Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Euer Filmtagebuch, Kommentare zu Filmen, Reviews

Moderator: jogiwan

Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 40781
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Snuff Massacre

Bild

Horrorfilme aus Finnland sind ja eher ein seltenes Ereignis und dafür macht sich der systemerhaltende "Snuff Massacre" eigentlich ganz gut. Irgendwie startet die Sause ja auch ganz vielversprechend und hat mit dem Anfangsgag ja auch gleich die Sympathien auf seiner Seite. Leider gehts dann etwas abwärts und die eigentlich gar nicht mal so schlechte Geschichte verheddert sich in Nebensächlichkeiten und Mystery, bei der es auch an der Figurenzeichnung etwas mangelt. Ohne Sympahtieträger funzt das Mitfiebern auch nur begrenzt und auch die Darsteller agieren in den gelungenen Settings etwas arg hölzern. Effekttechnisch gibt es ebenfalls einiges zu bestaunen, allerdings nicht in deutschen VÖ, die um fast alles Snuff-Einlagen gekürzt wurden. Hätte man ein paar dumme Einfälle gleich im Vorfeld entsorgt und den Film eine Minute früher enden lassen, "Snuff Massacre" wäre es aber sicherlich besser gewesen. 4-5/10
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 40781
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Maya(näse)

Bild

Naja, "Maya" ist ja schon eigentlich kein großes Kino, sondern große Grütze. Nach dem Beginn mit unserem William Berger kackt der Film ja ganz schön ab und bietet episodenhaften Grusel von der Okkult-Stange mit eigentlich recht unsympathischen Genossen. Baywatch-Nackedei Peter Phelps stolpert jedenfalls recht unmotiviert durch Betten und die dürre Handlung und wenn die blutigen Effekte für neunzig Minunten nicht reicht, wird noch rasch ein dämlicher Nebenhandlungsstrang mit einem liebesbedürftigen Barbesitzer aus dem Ärmel geschüttelt. Spannend ist das leider gar nicht und abseits von Gerammle und Gesplättere bleibt bei Avallones Film ja nicht viel, an dass es sich zu erinnern lohnt. Leider langweilig!
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 40781
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Das Geheimnis der Monsterinsel

Bild

Herrlicher und sehr sympathischer Abenteuerfilm mit zwei Schiffbrüchigen, die auf einer einsamen Insel mit riesigen Goldschatz auf allerlei Monster, Menschen und anderes Getier stoßen. Auch wenn die großen Namen Peter Cushing, Terence Stamp und Paul Naschy nur in kleinen Nebenrollen zu sehen sind, ist die ganze Sause ist recht flott inszeniert und pendelt zwischen trashigem Abenteuerfilm und abenteuerlicher Komödie, wobei der Streifen eher harmlos und familientauglich daherkommt. Die Inszenierung ist jedenfalls bunt und solide und Hauptdarsteller Ian Sera wohl der ideale Hauptdarsteller für den nicht immer geschmackssicheren Monsterstreifen, der am Ende noch eine tolle Überraschung bietet. Und damit meine ich nicht das überraschende Ende, der alles "ad absurdum" führt, sondern den sensationell schmissigen und von einem Kinderchor gesungenen Abschlusssong, den wir wohl der DDR-Synchro zu verdanken haben.

The Boogey Man

Bild

Nettes, kleines Filmchen, dass eindeutig im Fahrwasser von "Halloween" entstanden ist, auch wenn die Geschichte inhaltlich eine andere Richtung einschlägt. Der übernatürliche Killer mit der schweren Atmung und zweifelhafter Neigung zu jungen Opfern macht seine Sache ja ganz gut und auch wenn größtenteils Nebendarsteller dran glauben müssen, ist der Streifen eigentlich ganz blutig ausgefallen und gelungen. Für das knappe Budget von US-$ 300.000,-- zaubert Ulli Lommel auch eine recht passable Atmosphäre und ist stets etwas unvorhersehbar. "Boogeyman" macht daher auch durchaus Laune und das Finale rockt ebenfalls ganz ordentlich, was bei Herrn Lommel ja nicht unbedingt so selbstverständlich ist. Mit der neuen Blu-Ray aus dem Hause CMV-Laservision kommt der Streifen auch gar nicht mehr so billig und es ist immer wieder schön zu sehen, wie kleine Genre-Filmchen mit ordentlicher Bildqualität auf den Zuschauer plötzlich ganz anders wirken. I like!
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 40781
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Bild

