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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Verfasst: Do 6. Jun 2013, 08:04
von Onkel Joe
jogiwan hat geschrieben:ich hab mich noch nicht entschieden... ;)
:mrgreen: ....schon klar.

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Verfasst: Do 6. Jun 2013, 08:26
von jogiwan
Nur so viel: "The Return of the Moonwalker" hat zwar ein paar Momente, aber ist im Grunde genau die Art von Film, auf die ich gerne verzichte. ;)

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Verfasst: Sa 8. Jun 2013, 10:44
von jogiwan
The Carpenter

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Nach die psychisch labile Alice nach einem schweren Nervenzusammenbruch in einer psychiatrischen Klinik landet, beschließt ihr Mann Martin ein renovierungsbedürftiges Haus am Lande zu kaufen, wo seine Frau wieder zu Kräften kommen soll. Tatsächlich fühlt sich Alice wenig später schon besser und trifft eines Nachts auf einen fleissigen Zimmermann, der gerade dabei ist, im Keller etwas zu reparieren. Dieser hilft ihr später auch gegen einen zudringlichen Arbeiter und drängt sich immer mehr in das Leben der jungen Frau. Als weitere Arbeiter verschwinden schöpft Martin Verdacht und auch die seltsame Veränderung seiner Frau bleibt ihm nicht verborgen...

Unterhaltsame Mischung aus Horror- und Paranoia-Thriller, der den Zuschauer auch immer hübsch im Dunkeln tappen lässt. Die Story ist ja hübsch originell und erzählt die Geschichte aus der Sicht einer psychisch labilen Frau, was natürlich gleich zu den Beginn den Schluss zulässt, dass es sich bei dem gar so fleissigen und fast schon manisch-produktiven Arbeiter eventuell auch um ein Hirngespinst handeln könnte. Regisseur David Wellington lässt den Zuschauer auch weitgehend im Dunkeln tappen und packt auch ein paar hübsche Gore-Szenen in sein Werk, die für die deutsche Vö natürlich geschnitten wurden. Gar so geschreddert wird zwar nicht, aber mit Seitenschneider, Bohrmaschine und Schraubstock lassen sich ja doch recht böse Dinge anstellen. Kein Highlight, aber sehr solide und handwerklich (!) gut gemachte Kost aus der Achtzigerkiste.

Humongous

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Die Geschwister David, John und Janit unternehmen mit zwei Freundinnen einen Bootsausflug und landen im Nebel am Ufer einer mysteriösen Insel, wo eine Einsiedlerin mit ihren Hunden leben soll. Kurz nachdem sie auf eine weitere Person in Seenot geraten, strandet das Boot an den Klippen und geht in Flammen auf. Die jungen Leute flüchten an Land, wo aber bereits größeres Unheil auf die Truppe wartet. Von den Hunden ist keine Spur zu sehen und auch etwas anderes hat auf der nur scheinbar menschenleeren Insel ihre Fährte bereits gewittert.

Systemerhaltende Mischung aus Backwood-Slasher und Terrorfilmchen, dass jedoch etwas daran krankt, dass der Streifen anfänglich wie ein Abenteuerfilm daherkommt und es nach dem brutalen Auftakt auch viel zu lange dauert, dass dann wieder etwas passiert. Das Geheimnis der Insel ist auch gleich einmal enthüllt und aufmerksame Zuschauer wissen ja gleich einmal, wie der Hase so läuft. Im letzten Drittel rumpelt es aber ganz passabel und auch ansonsten ist der kanadische Beitrag eigentlich ganz okay. Auf allzu große Knallchargen bei den Teenies wird verzichtet und mit viel Außenaufnahmen ist die ganze Szenerie auch hübsch eingefangen. Das Wesen hätte man auch gerne öfters gesehen und irgendwie bleibt "Humongous" letzten Endes dank starker Konkurrenz aus derselben Kiste nur das Mittelfeld.

