Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
Moderator: jogiwan
Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
Die große Nachhole - Teil 2
III. November
Over the Garden Wall – Eigentlich eine Animations-Mini-Serie von 6 Episoden a 11 Minuten, die einem Bruderpaar folgen auf ihrem Weg durch eine Art Märchenwald folgt. Wo? Wann? Weshalb? Das wird erst im Verlauf der sechs Folgen, die man gut nacheinander einmal durchschauen kann, klar. Der Stil erinnert an Sachen wie „Gavity Falls“. Alles ist schön seltsam, mysteriös und im Original hochkarätig besetzt (Elijah Wood, Christopher Lloyd, Tim Curry, Jon Cleese..). Mochte ich sehr.
Song of the Sea – Ein weiterer Animationsfilm. Basierend auf irischer Mythologie. Ein Junge und seine kleine Schwester leben beim Vater im Leuchtturm. Die Mutter ist verschwunden. Der Vater hütet das Geheimnis. Die Großmutter nimmt die Kinder gegen ihren Willen mit in die Stadt. Feenwesen intervenieren. Die Geisterwelt ist in Gefahr und die kleine Schwester ist der Schlüssel. Wundervoll erzählter Film. Der „Held“ Ben ist kein lieber Junge und geht auch ziemlich fies mit seiner Schwester um. Aber das hat auch Gründe, denn die Mutter verschwand bei ihrer Geburt und er macht sie dafür verantwortlich. Also keine „happy Family“. Auch der Vater ist verbittert. Das alles mischt sich mit der irischen Feenwelt und weiteren Mythen, bei denen die See eine große Rolle spielt. Und irische Lieder. Wunderschön animiert auch. Tipp!
Zappa – Doku. Ich beschäftige mich jetzt seit einiger Zeit mit Zappa. Aber so richtig werde ich aus ihm nicht schlau. Das bleibt auch nach dieser Doku s. Diese konzentriert sich auf die Person Zappa und weniger auf seine Musik. Trotzdem bleibt sie einem fremd. Und so viel Aufregendes habe ich auch nicht erfahren. Dabei denke ich doch, dass so ein Typ wie Zappa viel mehr zu bieten hätte. Viel Raum nimmt Zappas Kampf gegen die Zensur Mitte der 80er ein. Das ist spannend, aber eben nur ein Aspekt. Kann man gucken, aber mich würde interessieren, ob es da nicht etwas „nahrhafteres“ gibt.
Der Vampir von Notre-Dame – Erstmals auf der großen Leinwand und das auch noch von 35mm. Ein tolles Erlebnis. Da fallen einem viele wundervolle Details auf. Gerade im Set-Bild. Den Film selber mochte ich ja schon bei meiner Erstsichtung von englischer Blu-ray.
A Nightmare on Elm Street – Der Film gehörte in den 80ern zu meinen meistgesehen Filmen (neben Terminator und Highlander) und war damals mein erster „echter“ Horrorfilm. Also, jenseits von dem, was so im Fernsehen lief. Bei der Wiedersichtung nun, stellte ich fest, dass ich viele Passagen im Geist mitsprechen konnte. Auf 35mm habe ich ihn vorher nie gesehen – und so war es klar, dass ich mir die Gelegenheit ihn bei „Monster machen mobil“ in Hamburg zu schauen, nicht entgehen lassen durfte. Das war eine richtige Zeitreise. Und ich liebe den Film immer noch. Teil 2 hatte ich damals tatsächlich dann bei seiner Premiere im Kino gesehen. Teil 3 bis 5 dann auch. Die TV-Serie hatte ich mir auch aus der Videothek ausgeliehen. Ja, Freddy gehört zum Teenie-Sein dazu. Und „Nightmare“ hat meinen Filmgeschmack definitiv stark geprägt. Ihn jetzt von 35mm im Kino zu sehen, war eine Offenbarung. Und ich habe mich tatsächlich gefragt, was mein 15jähriges Ich wohl gedacht hätte, dass sein älteres Ich den Film 40 Jahre später tatsächlich im Kino wird schauen.
Blutgericht der reitenden Leichen – Ich habe ein Faible für die untoten Templer. Irgendwie haben die mich schon immer fasziniert. Den vierten Teil habe ich bislang nur auf einer sehr schlechten, ich meine griechischen VHS-Kopie gesehen, und hatte den als gruseligsten in Erinnerung. Ob er das wirklich ist? Auf jeden Fall ist er eine Zelebration der Langsamkeit. Ja, geradezu eine hypnotische Verfilmung eines alten Europa-Hörspiels. So ein Film, wo man nicht weiß, ob man gerade eingenickt ist und wirr träumt, oder noch den Film schaut. Sicherlich nicht für jedermann, aber mich hat das total abgeholt.
Phase IV – Beinahe schon experimenteller, minimalistischer Ameisenhorror. Von Saul Bass, der eigentlich in der Gestaltung von ikonischen Vorspännen zuhause ist. Ein ganz seltsamer Film, der sich schwer beschreiben lässt. Der einen dann aber auch nicht mehr loslässt. Erstmals habe ich mir auch das ursprünglich geplante Ende angeschaut, welches komplett durch die Decke geht und stark an „2001“ erinnert. Ich finde ja, ohne dieses bleibt der Film trotzdem weird und funktioniert vielleicht auch etwas besser. Wer einen „normalen“ Tierhorrorfilm sehen möchte, wird vielleicht gelangweilt – aber wer sich auf „Phase IV“ einlässt, wird reichlich beohnt.
Reflection in a Dead Diamond – Der neue Film von Cattet und Foranzi. Und der ist einfach für die große Leinwand gemacht. Ein assoziativer Bilderrausch, dessen Geschichte man mehr erfühlen als verstehen kann. Und dessen beeindruckende (und teilweise überraschend brutalen) Bilder mehrere Deutungen und Ebnen zulassen. Schön auch das Wiedersehen mit Fabio Testi (auch, wenn der nie in Eurospy zu sehen war). Meine fresse, sieht der noch gut aus. Dem kann die Zeit auch nichts anhaben. Wie gesagt, sollte man sich durch den Film treiben lassen, die einzelnen Szenen genießen, ebenso wie die exquisite Musikauswahl. Irgendwann setzen sich die Puzzleteile (oder verschiedenen Reflektionen) ganz von allein zusammen. Oder auch nicht. Ist aber auch nicht schlimm. Ein sinnliches Erlebnis.
Unter der schwarzen Flagge der Piraten – Aka „Piratenkapitänin Mary“ ist Umberto Lenzis zweiter Spielfilm und ein routinierter Abenteuerfilm mit einer selbstbewussten (wenn sie nicht gerade ihren unsympathischen Lord anhimmelt, der die zweite Hauptrolle inne hat) Heldin und einer flott erzählten, unterhaltsamen Story. Ideal für verregnete Sonntagnachmittage: kein Meisterwerk, aber auch kein Ärgernis.
Nang Nak – Thailändischer Arthouse-Folk-Horror. Ein Mann kehrt aus dem Krieg zu seiner geliebten Frau und seinem neugeborenen Kind heim. Leider weiß er nicht, dass beide in eine Abwesenheit gestorben sind. Und der Geist seiner Frau tut alles, dass das auch so bleibt. Scheinbar eine in Thailand sehr bekannte und oft verfilmte Geschichte. Hier eher unaufgeregt präsentiert, und es steht eher das Drama als der Horror im Vordergrund. Wobei letzterer nicht zu kurz kommt. Am Ende muss es wieder die Religion retten – was mir etwas sauer aufstieß. Trotzdem eine Empfehlung.