The Orphan Killer

Bild

Die jungen Geschwister Markus und Audrey müssen mitansehen, wie ihre Eltern bei einem Raubüberfall in ihrem eigenen Haus ermordet werden. Während Audrey danach im Waisenhaus eine halbwegs normale Kindheit erlebt, wird Markus zu einem aggressiven Kind, das von den Nonnen des Hauses zusätzlich gequält, geschlagen und dazu gezwungen wird, eine Maske zu tragen, damit sich die restlichen Kinder vor ihm fürchten. Als Audrey eines Tages auch noch adoptiert wird und Markus alleine zurückbleibt, schwört er seiner Schwester Rache und viele Jahre später scheint dafür auch der Zeitpunkt gekommen zu sein...

Was hat man nicht schon alles über diesen Film gehört, der in deutschen Landen auch gleich mal vorsorglich beschlagnahmt wurde, um auch in unseren Breiten die notwendige Aufmerksamkeit zu generieren. Sicherlich ist der Slasher im Stil von "Halloween" sehr brutal und Regisseur Farnsworth schießt auch etwas übers Ziel hinaus, aber der 2011 entstandene Streifen ist weder billig oder doof, sondern hat eine gelungene Optik, handgemachte Effekte und durchaus Atmosphäre. Auch die Geschichte über die Waisenkinder ist gar nicht mal so schlecht und wird zwischendurch, aber etwas zu kurz, in Rückblenden erzählt. Hätte man statt dem obligatorischen Slasher-Katz-und-Mausspiel zu Schluss darauf etwas mehr Hauptaugenmerk gelegt und weniger Metal in den Soundtrack gepackt - "Orphan Killer" wäre sicherlich ein kurzweiligerer Film geworden. So bleibt ein sehr brutaler, aber nicht uninteressanter Slasher, der Fans des Genres sicherlich nicht enttäuschen wird, auch wenn man sich auf einen erhöhten Härtegrad einstellen muss.

Fetus

Bild

Kevin und Sarah freuen sich auf die Geburt ihres gemeinsamen Kindes, dass ihr glückliches Leben und ihre große Liebe krönen soll. Als Sarah jedoch bei der Entbindung samt Baby verstirbt, wirft dieses Kevin komplett aus der Bahn und der Mann beginnt sich mit okkulten Machenschaften zu beschäftigen. Mit einem Buch, dass er in einem einschlägigen Laden erwirbt, beginnt er dunkle Rituale, entführt Menschen für entsprechende Opfer und schafft es wenig später tatsächlich etwas zurückzuholen...

Als Geheimtipp gehandleter Gore-Streifen, der sich jedoch als zwiespältiges Amateur-Filmchen aus dem Hause Morbid Vision ("Bone Sickness") entpuppt, der vor allem gegen Ende doch etwas arg geschmacklos agiert. Die Geschichte und Inszenierung erinnert an Werke wie "Evil Death Trap 2" und ist sicherich oberes Amateur-Niveau. Regisseur Brian Paulin hat auch gleich die Hauptrolle übernommen und als etwas pummeliger Horror-Nerd mit Vokuhila ist er vielleicht nicht die Ideal-Besetzung für ein derartiges Werk. Die Gore-Effekte sind jedenfalls sehr, sehr blutig und am Ende wird es auch etwas wirr, allerdings bleibt dabei ein schaler Nachgeschmack eines undurchdachten Drehbuches zurück. Außerdem fand ich es doof, die Dialoge so leise zu halten und dann bei jeder Jump-Scare-Szene irgendwelche Geräusche mit "voller Lautstärke" auf den Zuschauer loszulassen - das nervt!! Und so bleibt ein mittelprächtiger und ziemlich abgeschmackter Amateur-Streifen, den man zwar mit heruntergeschraubter Erwartungshaltung gucken kann, aber auch keinesfalls die Lobeshymnen auf der OFDB rechtfertigt.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 40781
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Home Invasion - Der Feind in meinem Haus

