
Eigentlich ist durch meine Vorredner ja bereits alles über diesen desaströsem Akt von Ressourcenverschwendung gesagt und es ist erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit in dem ohnehin nicht sonderlich anspruchsvollen Genre des Mondo-Kannibalen-Eingeborenen-Films und mit einer Laufzeit von knapp 70 Minuten ein derart langatmiges und nerviges Werk abgeliefert wird. Normalerweise genügen neben einer Alibi-Geschichte ja ein paar hübsche Naturbilder, bedrohliche Tiere, halbnackte Wilde und eine Handvoll Ideen und fertig ist das systemerhaltende Werk für den sensationsgierigen Zuschauer, aber auch hier versagt „Mundo Verde“ vollends und langweilt den Zuschauer mit einer wankelmütigen Hauptdarstellerin und einer lahmen Geschichte über das Balzverhalten von irgendwelchen halbwilden Indios. „Mundo Verde“ kommt auch nie in Fahrt und wirkt auch wie ein wirres und nach dem Zufallsprinzip vom Ferialpraktikanten zusammengeschnippeltes Werk, das im Vorfeld schon seiner Schauwerte beraubt wurde und ist dann irgendwie auch die gerechte Strafe für jemanden wie mich, der sich bei Filmen mit ultraschlechten Kritiken – warum auch immer - nie zurückhalten kann. Ein Satz mit zwei X – das war wohl nix, Kapax!
Evils of the Night

Eine Gruppe von sexgeilen Studenten campiert in der Nähe eines Sees und ahnt nicht, dass nur ein paar Meilen weitere feindselige Aliens gelandet sind, die nun in einem vermeintlichen Spital jungen Leuten das Blut abzapfen um daraus einen Wirkstoff zu gewinnen, der die eigene Sterblichkeit rapide verlangsamen soll. Um genügend menschlichen Ausgangsmaterial zu haben werden von den Aliens in dem ansonsten recht beschaulichen Ort zwei tumbe Mechaniker angeworben, die sich um das Kidnappen der Teenies kümmern und denen die Arbeit aufgrund der bevorstehenden Abreise der Aliens auch nicht ausgeht. Als der Campingplatz jedoch immer leerer wird, macht sich zunehmend Panik unten den ansonsten eher naiven Studenten breit und schon wenig später entbrennt ein verzweifelter Kampf um Leben und Tod…
Alien-Abduction-Teenie-Softsex-Slasher-Gurke der langweiligen Sorte, die gleich an mehreren Fronten gravierende Fehler begeht. So wirken die Aliens in Form von Julie „Catwoman“ Newmar, Tina Louise und John Carradine trotz futuristischer Anzüge wenig außerirdisch und das Motiv wird auch gleich zu Beginn verraten um ja die Spannung so gering wie möglich zu halten. Wer sich gerne darüber aufregt, dass junge Leute in Teenie-Slasher und Softsex-Filmen immer so doof agieren und Stumpfsinn von sich geben, bekommt hier auch ausreichend Bestätigung dafür und es gibt trotz freizügigem Cast und dauerndem Gequassel über körperliche Vereinigungen kaum eine Figur in dem Streifen, der man das zeitnahe Abnippeln nicht an den Hals wünschen würde. Bleiben noch Aldo Ray und Neville Brand als böse Kidnapper, die aber ebenfalls alles andere als effektiv agieren und selbst der flockige Synthie-Soundtrack mit schmalzigen Songs, unmotivierte Laserstrahlen und ein wenig Schmodder im Finale können „Evils of the Night“ nicht vor dem totalen Bauchfleck bewahren. Die Kollegen von Badmovies dürften mit Mardi Rustams Kreuzung aus "Eis am Stiel" und Diskont-Alien-Entführungshorror aus den Untiefen der Achtziger sicherlich ihre helle Freude haben, aber alle anderen seinen an dieser Stelle vor diesem kostengünstigen Werk aus der unteren Schublade des Sci-Fi-Horror-Genres ausdrücklich gewarnt.