The Fantastic Four: First Steps – Bislang fielen die FF-Verfilmungen ja immer klar durch. Hier wurde immer als einer Hinsicht ein Neuanfang gewagt. Nd der ist durchaus gelungen. Alles spielt in einer alternativen 60er-Jahre-Welt. Das sieht gut aus und bringt ordentlich Nostalgie rein. Die Darsteller*inne sind gut gewählt, auch wenn ich finde, dass gerade Pedro Pascal hier seltsam und ungewohnt blass blieb. Aber der (weibliche) Silver Surfer (hätte mehr Screentime verdient) und der großartige Ralph Ineson als Galactus retten den Tag. Nicht der ganz große Wurf, den ich mir erhofft hatte, aber eine gute Comic-Verfilmung mit noch Luft nach oben.
Dogtooth – Der Film, der Yorgos Lanthimos auf die große Filmkarte brachte. Und das zurecht. Ein höchst unangenehmer, hochgradig seltsamer und verstörender Film, um eine Familie, in der die Eltern dafür sorgen, dass die Kinder komplett isoliert von der Außenwelt bleiben. Die entwickeln aber auch eigene Gedanken, die immer wieder von den Eltern, besonders dem Vater, manipuliert werden. Alles einerseits kalt und distanziert erzählt, andererseits spürt man das unterdrückte Feuer und die verwirrten Gefühle in den Kindern. Lanthimos ist dabei nicht auf Sensationen aus und inszeniert z.B. Inzest und Nacktheit nicht spekulativ, sondern nebenbei – und gerade das macht es so verstörend. Ganz starker Film, der lange nachhallt. Und – wie später auch in „Lobster“ – mit einem perfekten Schlussbild, welches noch lange, lange nachhallt. Meisterlich!
Predator: Badlands – Im Kino gesehen und da gehört er auch hin. Klar, viele meckern und sprechen von „Disneyfizierung“ der Predatoren. Finde ich Quatsch. Das passt schon reiht sich auch stimmig in die Vorgänger ein. Es gibt tolle Monster, fiese KI, viel Action (wobei manches schon sehr, sehr stark nach Computerspiel duftet), Humor und ein cooles Ende, welches mich an die „Guardians of the Galaxy erinnerte. Überhaupt lag so ein Hauch James Gunn über dem Film – auch wenn der damit gar nichts zu tun hatte. Super Unterhaltung!
III. November
Over the Garden Wall – Eigentlich eine Animations-Mini-Serie von 6 Episoden a 11 Minuten, die einem Bruderpaar folgen auf ihrem Weg durch eine Art Märchenwald folgt. Wo? Wann? Weshalb? Das wird erst im Verlauf der sechs Folgen, die man gut nacheinander einmal durchschauen kann, klar. Der Stil erinnert an Sachen wie „Gavity Falls“. Alles ist schön seltsam, mysteriös und im Original hochkarätig besetzt (Elijah Wood, Christopher Lloyd, Tim Curry, Jon Cleese..). Mochte ich sehr.
Song of the Sea – Ein weiterer Animationsfilm. Basierend auf irischer Mythologie. Ein Junge und seine kleine Schwester leben beim Vater im Leuchtturm. Die Mutter ist verschwunden. Der Vater hütet das Geheimnis. Die Großmutter nimmt die Kinder gegen ihren Willen mit in die Stadt. Feenwesen intervenieren. Die Geisterwelt ist in Gefahr und die kleine Schwester ist der Schlüssel. Wundervoll erzählter Film. Der „Held“ Ben ist kein lieber Junge und geht auch ziemlich fies mit seiner Schwester um. Aber das hat auch Gründe, denn die Mutter verschwand bei ihrer Geburt und er macht sie dafür verantwortlich. Also keine „happy Family“. Auch der Vater ist verbittert. Das alles mischt sich mit der irischen Feenwelt und weiteren Mythen, bei denen die See eine große Rolle spielt. Und irische Lieder. Wunderschön animiert auch. Tipp!
Zappa – Doku. Ich beschäftige mich jetzt seit einiger Zeit mit Zappa. Aber so richtig werde ich aus ihm nicht schlau. Das bleibt auch nach dieser Doku s. Diese konzentriert sich auf die Person Zappa und weniger auf seine Musik. Trotzdem bleibt sie einem fremd. Und so viel Aufregendes habe ich auch nicht erfahren. Dabei denke ich doch, dass so ein Typ wie Zappa viel mehr zu bieten hätte. Viel Raum nimmt Zappas Kampf gegen die Zensur Mitte der 80er ein. Das ist spannend, aber eben nur ein Aspekt. Kann man gucken, aber mich würde interessieren, ob es da nicht etwas „nahrhafteres“ gibt.
Der Vampir von Notre-Dame – Erstmals auf der großen Leinwand und das auch noch von 35mm. Ein tolles Erlebnis. Da fallen einem viele wundervolle Details auf. Gerade im Set-Bild. Den Film selber mochte ich ja schon bei meiner Erstsichtung von englischer Blu-ray.
A Nightmare on Elm Street – Der Film gehörte in den 80ern zu meinen meistgesehen Filmen (neben Terminator und Highlander) und war damals mein erster „echter“ Horrorfilm. Also, jenseits von dem, was so im Fernsehen lief. Bei der Wiedersichtung nun, stellte ich fest, dass ich viele Passagen im Geist mitsprechen konnte. Auf 35mm habe ich ihn vorher nie gesehen – und so war es klar, dass ich mir die Gelegenheit ihn bei „Monster machen mobil“ in Hamburg zu schauen, nicht entgehen lassen durfte. Das war eine richtige Zeitreise. Und ich liebe den Film immer noch. Teil 2 hatte ich damals tatsächlich dann bei seiner Premiere im Kino gesehen. Teil 3 bis 5 dann auch. Die TV-Serie hatte ich mir auch aus der Videothek ausgeliehen. Ja, Freddy gehört zum Teenie-Sein dazu. Und „Nightmare“ hat meinen Filmgeschmack definitiv stark geprägt. Ihn jetzt von 35mm im Kino zu sehen, war eine Offenbarung. Und ich habe mich tatsächlich gefragt, was mein 15jähriges Ich wohl gedacht hätte, dass sein älteres Ich den Film 40 Jahre später tatsächlich im Kino wird schauen.
Blutgericht der reitenden Leichen – Ich habe ein Faible für die untoten Templer. Irgendwie haben die mich schon immer fasziniert. Den vierten Teil habe ich bislang nur auf einer sehr schlechten, ich meine griechischen VHS-Kopie gesehen, und hatte den als gruseligsten in Erinnerung. Ob er das wirklich ist? Auf jeden Fall ist er eine Zelebration der Langsamkeit. Ja, geradezu eine hypnotische Verfilmung eines alten Europa-Hörspiels. So ein Film, wo man nicht weiß, ob man gerade eingenickt ist und wirr träumt, oder noch den Film schaut. Sicherlich nicht für jedermann, aber mich hat das total abgeholt.
