächlich gelingt, die Forschungseinrichtung zu verlassen, macht sich Nyle auf den Weg um seinen "Schützling" zurückzuholen.
"Beyond the Black Rainbow" ist ein totales Style-over-Substance-Gewitter, dass in absoluter Slow-Motion gezündet wird und den aufgeschlossenen Zuschauer entweder gefangennehmen oder langweilen wird. Das Erstlingswerk von Panos Cosmatos bietet sensationelle und arg entschleunigte Bilder im retro-futuristischen Stil, die einerseits an Argento, Kubrik und dann wieder an Nicolas Winding Refn erinnern und inhatlich mit seiner minimalitischen Story in Richtung der frühen Werke von Cronenberg und Lynch geht. Ein ästhetischer und durchkomponierter Geschmacksspalter wie er im Buche steht, der verstörend und beunruhigend daherkommt und mir seinen wunderbaren Look und Bilderwelten auch ausnehmend gut gefallen hat. Auf großer Leinwand wäre dieser Streifen wohl eine absolute Wucht und wenn man in Cosmatos Bilderwelten versinken mag und auch über die fragmentarisch erzählte Story hinwegsehen kann ist der Streifen ein ganz spezielles Vergnügen, dass einen im positiven Sinne geplättet zurücklässt.

Im Jahre 1983 wird eine junge Frau in der Arboria-Forschungseinrichtung festgehalten, die offensichtlich über besondere, mentale Fähigkeiten verfügt. Nur zur täglichen Gesprächstherapie mit dem Wissenschaftler Barry Nyle darf die namenlose Patientin ihr karges Zimmer verlassen. Dieser scheint jedoch selbst über ein düsteres Geheimnis zu verfügen und übt über die Patienten ebenfalls eine ungeklärte Macht aus. Als diese jedoch eines Tages flüchten möchte und es ihr tatsächlich gelingt, die Forschungseinrichtung zu verlassen, macht sich Nyle auf den Weg um seinen "Schützling" zurückzuholen.
"Beyond the Black Rainbow" ist ein totales Style-over-Substance-Gewitter, dass in absoluter Slow-Motion gezündet wird und den aufgeschlossenen Zuschauer entweder gefangennehmen oder langweilen wird. Das Erstlingswerk von Panos Cosmatos bietet sensationelle und arg entschleunigte Bilder im retro-futuristischen Stil, die einerseits an Argento, Kubrik und dann wieder an Nicolas Winding Refn erinnern und inhatlich mit seiner minimalitischen Story in Richtung der frühen Werke von Cronenberg und Lynch geht. Ein ästhetischer und durchkomponierter Geschmacksspalter wie er im Buche steht, der verstörend und beunruhigend daherkommt und mir seinen wunderbaren Look und Bilderwelten auch ausnehmend gut gefallen hat. Auf großer Leinwand wäre dieser Streifen wohl eine absolute Wucht und wenn man in Cosmatos Bilderwelten versinken mag und auch über die fragmentarisch erzählte Story hinwegsehen kann ist der Streifen ein ganz spezielles Vergnügen, dass einen im positiven Sinne geplättet zurücklässt.











