Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Do 25. Dez 2025, 19:08
Sledgehammer
Weihnachtsabend mit den Knallchargen: "Sledgehammer" ist wirklich das Gegenteil von gut, aber irgendwie auch wieder charmant. Die Figuren sind furchtbar, eine Handlung kaum vorhanden und das Spiel mit optischen Effekten geben dem "Direct-to-Video"-Slasher dann noch den Rest. Für Freunde abseitiger Unterhaltung eine lustige Sache mit ausgiebigen Cringe-Faktor und nach knapp 80 Minuten, die einem viel länger vorkommen, ist der Spaß auch schon wieder vorbei.jogiwan hat geschrieben: ↑So 25. Mär 2012, 11:40 Herrlich dilettantischer Direct-to-Video-Slasher aus dem Jahre 1983, bei einem als geeichter Trashologe wirklich das Herz aufgehen lässt. Irgendwo in der Grauzone zwischen "Last Slumber Party" und "The Ripper" dirigiert Regisseur und Ex-Playgirl Centerfold David Prior sich und seine Leutchen durch eine mehr als merkwürdige und dennoch unterhaltsame Handlung über einen Hammer-Typen, der in einem verlassenen Haus Knallchargen abschlachtet. Der Streifen scheut dabei weder Gore, noch übernatürliche Begebenheiten und seltsame Dialoge und präsentiert ständig Slow-Motion-Sequenzen und merkwürdige Bildeffekte. Herausgekommen ist ein psychedelischer Slasher, bei dem man sich danach so fühlt, als hätte jemand das eigene Gehirn rausgenommen, ausgiebig in einem Mixer gequirlt und danach wieder neu eingesetzt. Hui!