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dr. freudstein hat geschrieben:SIE NANNTEN IHN MÜCKE - 7/10
"historischer" TV Mitschnitt, leider incl. Werbeblöcken
Die nicht minder historischen Werbeblöcke hab ich absichtlich erhalten, du solltest sie aber durch beherzten Druck auf die Kapitel-Sprung-Taste ignorieren können.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
mit dem TV Recorder von Telekom war das ja auch kein Problem. Da konnste abstoppen, aufnehmen, vor- und zurückspulen usw. Leider kackte die Leitung immer öfter ab von Zeit zu Zeit bis nix mehr ging. Zurückschicken musste ich ihn nach Anbieterwechsel nicht. Leider geht mit dem neuen Anbieter seit einiger Zeit die gleichen Probleme los (instabile Inetleitung), aber der bietet meines Wissens nach kein digitalen TV Receiver an. Wie ich hörte, sollen RTL und Co. alle Pay TV werden, aber die vermisse ich ja auch nicht. Tja, man kann auch ohne Fernsehen leben
PICKNICK AM VALENTINSTAG (PICNIC AT HANGING ROCK, Austrailen 1975, Regie: Peter Weir)
Ruhige und poetische Bilder formen die verwirrende, bisweilen spannende und gruselige Mystery-Geschichte um das Verschwinden zweier Schülerin samt Aufseherin von einer Benimmschule. Ein Film, für den man sich Zeit nehmen muss, auf den man sich einlassen muss, dessen Wirkung man vertrauen muss. Tut man dies, entfaltet er eine sehr unangenehme Kraft und wirkt lange nach… 8/10
SMOKE – Raucher unter sich (SMOKE, USA, Deutschland 1995, Regie: Wayne Wang, Paul Auster)
Ein toller Film über Orte, an denen sich Menschen und Geschichten begegnen. Ein toller Film über Geschichten, Schicksale, übers suchen und finden und natürlich: Ein Film über das rauchen! Im Grunde sagte mir die episodische Struktur sehr zu, die Atmosphäre des Films ist grandios, die Beiläufigkeiten des Lebens sind wunderschön eingefangen. Jedoch: ARTE scheint hier etwas sadistisch zu sein, denn es ist schon sehr hart, einen Film über Raucher und das rauchen zu sehen und keine einzige Werbepause zu bekommen, um selbst eine rauchen zu gehen. Hat man diesen Schock überwunden, liefert SMOKE eine sehr unterhaltsame Abwechslung vom aufgeregten Kino! 7-8/10
Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
- nicht nach Mitternacht füttern
- kein Wasser
- kein Sonnenlicht
Pusher II - Man, der ging mir echt nah. Am Ende hatte ich wirklich Herzklopfen, dass der nicht gerade schlaue Tonny einmal in seinem Leben das Richtige tut. Auch sonst für mich als frischgebackener Vater ein sehr, sehr schwieriger Film, wenn man z.B. sieht, wie ein Säugling irgendwo abgestellt wird, damit die Mutter sich das Hirn wegkoksen kann. Mads Mikkelsen als Tonny, der "Respect" möchte (wie es auf seinen Hinterkopf tätowiert ist) und doch alles falsch macht, ist unglaublich stark. Mache Szene zwischen ihm und seinem Vater, haben mich fast zu Tränen gerührt - ganz ohne das etwas ausgesprochen werden musste - einfach Mikkelsens traurig-verstörtes-ratloses Gesicht. Vom Stil her merkt man schon, dass Refn sich weiterentwickelt hat. Zwischendurch hatte er ja den schon extrem artifiziellen "Fear X" gedreht. Hier nutzt er zwar - wie im ersten Teil - hauptsächlich das körnige, von Handkamera eingefangene, realistische Bilder - aber es wird auch schon sehr viel mehr Wert auf die atmosphärische Ausleuchtung (besonders im Club) gelegt, Zeitlupen und Kamerafahrten eingestreut, wodurch insgesamt ein "filmerischer" Eindruck entsteht. Toll.
Früher war mehr Lametta
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