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Verfasst: So 9. Jun 2013, 09:48
von jogiwan
Rape`n Revenge Double-Fiasko:

Savage Vengeance:

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Jennifer wird eines Tages im Wand von 4 Männern vergewaltigt und rächt sich wenig später grausam an ihren Peinigern. Dennoch wird sie von Gericht freigesprochen und führt fünf Jahre später ein halbwegs normales Leben, bis sie eines Tages auf der Uni von ihrem Jura-Professor erkannt wird. Daraufhin fährt sie mit ihrer besten Freundin Sam ein paar Tage in Urlaub, wo diese prompt in die Hände zweier degenerierter Männer fällt. Sam wird vergewaltigt und ermordet und auch Jennifer gerät in die Gewalt der Sexualverbrecher. Doch Jennifer übersteht neuerlich die Tortur und kauft Motorsäge und Waffe, um sich abermals an ihren Peinigern zu rächen.

Eigentlich sehr doofe "Direct-to-Video"- und Ultra-Low-Budget-Produktion von Donald Farmer, die sich recht unverhohlen als Sequel zu "I spit on your Grave" positioniert, ohne nicht einmal ansatzweise dessen Qualitäten zu erreichen. Eine Handlung ist in dem 65minütigen Werk auch nur rudimentär vorhanden und alles ist von Anfang bis zum fragwürdigen Ende so derart diletantisch in Szene gesetzt, sodass man sich wundern muss, wie Herr Farmer noch weitere Filme realisieren konnte. Zwar wird hin und wieder etwas geschmoddert, aber auch der finale und unsachgemäße Einsatz einer Kettensäge reißt hier dann nichts mehr raus. Camille Keaton war wohl ebenfalls wenig begeistert, dass in den originalen End-Credits ihr richtiger Name gar nicht aufscheint. Die Qualität der Ami-DVD aus dem Hause "Massacre Video" ist ebenfalls schlichtweg katastrophal, sodass man über diesen entbehrlichen Rape'n Revenger eigentlich dann auch nur noch den Mantel des Schweigens hüllen kann...

Hora

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Um an einem neuen Buch zu arbeiten zieht sich die junge Schriftstellerin Rikke in das kleine Häuschen ihres Vaters zurück, dass sich in einer abgelegenen Region Norwegens befindet. Da die Elektrik des Hauses beschädigt ist, fordert sie über eine Service-Hotline einen Techniker an, der sich alsbald als längst vergangene Jugendliebe der Schreiberin offenbart. Während dieser auch wieder sofort Feuer und Flamme für die junge Frau ist und sie fortlaufend bedrängt, reagiert Rikke abweisend und als sie auch ein Geschenk schroff zurückweist, kehrt der Mann mit seinem Freunden zurück, um der vermeintlichen "Hure" eine gehörige Lektion zu verpassen...

Dumm-dreistes Werk, dass sich ebenfalls recht unverhohlen an "I spit on your Grave" und der derzeit sehr populären "Grindhouse"-Welle orientiert. Die Geschichte von Meir Zachis Werk wird im Grunde 1:1 nacherzählt und dem Film neben dem vollkommen unsinnigen Verblurren von Markennamen (?) auch noch ein Pseudo-cooler Grindhouse-Look inklusive S/W-Sequenzen, Filmrissen, Cigarette-Burn-Marks bis hin zu "Missing Reel" verpasst, was mit fortschreitender Handlung eher nervig ist. Weil das aber alles noch immer nicht reicht, gibt es dann auch eine handvoll weiterer Geschmacklosigkeiten, die u.a. auch in den Bereich sexueller Verstümmelung gehen und so auch die erhöhte Aufmerksamkeit des einschlägigen Publikums garantieren. Bei irgendeinem Hinterhof-Filmfestival wurde dann auch schon ein Preis abgeräumt und aus einem wurde man verbannt, was aber wohl mit dem mangelnden Talent und weniger mit dem Inhalt zu tun hatte. "Hora" ist die Kehrseite der Medaille, wenn Filmfans ihre Werke realisieren wollen, ein sicherer Kanditat für die deutschen Gerichte und wird wohl dennoch mit Billigst-Synchro irgendwann auch als vollkommen überteuertes und natürlich limitiertes Mediabook erscheinen.