Phase IV – Beinahe schon experimenteller, minimalistischer Ameisenhorror. Von Saul Bass, der eigentlich in der Gestaltung von ikonischen Vorspännen zuhause ist. Ein ganz seltsamer Film, der sich schwer beschreiben lässt. Der einen dann aber auch nicht mehr loslässt. Erstmals habe ich mir auch das ursprünglich geplante Ende angeschaut, welches komplett durch die Decke geht und stark an „2001“ erinnert. Ich finde ja, ohne dieses bleibt der Film trotzdem weird und funktioniert vielleicht auch etwas besser. Wer einen „normalen“ Tierhorrorfilm sehen möchte, wird vielleicht gelangweilt – aber wer sich auf „Phase IV“ einlässt, wird reichlich beohnt.
Reflection in a Dead Diamond – Der neue Film von Cattet und Foranzi. Und der ist einfach für die große Leinwand gemacht. Ein assoziativer Bilderrausch, dessen Geschichte man mehr erfühlen als verstehen kann. Und dessen beeindruckende (und teilweise überraschend brutalen) Bilder mehrere Deutungen und Ebnen zulassen. Schön auch das Wiedersehen mit Fabio Testi (auch, wenn der nie in Eurospy zu sehen war). Meine fresse, sieht der noch gut aus. Dem kann die Zeit auch nichts anhaben. Wie gesagt, sollte man sich durch den Film treiben lassen, die einzelnen Szenen genießen, ebenso wie die exquisite Musikauswahl. Irgendwann setzen sich die Puzzleteile (oder verschiedenen Reflektionen) ganz von allein zusammen. Oder auch nicht. Ist aber auch nicht schlimm. Ein sinnliches Erlebnis.
Unter der schwarzen Flagge der Piraten – Aka „Piratenkapitänin Mary“ ist Umberto Lenzis zweiter Spielfilm und ein routinierter Abenteuerfilm mit einer selbstbewussten (wenn sie nicht gerade ihren unsympathischen Lord anhimmelt, der die zweite Hauptrolle inne hat) Heldin und einer flott erzählten, unterhaltsamen Story. Ideal für verregnete Sonntagnachmittage: kein Meisterwerk, aber auch kein Ärgernis.
Nang Nak – Thailändischer Arthouse-Folk-Horror. Ein Mann kehrt aus dem Krieg zu seiner geliebten Frau und seinem neugeborenen Kind heim. Leider weiß er nicht, dass beide in eine Abwesenheit gestorben sind. Und der Geist seiner Frau tut alles, dass das auch so bleibt. Scheinbar eine in Thailand sehr bekannte und oft verfilmte Geschichte. Hier eher unaufgeregt präsentiert, und es steht eher das Drama als der Horror im Vordergrund. Wobei letzterer nicht zu kurz kommt. Am Ende muss es wieder die Religion retten – was mir etwas sauer aufstieß. Trotzdem eine Empfehlung.
The Fantastic Four: First Steps – Bislang fielen die FF-Verfilmungen ja immer klar durch. Hier wurde immer als einer Hinsicht ein Neuanfang gewagt. Nd der ist durchaus gelungen. Alles spielt in einer alternativen 60er-Jahre-Welt. Das sieht gut aus und bringt ordentlich Nostalgie rein. Die Darsteller*inne sind gut gewählt, auch wenn ich finde, dass gerade Pedro Pascal hier seltsam und ungewohnt blass blieb. Aber der (weibliche) Silver Surfer (hätte mehr Screentime verdient) und der großartige Ralph Ineson als Galactus retten den Tag. Nicht der ganz große Wurf, den ich mir erhofft hatte, aber eine gute Comic-Verfilmung mit noch Luft nach oben.
Dogtooth – Der Film, der Yorgos Lanthimos auf die große Filmkarte brachte. Und das zurecht. Ein höchst unangenehmer, hochgradig seltsamer und verstörender Film, um eine Familie, in der die Eltern dafür sorgen, dass die Kinder komplett isoliert von der Außenwelt bleiben. Die entwickeln aber auch eigene Gedanken, die immer wieder von den Eltern, besonders dem Vater, manipuliert werden. Alles einerseits kalt und distanziert erzählt, andererseits spürt man das unterdrückte Feuer und die verwirrten Gefühle in den Kindern. Lanthimos ist dabei nicht auf Sensationen aus und inszeniert z.B. Inzest und Nacktheit nicht spekulativ, sondern nebenbei – und gerade das macht es so verstörend. Ganz starker Film, der lange nachhallt. Und – wie später auch in „Lobster“ – mit einem perfekten Schlussbild, welches noch lange, lange nachhallt. Meisterlich!
Predator: Badlands – Im Kino gesehen und da gehört er auch hin. Klar, viele meckern und sprechen von „Disneyfizierung“ der Predatoren. Finde ich Quatsch. Das passt schon reiht sich auch stimmig in die Vorgänger ein. Es gibt tolle Monster, fiese KI, viel Action (wobei manches schon sehr, sehr stark nach Computerspiel duftet), Humor und ein cooles Ende, welches mich an die „Guardians of the Galaxy erinnerte. Überhaupt lag so ein Hauch James Gunn über dem Film – auch wenn der damit gar nichts zu tun hatte. Super Unterhaltung!
Früher war mehr Lametta
***************************************************************************************
Filmforum Bremen
Weird Xperience
***************************************************************************************
Filmforum Bremen
Weird Xperience
- fritzcarraldo
- Beiträge: 5797
- Registriert: Sa 22. Okt 2016, 22:39
- Wohnort: Bremen
- Kontaktdaten:
Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
Never forget.
40 years ago! Live Broadcast from Russia!
Frohes Fest!
40 years ago! Live Broadcast from Russia!
Frohes Fest!
"Das ist nicht möglich!"
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
- fritzcarraldo
- Beiträge: 5797
- Registriert: Sa 22. Okt 2016, 22:39
- Wohnort: Bremen
- Kontaktdaten:
Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
Der Rest vom Schützenfest in 2025. Part I.
(261) - (272)
Love Hurts
Netter kleiner Martial Arts Film mit Ke Huy Quan (Everything Everywhere All at Once) als handkantenschwingender Makler im Nobody Style.
6/10
Soul Kitchen
Neben ABSOLUTE GIGANTGEN mein Lieblingshamburgheimatfilm. Alle Jahre wieder.
9/10
Final Destination 6 Bloodlines
Wiederaufguss der Serie. Eigentlich nichts neues seit Teil 1. Nur heftiger. Der Tod kennt keine Wiederkehr und tötet immer wieder ausgefallen und unlogisch. Bis zu einem gewissen Grad unterhaltsam. Nicht mehr, nicht weniger.
6/10
Wake up Dead Man
Knives Out 3. Teil 1 mochte ich nicht. Teil 2 war irgendwie belanglos, aber nicht weiter ärgerlich. WAKE UP DEAD MAN ist aber nun überzeugender denn je. Ausgefeilt und wirklich gut besetzt. Ein echter Tipp!
8,5/10
Rocky IV
Never forget. Weihnachten ´85. Als Rocky in Moskau gegen Ivan Drago antrat.
Was macht Letzterer eigentlich so? Jetzt hab ich Bock auf CREED II.
Querverweise galore.
8/10
Stirb langsam
Schon Barney Stinson erkannte, dass der wahre Held in DIE HARD Hans Gruber ist. Und nun fällt er jedes Jahr zum Ende vom Weihnachtsfest vom Nakatomi Building. Der arme Mann. Gute Besserung. See you next year!