Bild

Französischer Thriller mit Terror-Einschlag und Anne Parillaud, der meines Erachtens trotz guter Ausgangslage viel von seinem Potential verschenkt. Die verschachtelte Erzählweise wird ja irgendwie in der falschen Reihenfolge präsentiert und so büsst der Streifen schon von Beginn an viel zu viel von seiner Spannung ein um dann noch einmal in die Puschen zu kommen. Außerdem bietet die arg überschaubare Anzahl von Personen auch nicht allzu viele Möglichkeiten, sodass der Streifen doch stets etwas arg vorhersehbar bleibt. Pluspunkte sind jedoch die kühle Inszenierung und Hauptdarstellerin Parillaud, die man schon viel zu lange nicht mehr in irgendwelchen Filmen gesehen hat. Irgendwie wollte sich die große Freude jedenfalls nicht einstellen und mit dem Rest der französischen Terrorfilm-Bewegung hat "Home Invasion" auch nur begrenzt etwas zu tun, auch wenn dieses natürlich nicht negativ ausgelegt werden muss. Gediegen Thriller-Unterhaltung, die jedoch hinter ihren Möglichkeiten zürückbleibt - eigentlich schade!
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 40781
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Letztes Jahr in Marienbad

Bild

In einem weitläufigen Hotel trifft ein namenloser Mann auf eine elegante Frau und behauptet, dieses aus dem Jahr zuvor zu kennen. Doch die Frau kann sich weder an den Mann, noch an ein Treffen erinnern und reagiert auch eher abweisend auf die Versuche des Mannes, anhand von Erzählungen die Erinnerungen an das Treffen aufzufrischen. Auch von einem potentiellen Nebenbuhler lässt sich der Mann nicht abschrecken und bittet letztendlich die Frau, mit ihm gemeinam fortzugehen...

Großartiges, filmisches Rätsel von Filmemacher Alain Resnais, dass den Zuschauer nicht nur ratlos, sondern auch absolut fasziniert zurücklässt. Die Geschichte nimmt keine Rücksicht auf Raum und Zeit und ist vom ständigen Widerspruch zwischen Gesehenem und Gesprochenem geprägt. Man sieht verschiedene Momente und ist instinktiv irritiert, weil man weiß, dass etwas an den Bildern nicht stimmt oder nicht stimmen kann. Die Bilder sind dabei phänomenal, die Darsteller elegant und die Dialoge wunderbar hochgestochen. Ein besonderer Film für die besonderen Momente im Leben. Besser gehts nicht!

Im Labyrinth von Marienbad [Kurzfilm]

Ebenfalls toller Kurzfilm über die filmischen Rätsel des Streifen, der interpretationstechnisch aber irgendwie in eine anderer Richtung geht, als ich das Ganze empfinden würde. Aber das ist ja das Schöne an dem Ganzen. Neben der Entstehung und der Ähnlichkeiten zu Kubricks "Shining" werden noch andere Dinge beleuchtet, die diesen Stern am Arthouse-Himmel noch schöner funkeln lassen.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 40781
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Point of Fear

Bild

Dämliches, aber irgendwie auch unterhaltsames Trash-Filmen über einen psychopathischen Doktor mir Schwerpunkt Phobien, der neben der Verwendung von unkonventionellen Methoden in einer Patientin auf einmal seine verstorbene Frau wieder zu erkennen scheint. Klingt doof und ist es natürlich auch und bei einem Budget von knapp 5.000 Dollar kann auch nicht viel rauskommen. Doc Jamison ist ja wohl auch der einzige Arzt ohne Sprechstundenhilfe und Klingel und auch ansonsten glänzt "Point of Fear" mit schlechten Darstellern und fragwürdigen Wendungen, die in Kombination mit der schlechtesten Synchro seit "Nailgun Massacre" dem Zuschauer auch keine Chance lassen. Ich hab mich bei der blutarmen Sause aber irgendwie schon amüsiert, auch wenn der Gatte weit wenig begeistert war. Definitiv nix für Leute mit Amateurfilm-Phobie!
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 40781
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Spider Forest

Bild

Dokumentarfilmer Kang Min kommt eines Nachts in einem Wald wieder zu Bewusstsein und findet wenig entfernt in einer Hütte die Leichen seiner Freundin und seines Vorgesetzten. Als ein weiterer Mann aus dem Haus flüchtet, nimmt er die Verfolgung auf und landet einen Unfall später in der Intensivstation. Als ein Jugendfreund mit den Ermittlungen betraut wird, versucht dieser gemeinsam mit Kang die Ereignisse des Abends aufzurollen und dabei spielt auch der titelgebende "Spinnenwald" und ein Erlebnis aus der Jugend eine große Rolle...

