Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Do 31. Dez 2015, 19:34
Horns

Alexandre Aja gilt ja eher als ein Mann fürs Grobe und sein harter und geradliniger „High Tension“ war ein Slasher-Paukenschlag, mit dem sich der Franzose wie auch mit seinem Remake von „The Hills have Eyes“ schlagartig dem Genre-Publikum als kompromissloser Filmemacher präsentierte, der sich wenig um Konventionen und Zensurrichtlinien scherte. Umso erstaunlicher ist nun aber sein Streifen „Horns“, der überraschend vielschichtig und originell daherkommt und tatsächlich schwer einem bestimmten Genre zuzuordnen ist. Die Geschichte über einen vermeintlichen Mörder, dem Hörner wachsen und die Menschen daraufhin ihre dunkelsten Gedanken anvertrauen und er diese Gabe nutzt um den Mord aufzuklären mag zwar den Gorehead nicht unbedingt ansprechen, aber der Rest darf sich auf einen interessanten Streifen freuen, der nicht nur optisch sehr schön daherkommt und einen tollen Soundtrack besitzt, sondern mit seiner Mischung aus Mystery, Fantasy, Thriller, Coming-of-Age-Drama und einer Prise Witz und Horror auch positiv aus der Masse aktueller Genrewerke heraussticht. Ich fühlte mich bei dem Streifen nicht nur wegen der Sache mit den Hörnern ständig auch etwas an Guillermo del Toros grandiosen „Pans Labyrinth“ erinnert und „Horns“ ist ein nicht minder interessant erzähltes und schön inszeniertes Horror-Märchen für Erwachsene über die Abgründe der Menschen und die Kraft der Liebe. Schöne Sache!

Alexandre Aja gilt ja eher als ein Mann fürs Grobe und sein harter und geradliniger „High Tension“ war ein Slasher-Paukenschlag, mit dem sich der Franzose wie auch mit seinem Remake von „The Hills have Eyes“ schlagartig dem Genre-Publikum als kompromissloser Filmemacher präsentierte, der sich wenig um Konventionen und Zensurrichtlinien scherte. Umso erstaunlicher ist nun aber sein Streifen „Horns“, der überraschend vielschichtig und originell daherkommt und tatsächlich schwer einem bestimmten Genre zuzuordnen ist. Die Geschichte über einen vermeintlichen Mörder, dem Hörner wachsen und die Menschen daraufhin ihre dunkelsten Gedanken anvertrauen und er diese Gabe nutzt um den Mord aufzuklären mag zwar den Gorehead nicht unbedingt ansprechen, aber der Rest darf sich auf einen interessanten Streifen freuen, der nicht nur optisch sehr schön daherkommt und einen tollen Soundtrack besitzt, sondern mit seiner Mischung aus Mystery, Fantasy, Thriller, Coming-of-Age-Drama und einer Prise Witz und Horror auch positiv aus der Masse aktueller Genrewerke heraussticht. Ich fühlte mich bei dem Streifen nicht nur wegen der Sache mit den Hörnern ständig auch etwas an Guillermo del Toros grandiosen „Pans Labyrinth“ erinnert und „Horns“ ist ein nicht minder interessant erzähltes und schön inszeniertes Horror-Märchen für Erwachsene über die Abgründe der Menschen und die Kraft der Liebe. Schöne Sache!









