Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Sa 29. Nov 2025, 18:40
Bring her Back
Für mich persönlich war „Talk to me“ schon eine sehr positive Überraschung und auch „Bring her Back“ empfand ich auch als sehr gelungen, auch wen der Streifen teils sehr unangenehm und verstörend daherkommt. Die beiden Philippou-Brüder präsentieren nicht den üblichen Wohlfühl-Horror mit sicherer Distanz, sondern ein durchaus bedrückendes Szenario mit Figuren, die lebendig und sympathisch wirken. Wie schon bei „Talk to me“ richtet sich die Gewalt auch gegen junge Protagonisten, was bei diesem Streifen in ein paar sehr unschönen Szenen gipfeln, die man auch erst einmal verdauen muss. Auch das Böse kommt hier nicht in üblicher Form daher, sondern präsentiert sich zuerst in freundlicher, dann zunehmend in abgründiger Form. „Bring her Back“ ist dabei eher dramatisch gehalten und entwickelt von Beginn an eine bedrückende Atmosphäre, die auch bis zum bitteren Ende gesteigert wird. Schon alles sehr gelungen und ungemein effektiv, sodass man den beiden Machern abermals nur gratulieren kann. Sicher kein Film, der so rasch wieder im Player landet, aber auch das ist in diesem Fall durchaus positiv gemeint. Tipp!
Für mich persönlich war „Talk to me“ schon eine sehr positive Überraschung und auch „Bring her Back“ empfand ich auch als sehr gelungen, auch wen der Streifen teils sehr unangenehm und verstörend daherkommt. Die beiden Philippou-Brüder präsentieren nicht den üblichen Wohlfühl-Horror mit sicherer Distanz, sondern ein durchaus bedrückendes Szenario mit Figuren, die lebendig und sympathisch wirken. Wie schon bei „Talk to me“ richtet sich die Gewalt auch gegen junge Protagonisten, was bei diesem Streifen in ein paar sehr unschönen Szenen gipfeln, die man auch erst einmal verdauen muss. Auch das Böse kommt hier nicht in üblicher Form daher, sondern präsentiert sich zuerst in freundlicher, dann zunehmend in abgründiger Form. „Bring her Back“ ist dabei eher dramatisch gehalten und entwickelt von Beginn an eine bedrückende Atmosphäre, die auch bis zum bitteren Ende gesteigert wird. Schon alles sehr gelungen und ungemein effektiv, sodass man den beiden Machern abermals nur gratulieren kann. Sicher kein Film, der so rasch wieder im Player landet, aber auch das ist in diesem Fall durchaus positiv gemeint. Tipp!