Hübscher, wirrer, verschachtelten und rückgeblendeter Mystery-Thriller, bei dem man nicht alles verstehen muss, um auf den Genuss zu kommen. Song Il-gons Streifen erinnert dann auch etwas an die Filme von Kiyoshi Kurosawa und auch die Verweise auf David Lynch sind in dem gemächlich erzählten Werk nicht von der Hand zu weisen. Die Geschichte ist jedenfalls hübsch vertrackt und die behäbige Erzählweise, die ständig in unterschiedlichen Ebenen herumspringt, fordert vom Zuschauer schon erhöhte Aufmerksamkeit. Auch wenn sich ein User auf der OFDB beklagt, dass in dem Film die Spinnen nur am Rande vorkommen, so hat mir das außergewöhnliche Werk schon sehr gefallen. I like!

Die Teufel der Meere

Bild

Herrlicher, aber auch etwas sonderbarer Mumpitz der extrem trashigen Sorte nach einer Erzählung von Jules Verne. Die Darsteller wurden zwar nahezu allesamt vom Vorgänger "Die Reise zur Insel des Grauens" übernommen, aber die arg episodenhafte Geschichte ist wesentlich brutaler, als der humorvolle und augenzwinkernde Vorgänger. Hier werden Wale und andere Tiere gejagt, Menschen bei lebendigen Leib verbrannt und aufgespiesst und weil das alles noch nicht reicht, gibt es auch noch Killerameisen, die ebenfalls mal gerne einen Menschen verspeisen. Das alles hat natürlich in einem Film für die angebeilte Zielgruppe nichts verloren und irgendwie passt hier sowieso nichts zum anderen. Sicherlich kein Highlight, aber ein kurioser und sehr trashiger Abenteuerstreifen mit ein paar Härten, humorvollen Einlagen und bekannten Gesichtern, den man als Genre-Freund schon gucken kann. Und diese Jules Verne-Box gibts ja bereits für schmales Geld, sodass man ein Zugreifen eigentlich nur empfehlen kann.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 40781
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Tokyo Sonata

Bild

Grandioses Drama von meinem japanischen Lieblings-Regisseur Kiyoshi Kurosawa über das Zerbrechen einer Durchschnittfamilie nach dem Jobverlust des Vaters. Wie in vielen seiner Horrorfilmen spielt auch hier die mittlerweile abhanden gekommene Fähigkeit der zwischenmenschlichen Kommunikation eine große Rolle und in Kombination mit ruhigen Erzähltempo und langen Einstellungen wirkt der Streifen auch sehr realistisch und umso bedrückender. "Tokyo Sonata" wird von Minute zu Minute packender und bietet das beeindruckende Schauspiel von vier Hauptdarstellern und Kôji Yakusho ("Cure"), bei denen ein Blick oder eine Geste oft mehr als das gesprochene Wort aussagt. Prädikat: besonders aufrüttelnd!
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 40781
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

The Brain

Bild

Über Charles Band und seiner "Full Moon"-Company hört man ja trotz "Puppet Master" und "Subspecies" selten was Gutes und auch wer zu "The Brain" ein positives Review lesen möchte, muss wohl sehr lange danach suchen. Der Streifen ist ja auch ein recht wilder Mix aus unterschiedlichen Zutaten, die nicht so recht zueinander passen mögen und ständig von irgendwelchen Rammelszenen in die Länge gezogen werden. Trotzdem ist der Film nicht schlecht und bietet lustige Ideen, die beim aufgteschlossenen Zuseher sicherlich für einiges Kopfschütteln sorgen. Zwar ist "The Brain" wahrlich kein guter Film, aber im richtigen Moment kann dieser trashige, wenn auch sehr blutarme Nonsen doch durchaus unterhalten. Da gibbets jedenfalls viel Schlechterers. 4-5 promillige von 10 Punkten!

Hairspray

Bild

Beschwingter Mix aus Komödie, Drama und Musikfilm, wobei hier die Swingin Sixties auch ausgiebig zelebriert werden. Zwischen den unzähligen Tanznummern und der vielen Musik gibt es auch noch eine Geschichte über ein dickes Mädchen im Kampf gegen Rassismus und sonstige Vorurteile im Baltimore der Sechziger-Jahre. Alles hübsch und nicht immer geschmackvoll in Szene gesetzt, macht der Streifen aber auch dank der bekannten Gesichter durchaus Spass, auch wenn er nicht mehr mit dem subversiven Frühwerken von Waters vergleichbar ist. Unser Freudstein hätte sicher eine Freude am Soundtrack und auch ich war bei der Sichtung durchaus angetan... aber wo hab ich bloss schon wieder meinen Toupier-Kamm?
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Antworten