Ein weiterer Beitrag aus der Rubrik: ewiges Wiedergekäue der ständig gleichen Motive (Vampire in der Disco, Großstadtmythen und eine Prise Pseudoemanzipation). Und all das auf Kosten des wirklichen, elementaren Horrors. Produzenten nur Dank des Erfolges von thematisch identischen US-Vorgängern a la Twilight und weichgekochten Vampirklischees gefunden. Das spricht natürlich für primär ökonomisches Interesse statt dem Wunsch mal etwas innovatives Eigenes und dann vor allem auch Europäisches abzuliefern. "Machen wir einfach das, was die da drüben auch machen - das klappt schon." Wegen mir kann der Film eins, zwei tolle Ideen und Szenen enthalten oder was auch immer gleich als Gegenargument angeführt wird, wegen mir kann er spannend inszeniert sein und lecker Mädels enthalten, im Kern wird's aber die selbe und ewig wiederkehrende Scheiße bleiben, die uns und respektive einem Teenie-Publikum ständig um die Ohren gehauen wird. "Lasst uns den Horror auch in jüngere Generationen tragen"-am Arsch. Man muss doch nicht jeden Trend unterstützen, oder? Und gerade diese Verklärung klassischen Horrors kotzt mich hier echt an...
Da könnte fast eine Uwe Boll-Argumentation zu Grunde gelegt werden: in der deutschen Filmlandschaft ist für so einen Scheiß Geld da, aber wirklich gute und innovative Ideen verschwinden in der Versenkung, weil ja deutscher Horror nicht funktionieren kann, es sei denn er sieht aus wie amerikanischer

na hübsch

nix mein Geld für Unterstüzung! Lieber warten bis TV-Ausstrahlung
EDIT: und wem der Twilight-Vergleich nicht passt - BLADE hatte das alles auch schon. Nur eben männlich und schwarz statt weiblich und weiß...