8,5/10
Dogtooth
Damals als der heutige Regie-Liebling Giorgos Lanthimos noch eher in Richtung SALO ging und nicht Remakes von koreanischen Filmen machte. Ja auch die aktuellen Sachen sind sehr gut. Besonders der fantastische KINDS OF KINDNESS. Und sein bester ist sowieso immer noch KILLING OF A SACRED DEER. Aber was er mit DOGTOOTH abliefert, überschreitet schon allerlei Grenzen. Bei allen Absonderlichkeiten und Sadismen dieses Filmes, ist das alles hochaktuell. Machtmissbrauch und Manipulation sind hier Konzept und an der Tagesordnung.
Heftig aber ein MUST SEE.
9,5/10
Girl on a Train
Ein Film wie ein Delirium. Ein verschachtelter Mordfall gesehen durch die Augen einer Alkoholikerin. Das ist fordernd und brillant zugleich.
Emily Blunt als alkoholisierte Reisende in diesem Komplott ist wirklich fantastisch. Und bei meiner Zweitsichtung wusste ich zum Glück eigentlich gar nichts mehr und konnte diesen wirklich guten Thriller sehr geniessen. Empfehlung für alle, die den Film noch nicht kennen.
8/10
Jay Kelly
"Es ist sehr schwer, sich selbst zu spielen!"
George Clooney als Jay Kelly.
Jay Kelly ist ein global berühmter Hollywoodstar in der Krise und auf Selbstfindungstour durch Europa.
Das ist mit einem gewissen Augenzwinkern, aber auch sehr, sehr viel Melancholie inszeniert.
Clooney ist gut. Und natürlich fragt man sich, welchen eigenen Antell er an "Jay Kelly", dem alternden Star hat.
Lars Eidinger, demnächst in Hollywood (Brainiac in Superman) angekommen, hat hier eine große Szene.
Aber für mich ist Adam Sandler hier der große Szenenräuber und dies für ihn ungewöhnlich mit kleinen Gesten.
Er ist sogar viel besser als in PUNCH DRUNK LOVE oder UNCUT GEMS. Gebt dem Mann dafür einen Oscar.
Dafür schaue ich auch HAPPY GILMORE 1 und 2.
7,5/10
Blade Runner
Final Cut.
"Das ist der Geist, den ich haben will!"
Einmal im Jahr ist es Zeit, Blade Runner Deckard dabei zuzusehen wie er mit den Nexus 6 Replikanten einen drauf macht.
Einen Film, den ich damals in den 80ern an einem Wochenende zweimal hintereinander schaute.
Aber diese Fassung von damals ist (fast) verloren in der Zeit wie Tränen im Regen.
10/10
Stirb langsam 2
„Bis zum Hals in Terroristen-Scheiße!“
John McClane zum Zweiten. Größer, härter, gewaltiger und dann auch noch gegen Franco Nero. Geht immer. Auch wenn die Logiklöcher hier immer größer zu werden scheinen. Aber McClane wird halt langsam zu so etwas wie einer Comic-Figur aufgebaut. Teil 2 ist ähnlich wie Predator 2 ein verdammt unterhaltsames Prequel. Und auch ein schöner Weihanchtsfilm.
8/10
Das Wunder in der 8. Straße
Wunderschön und niedlich. Schöne Veröffentlichung von Plaion. Klasse Film zu Weihnachten. Und es war für mich tatsächlich eine Erstsichtung. Ich hatte anscheinend 1987 etwas anderes zu tun. Zum Glück ist dieser Film wirklich zeitlos.
8/10
(261) - (272)
Love Hurts
Netter kleiner Martial Arts Film mit Ke Huy Quan (Everything Everywhere All at Once) als handkantenschwingender Makler im Nobody Style.
6/10
Soul Kitchen
Neben ABSOLUTE GIGANTGEN mein Lieblingshamburgheimatfilm. Alle Jahre wieder.
9/10
Final Destination 6 Bloodlines
Wiederaufguss der Serie. Eigentlich nichts neues seit Teil 1. Nur heftiger. Der Tod kennt keine Wiederkehr und tötet immer wieder ausgefallen und unlogisch. Bis zu einem gewissen Grad unterhaltsam. Nicht mehr, nicht weniger.
6/10
Wake up Dead Man
Knives Out 3. Teil 1 mochte ich nicht. Teil 2 war irgendwie belanglos, aber nicht weiter ärgerlich. WAKE UP DEAD MAN ist aber nun überzeugender denn je. Ausgefeilt und wirklich gut besetzt. Ein echter Tipp!
8,5/10
Rocky IV
Never forget. Weihnachten ´85. Als Rocky in Moskau gegen Ivan Drago antrat.
Was macht Letzterer eigentlich so? Jetzt hab ich Bock auf CREED II.
Querverweise galore.
8/10
Stirb langsam
Schon Barney Stinson erkannte, dass der wahre Held in DIE HARD Hans Gruber ist. Und nun fällt er jedes Jahr zum Ende vom Weihnachtsfest vom Nakatomi Building. Der arme Mann. Gute Besserung. See you next year!
8,5/10
Dogtooth
Damals als der heutige Regie-Liebling Giorgos Lanthimos noch eher in Richtung SALO ging und nicht Remakes von koreanischen Filmen machte. Ja auch die aktuellen Sachen sind sehr gut. Besonders der fantastische KINDS OF KINDNESS. Und sein bester ist sowieso immer noch KILLING OF A SACRED DEER. Aber was er mit DOGTOOTH abliefert, überschreitet schon allerlei Grenzen. Bei allen Absonderlichkeiten und Sadismen dieses Filmes, ist das alles hochaktuell. Machtmissbrauch und Manipulation sind hier Konzept und an der Tagesordnung.
Heftig aber ein MUST SEE.
9,5/10
Girl on a Train
Ein Film wie ein Delirium. Ein verschachtelter Mordfall gesehen durch die Augen einer Alkoholikerin. Das ist fordernd und brillant zugleich.
Emily Blunt als alkoholisierte Reisende in diesem Komplott ist wirklich fantastisch. Und bei meiner Zweitsichtung wusste ich zum Glück eigentlich gar nichts mehr und konnte diesen wirklich guten Thriller sehr geniessen. Empfehlung für alle, die den Film noch nicht kennen.
8/10
Jay Kelly
"Es ist sehr schwer, sich selbst zu spielen!"
George Clooney als Jay Kelly.
Jay Kelly ist ein global berühmter Hollywoodstar in der Krise und auf Selbstfindungstour durch Europa.
Das ist mit einem gewissen Augenzwinkern, aber auch sehr, sehr viel Melancholie inszeniert.
Clooney ist gut. Und natürlich fragt man sich, welchen eigenen Antell er an "Jay Kelly", dem alternden Star hat.
Lars Eidinger, demnächst in Hollywood (Brainiac in Superman) angekommen, hat hier eine große Szene.
Aber für mich ist Adam Sandler hier der große Szenenräuber und dies für ihn ungewöhnlich mit kleinen Gesten.
Er ist sogar viel besser als in PUNCH DRUNK LOVE oder UNCUT GEMS. Gebt dem Mann dafür einen Oscar.
Dafür schaue ich auch HAPPY GILMORE 1 und 2.
7,5/10
Blade Runner
Final Cut.
"Das ist der Geist, den ich haben will!"
Einmal im Jahr ist es Zeit, Blade Runner Deckard dabei zuzusehen wie er mit den Nexus 6 Replikanten einen drauf macht.
Einen Film, den ich damals in den 80ern an einem Wochenende zweimal hintereinander schaute.
Aber diese Fassung von damals ist (fast) verloren in der Zeit wie Tränen im Regen.