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Verfasst: Mo 10. Jun 2013, 07:37
von jogiwan
Massage Parlor Murders

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Ein Serienkiller mordet junge Frauen in zwielichtigen Massagestudios entlang des Time Squares und sorgt unter den jungen Mädchen und Betreibern für Angst und Schrecken. Als auch die Geliebte eines Inspektors grausam ermordet wird, nimmt dieser mit seinem Partner die Verfolgung des Phantoms auf, doch trotz zahlreicher Verdächtiger und einer eindrucksvollen Verfolgungsjagd kommt es zu weiteren Morden...

Kurzweiliger Exploitation-Flick, der erst vor kurzem von dem Ami-Label "Vinegar Syndrome" aus der absoluten Versenkung geholt und in sehr hübscher Aufmachung auf die Fans losgelassen wurde. "Massage Parlor Murders" ist dann auch so, als hätte Ted V. Mikkels einen Slasher gedreht und neben schicken 70er-Klamotten, Lokalkolorit und viel Sleaze gibt es auch noch eine eindrucksvolle Verfolgungsjagd quer durch Manhattan. Zwar ist "Massage Parlor Murders" sicher nicht wirklich gut ausgefallen und die Auflösung spottet auch wieder jeglicher Beschreibung, aber Fans von derartigen Werken aus den Untiefen des Exploitationkinos kommen mehr als auf ihre Kosten. Bunte Settings, fetzige Klamotten, Heimorgelsoundtrack, herbe Kills und eine Handvoll (vermutlich) Erwachsenenfilmstars sorgen jedenfalls für die kurzweiligsten 80 Minuten, die man sich vorstellen kann. Die Blu-Ray/DVD-Combo ist nicht nur halbwegs günstig, sondern auch noch Codefree. Zugreifen!

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Verfasst: Di 11. Jun 2013, 07:44
von jogiwan
The Devil within her

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Schon die schwere Geburt von Lucys Baby lässt den Arzt eher scherzhaft vermuten, dass das ungewöhnlich große Baby erst nicht geboren werden wollte. Tatsächlich scheint mit dem Neugeborenen etwas nicht zu stimmen und der erste Kontakt mit der Mutter endet mit einem tiefen Kratzer an Lucys Wange. Auch später reißen die seltsamen Ereignisse und bizarren "Unfälle" nicht ab und die Mutter erliegt immer mehr dem Gedanken, dass ihr Nicolas von einem bösen Macht besessen sein könnte. Während ihr Mann Gino eher hilflos mitansehen muss, wie seine Frau immer mehr verzweifelt und auch die Ärzte zunehmend ratlos agieren, erinnert sich Lucy an ein Ereignis aus der Vergangenheit, der den Schlüssel zu dem ganzen Mysterium darstellen könnte...

Vollkommen vergurkter Big-Budget-Trash-Streifen von Peter Sasdy, der hier dem aufgeschlossenen Zuschauer eine besonders krude Mischung aus "Rosemarys Baby" und "Die Wiege des Bösen" präsentiert. Die Geschichte über das "besessene" Baby und auch der Grund dafür sind ja eigentlich vollkommen daneben und schreckt später zur Freude des Trashfans auch vor absolut lächerlichen Momenten nicht zurück. Der eindrucksvolle Cast mit vielen bekannten Gesichtern versucht zwar redlich, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, der im Grunde aber schon längst gegen die Wand gebrettert wurde. Dieser Mitläufer der Exorzismus-Welle ist ja objektiv betrachtet alles andere als gelungen und dennoch wird dem Zuschauer ständig etwas geboten, dass die ganze Sause nicht langweilig wird. Die ungekürzte Ami-DVD mit dem Titel "The Devil within her" bietet ein durchschnittliches Bild und als Bonus auch noch ein viertelstündiges und höchst interessantes Interview mit John Steiner, der über seine Erfahrungen im italienischen Filmbusiness spricht.

