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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Verfasst: Fr 2. Mär 2012, 06:57
von jogiwan
Requiem pour un vampire
8,5/10 und mehr dazu demnächst im Fred
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Verfasst: Sa 3. Mär 2012, 09:34
von jogiwan
Hellraiser
Über den Erstling muss man ja nicht mehr viel Worte verlieren. Der Film ist düster, blutig und ohne einen Funken Humor inszeniert und die ganze Cenobiten-Sause rockt ziemlich ab. Leider sieht man dem Streifen aber seine Entstehung und sein Budget doch etwas an und auch bei dem Effekten kann "Hellraiser" nicht ganz verleugnen, dass er über die Jahre nicht ganz in Würde gealtert ist. Aber sonst ist der Streifen natürlich super und ist einer der (nicht ganz so) großen Klassiker der Horrorfilmgeschichte: 8,5/10
Hellbound - Hellraiser II
Du meine Güte, ist der doof! Aufgrund der Kritiken hätte ich mir ja einen viel besseren Film erwartet, als ich gestern vor die Linse bekommen hab. Der zweite Aufguß bietet ja nicht viel Neues und wiederholt anfänglich die Geschichte des Vorgängers in der Umgebung eines bösen Psychiaters. Am Ende wird der Zuschauer dann aber direkt in die Weichspüler-Hölle samt Gaga-Finale mit MC Escher-Optik geschickt und wenn man glaub, dass es nicht mehr blöder gehen kann, wird man eines besseren belehrt! Keine Ahnung, warum den so viele gut finden - meinen Geschmack hat Tony Randall jedenfalls nicht getroffen. Und mit der Bildqualität der Blu-Ray hat man sich ebenfalls keinen guten Dienst erwiesen - da hätte die DVD auch vollends gereicht. 4/10
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Verfasst: So 4. Mär 2012, 09:28
von jogiwan
Der Fan
Nun endlich gesichtet: Eckhart Schmidts Skandalfilm aus dem Jahre 1982 mit einer blutjungen Desirée Nosbusch als introvertierter Teenager Simone und der Musik von "Rheingold". Der Streifen über fatale Fan-Liebe ist eigentlich eher ruhig und kühl inszeniert und verfehlt im düsteren Finale seine Wirkung trotzdem nicht. Dennoch ist der Streifen nicht ganz geglückt und neben schlechten Schauspielern gibts auch noch diese angedeutete Nazi-Thematik, die wohl den fehlgeleiteten Personenkult nochmals verdeutlichen soll und in dem Streifen dennoch nicht wirklich etwas zu suchen hat. Ansonsten aber gut guckbarer deutscher Film aus der Obskuritäten-Ecke mit NDW-Soundtrack und Desirée Nosbusch in ihrer freizügigsten Rolle: 7/10
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Verfasst: Di 6. Mär 2012, 09:02
von jogiwan
Kein Mittel gegen Liebe
Die junge Marley ist erfolgreich, überzeugter Single und hat natürlich den besten Freundeskreis, den man sich vorstellen kann. Als sie eines Tages nach einer Routineuntersuchung erfährt, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt ist und in ein paar Monaten sterben wird, überdenkt sie ihr bisheriges Leben und beginnt Dinge zu tun, vor denen sie sich bisher immer gesträubt hat und verliebt sich auch noch in ihren behandelnden Arzt.
Ach Gottchen... eigentlich mag ich ja solche dramatischen Konstellationen, aber im Falle von "Kein Mittel gegen Liebe" wird die Klischeeklatsche so derart ausgepackt, dass einem die "Freude" an dem Film doch sehr vergällt wird. Anstatt einen nachdenklichen Film über das Sterben eines jungen Menschen zu zaubern, gibt es in dem für ein weibliches Publikum konzipierten Film schon fast "märchenhafte" und stets-lebensbejahende Entwicklungen, die den ohnehin schon sehr unglaubwürdigen Figuren dann auch noch jegliche Anflug Authentizität rauben. Irgendwann im Film sagt Kate Hudson dann auch sinngemäß "wo gibt es denn das, dass sich der Arzt in seine unheilbar kranke Patientin verliebt?". Um diese Frage zu beantworten: Schätzchen, NIRGENDS! 4/10
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Verfasst: Mi 7. Mär 2012, 09:38
von jogiwan
Das unheimliche Auge
mehr dazu demnächst im entsprechenden Fred
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Verfasst: Do 8. Mär 2012, 07:17
von jogiwan
Apollo 18
Hehe, kurzweiliger und durchaus effektiver "Found-Footage"-Streifen über eine Mond-Mission, die etwas aus dem Ruder läuft. Was die Jungs auf dem Mond vorfinden, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten, aber der Streifen ist nicht nur gut gemacht, sondern hat auch ein paar krasse Schocks, die den Puls kurzfristig nach oben schießen lassen. Zwar ist "Apollo 18" sicherlich kein Überflieger, aber im Gegensatz zum lahmen "Antrocious" fast schon ein Highlight des Genres. Im Gegensatz zu "Paranormal Activity" und vergleichbaren Werken wirkt das Ganze auch nicht so billig gemacht und die Settings sind ganz stimmig. Hat uns jedenfalls gut gefallen und welchen Film kann man bei Vollmond wohl besser gucken, als sowas... 6,5/10
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Verfasst: Fr 9. Mär 2012, 06:49
von jogiwan
Die Rache der 1000 Katzen
Film: 6-7/10
Hugo: 10/10
demnächst mehr im entsprechenden Fred!