10/10
Stirb langsam 2
„Bis zum Hals in Terroristen-Scheiße!“
John McClane zum Zweiten. Größer, härter, gewaltiger und dann auch noch gegen Franco Nero. Geht immer. Auch wenn die Logiklöcher hier immer größer zu werden scheinen. Aber McClane wird halt langsam zu so etwas wie einer Comic-Figur aufgebaut. Teil 2 ist ähnlich wie Predator 2 ein verdammt unterhaltsames Prequel. Und auch ein schöner Weihanchtsfilm.
8/10
Das Wunder in der 8. Straße
Wunderschön und niedlich. Schöne Veröffentlichung von Plaion. Klasse Film zu Weihnachten. Und es war für mich tatsächlich eine Erstsichtung. Ich hatte anscheinend 1987 etwas anderes zu tun. Zum Glück ist dieser Film wirklich zeitlos.
8/10
"Das ist nicht möglich!"
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
Whistle and I’ll Come to You (1968) – Der Vorläufer der in England sehr beliebten „A Ghost Story for Christmas”-Reihe. Ebenfalls nach M.R .James. Ein sehr exzentrisches Stück Fernsehgeschichte. Die Hauptfigur schwankt zwischen lustig und exzentrisch. Als sie in ihrem Ferienort auf einem Friedhof eine Pfeife findet und hineinbläst, fühlt sie sich von einer seltsamen Figur verfolgt. Oder ist da mehr dran? Alles sehr, sehr subtil. Aber das macht die Kraft aus.
Whistle and I’ll Come to You (2005) – Das Remake. Diesmal innerhalb der Neuauflage der „Ghost Stories for Christmas“. Prominent mit John Hurt besetzt. Und das nimmt eine ganz andere Richtung als das Original. Soll wohl auch ein „Reimagination“ sein. Sehr viel ernsthafter. Hurt ist auch keine lustig-exzentrisch-skurille Gestalt. Sondern still und melancholisch. Statt einer Pfeife findet er einen Ring (was den Titel etwas sinnlos macht). Die unheimliche Figur wird als unterdrückte Angst/Sehnsucht/schlechtes Gewissen interpretiert. Insgesamt gefiel mir das Original besser, auch wenn das hier technisch sehr gut gemacht und eher „klassischer Horror“ ist. Aber auch weitaus offensichtlicher.
The Stalls of Barchester – A Ghost Story for Christmas 1971. Ein Bibliothekar stößt auf geheimnisvolle Dokumente, die den Tod eines Erzdiakons 50 Jahr vorher betreffen. Dieser wird von Robert Hardy gegeben. Am Ende kommt für diesen der Hochmut vor dem Fall. Schöne und gemütliche Verquickung von Krimi und Geistergeschichte.
A Warning for the Curious – A Ghost Story for Christmas 1972. Hier geht es schone etwas mehr zur Sache. Wer immer auch die in einem Wald versteckte Krone eines alten Königs sucht, muss sich mit deren Wächter auseinandersetzten. Aberglaube? Natürlich nicht. Und so ist dem Schatzsucher in einem abgelegenen Hafendorf auch kein Glück vergönnt.
Lost Hearts – A Ghost Story for Christmas 1973. Und noch einmal wird eine Schippe drauf gelegt. Wobei ich den vorangehende Story noch gruseliger fand. Aber hier wird es erstmal etwas blutig. Denn die verlorenen Herzen werden Kindern aus der Brust geschnitten. Kann der neue Ziehsohn des alten Lords diesem Schicksal entgehen? Oder werden ihn die vorherigen Opfer helfen? Die sind wirklich schaurig geraten. Die Geschichte selber ist vielleicht etwas durchsichtig.
Dario Argento: Panico – Doku über Maestro Argento. Ist okay, aber nicht der große Wurf. Der Aufhänger, dass der Filmemacher ihn in ein abgelegenes Hotel begleitet, in dem Argento seinen neuen Film vorbereiten will, ist ziemlich konstruiert und gestelzt. Die Interviews sind teilweise widersprüchlich und manchmal weiß man nicht so recht, ob die nicht auch inszeniert sind. Insbesondere das seltsame Interview mit Cristina Marsillach. Am Ende hat man viel gehört, aber nicht wirklich viel über Argento erfahren. Wer und wie Argento wirklich ist, bleibt im Dunkeln und man kann sich sein Bild aus dem Gehörten selber zusammen puzzeln.
Inside Llewyn Davis – Ein Highlight und leider viel zu lange ungeöffnet im Regal verstaubt. Jetzt endlich gesehen und begeistert. Oscar Isaac ist großartig. Gerade weil er kein Held ist. Noch nicht einmal ein Netter. Irgendwie weiß er nicht viel mit sich und seinem Leben anzufangen. Versuche mit seiner Musik, scheinbar auch dem Einzigen, was er gut kann und das ihm Freude bereitet, erfolgreich zu sein, gehen nicht auf. Auch, weil er sich da nicht richtig klemmt und keinen echten Plan hat. Nicht einmal der Abschied von der Musik klappt. Das alles spiegelt sich auch in seinem „Privatleben“ wider. Immer, wenn man denkt, er kriegt die Kurve, nimmt er doch nicht die Ausfahrt. So begleitet man ihn ein paar Tage, um ihn dann aus den Augen zu verlieren. Aber der Film bleibt. Und der ist toll. Und natürlich auch angefüllt mit skurrilen Coen-Typen. Aber eine Komödie ist das nicht. Auch wenn es ab und zu etwas zu lachen gibt. Halt wie das Leben selber.
Electra Glide in Blue – Klassiker, den ich jetzt endlich mal geschaut habe. Ein brillanter, aber auch zwiespältiger Film, der es sich und dem Zuschauer nicht einfach macht. Das fängt schon mit seiner von Robert Blake grandios gespielten Hauptfigur an. Ist er jetzt faschistoider Bulle, der seine kleine Körpergröße mit Uniform und Macht kompensiert. Oder doch ein im Grunde guter Kerl, der es nur nicht immer allen recht machen kann. Mal scheint er naiv und „clumsy“, aber am Ende löst er den Kriminalfall. Irgendwie kommt man ihn gerade aufgrund seiner Widersprüchlichkeit nahe – und dann kommt diese unfassbare Schlussszene und das letzte Bild. Toller Film.
Demon Pond – Mysteriöser Film, der sehr vielschichtig eine Geschichte von unmöglicher Liebe, Repression, politischer Korruption, Verantwortung, Geschichtenerzählen und japanischer Folklore erzählt. An manchen Stellen vielleicht etwas zu ausufernd und viel wird erzählt, statt es zu zeigen. Was vielleicht daran liegt, dass es ursprünglich ein Theaterstück war. Was man meiner Meinung nach auch merkt. Takeshi Miike war später konsequenter und verfilmte es direkt auf der Bühne. Tolle Bilder aber, gerade beim spektakulären Ende. Die Geisterwelt kommt überraschend kurz vor. Aber das passt schon. Toller Soundtrack auch.
The Great Yokai War – Nachdem in „Demon Pond“ die Yokai nur einen kurzen Auftritt hatten, habe ich mir hier mal die volle Dröhnung gegeben. Miikes Film hatte ich sogar beim Japan Filmfest in Hamburg im Kino gesehen. Und ich weiß noch, dass ich vor dem Ende ging, weil es mir sonst zu stressig war zum nächsten Kino zu kommen. Der Film ist auch als Kinderfilm konzipiert und komplett drüber. Manchmal fragte ich mich auch, welches Kind sich den anschaut. Es ist wie immer bei Miike viel los. Die damalige CGI wirkt heute extrem billig und durchschaubar. War aber vielleicht auch schon damals so. Kann man gucken und dann wieder vergessen. So wie ich jetzt schon Schwierigkeiten habe, mich genau an Details zu erinnern.