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Verfasst: Mi 12. Jun 2013, 07:18
von jogiwan
Final Exam

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Durchschnittlicher, aber - wie unser Blapschi schon anmerkte - doch recht sympathischer Slasher, der im Fahrwasser von "Halloween" und "Freitag der 13." entstanden ist und neben unverbrauchten Gesichtern und einer netten Atmosphäre auch ein paar sonstige Szenen bietet, die den Streifen aus der Masse vergleichbarer Werke herausstechen lassen. Gleich zu Beginn von "Final Exam" gibts ja einen sogenannten "Prank" der kurzfristig für ratlose Gesichter sorgt und den man heute wohl nicht mehr so bringen könnte. Auch das Finale des ansonsten eher blutarmen Streifens kann sich in Punkto Spannung durchaus sehen lassen und sowieso und überhaupt braucht sich Jimmy Huston kleiner, aber feiner Slasher sicher nicht von der Konkurrenz fürchten. Die Ami-DVD ist ebenfalls gelungen und bietet noch drei kleine Interviews mit den Hauptdarstellern und ein paar Trailer.

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Verfasst: Do 13. Jun 2013, 07:33
von jogiwan
Survivor

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Nach dem schrecklichen Absturz eines Jumbo-Jets kurz nach dem Start, entsteigt Kapitan Keller als Einziger scheinbar unverletzt aus den flammenden Überresten, in dem über 300 Menschen den Tod finden. Da er sich nach nichts erinnern kann, wird in den Wrack von Experten nach dem Ursachen des Absturzes gesucht und dennoch bleibt der Grund des Absturzes weiter mysteriös. Keller versucht sich auch unter dem Druck der Medien verzweifelt an die letzten Minuten vor dem Absturz zu erinnern und wird später von einem Medium Hobbs kontaktiert, die mehr über das tragische Unglück zu wissen scheint...

Hui hui... die große Überraschung. "Survivor" von David Hemmings ("Blow Up") entpuppt sich ja als äußerst gelungene Mischung aus Mystery-Thriller und Katastrophenfilm, der den Zuschauer gleich von Beginn an in seinen Bann zieht. Die ersten 15 Minuten, in denen das Unglück gezeigt wird, sind auch sehr beklemmend ausgefallen und offensichtlich stand auch ein großes Budget zur Verfügung, das entsprechend in pyrotechnische Gegenstände investiert wurde. Zwar beschreitet der Film danach eher ruhigere Pfade, aber funzt dank eindrucksvoller Bilder, toller Darsteller und gruseliger Soundscapes weiter überaus hervorragend. Hemmings zieht beschaulich die Spannungsschraube an und jagt dem Zuschauer auch ohne blutige Momente mehrmals den eiskalten Schauer über den Rücken. Obwohl man dank vergleichbarer Filme bereits weiß, wie die Sache ausgehen wird, ist "Survivor" sicherlich einer der besten Streifen, die ich in den letzten Wochen zu Gesicht bekommen habe und hat mich ganz geplättet zurückgelassen. Auch die Ami-DVD aus dem Hause "Katarinas Nightmare Theatre" ist sehr gelungen und bringt den wunderbaren Streifen auch in sehr ansehnlicher Qualität, jedoch ohne nennenswerten Bonus.