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Verfasst: Sa 10. Mär 2012, 08:45
von jogiwan
Junge-Menschen-in-doofen-Situationen-Double-Bill:
Urban Explorer
Die vier Rucksacktouristen Lucia, Denis, Marie und Juna unternehmen mit dem Berliner Kris eine nicht ganz legale Tour durch das unterirdische Tunnelsystem von Berlin. Was als abenteuerliche Spass und Reise in die Vergangenheit der Millionenmetropole geplant ist, wird aber rasch zum Alptraum, als Kris einen schweren Unfall erleidet. Während zwei Mädchen versuchen Hilfe zu holen, bleiben die junge Lucia und der Amerikaner Denis beim Verletzter und werden wenig später von Armin gefunden, der auch sogleich seine Hilfe anbietet. Als sich der hilfsbereite Mann jedoch als durchgeknallter und gewaltbereiter Psychopath entpuppt, werden die unüberschaubaren Tunnels zur tödlichen Falle und beide versuchen verzweifelt dem Irren zu entkommen...
Systemerhaltender Torture-Porn-Reisser mit Backwood-Slasher-Anleihen von Andy Fetscher ("Bukarest Fleisch"), der jedoch im Tunnelsystem unterhalb von Berlin spielt. Anscheinend wurde an Originalschauplätzen gedreht und die Settings sind auch ganz gelungen und der Film hat auch ein paar herbe Szenen. Ansonsten ist aber alles beim Alten und Innovationen sollte man sich weder bei den Charakteren, noch beim Handlungsverlauf erwarten. Alles ein bissl böse, aber dennoch zu keiner Sekunde überraschend oder sonst sonderlich spannend. Die Mischung aus "Territories", "Caged" und "Creep" ist zwar schon überdurchschnittlich, aber irgendwie hat man irgendwann auch mal genug von diesen immergleichen Filmchen, egal wo sie spielen... 6-7/10
Frozen
Ich hätte mir ja ehrlich nicht gedacht, dass der Film mit seiner Ausgangslage so derart gut funktioniert. Wie unser werter Horrortschi1966 schon geschrieben hat, ist der Film nämlich auch tatsächlich sehr spannend und schafft eine teils beklemmende Stimmung, wenn die sympathsichen Herrschaften auf einmal wirklich in der Todesfalle sitzen. Was dann passiert und die junge Leutchen unternehmen wird natürlich nicht verraten, aber ein paar böse Szenen hat das Filmchen, auch wenn Regisseur Adam Green ("Hatchet I & II") auf seine sonstigen Gore-Orgien verzichtet. Hat mir jedenfalls gut gefallen und sei hiermit auch jedem empfohlen! 8/10
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Verfasst: So 11. Mär 2012, 10:13
von jogiwan
Western Night Pt. 2
Johnny Guitar
Da ich ja ständig Western gucke, die keine sind ist es natürlich wenig verwunderlich, dass es sich bei "Johnny Guitar" um ein waschechtes Drama mit feministischen Zügen handelt, bei dem die Cowboys dann auch nur schmückendes Beiwerk sind. Viel mehr geht es in dem Streifen um zwei rivalisierende Frauen, die hier auch tatsächlich die Hosen anhaben und eine wunderbar schroffe Joan Crawford als Lokalbesitzerin Vienna, die sich mit ihrer ehemaligen Liebe, Gangstern und einem wütenden Dorfmob auseinandersetzen muss. Hat mir sehr gut gefallen, aber weniger wegen dem Western-Dings, sondern weil die Geschichte sehr schön umgesetzt wurde. 9/10
Johnny and a Guitar
Da ich ja ständig Western gucke, die keine sind ist es natürlich wenig verwunderlich, dass es sich bei "Johnny and a Guitar" eher um einen witzbefreiten Klamaukstreifen handelt, bei dem leider so gar nix funktioniert. Der ganze Streifen plätschert dahin und bietet neben skurrilen Charakteren einen losen Handlungsrahmen über einen Idioten, der für einen bekannten Kopfgeldjäger gehalten wird. Da kann dann auch Mr. Hilton, Herbert Fux und Christa Lindner nichts mehr retten und der lieblos wirkende Film zieht sich wie ein Strudelteig. Ich hab zwar mit viel Alkohol tapfer bis zum Ende durchgehalten, aber "Johnny and a Guitar" ist wirklich ein Fall für die Tonne! 3/10
Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb
Verfasst: Di 13. Mär 2012, 06:56
von jogiwan
Rawhead Rex
5/10 und mehr dazu demnächst im entsprechenden Fred!