Klaus – Wunderschöner animierter Film darüber, wie die Legende vom Weihnachtsmann entstand und weshalb er am Heiligen Abend Geschenke an die Kinder verteilt. Spielt im ganz hohen Norden und handelt von einem leicht arroganten verwöhnten und faulen Jüngling mit zu viel Geld, dessen Vater ihn zum Postboten ausbilden lässt – und zur Strafe in die Einöde schickt. In ein Dorf, wo keine Briefe geschrieben werden, weil sich die Einwohner lieber gegenseitig die Köpfe einschlagen. Kommt dann, wie man es erwartet, aber das ist sehr schön erzählt, was fürs Herz, mit Humor und auch nicht so sentimental, wie man befürchten könnte. Zur Recht für einen Oscar nominiert.
The Treasure of Abott Thomas – A Ghost Story for Christmas 1974. Gewohntes im M.R. James Kosmos. Wieder eine Schatzsuche, hier von einem klugen, aber arroganten Priester und seinem ebenso arroganten jungen Schüler. Und wieder zeigt sich, dass man sich nicht mit Mächten anlegen sollte, die einem über sind. Ein wenig creepy, ein wenig spannend. Das „Monster“ ist etwas enttäuschend. Ist trotzdem ein gediegener Spaß.
Der Junge und der Reiher - Hayao Miyazakis letzter (?) Film. Eine typische Ghibli-Produktion. Durch einen Turm betritt der Protagonist geleitet durch einen „Boten“ (hier der Reiher) eine völlig andere Wunderwelt. Die Geschichte spielt in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs und ist wohl autobiographisch gefärbt. Wir haben das mit der Familie geschaut. Mein Sohn und ich fanden den toll, die Damen des Hauses hatten große Fragezeichen über dem Kopf. Der Film macht es einem auch nicht ganz leicht. Vieles ist verklausuliert und man kann das Gesehene auf vielfache Weise interpretieren. Und manches muss man auch mal so hinnehmen. Technisch wieder perfekt und mit einem göttlichen Soundtrack gesegnet. Hat auch letztes Jahr den Oscar mitgenommen. Auch zu Recht!
Gremlins – Schöner Weihnachtsfilm! Joe Dante war damals von Steven Spielberg unter die Fittiche genommen worden. Das merkt man, allerdings spürt man auch Dantes ganz eigene Handschrift. Mit 1000 Sachen Nerdkrams und Pop-Kultur-Referenzen drin und natürlich Dick Miller. Ich hatte den Film etwas gruseliger und auch härter in Erinnerung. Hier schauten heute der 12-jährige Nachwuchs mit (FSK ist noch 16!) und da hatte ich kein schlechtes Gewissen. Der Film kam auch gut an. Das erste Mal fiel mir auch auf, dass die Stadt dieselbe wie in „Zurück in die Zukunft“ ist. Wenn die beiden Helden zum Kino laufen, wo die Gremlins sich „Schneewittchen“ anschauen, ist das exakt dieselbe Straße auf der Marty mit dem Delorean zurück in die Zukunft reist.
Whistle and I’ll Come to You (2005) – Das Remake. Diesmal innerhalb der Neuauflage der „Ghost Stories for Christmas“. Prominent mit John Hurt besetzt. Und das nimmt eine ganz andere Richtung als das Original. Soll wohl auch ein „Reimagination“ sein. Sehr viel ernsthafter. Hurt ist auch keine lustig-exzentrisch-skurille Gestalt. Sondern still und melancholisch. Statt einer Pfeife findet er einen Ring (was den Titel etwas sinnlos macht). Die unheimliche Figur wird als unterdrückte Angst/Sehnsucht/schlechtes Gewissen interpretiert. Insgesamt gefiel mir das Original besser, auch wenn das hier technisch sehr gut gemacht und eher „klassischer Horror“ ist. Aber auch weitaus offensichtlicher.
The Stalls of Barchester – A Ghost Story for Christmas 1971. Ein Bibliothekar stößt auf geheimnisvolle Dokumente, die den Tod eines Erzdiakons 50 Jahr vorher betreffen. Dieser wird von Robert Hardy gegeben. Am Ende kommt für diesen der Hochmut vor dem Fall. Schöne und gemütliche Verquickung von Krimi und Geistergeschichte.
A Warning for the Curious – A Ghost Story for Christmas 1972. Hier geht es schone etwas mehr zur Sache. Wer immer auch die in einem Wald versteckte Krone eines alten Königs sucht, muss sich mit deren Wächter auseinandersetzten. Aberglaube? Natürlich nicht. Und so ist dem Schatzsucher in einem abgelegenen Hafendorf auch kein Glück vergönnt.
Lost Hearts – A Ghost Story for Christmas 1973. Und noch einmal wird eine Schippe drauf gelegt. Wobei ich den vorangehende Story noch gruseliger fand. Aber hier wird es erstmal etwas blutig. Denn die verlorenen Herzen werden Kindern aus der Brust geschnitten. Kann der neue Ziehsohn des alten Lords diesem Schicksal entgehen? Oder werden ihn die vorherigen Opfer helfen? Die sind wirklich schaurig geraten. Die Geschichte selber ist vielleicht etwas durchsichtig.
Dario Argento: Panico – Doku über Maestro Argento. Ist okay, aber nicht der große Wurf. Der Aufhänger, dass der Filmemacher ihn in ein abgelegenes Hotel begleitet, in dem Argento seinen neuen Film vorbereiten will, ist ziemlich konstruiert und gestelzt. Die Interviews sind teilweise widersprüchlich und manchmal weiß man nicht so recht, ob die nicht auch inszeniert sind. Insbesondere das seltsame Interview mit Cristina Marsillach. Am Ende hat man viel gehört, aber nicht wirklich viel über Argento erfahren. Wer und wie Argento wirklich ist, bleibt im Dunkeln und man kann sich sein Bild aus dem Gehörten selber zusammen puzzeln.
Inside Llewyn Davis – Ein Highlight und leider viel zu lange ungeöffnet im Regal verstaubt. Jetzt endlich gesehen und begeistert. Oscar Isaac ist großartig. Gerade weil er kein Held ist. Noch nicht einmal ein Netter. Irgendwie weiß er nicht viel mit sich und seinem Leben anzufangen. Versuche mit seiner Musik, scheinbar auch dem Einzigen, was er gut kann und das ihm Freude bereitet, erfolgreich zu sein, gehen nicht auf. Auch, weil er sich da nicht richtig klemmt und keinen echten Plan hat. Nicht einmal der Abschied von der Musik klappt. Das alles spiegelt sich auch in seinem „Privatleben“ wider. Immer, wenn man denkt, er kriegt die Kurve, nimmt er doch nicht die Ausfahrt. So begleitet man ihn ein paar Tage, um ihn dann aus den Augen zu verlieren. Aber der Film bleibt. Und der ist toll. Und natürlich auch angefüllt mit skurrilen Coen-Typen. Aber eine Komödie ist das nicht. Auch wenn es ab und zu etwas zu lachen gibt. Halt wie das Leben selber.