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Verfasst: Sa 15. Jun 2013, 09:50
von jogiwan
Cabin of the Dead

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Hätte ich vorher gewusst, dass Laguna und Wiklund auch für den sträflichst unterschätzten Trashslasher "Madness" verantwortlich sind, hätte ich mir "Cabin of the Dead" wohl schon früher geholt. Die Paralellen zu "Tanz der Teufel" sind zum Glück nicht ganz so offensichtlich und mich hat der Streifen auch eher an die beiden "Dämonen"-Teile aus dem Hause Bava-Jr. erinnert. Für eine Schlachtplatte im oberen Härtegrad ist "Cabin of the Dead" (Originaltitel "Wither") jedenfalls schon überraschend solide ausgefallen und wenn das mit dem Budget stimmt, kann man den beiden Herrschaften ebenfalls nur gratulieren. Was mir am meisten gefallen hat, ist die Tatache, das der Streifen nahezu ohne Jump-Scares auskommt und sich optisch auch etwas am Charme vergangene Werke orientiert, ohne dabei anbiedernd grindhousig zu sein. Insgesamt schon ein Film, den man als angehender Metzergeselle und Splatterfreund gut gucken kann, die FSK-Freigabe doch etwas verwundert und wenn ich das Ganze in Punkten zusammenfallen müste, würde unterm Strich wohl eine 6,5 - 7/10 herauskommen.

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Verfasst: So 16. Jun 2013, 10:02
von jogiwan
Amateur-Double-Bill:

The Basement

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Ein verschollenen gelaubter und auf Super-8 gedrehter Amateur-Horrorstreifen aus dem Jahre 1989, der hier von dem Label Camp-Video ausgegraben wurde und 2011 zu neuen Ehren gebracht wurde. Eigentlich ist der Episoden-Horrorstreifen mit vier kleinen Gruselgeschichten samt - wie üblich- entbehrlicher Rahmenhandlung auch ganz gelungen und bietet neben hübschen Make-Up-Effekten auch vier sehr unterschiedliche Geschichten, von übernatürlichem Slasher bis hin zum Zombie. Alles recht solide und teils augenzwinkernd in Szene gesetzt und in einer Folge wird sogar ordentlich geschmoddert. Die Bildqualität ist erwartungsgemäß nicht so gut, aber wer Filme aus der Kiste mag, wird mit "The Basement" sicherlich gut bedient.

Jesus Christ Vampire Hunter

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Seine zweite Auferstehung hätte sich Jesus wohl auch anders vorgestellt. Anstatt weiterhin Menschen von deren Sünden zu befreien, sieht er sich auf einmal mit Vampiren konfrontiert, denen selbst Tageslicht nichts anhaben kann. Dummerweise haben die sich jedoch mit dem Falschen angelegt und mit der Kraft der Bibel und seinen Kung-Fu-Kenntnissen stellt sich Jesus nach einem Friseur-Besuch auch den bösen Mächten in den Weg und erhält wenig später auch überraschend Hilfe von einer hübschen Frau und der mexikanischen Wrestling-Legende Santos.

Spaßige, kanadische Produktion mit einem Kung-Fu-kämpfenden Jesus, der singt und tanzt und nebenher mit einer Horde von Vampiren aufräumt, die dank unglaublicher Entdeckung auch bei Tageslicht agieren können. Natürlich sollte man - selbst wenn religiöse Gefühle eher nicht verletzt werden - einer derartigen Sache schon aufgeschlossen gegenüberstehen und dann macht die Amateur-Produktion auch großen Spass. Die Macher schrecken ja vor wenig zurück und auch wenn "Jesus Christ Vampire Hunter" schon eindeutig in Richtung Partyhorror geht und überwiegend harmlos bleibt, ist der Streifen schon sehr flockig ausgefallen. Es rummst und schebbert an allen Ecken und neben unglaublich choreografierten Kämpfen bleibt auch noch Platz für ein kleine Lektion in Sachen Nächstenliebe und Toleranz. Die Ami-DVD bietet auch noch einiges an Bonusmaterial und ist übrigens codefree.