Electra Glide in Blue – Klassiker, den ich jetzt endlich mal geschaut habe. Ein brillanter, aber auch zwiespältiger Film, der es sich und dem Zuschauer nicht einfach macht. Das fängt schon mit seiner von Robert Blake grandios gespielten Hauptfigur an. Ist er jetzt faschistoider Bulle, der seine kleine Körpergröße mit Uniform und Macht kompensiert. Oder doch ein im Grunde guter Kerl, der es nur nicht immer allen recht machen kann. Mal scheint er naiv und „clumsy“, aber am Ende löst er den Kriminalfall. Irgendwie kommt man ihn gerade aufgrund seiner Widersprüchlichkeit nahe – und dann kommt diese unfassbare Schlussszene und das letzte Bild. Toller Film.
Demon Pond – Mysteriöser Film, der sehr vielschichtig eine Geschichte von unmöglicher Liebe, Repression, politischer Korruption, Verantwortung, Geschichtenerzählen und japanischer Folklore erzählt. An manchen Stellen vielleicht etwas zu ausufernd und viel wird erzählt, statt es zu zeigen. Was vielleicht daran liegt, dass es ursprünglich ein Theaterstück war. Was man meiner Meinung nach auch merkt. Takeshi Miike war später konsequenter und verfilmte es direkt auf der Bühne. Tolle Bilder aber, gerade beim spektakulären Ende. Die Geisterwelt kommt überraschend kurz vor. Aber das passt schon. Toller Soundtrack auch.
The Great Yokai War – Nachdem in „Demon Pond“ die Yokai nur einen kurzen Auftritt hatten, habe ich mir hier mal die volle Dröhnung gegeben. Miikes Film hatte ich sogar beim Japan Filmfest in Hamburg im Kino gesehen. Und ich weiß noch, dass ich vor dem Ende ging, weil es mir sonst zu stressig war zum nächsten Kino zu kommen. Der Film ist auch als Kinderfilm konzipiert und komplett drüber. Manchmal fragte ich mich auch, welches Kind sich den anschaut. Es ist wie immer bei Miike viel los. Die damalige CGI wirkt heute extrem billig und durchschaubar. War aber vielleicht auch schon damals so. Kann man gucken und dann wieder vergessen. So wie ich jetzt schon Schwierigkeiten habe, mich genau an Details zu erinnern.
Klaus – Wunderschöner animierter Film darüber, wie die Legende vom Weihnachtsmann entstand und weshalb er am Heiligen Abend Geschenke an die Kinder verteilt. Spielt im ganz hohen Norden und handelt von einem leicht arroganten verwöhnten und faulen Jüngling mit zu viel Geld, dessen Vater ihn zum Postboten ausbilden lässt – und zur Strafe in die Einöde schickt. In ein Dorf, wo keine Briefe geschrieben werden, weil sich die Einwohner lieber gegenseitig die Köpfe einschlagen. Kommt dann, wie man es erwartet, aber das ist sehr schön erzählt, was fürs Herz, mit Humor und auch nicht so sentimental, wie man befürchten könnte. Zur Recht für einen Oscar nominiert.
The Treasure of Abott Thomas – A Ghost Story for Christmas 1974. Gewohntes im M.R. James Kosmos. Wieder eine Schatzsuche, hier von einem klugen, aber arroganten Priester und seinem ebenso arroganten jungen Schüler. Und wieder zeigt sich, dass man sich nicht mit Mächten anlegen sollte, die einem über sind. Ein wenig creepy, ein wenig spannend. Das „Monster“ ist etwas enttäuschend. Ist trotzdem ein gediegener Spaß.
Der Junge und der Reiher - Hayao Miyazakis letzter (?) Film. Eine typische Ghibli-Produktion. Durch einen Turm betritt der Protagonist geleitet durch einen „Boten“ (hier der Reiher) eine völlig andere Wunderwelt. Die Geschichte spielt in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs und ist wohl autobiographisch gefärbt. Wir haben das mit der Familie geschaut. Mein Sohn und ich fanden den toll, die Damen des Hauses hatten große Fragezeichen über dem Kopf. Der Film macht es einem auch nicht ganz leicht. Vieles ist verklausuliert und man kann das Gesehene auf vielfache Weise interpretieren. Und manches muss man auch mal so hinnehmen. Technisch wieder perfekt und mit einem göttlichen Soundtrack gesegnet. Hat auch letztes Jahr den Oscar mitgenommen. Auch zu Recht!
Gremlins – Schöner Weihnachtsfilm! Joe Dante war damals von Steven Spielberg unter die Fittiche genommen worden. Das merkt man, allerdings spürt man auch Dantes ganz eigene Handschrift. Mit 1000 Sachen Nerdkrams und Pop-Kultur-Referenzen drin und natürlich Dick Miller. Ich hatte den Film etwas gruseliger und auch härter in Erinnerung. Hier schauten heute der 12-jährige Nachwuchs mit (FSK ist noch 16!) und da hatte ich kein schlechtes Gewissen. Der Film kam auch gut an. Das erste Mal fiel mir auch auf, dass die Stadt dieselbe wie in „Zurück in die Zukunft“ ist. Wenn die beiden Helden zum Kino laufen, wo die Gremlins sich „Schneewittchen“ anschauen, ist das exakt dieselbe Straße auf der Marty mit dem Delorean zurück in die Zukunft reist.
Früher war mehr Lametta
***************************************************************************************
Filmforum Bremen
Weird Xperience
***************************************************************************************
Filmforum Bremen
Weird Xperience
- fritzcarraldo
- Beiträge: 5797
- Registriert: Sa 22. Okt 2016, 22:39
- Wohnort: Bremen
- Kontaktdaten:
Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
Der Rest vom Schützenfest Part II
Grand Budapest Hotel
Der vielleicht letzte wirklich gute Wes Anderson Film. Auf mehreren Ebenen grandios erzählte Story mit vielen Stars. Allen voran Ralph Fiennes, der wirklich alles in Grund und Boden spielt. Dieser Film hat Charme, Witz, eine tolle Story und auch eine antifaschistische Aussage parat. Dazu gesellt sich noch die tolle Ausstattung, hergestellt und gedreht im Studio Babelsberg. Toller Film.
French Connection
Gene Hackman und Roy Scheider im Moloch New York im Kampf gegen ein aufkommendes Drogensyndikat aus Frankreich. Hier bietet Regisseur William Friedkin alles auf, was das New Hollywood Kino eben zu bieten hatte. Das kaputte, aber auch das mondäne New York. Dazu nahezu rastloses Rennen und Verfolgen im Minutentakt. Die Atmosphäre wirkt ständig aufgeheizt. Ein Klassiker.
Creed II
Es gibt diesen einen Satz in Rocky IV, als sich das Blatt wendet und sich sogar die Menge gegen Ivan Drago (Dolph Lundgren) richtet und eben solcher brüllt: „Ich kämpfe für mich selbst!“ Hier wird sogar dem scheinbar oberflächlichem Bösewicht Drago so etwas wie Tiefe zugestanden. Umso klarer wird nun, dass vor ein paar Jahren Drago in CREED II Raum gegeben wurde, sich zu zeigen, um zu sehen, was aus ihm wurde. Die Creed-Reihe zeichnet sich schon als differenzierte Weiterentwicklung des Rocky – Mythos aus. Siehe Stallone – Rocky und die Fortführung seines Charakters im Alter. Etwas was schon in ROCKY BALBOA begonnen wurde. Dass dies gut funktioniert liegt natürlich auch am Gespann Coogler / Jordan, die hier einiges richtig machen. Nicht alles, aber vieles. So ist es hier in Teil 2 schon ein Coup, Ivan Drago zurückzuholen (Brigitte Nielsen ist auch kurz zu sehen) und ihn natürlich mit dem alternden Dolph Lundgren zu besetzen. Diesem ist durch die Niederlage ´85 alles genommen worden. Kein Held, keine Karriere. Voller Hass baut er nun seinen Sohn als Boxer auf, um noch einmal voranzukommen, um seine letzte Chance auf Vergeltung und Vergebung zu suchen. Hier merkt man, wie gut Lundgren das vorträgt. Die Natur der Sache verlangt aber, dass diese wahrhaft dramatische Storyline dann doch nicht konsequent vorgetragen wird. Das dem ganzen überhaupt relativ viel Raum gegeben wird, ist allein schon sehr erstaunlich. Aber es war ja von Anfang an klar, dass es keinen leichten Ausweg und keine Abkürzung geben wird.
"There is no easy way out, there ist no short cut home!"
Grand Budapest Hotel
Der vielleicht letzte wirklich gute Wes Anderson Film. Auf mehreren Ebenen grandios erzählte Story mit vielen Stars. Allen voran Ralph Fiennes, der wirklich alles in Grund und Boden spielt. Dieser Film hat Charme, Witz, eine tolle Story und auch eine antifaschistische Aussage parat. Dazu gesellt sich noch die tolle Ausstattung, hergestellt und gedreht im Studio Babelsberg. Toller Film.
French Connection
Gene Hackman und Roy Scheider im Moloch New York im Kampf gegen ein aufkommendes Drogensyndikat aus Frankreich. Hier bietet Regisseur William Friedkin alles auf, was das New Hollywood Kino eben zu bieten hatte. Das kaputte, aber auch das mondäne New York. Dazu nahezu rastloses Rennen und Verfolgen im Minutentakt. Die Atmosphäre wirkt ständig aufgeheizt. Ein Klassiker.
Creed II
Es gibt diesen einen Satz in Rocky IV, als sich das Blatt wendet und sich sogar die Menge gegen Ivan Drago (Dolph Lundgren) richtet und eben solcher brüllt: „Ich kämpfe für mich selbst!“ Hier wird sogar dem scheinbar oberflächlichem Bösewicht Drago so etwas wie Tiefe zugestanden. Umso klarer wird nun, dass vor ein paar Jahren Drago in CREED II Raum gegeben wurde, sich zu zeigen, um zu sehen, was aus ihm wurde. Die Creed-Reihe zeichnet sich schon als differenzierte Weiterentwicklung des Rocky – Mythos aus. Siehe Stallone – Rocky und die Fortführung seines Charakters im Alter. Etwas was schon in ROCKY BALBOA begonnen wurde. Dass dies gut funktioniert liegt natürlich auch am Gespann Coogler / Jordan, die hier einiges richtig machen. Nicht alles, aber vieles. So ist es hier in Teil 2 schon ein Coup, Ivan Drago zurückzuholen (Brigitte Nielsen ist auch kurz zu sehen) und ihn natürlich mit dem alternden Dolph Lundgren zu besetzen. Diesem ist durch die Niederlage ´85 alles genommen worden. Kein Held, keine Karriere. Voller Hass baut er nun seinen Sohn als Boxer auf, um noch einmal voranzukommen, um seine letzte Chance auf Vergeltung und Vergebung zu suchen. Hier merkt man, wie gut Lundgren das vorträgt. Die Natur der Sache verlangt aber, dass diese wahrhaft dramatische Storyline dann doch nicht konsequent vorgetragen wird. Das dem ganzen überhaupt relativ viel Raum gegeben wird, ist allein schon sehr erstaunlich. Aber es war ja von Anfang an klar, dass es keinen leichten Ausweg und keine Abkürzung geben wird.
"There is no easy way out, there ist no short cut home!"
"Das ist nicht möglich!"
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
- fritzcarraldo
- Beiträge: 5797
- Registriert: Sa 22. Okt 2016, 22:39
- Wohnort: Bremen
- Kontaktdaten:
Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
Therapie für Wikinger
Kino. Cinema Ostertor.
8,5/10
8,5/10
"Das ist nicht möglich!"
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
- Dick Cockboner
- Beiträge: 3756
- Registriert: Sa 30. Mai 2015, 18:30
- Wohnort: Downtown Uranus
Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
Achtkommafünf klingt verlockend gut. Die repetitiven Momente halten sich in Grenzen und etwas dänischer Irrwitz ist zugegen?fritzcarraldo hat geschrieben: ↑Sa 27. Dez 2025, 18:06 Therapie für Wikinger
MV5BNDJiNWFmNDItZDhjOS00NDRmLTk4ZjgtYzM1YmMxNGZkN2EwXkEyXkFqcGc@._V1_QL75_UY281_CR4,0,190,281_.jpg
Kino. Cinema Ostertor.
8,5/10
Dann bin ich dabei!
Hier so:
David A. Prior Triple- Tripper
Tödliche Beute aka Deadly Prey
Wirklich selten war unfassbar schlecht so unfassbar gut!
Future Force
Future Zone
Der wunderbare David Carradine ist mittenmang im Sci-Fi Gerödel.Und zwar auf beeindruckend priorischer Art und Weise. 80er Jahre Videotheken- Action- Gewölle, das damals fast immer ausgeliehen war. Ich sage Tipp²!
“It’s hard to see things when you’re too close. Take a step back and look.”
Bob Ross
Bob Ross
- fritzcarraldo
- Beiträge: 5797
- Registriert: Sa 22. Okt 2016, 22:39
- Wohnort: Bremen
- Kontaktdaten:
Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
Rezi ist fertig.Dick Cockboner hat geschrieben: ↑Sa 27. Dez 2025, 20:23Achtkommafünf klingt verlockend gut. Die repetitiven Momente halten sich in Grenzen und etwas dänischer Irrwitz ist zugegen?fritzcarraldo hat geschrieben: ↑Sa 27. Dez 2025, 18:06 Therapie für Wikinger
MV5BNDJiNWFmNDItZDhjOS00NDRmLTk4ZjgtYzM1YmMxNGZkN2EwXkEyXkFqcGc@._V1_QL75_UY281_CR4,0,190,281_.jpg
Kino. Cinema Ostertor.
8,5/10
Dann bin ich dabei!
sonstige-f37/therapie-fuer-wikinger-and ... 16329.html
"Das ist nicht möglich!"
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
- jessicaRabbit
- Beiträge: 12
- Registriert: Mi 21. Mai 2025, 16:28
- Wohnort: Stuttgart
Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
All of us Strangers (Andrew Haigh, 2023)
Kurzfassung: Großartig, berührend und anders. Im Grunde zwei Stunden geweint.
Kurzfassung: Großartig, berührend und anders. Im Grunde zwei Stunden geweint.
"I'm lookin' at your face and I just wanna smash it. I just wanna f***in' smash it with a sledgehammer and squeeze it."
- fritzcarraldo
- Beiträge: 5797
- Registriert: Sa 22. Okt 2016, 22:39
- Wohnort: Bremen
- Kontaktdaten:
Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
Einer meiner Lieblingsfilme.jessicaRabbit hat geschrieben: ↑So 28. Dez 2025, 21:59 All of us Strangers (Andrew Haigh, 2023)
Kurzfassung: Großartig, berührend und anders. Im Grunde zwei Stunden geweint.
"Das ist nicht möglich!"
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de
"Aber notwendig!"
(Interstellar)
"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)
https://www.latenight-der-fussball-talk.de